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Bundeswehr ließ entführte Tanklaster bombardieren

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Martin Behrsing

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#1
Mehr als 50 Menschen sind bei einem Nato-Angriff in Nordafghanistan getötet worden. Jetzt hat die Bundeswehr die Verantwortung für den Luftschlag gegen zwei gekidnappte Tanklaster übernommen. Ob neben Aufständischen auch Zivilisten unter den Opfern sind, ist unklar.
Kunduz - Die Bundeswehr habe den Luftangriff auf die zwei von Taliban entführten Tanklastzüge in Nordafghanistan angefordert. Das sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Das deutsche Wiederaufbauteam (PRT) in Kunduz habe die Luftunterstützung erbeten. Die Bundeswehr gehe nach wie vor von mehr als 50 getöteten Aufständischen aus. "Unbeteiligte sind nach derzeitigem Kenntnisstand nicht zu Schaden gekommen", sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Freitag in Berlin. Der Schutz von Zivilisten habe für die Bundeswehr bei Militäroperationen oberste Priorität. Die Untersuchungen dauerten an. "Wir gehen davon aus, dass fast alle gegnerische Kämpfer waren."



Kampf gegen Taliban: Bundeswehr ließ entführte Tanklaster bombardieren - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik


Dazu auch
Dutzende Tote in Afghanistan: Bundeswehr wollte mit Luftangriff Selbstmordattentat verhindern - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
 
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#2
Ich frage mich nun allen Ernstes, was diese Posting hier zu suchen hat?
Soll dieses Forum nun bestimmten Parteien als Webeplattform dienen und hier Politik gemacht werden??
Diese Schlagzeile ist mal wieder ein gefundenes Fressen für die LINKE.

Meine Meinung mal nebenbei:
Wenn diese Fanatiker meinen, sie müßen andere überfallen, dann müßen sie auch mit Konsequenzen rechnen, in diesem Fall halt der Angriff.
 

Martin Behrsing

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#3
Ds gehört hier hin. Es muss nicht jeder Deiner Meinung sein und wie Du vielleicht gemekrt hast, sind sehr viele von uns nicht gerade dafür, dass Die bundeswehr sich an Kriegshandlungen beteiligt Und hier zeigt die Beundeswehr sehr deutlich, dass sie Kriegshandwerk versteht und wohlmöglich "Kolateralschäden billigend in Kauf nimmt".

Ach ja übrigens betieligen sich einige von uns regelmäßig an den Aktionen "Bundeswehr wegtreten". Und hier geht es gerade darum, dass junge Erwerbslose nicht als Kanonenfutter angeheurt werden.
index.html

Im übrigen sind viele von uns der Linken (und damit ist nicht nur die Partei gemeint) sehr verbunden. Aber hast Du wahschreinlich noch nicht mitbekommen.
Ich frage mich nun allen Ernstes, was diese Posting hier zu suchen hat?
Soll dieses Forum nun bestimmten Parteien als Webeplattform dienen und hier Politik gemacht werden??
Diese Schlagzeile ist mal wieder ein gefundenes Fressen für die LINKE.

Meine Meinung mal nebenbei:
Wenn diese Fanatiker meinen, sie müßen andere überfallen, dann müßen sie auch mit Konsequenzen rechnen, in diesem Fall halt der Angriff.
 
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#4
Ds gehört hier hin. Es muss nicht jeder Deiner Meinung sein und wie Du vielleicht gemekrt hast, sind sehr viele von uns nicht gerade dafür, dass Die bundeswehr sich an Kriegshandlungen beteiligt Und hier zeigt die Beundeswehr sehr deutlich, dass sie Kriegshandwerk versteht und wohlmöglich "Kolateralschäden billigend in Kauf nimmt".

Ach ja übrigens betieligen sich einige von uns regelmäßig an den Aktionen "Bundeswehr wegtreten". Und hier geht es gerade darum, dass junge Erwerbslose nicht als Kanonenfutter angeheurt werden.
index.html

Im übrigen sind viele von uns der Linken (und damit ist nicht nur die Partei gemeint) sehr verbunden. Aber hast Du wahschreinlich noch nicht mitbekommen.

Richtig!
 

Kaleika

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#5
Wenn dann noch bedacht wird, dass es immer mehr Versuche gibt, Erwerbslose in die Bundeswehr zu zwingen, dann kann es kaum egal sein, was denen dann blühen kann!!!

Davon einmal abgesehen, finde ich es ungeheuerlich, wie die Bundeswehr "Selbstmordattentate verhindert"! Wer Tankwagen aus der Luft bombardiert, der produziert doch bestimmt mehr Tote, als sie duch Selbstmordattentate entstehen könnten!
Ungemein sinniger Einsatz, mit dem sich die deutschen Soldaten dort noch beliebter machen werden!

Kaleika
 

Speedport

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#6
Ich frage mich nun allen Ernstes, was diese Posting hier zu suchen hat?
Soll dieses Forum nun bestimmten Parteien als Webeplattform dienen und hier Politik gemacht werden??
Diese Schlagzeile ist mal wieder ein gefundenes Fressen für die LINKE.

Meine Meinung mal nebenbei:
Wenn diese Fanatiker meinen, sie müßen andere überfallen, dann müßen sie auch mit Konsequenzen rechnen, in diesem Fall halt der Angriff.
Wenn die Taliban in Divisionsstärke und mit modernsten Massenvernichtungswaffen (Streubomben usw.) über Deutschland herfallen würden, um ihre Vorstellungen von Lebensstil und die Scharia einzuführen, würde ich vermutlich auch deren Tanklaster überfallen.

Unsere Soldaten bringen Menschen um (in der Mehrzahl Zivilisten, Alte, Frauen, Kinder) um sich Liebkind bei den Amerikanern zu machen. Das ist unmoralisch, in meinen Augen sogar verbrecherisch. Die verantwortlichen Politiker gehören vor Gericht.

Die deutsche Bevolkerung hat schon ein Gespür dafür, daß hier ein Verbrechen passiert. Nicht umsonst sind 69% der Bevölkerung gegen diesen Kriegseinsatz.
 
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#7
Im übrigen sind viele von uns der Linken (und damit ist nicht nur die Partei gemeint) sehr verbunden. Aber hast Du wahschreinlich noch nicht mitbekommen.
Also, daß hier viele auf Links stehen, sehe ich auch. Das heißt aber nicht, daß ich auch dazu gehören muß. Ich stehe nicht auf leere Phrasen und Wahlversprechen, die nie eingehalten werden können.Das ist meine Meinung.
Ich sehe das auch nicht so,
Und hier geht es gerade darum, dass junge Erwerbslose nicht als Kanonenfutter angeheurt werden.
.
Es ist immer noch so, daß jeder Soldat gefragt wird, ob er an dem Auslandseinsatz teilnehmen will oder nicht. Wer das nicht will, bleibt im Lande.

Aber einigen hier ist es ja lieber, wenn diese Fanatiker da so einen Tanklaster vor einer vollen Schule abstellen und zur Explosion bringen. Aber in diesen Fall schweigen die Bundeswehr-raus-Schreier ja dann.

Da ich in einem Land lebe, wo noch Meinungsfreiheit besteht, kann ich mit ruhigen Gewissen sagen:"Ich wähle nicht die Linke und ich stehe auf der Seite der Bundeswehr."
Denn wie auch viele andere Nationen ihre jungen Leute in einen Krieg schickt, der verhindern soll, daß Hass und Gewalt von den Fanatikern in die Welt getragen wird, muß D auch das seine dazu tun.
 
E

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#8
Unsere Soldaten bringen Menschen um (in der Mehrzahl Zivilisten, Alte, Frauen, Kinder) um sich Liebkind bei den Amerikanern zu machen. Das ist unmoralisch, in meinen Augen sogar verbrecherisch. Die verantwortlichen Politiker gehören vor Gericht.
Das bringt es auf den Punkt. :icon_daumen:
 
E

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Gast
#9
Unsere Soldaten bringen Menschen um (in der Mehrzahl Zivilisten, Alte, Frauen, Kinder) um sich Liebkind bei den Amerikanern zu machen. Das ist unmoralisch, in meinen Augen sogar verbrecherisch. Die verantwortlichen Politiker gehören vor Gericht.
Unmoralisch?? Verbrecherisch??
Aber sicher doch. Aber diese Fanatiker von der Taliban die dürfen das!!
Stellt sich nur die Frage, warum ihr Weltverbesserer nicht da hin geht und den Taliban ins Gewissen redet?? Vielleicht weil ihr Angst habt, daß euch auch so wie den beiden Tankwagerfahrern einfach die Köpfe abgehackt werden?
Was für perfide Moralvorstellungen habt ihr nur?
 

FAR2009

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#12
Denn wie auch viele andere Nationen ihre jungen Leute in einen Krieg schickt, der verhindern soll, daß Hass und Gewalt von den Fanatikern in die Welt getragen wird, muß D auch das seine dazu tun.
Sorry, aber das hat mir ein zu "Bushiges" Gschmäckle. Es ist richtig, dass gegen Terror, auch präventiv, vorgegangen werden muss, aber was hat denn der Weltpolizist USA, als deren Hilfssheriff wir dort missbraucht werden, bisher mit seinen Strafaktionen erreicht?
Unsere Berliner Speichellecker machen sich zum militärischen, politischen und wirtschaftlichen Handlanger um die fragwürdige Doktrin der USA zu unterstützen.
Und die heisst geographisch-strategische Besatzung, Land- und Einflussnahme und Ressourcen sichern.

Schau dir den Irak an. Die waren nicht in der Lage, nach Saddam´s Sturz dort umgehend für Verhältnisse zu sorgen, an denen der gemeine Iraker und andere Moslems erkannt hätten, dass demokratische oder humane Anliegen hinter der ganzen militärischen Aktion standen. Es wäre ein Leichtes gewesen, dort umgehend für Strom, fliesend Wasser, Heizung, Nahrung, Medikamente, etc. zu sorgen, um damit auch die Herzen, oder zumindest das Verständnis und Vertrauen der Bevölkerung zu gewinnen. Statt dessen haben sie sich bis zum heutigen Tag als Besatzer und neuer Unterdrücker dort eingenistet.
Nach dem gepushten und dann fallen gelassenen Shiiten-Aufstand im Süd-Irak nach dem 1. Golfkrieg (Dessert Storm), der zweite grosse Gesichts- und Glaubwürdigkeitsverlust der USA im Irak.
In Afghanistan wird dasselbe passieren. Mit Hilfe der BRD.
Wo die USA auftauchen, hinterlassen sie humanitäre, wirtschaftliche und politische Trümmerfelder.
 
E

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#13
Unsere Berliner Speichellecker machen sich zum militärischen, politischen und wirtschaftlichen Handlanger um die fragwürdige Doktrin der USA zu unterstützen.
Und dazu ist ihnen auch noch jede abenteuerliche Verrenkung nicht zu schade.

Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung stellte sich hinter den deutschen Offizier, der den NATO-Luftangriff befohlen hatte. Die Taliban hätten wiederholt mit Anschlägen auf die deutschen Truppen vor der Bundestagswahl gedroht. Deshalb habe eine sehr konkrete Gefahrenlage bestanden, als die Taliban zwei Tanklastwagen in ihre Gewalt gebracht hätten, betonte Jung.
Quelle: DLF

Da muss er aber mal auch erklären wie die die beiden Tanklastzüge von Kundus nach Deutschland gekommen wären. :icon_kinn:
 

Til Gung

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#14
Da muss er aber mal auch erklären wie die die beiden Tanklastzüge von Kundus nach Deutschland gekommen wären. :icon_kinn:
Zugegeben, die Zollformalitäten sind etwas bürokratisch, aber mit etwas Geduld und Schmiergeld geht alles.

Ist schon merkwürdig welchen Unterschied es macht das Opfer eines Selbstmordanschlages, oder des Friedenseinsatzes unserer glorreichen Bundeswehr zu sein.

Ach ja, sind ja eh nur Moslems.
 

Nustel

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#15
Unmoralisch?? Verbrecherisch??
Aber sicher doch. Aber diese Fanatiker von der Taliban die dürfen das!!
Stellt sich nur die Frage, warum ihr Weltverbesserer nicht da hin geht und den Taliban ins Gewissen redet?? Vielleicht weil ihr Angst habt, daß euch auch so wie den beiden Tankwagerfahrern einfach die Köpfe abgehackt werden?
Was für perfide Moralvorstellungen habt ihr nur?
Dir ist schon bewußt, das dieses System in dem wir leben ein imperialistisches ist, aufgebaut die kapitalistischen Werte und Gegebenheiten mit "Macht" weltweit zu verbreiteten und andere Völker zu doktrinieren.
Nur verständlich, dass andere Völker so NICHT leben wollen, und andere Vorstellungen einer Gesellschaft haben. Ob uns das passt oder nicht. Und wir haben uns da heraus zu halten. Die Bundeswehr ist keine Kirmestruppe, sondern eine Armee. Und sie ist dazu in Afghanistan, um vordergründig die Werte und zweifelhaften Vorstellungen unserer Eliten und den USA zu verteidigen. Besser gesagt, zu manifestieren.
Und gerade bei unserer Vergangenheit ist dieses Unterfangen, eine deutsche Armee nach Afghanisten zu senden, verwerflich.
 

AsbachUralt

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#16
Wenn die Taliban in Divisionsstärke und mit modernsten Massenvernichtungswaffen (Streubomben usw.) über Deutschland herfallen würden, um ihre Vorstellungen von Lebensstil und die Scharia einzuführen, würde ich vermutlich auch deren Tanklaster überfallen.
Nö,die machen das anders,die schicken ein paar von ihnen ausgebildete Fanatiker z.B.in die USA und lassen sie Flugzeuge entführen (9/11)oder lassen sie im Sauerland Bomben basteln(Sauerland Gruppe).
 

Speedport

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#17
Nö,die machen das anders,die schicken ein paar von ihnen ausgebildete Fanatiker z.B.in die USA und lassen sie Flugzeuge entführen (9/11)oder lassen sie im Sauerland Bomben basteln(Sauerland Gruppe).
Der 11. September hat bekanntermaßen nichts mit den Taliban zu tun, sondern wurde vom Busenfreund der Bushfamilie initiiert. Und vor der Sauerlandgruppe erstarre ich ja vor Angst.
Da sollten sie mal das gleiche Geld in vernünftige polizeiarbeit stecken, da kommt mehr dabei rüber.

Wieviel Todesopfer gab es in den letzten dreißig Jahren in westlichen Ländern, wieviele zivile Opfer im gleichen Zeitraum durch vom Westen vom Zaun gebrochenen Raubzügen? Die Antwort ist b eschämend - für uns.
 

Martin Behrsing

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#18
Ixch bitte darum, derartige unbewiesene Weltverschwörungstheorien hier im forum zu unterlassen. Das kannst du gerne woanders machen aber hier nicht. Wir wollen durch derartige Beiträge keineswegs uns irgendwelche typen reinholen, die dann alles hier zu schreddern. Wir sind froh, dass wir diese Leute schon mal erfolgreich rausbewegen konnten und haben kein weiteres Interesse daran.

Der 11. September hat bekanntermaßen nichts mit den Taliban zu tun, sondern wurde vom Busenfreund der Bushfamilie initiiert. Und vor der Sauerlandgruppe erstarre ich ja vor Angst.
Da sollten sie mal das gleiche Geld in vernünftige polizeiarbeit stecken, da kommt mehr dabei rüber.

Wieviel Todesopfer gab es in den letzten dreißig Jahren in westlichen Ländern, wieviele zivile Opfer im gleichen Zeitraum durch vom Westen vom Zaun gebrochenen Raubzügen? Die Antwort ist b eschämend - für uns.
 

B. Trueger

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#19
Nö,die machen das anders,die schicken ein paar von ihnen ausgebildete Fanatiker z.B.in die USA und lassen sie Flugzeuge entführen (9/11)oder lassen sie im Sauerland Bomben basteln(Sauerland Gruppe).

Und genau das ist der größte Stuss der heutigen Zeit. Es waren weder Taliban, geschweige denn Afghanen überhaupt. Die Attentäter waren Saudis, ergo das Land, mit dem auch Obama und Gemerkel weiterhin auf Du und Du stehen.

Anzumerken sei noch, dass die USA bis kurz vor Kriegseinsatz sehr gut mit den Taliban in geschäftlichen Verbindungen standen und auch heute noch stehen.
 

Speedport

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#20
Ixch bitte darum, derartige unbewiesene Weltverschwörungstheorien hier im forum zu unterlassen. Das kannst du gerne woanders machen aber hier nicht. Wir wollen durch derartige Beiträge keineswegs uns irgendwelche typen reinholen, die dann alles hier zu schreddern. Wir sind froh, dass wir diese Leute schon mal erfolgreich rausbewegen konnten und haben kein weiteres Interesse daran.
Sorry, aber die jahrzehntelangen, engen Verbindungen der Bushfamilie mit dem Bin Laden-Clan sind Fakt und vielfach belegt.

Wie Du hier auf "Weltverschörungstheorie" kommst, ist mir schleierhaft und und eigentlich nur durch Nichtwissen in dieser Frage zu erklären.
 

B. Trueger

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#21
Der 11. September hat bekanntermaßen nichts mit den Taliban zu tun, sondern wurde vom Busenfreund der Bushfamilie initiiert.

Auch das ist nicht ganz korrekt. Bin Laden hatte auch nichts mit den Anschlägen zu tun. Der wird damit ja nicht einmal in Verbindung gebracht. Das kannst du ganz einfach auf der Seite des FBI nachsehen:

Most Wanted Terrorist - Usama Bin Laden

Dort steht:

Usama Bin Laden is wanted in connection with the August 7, 1998, bombings of the United States Embassies in Dar es Salaam, Tanzania, and Nairobi, Kenya. These attacks killed over 200 people. In addition, Bin Laden is a suspect in other terrorist attacks throughout the world.
Das ist alles. Nix mit 11. September 2001 :icon_smile:
 
E

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#22
Unsere Soldaten bringen Menschen um (in der Mehrzahl Zivilisten, Alte, Frauen, Kinder) um sich Liebkind bei den Amerikanern zu machen. Das ist unmoralisch, in meinen Augen sogar verbrecherisch. Die verantwortlichen Politiker gehören vor Gericht.

Die deutsche Bevolkerung hat schon ein Gespür dafür, daß hier ein Verbrechen passiert. Nicht umsonst sind 69% der Bevölkerung gegen diesen Kriegseinsatz.
Ja, die Verantwortlichen gehören ohne wenn und aber vor Gericht. Mit der gestrigen Aktion haben sie es sogar geschafft, die Terrorgefahr in Deutschland sicherlich erheblich zu erhöhen.

Ich halte es für nicht unwahrscheinlich, dass eine Antwort erfolgen wird. Nicht in Afghanistan, sondern hier. In Deutschland ...
 

B. Trueger

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#23
Ja, die Verantwortlichen gehören ohne wenn und aber vor Gericht. Mit der gestrigen Aktion haben sie es sogar geschafft, die Terrorgefahr in Deutschland sicherlich erheblich zu erhöhen.

Ich halte es für nicht unwahrscheinlich, dass eine Antwort erfolgen wird. Nicht in Afghanistan, sondern hier. In Deutschland ...


Hm, vielleicht ist es sogar gewollt und man möchte nur provozieren, damit hier mal ein paar Bömbchen hochgehen. Damit spielt man doch dem SSchäuble in die Hand. Da kann er doch gleich sagen: Kinder der Republik, ihr seht ja, wir sind Ziel von Terrorattentaten. Wir müssen nun leider eure Freiheiten und Rechte einschränken, um eben eure Freiheiten und Rechte zu schützen, die ihr dann nicht mehr habt. :icon_smile:
 
E

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#24
Hm, vielleicht ist es sogar gewollt und man möchte nur provozieren, damit hier mal ein paar Bömbchen hochgehen. Damit spielt man doch dem SSchäuble in die Hand.
Gewollt vermutlich nicht. Aber unter dem Aspekt betrachtet, dass es einen Anschlag als Antwort geben kann, hat man Herrn Schäuble sicherlich in die Hände gespielt.
 

Stinkstiefel

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#25
Es geht doch nichts über einen guten Vorwand. :icon_kotz:

Noch einmal zurück zum Hauptthema. Man sprach auch von Dorfbewohnern. Der Anteil der getöteten Zivilpersonen liegt also zwischen 90% bis 100%. Das wäre ein Riesenskandal für die Bundeswehr und übel wegen der Wahl.
 

Silvia V

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#26
Es ist immer noch so, daß jeder Soldat gefragt wird, ob er an dem Auslandseinsatz teilnehmen will oder nicht. Wer das nicht will, bleibt im Lande.
Ganz so ist es nicht,wer SaZ ist,der bekommt den Befehl und gut ist es.Wünsch Dir was läuft da nicht.Und jeder der sich für die Bundeswehr entscheidet,weiß was ihn erwarten könnte.
 

FAR2009

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#27
Wie viele Menschenleben sind zwei Tanklastzüge voller Benzin wert?

Mal ehrlich, was haben wir Elos, ausser als Kollateralschäden der Wirtschaftskrise bezeichnet zu werden,
von so einer verlogenen und selbstgefälligen Mörderbande, die uns momentan regiert, noch zu erwarten?
Eine Regierung, die sprichwörtlich über Leichen geht?
Es ist nur noch widerlich wie unser Kriegsminister sich angesichts dieses unnötigen barbarischen Gemetzels dreht und windet,
und weiterhin beschönigt, obwohl schon Bilder von Kindern im Netz sind, die bei dem Angriff verletzt wurden.
Und sogar BigBrother USA samt NATO schon Kritik äussern.
Wenn das jetzt nicht zum Anlass genommen wird, um dort endlich abzuziehen, versteh ich die Welt nicht mehr.
Wo bleibt da Birne Kohls gern und viel zitierte "Verantwortung vor der Geschichte"?
 
E

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#28
Äusserst bemerkenswert waren und sind nach wie vor die Äusserungen von Verteidigungsminister Jung, der den Einsatz verteidigt und keine zivilen Opfer sieht.

Ganz anders hingegen selbst die Darstellung von Isaf-Chef McChrystal:
er „nehme den möglichen Tod und Verletzungen unschuldiger Afghanen sehr ernst“. Unter seinem Kommando sollte es solche Zwischenfälle eigentlich nicht mehr geben, der US-General ist angetreten, den Schutz der Bevölkerung und nicht mehr die Jagd auf Taliban in den Mittelpunkt des Nato-Einsatzes zu rücken.
und auch vom SPD-Politiker Arnold
Der SPD-Verteidigungspolitiker Rainer Arnold spricht denn auch von „einem dramatischen Rückfall in vergangen geglaubte Zeiten“.
Quellen: Tagesspiegel

Auch die EU und Frankreich spricht eine andere Sprache als unser Verteidigungsminister:
Nach dem verheerenden Luftangriff in Afghanistan mit Dutzenden Toten muss sich die deutsche Bundeswehr harte Kritik gefallen lassen. Die EU sprach von einer "Tragödie", Frankreichs Außenminister Kouchner von einem "großen Fehler". Verteidigungsminister Jung sagte dagegen, nach bisherigen Erkenntnissen seien nur "terroristische Taliban getötet worden". NATO und UNO untersuchen den Vorfall.
Quelle: Salzburger Nachrichten

Zu "guter" Letzt:
Amer Barakzai: "Die versuchen, möglichst eigene Verluste zu vermeiden. Eigene Verluste kann man nur dann vermeiden, wenn man auf Verdacht schießt. (…) Für mich ist das eine Missachtung von Menschenrechten, was nirgendwo auf der Welt zugelassen wird. Dem müsste eigentlich vom Weltgerichtshof nachgegangen sein. Die Amerikaner kämpfen gegen El Kaida, okay. Aber doch nicht auf Kosten der Afghanen."

So entrüstete sich der deutsch-afghanische Entwicklungshelfer Amer Barakzai in diesem Frühjahr angesichts der blutigen Spuren eines US-Spezialeinsatzes im Raum Kundus. Bisher hatten deutsche Koalitionspolitiker die US-amerikanische Vorgehensweise abgelehnt.
Quelle: DLF

Den Eindruck den ich voller Widerwillen habe ist, dass hier auf "Biegen und Brechen" eine abscheuliche Tat seitens der Bundeswehr und des Verteidigungsministeriums vertuscht werden soll.
 

Erolena

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#29
Äusserst bemerkenswert waren und sind nach wie vor die Äusserungen von Verteidigungsminister Jung, der den Einsatz verteidigt und keine zivilen Opfer sieht.
...
Den Eindruck den ich voller Widerwillen habe ist, dass hier auf "Biegen und Brechen" eine abscheuliche Tat seitens der Bundeswehr und des Verteidigungsministeriums vertuscht werden soll.
Und es ist doch gar kein "Krieg" sondern nur ein Einsatz.
Die Wortwahl bei den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern ist zum Schreien. ich sah es förmlich vor mir, wie mehrere Leute an jedem Wort gefeilscht haben, damit kein falsches Wort durchkommt. (Die anderen Sender habe ich nicht gesehen.)
 

Speedport

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#30
Äusserst bemerkenswert waren und sind nach wie vor die Äusserungen von Verteidigungsminister Jung, der den Einsatz verteidigt und keine zivilen Opfer sieht.

................................................................................l.

Das erinnert mich an die Informationspolitik der Amerikaner in Vietnam.

Ein ausgelöschtes Dorf, 367 ermordete zivile Einwohner (überwiegend Frauen, Kinder und Alte), ein gefundenes Gewehr!

Aber die 367 Ermordeten waren natürlich alle "Vietkong". Beweis: das gefundene Gewehr!
 
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#31
Aber die 367 Ermordeten waren natürlich alle "Vietkong". Beweis: das gefundene Gewehr!
Exakt das ging mir gestern, als ich die Nachrichten sah, auch durch den Kopf. Da wurden auch zwei Maschinengewehre zwischen den Trümmern gezeigt ...

BTW: Mittlerweile spricht man schon von 125 Toten ...
 

Debra

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#32
Äusserst bemerkenswert waren und sind nach wie vor die Äusserungen von Verteidigungsminister Jung, der den Einsatz verteidigt und keine zivilen Opfer sieht.

Ganz anders hingegen selbst die Darstellung von Isaf-Chef McChrystal:
und auch vom SPD-Politiker Arnold Quellen: Tagesspiegel

Auch die EU und Frankreich spricht eine andere Sprache als unser Verteidigungsminister:
Quelle: Salzburger Nachrichten

Zu "guter" Letzt:
Quelle: DLF

Den Eindruck den ich voller Widerwillen habe ist, dass hier auf "Biegen und Brechen" eine abscheuliche Tat seitens der Bundeswehr und des Verteidigungsministeriums vertuscht werden soll.
Oh krass, SPD-Hinterbänkler Arnold, EU, Frankreisch und überhaupt "alle" sehen hier ne "abscheuliche" Tat der Bundeswehr. :icon_rolleyes: Was glauben die Leute eigentlich, was in Afghanhistan abgeht? Dass unsere Soldaten sich da auf nem Spaziergang durch nen nettes Hauptstädtchen bei "Freunden" befinden, Bakschisch an Kinder verteilen und den "armen unterdrückten Frauen" dort zu ihren Rechten verhelfen?!
 
E

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#33
Nicht nur das. Sie sind doch alle als Befürworter des Afghanistan-Krieges mitverantwortlich und heucheln nun Betroffenheit.

Nicht nur der Oberst, der den Befehl gegeben hat, sondern auch die verantwortlichen Politiker müssen zur Rechenschaft gezogen werden.
 

Papa Bär

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#34
Oh krass, SPD-Hinterbänkler Arnold, EU, Frankreisch und überhaupt "alle" sehen hier ne "abscheuliche" Tat der Bundeswehr. :icon_rolleyes: Was glauben die Leute eigentlich, was in Afghanhistan abgeht? Dass unsere Soldaten sich da auf nem Spaziergang durch nen nettes Hauptstädtchen bei "Freunden" befinden, Bakschisch an Kinder verteilen und den "armen unterdrückten Frauen" dort zu ihren Rechten verhelfen?!
Das sicher nicht! Aber das sie zwei Tankzüge ungesichert durch die Pampa kutschen lassen glaube ich auch nicht!
Und das ein Oberst der Bundeswehr, trotz angeblich unklarer Lage einen Befehl zu einem Luftschlag gab, glaube ich auch nicht. Die Bundeswehr hat übrigens Drohnen im Einsatz, welche Videoüberwachung in Echtzeit ermöglichen. Der befehlshabende Offizier sollte sehr wohl genauestens im Bilde gewesen sein.
Das einzige was ich wirklich glaube, dass hier das letzte Wort noch nicht gesprochen wurde und das wir die Wahrheit, egal wessen Wahrheit, wohl nie erfahren werden.
Ich war selber viele Jahre Berufssoldat... allein die Vorstellung, dass jeder Befehl nach straf- und zivilrechtlichen Gesichtspunkten gerichtsfest überprüfbar sein soll bringt mich zum :icon_kotz:
Hierfür gibt es das eigentliche Kriegsrecht. Aber dann müsste man ja zugeben, dass wir uns im Krieg befinden :icon_neutral:

Papa Bär
 
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#35
(...) Bei dem von der Bundeswehr veranlassten Luftangriff in Afghanistan sind nach einem Bericht der «Washington Post» deutlich mehr Menschen gestorben, als das Bundesverteidigungsministerium bisher angibt.
Nach ersten Ergebnissen eines Nato-Untersuchungsteams seien bei dem Bombardement zweier von den Taliban gekaperter Tanklastzüge etwa 125 Menschen getötet worden, davon mindestens zwei Dutzend Zivilisten, berichtet die Zeitung am Sonntag. Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) blieb bisher bei seiner Version, es seien mehr als 50 Menschen gestorben, darunter keine Zivilisten. Ministeriumssprecher Thomas Raabe wies die Darstellung von bis zu 125 Toten entschieden zurück. «Die Zahlen sind absolut nicht nachvollziehbar», sagte er. «Wir haben weiterhin keine Erkenntnisse über getötete Zivilisten.»
(...)
In dem Bericht der «Washington Post», deren Reporter mit dem siebenköpfigen Nato-Untersuchungsteam unter US-General Stanley McChrystal am Ort des Geschehens war und auch vertraulichen Gesprächen beiwohnen konnte, werden der Bundeswehr und ihrem Kommandeur in Kundus, Oberst Georg Klein, schwere Verfehlungen vorgeworfen. (...)
Quelle: Netzeitung

Mein Eindruck, dass das Verteidigungsministerium etwas vertuschen will, verstärkt sich.

Während ein Untersuchungsteam vor Ort Tatsachen ermittelt, beharrt aus Berlin (!) Verteidigungsminister Jung darauf, dass es sich bei den Getöteten ausschließlich um "50 Taliban" handelt.
 
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#37
Aus der gleichen Quelle:

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg räumte die Unregelmäßigkeiten am Donnerstag vor dem Bundestag ein und gab als erste Konsequenz die Entlassung von Bundeswehr-Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan bekannt. Auch Staatssekretär Peter Wichert muss seinen Posten räumen.
(...)
Auf die Rolle seines Vorgängers Franz Josef Jung in der Affäre ging Guttenberg nicht ein. Er kritisierte jedoch, dass ihm auch "andere Berichte und Meldungen aus der letzten Legislaturperiode" vorenthalten worden seien.
Aus der Nummer kann der frühere Bundesverteidigungsminister und jetzige Bundesarbeitsminister Franz Josef Jung nicht so einfach heraus kommen.
 
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#38
Die FDP verlangt von Jung Konsequenzen. «Wenn er sich wahrheitswidrig geäußert hat, dann muss er Konsequenzen ziehen», sagte die FDP-Verteidigungsexpertin Elke Hoff der «Mitteldeutschen Zeitung». Sollte der derzeitige Bundesarbeitsminister über die bekanntgewordenen Informationen nicht verfügt haben, dann würde deutlich, dass er sein Haus nicht im Griff hatte, sagte Hoff. Jung wird am Nachmittag gegen 18 Uhr im Bundestag eine Erklärung abgeben.
Quelle

Offensichtlich erkennt auch der Koalitionspartner, dass Franz Josef Jung keine Chance mehr hat.
 

Mario Nette

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#40
Der Jung wurde doch schon "bekonsequenzt" und darf jetzt Arbeitslose "bombardieren". Ja, Deutschland muss nicht nur am Hindukusch verteidigt werden, sondern auch am Arbeitsmarkt.

Mario Nette
 

Woodruff

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#45
Neue Beweise könnten Jung weiter unter Druck setzen

Berlin. In der Affäre um den Luftschlag der Bundeswehr in Afghanistan könnte es am Freitag neues Beweismaterial geben. Der Anwalt der Opfer will belegen, dass es weit mehr Opfer gab, als vom Bundesverteidigungsministerium eingeräumt. Der Druck auf Ex-Verteidigungsminister Jung dürfte weiter steigen.


[...]

Der Bremer Anwalt von Angehörigen der Opfer des Bombenangriffes von Kundus, Karim Popal, will am Freitag in Berlin zudem neues Beweismaterial dafür vorlegen, dass weitaus mehr als die vom Bundesverteidigungsministerium angegebenen 30 bis 40 zivilen Opfer bei dem Angriff starben. Das erklärte Popal, der 78 afghanische Familien dieser Opfer vertritt, gegenüber der WAZ-Mediengruppe in Essen.

Laut Popal, der selbst sowohl über die afghanische wie die deutsche Staatsbürgerschaft verfügt, sind bei dem Angriff 168 zivile Opfer ums Leben gekommen, darunter auch zwei- und dreijährige Kinder. „Wir haben viel Material, viele Beweismittel dafür”, sagt der Anwalt. Popal fordert im Namen der Opfer-Familien eine Entschädigung, um Zivilklagen zu vermeiden und wartet derzeit auf eine Reaktion des Verteidigungsministeriums zu seinen Forderungen. [...]
Neue Beweise könnten Jung weiter unter Druck setzen - Nachrichten - DerWesten
 

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#49
Luftangriff auf Tanklaster: Protokoll der Alptraumnacht von Kunduz - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

Neben der Frage der zivilen Opfer aber gibt es zu dem Angriff, befohlen vom deutschen Oberst Georg Klein, viele weitere Ungereimtheiten: Warum wurde die Bombardierung von zwei auf einer Sandbank feststeckenden Lastern überhaupt befohlen? Warum sprach der deutsche Kommandeur von einer "unmittelbaren Bedrohung", wenn gar keine deutschen Soldaten in der Nähe der Trucks waren? Warum flogen die Kampfjets nicht einmal im Tiefflug über den Tatort, um Zivilisten zu verjagen?

Einen ausführlichen Nato-Report zu all diesen Fragen hält die Bundesregierung weiter geheim, nur ausgewählte Parlamentarier durften ihn einsehen.

Aus mehreren Untersuchungsberichten und durch weitere Recherchen lässt sich jedoch ein recht genaues Bild der Nacht zeichnen. SPIEGEL ONLINE dokumentiert das Minutenprotokoll der Ereignisse (Zeitangaben in der Ortszeit von Kunduz):
 
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#50
Damit das nicht passiert, könnte man es schnell noch passend machen:
Lacht.
Die Mainstream-Medien?
Klar wird da versucht die heisse Kartoffel aus dem Feuer zu ziehen ...
Es wird sich aber nichts ändern.
Wir sind eh nur die Stiefellecker der USA und der nächste Krieg gegen den Iran ist schon geplant.
Da wirken Kräfte mit, die wir nicht mehr durchschauen können -
und dann gute Nacht.
 

Paolo_Pinkel

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#51
Rücktritt? Warum? Bei dieser Vita ist man prädistiniert für Arbeit- und Soziales.
 
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#54
Bitte nicht wieder verschieben, denn es passt doch zu diesem Strang. :icon_wink:

Bundesarbeitsminister Jung hat nach Kritik an seiner Amtsführung als früherer Verteidigungsminister seinen Rücktritt angeboten. Jung erklärte in Berlin, er übernehme damit die politische Verantwortung für die interne Informationspolitik im Verteidigungsministerium nach dem Angriff auf zwei Tanklaster bei Kundus.
Quelle: dradio.de
 
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#55
Eine Ereignischronologie des Luftangriffs von Kundus

Von Ursula Welter, Rolf Clement und Christiane Wirtz

Nach dem Luftangriff auf Befehl der Bundeswehr in Afghanistan vor drei Monaten ist die Informationspolitik, milde gesagt , nur schleppend angelaufen. Zuerst hatte es geheißen, Zivilisten seien nicht unter den Opfern. Nach und nach änderte sich der Sachstand.
Zum gesamten Beitrag des DLF
 
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#56
Hans-Christian Ströbele hat die Forderung der Grünen nach einem Untersuchungsausschuss zu dem umstrittenen NATO-Luftangriff in Afghanistan bekräftigt. Über die damaligen Informationspannen sagte er: "Da musste doch das ganze Ministerium eigentlich wissen, dass der Minister da die Unwahrheit sagt."

(...)

Sie müssen sich doch mal vorstellen, die Videos, die wir jetzt hier im Fernsehen sehen, die sehen die Leute in Afghanistan doch auch und sehen, dass da um die Tanklastwagen eine ganze Menschenmenge fast versammelt war, und die ist einfach ausgelöscht worden, die ist liquidiert worden. Es kann doch nicht sein, dass wir jetzt einfach zur Tagesordnung übergehen und sagen, na ja, also wenn ihr Zweifel habt, dass der Schutz der Zivilbevölkerung, der von uns immer wieder ganz nach vorne gestellt wird, von der Bundeswehr und von allen, so sieht der Schutz der Zivilbevölkerung aus. Das kann doch so nicht stehen bleiben.
Zum gesamten Interview mit Hans-Christian Ströbele
 

Woodruff

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#57

Woodruff

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#58
Bericht des Roten Kreuzes informierte Guttenberg früh über tote Zivilisten

Hamburg. Verteidigungsminister zu Guttenberg hat möglicherweise bereits genaue Informationen zu dem umstrittenen Luftangriff gehabt, als er das Vorgehen der Soldaten als "angemessen" bezeichnete. Laut Medienberichten lag ihm zu diesem Zeitpunkt bereits ein kritischer Bericht des Roten Kreuzes vor.


[...]

Nach Informationen der Zeitschrift kommt das Rote Kreuz in dem als «streng vertraulich» eingestuften Report zu dem Schluss, der von Bundeswehroberst Georg Klein angeordnete Angriff habe nicht «im Einklang mit dem internationalen Völkerrecht» gestanden. Dafür habe es bei dem Bombardement zu viele zivile Tote gegeben. Im Anhang des Berichts seien die Namen von 74 toten Zivilisten aufgelistet, darunter auch acht-, zehn- und zwölfjährige Kinder.

Diesen Report habe Guttenberg am 6. November auf den Tisch bekommen, schreibt das Magazin in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe. Dennoch habe er Stunden später, auf seiner ersten Pressekonferenz als Verteidigungsminister, den Angriff als «militärisch angemessen» bezeichnet. [...]
Afghanistan-Affäre: Bericht des Roten Kreuzes informierte Guttenberg früh über tote Zivilisten - Nachrichten - DerWesten


Bekommt die weiße Weste des Mr.Saubermann jetzt erste Flecken?
 
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#59
Der militärische Einsatz in Afghanistan dient dem Wiederaufbau, behauptet die deutsche Außenpolitik: Die Soldaten stabilisieren die Lage und schützen zivile Helfer. Doch im Einsatzgebiet der Bundeswehr vor Ort stellt sich die Lage offenbar ganz anders dar: Provinzgouverneure wie Mohammad Atta Nur und andere Warlords bauen ihre kriminellen Geschäfte unter dem Schutz deutscher Soldaten aus.
Quelle: DLF - Das Feature

Der gesamte Beitrag kann als PDF oder im Textformat geladen werden.
 

Woodruff

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#61
Der Fall Oberst Klein

Der Bundeswehr-Oberst Georg Klein wollte in Kundus „Feinde des Wiederaufbaus vernichten“. Zu seinem Auftrag zählt das kaum. Am Samstag bekannt gewordene Dokumente bringen Klein, gegen den ein Ermittlungsverfahren wegen Kriegsverbrechen geprüft wird, unter Druck.


Berlin - Fallen lassen werde er ihn nicht, hatte Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) dem deutschen Oberst Georg Klein versprochen und in gleichem Atemzug dessen Befehl zum Luftschlag am Kundus-Fluss „militärisch nicht angemessen“ genannt. Jetzt wird die Solidarität des Ministers mit seinem Soldaten weiter auf die Probe gestellt. Am Samstag bekannt gewordene Dokumente bringen Klein, gegen den ein Ermittlungsverfahren wegen Kriegsverbrechen geprüft wird, unter Druck.
Hier geht's weiter: Der Fall Oberst Klein
 

Eilig

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#62
In diesem Zusammenhang möchte mal darauf hinweisen, dass damit Terroristen in Deutschland agieren könnten. Wer übernimmt dann die Verantwortung? Schäuble hat sich doch mit diesem Thema sehr lange beschäftigt und litt unter der gleichen Krankheit wie Bush. Ich weiss schon, die Täter sind immer die anderen.
 
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#63
Wie "passend" doch dieser (angebliche) "Geheimbericht" auftauchte, denn wenn man "gezielte Angriffe auf (genauso angebliche) Taliban-Führer durchführen lies, würden auch "Kollateralschäden" zur Erreichung des "Ziels" billigend in Kauf genommen (nach dem Motto "Pech gehabt, wenn man am falschen Platz war"). Somit wäre es dann kein Verbrechen mehr, sondern wieder "militärisch Angemessen" gewesen und der Oberst, der Verteidigungsminister und die Regierung wären wieder "fein raus".

Mir etwas zu passend, dieser Geheimbericht.
 

left

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#64
Die BundeswehrKriegsArmee macht das wie alle anderen teilnehmenden Kriegsarmeen.
Töten töten töten
Gefangene werden nicht gemacht und "Kollateralschäden" zählen nicht.
Gefangene Taliban? Habe ich noch nirgendwo gelesen.
Und die einfachen Afghanen leiden unter den Taliban, den eigenen korrupten Politikern und den westlichen Kriegsarmeen.
 
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#65
Untersuchungsbericht "Close Air Support Kunduz"
Bisher wurde die Öffentlichkeit nur stückweise über die Vorgänge bei Kundus aus der Presse informiert. Wikileaks beginnt nun, entscheidende Dokumente zu veröffentlichen. So könnte das Verteidigungsministerium sich gezwungen sehen, selber mehr Details Preis zu geben.
Die einsame Entscheidung des Oberst Klein - Wikileaks

Die einsame Entscheidung des Oberst Klein

Wikileaks veröffentlicht geheime Bundeswehr-Dokumente zur Tanklaster-Bombardierung.
Oberst Klein verließ sich demnach allein auf die Fernaufklärung. Bemängelt wird auch, dass eine Untersuchung des Tatorts zunächst ausblieb.
Kundus-Affäre: Die einsame Entscheidung des Oberst Klein | Politik | ZEIT ONLINE
 
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#66
Bundeskanzleramt war frühzeitig über Kundus-Luftschlag informiert
Entgegen der bisherigen Darstellung ist das Bundeskanzleramt vor der Regierungserklärung der Kanzlerin zum Luftschlag bei Kundus am 8. September 2009 doch über die wichtigsten Einzelheiten der Operation informiert gewesen - auch über mögliche zivile Opfer.
Zum gesamten Beitrag des DLF
 
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#68
Wäre ja auch ein Stück aus dem ganz großen Tollhaus, wenn das Aussenministerium davon keine Kenntnis gehabt hätte. :icon_pfeiff:
 
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#70
Steinmeier hatte nicht nur über den von ihm eingesetzten Sonderbotschafter für Afghanistan und Pakistan eigenen Zugang zu Informationen, sondern auch über den Vertreter des Auswärtigen Amtes im Wiederaufbauteam in Kundus. Der hatte am Nachmittag nach dem Bombenangriff auf die Tanklaster auf einer Besprechung erfahren, dass es verletzte und tote Zivilisten gegeben hat. Wenig später sprach auch Steinmeier ganz kurz und vage, vor allem aber sehr leise davon. Wohl aus Sorge darüber, dass derjenige die Bundestagswahl verliert, der am meisten mit dem ungeliebten Thema Afghanistan in Verbindung gebracht wird.
Quelle: DLF-Kommentar

Wie auch immer.
Letztlich liegt die Verantwortung beim Minister für kriegsähnliche Zustände und beim Bundeskanzleramt.
 

spin

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#73
Reicht es nicht für eine Suspendierung? Meine Meinung über die "Tötung" gebe ich besser nicht ab, sonst bekomme ich die Staatsanwaltschaft wegen Beleidigung oder Verleumdung an den Hals.
 
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#75
Man sollte den Oberst als Hauptmann in Pension schicken und dann ist es gut so.
Und der General Schneiderhan soll froh sein , das er seine Bezüge behalten darf.
 

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#76
Guttenberg - neue Lücken in der Selbstverteidigung

Ein Papier aus dem Verteidigungsministerium rügte Fehler des Kommandeurs beim Luftschlag in Kundus. Guttenberg kannte das Papier.


Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg gerät in der Kundus-Affäre in immer größere Erklärungsnot. Der CSU-Politiker hatte Anfang November erklärt, der Luftschlag vom 4.September sei unvermeidlich gewesen. Ein jetzt bekannt gewordenes Papier des Einsatz-Führungsstabes seines Ministeriums, das Guttenberg seinerzeit vorlag, enthält dafür jedoch keine Anhaltspunkte.

Es unterstreicht vielmehr die von der Nato festgestellten Fehler des deutschen Kommandeurs, der den Luftschlag angeordnet hatte.

Das Papier des Stabes enthält auch alle wesentlichen Kritikpunkte, die Guttenberg erst aus späteren Berichten erfahren haben will, die ihm zunächst nicht vorgelegen hätten. [...]
Kundus-Affäre - Guttenberg - neue Lücken in der Selbstverteidigung - Politik - sueddeutsche.de
 

Curt The Cat

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#77
Welche Rolle spielte der BND beim Massaker am Kundus?

13.02.10 - Es ist wie bei den deutschen Waffenexporten: zuerst wurden die nach dem II. Weltkrieg noch vorhandenen gesetzlichen Beschränkungen schrittweise in der Praxis ausgehöhlt, anschließend wurde diese Praxis in einem Untersuchungsausschuss des Bundestags weniger untersucht als gerechtfertigt und dann die Gesetze angepasst und die Beschränkungen aufgehoben.
Bis vor kurzem hatte die deutsche Regierung mit unbeschreiblicher Heuchelei den Kriegseinsatz der Bundeswehr gegen das afghanische Volk als "Stabilisierungsoperation zur Friedenssicherung" bezeichnet. Während der derzeitigen Untersuchung des Massakers von Kundus im September 2009 kam es nun offiziell zur sogenannten "Neubewertung" durch Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) und Außenminister ...


Welche Rolle spielte der BND beim Massaker am Kundus? | randzone


 

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#78
Ein Angriff auf zwei Minister

Minister zu Guttenberg hat wegen des Kundus-Angriffs Generalinspekteur Schneiderhan und Exstaatssekretär Wichert gefeuert. Nun dürften sie ihn schwer belasten.


[...]

Guttenberg hatte Schneiderhan und Wichert Ende November 2009 gefeuert. Er warf ihnen vor, ihm wichtige Unterlagen, vor allem einen Bericht der deutschen Feldjäger, "vorenthalten" zu haben. Erst nach Kenntnis dieses Berichts aber habe er sein Urteil vom 6. November, das Bombardement sei "militärisch angemessen" gewesen, revidieren können. Am 3. Dezember sagte Guttenberg, es sei "militärisch nicht angemessen" gewesen.

Nun hatte der frisch ins Amt gekommene Minister aber schon am 6. November behauptet, den maßgeblichen Nato-Bericht zum Luftangriff gelesen zu haben. Aus dem geht schon auf den ersten Seiten hervor, wie wenig angemessen der Angriff war. [...]
Kundus-Ausschuss: Ein Angriff auf zwei Minister - taz.de
 

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#79
Guttenberg verzögert Aktenweitergabe

zuletzt aktualisiert: 11.03.2010 - 17:53

Berlin (RPO). Nur mit großer Verzögerung reicht das Verteidigungsministerium offenbar wichtige Akten zum umstrittenen Luftschlag von Kundus an die Mitglieder des parlamentarischen Untersuchungsausschusses weiter. So konnten im Kundus-Ausschuss Aktenanfragen vom Dezember erst im Februar bearbeitet werden.

Wie das ARD-Politikmagazin "Kontraste" am Donnerstag berichtet, ließ sich das Ministerium beispielsweise bis zum 23. Februar Zeit, um Aktenanfragen vom 16. Dezember überhaupt zu bearbeiten.

SPD-Ausschussmitglied Rainer Arnold zeigte sich empört über das Vorgehen von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU). "Das ist eine grobe Missachtung des parlamentarischen Untersuchungsausschusses. So langsam drängt sich mir der Verdacht auf, dass ganz bewusst langsam gearbeitet wird", sagte er dem Magazin. Offenbar solle der Ausschuss vor den wichtigen Zeugenbefragungen in der kommenden Woche nicht den kompletten Akteneinblick haben.
Nach umstrittenen Kundus-Luftschlag: Guttenberg verzögert Aktenweitergabe | RP ONLINE
 

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#80
Guttenberg: Da fehlt die Ehre

Von Stephan-Andreas Casdorff
11.3.2010 0:00 Uhr

Man kann sich gar nicht genug aufregen über diesen Fall, diesen Skandal. Denn das ist es, was sich der feine Herr im Verteidigungsministerium, der Freiherr Karl-Theodor von und zu Guttenberg, da geleistet hat in Sachen Ehrabschneidung. Zu früheren Zeiten wäre er zum Duell gefordert worden. Aber wir sind in der Neuzeit – und da wird ihm noch nicht einmal ein Vorwurf gemacht? Unsitten sind das!

[...]


Die Schande hat Guttenberg, wie sich jetzt herausstellt. Nicht nur, dass er seine verschiedenen, aber dafür jeweils im Brustton der Überzeugung vorgetragenen Wertungen so zu erklären versuchte, samt und sonders auf Kosten von Schneiderhan und Wichert. Und es waren Irrtümer! Jetzt stellt sich auch noch heraus, dass der Grund, der zu ihrem Abschied führte, unhaltbar ist. Unsinn ist, wieder ein Irrtum. Den Guttenberg so nebenbei anspricht, in einem Interview, unter anderem, nach dem Motto: Ach ja, war gar nicht so.

[...]

So etwas hat es noch nicht gegeben. Nicht einmal die Wörner- Kießling-Affäre, mit dem Versuch, einen Vier-Sterne-General wegen Homosexualität als Sicherheitsrisiko von seinem Dienstposten in der Nato-Spitze zu entfernen, ist vergleichbar.

[...] Früher hätte der, der so gehandelt hat, daraus Konsequenzen gezogen – für sich. Demokratische Gepflogenheit und Benimm: Man muss den Eindruck gewinnen, als mangle es dieser Koalition, der schwarz-gelben, der selbst ernannten „bürgerlichen“, an eben deren Maßstäben.

[...]

Und die Kanzlerin sagt kein einziges Wort. Aber nächste Woche, da tagt der Untersuchungsausschuss. Das letzte Wort ist hier noch nicht gesprochen.
Guttenberg: Da fehlt die Ehre


:icon_klatsch:

Und das ist angeblich Deutschlands beliebtester Politiker :icon_lol:

Hauptsache, er sieht immer aus wie aus dem Ei gepellt :cool: :biggrin:
 

Woodruff

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#81
Verteidigungsministerium wollte Wahrheit gezielt vertuschen

[...]

Berlin - Bundeswehrführung und Verteidigungsministerium haben nach dem Bombardement von Kunduz gezielter an der Vertuschung der Wahrheit gearbeitet als bisher bekannt. Vertrauliche Unterlagen aus dem Ministerium belegen, dass im Haus eigens eine Arbeitsgruppe aus mindestens fünf Beamten gegründet wurde, um die Ermittlungen der Nato zu dem Fall zu beeinflussen.

Durch eine Kommunikationsstrategie sollte die "Gruppe 85" im Fall Kunduz ein "positives Bild auch des Erfolgs" möglich machen - und Kritik an der Bundeswehr gezielt verhindern, steht in einem SPIEGEL ONLINE vorliegenden Protokoll.

Die Abteilung für die Vertuschung wurde schon am 9. September ins Leben gerufen, also nur fünf Tage nach dem Luftangriff. [...]
Kunduz-Affäre: Verteidigungsministerium wollte Wahrheit gezielt vertuschen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
 

wolfgang2

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#82
Ixch bitte darum, derartige unbewiesene Weltverschwörungstheorien hier im forum zu unterlassen.
Martin du hast mit dem Posting dazu eingeladen. Das beste ist einfach auf Plattformen wie diesen zu Themen wie diesen zu schweigen. Das einzige was dabei rauskommen kann sind VTs.

Und was euer Links sein angeht. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass du einem Islamisten nur euer Parteibuch zeigen musst und das die euch dann in Ruhe lassen?
 

wolfgang2

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#84
Mit der gestrigen Aktion haben sie es sogar geschafft, die Terrorgefahr in Deutschland sicherlich erheblich zu erhöhen.
Dem Angriff ging ein Überfall voraus. Der LKW wurde gestohlen. Und in Afghanistan gibt es die Sharia. Nach der Rechtsprechung und dem Rechtsempfinden der Afghanen ist nichts geschehen, dass eine Rache fordert.
 
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#85
Schneiderhan belastet Guttenberg
(...) In alle Meldungen an die politische Spitze seien alle Berichte eingearbeitet gewesen, betonte der Ex-General am Donnerstag vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestages. Der Generalinspekteur und sein Stab hätten die Aufgabe, den Minister „urteilsfähig“ zu machen. „Für sein Urteil ist er selbst verantwortlich“, sagte Schneiderhan. Er habe Guttenberg ausdrücklich gewarnt, dass die erste militärische Bewertung des Luftschlags mit bis zu 142 Toten als „angemessen“ durch den Generalinspekteur die Sachlage nicht umfassend wiedergebe. (...)
Quelle: DER TAGESSPIEGEL
 

Woodruff

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#86

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#87

roterhusar

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#88
Einem deutschen Oberst den Tanklastzug abnehmen und Zivilisten vor die Haustür stellen.
Im Vietnamfilm haben sie damals den kaputten Helikopter geopfert als Vorwand, um Napalm werfen zu lassen.

Jetzt kann er nur noch behaupten, Schneiderhan und Wichert hätten gelogen.

Sie werden auch ihren Dritten Weltkrieg verlieren.
 
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