Bundesregierung wollte von 20.000 Kunstwerken aus Volkes Hand nichts wissen

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Martin Behrsing

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Berlin. / In der Regierungspressekonferenz vom 21. November 2007, konnte der Regierungssprecher und Leiter des Bundespresse- und Informationsamtes der Bundesregierung, Ulrich Wilhelm, keine Auskunft darüber geben, wo die 20.000 Kunstwerke der Initiative "Kunststimmen gegen Armut" gelagert werden. Die Beiträge der Künstler waren an die Deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, im Deutschen Bundestag, adressiert. Regierungssprecher Wilhelm: "Mir ist von den Einsendungen nichts bekannt, ich bin auch nicht perfekt."
Der Eingang der Kunstwerke und Textbeiträge wurde jedoch bereits am Montag, den 19. November vom Chef vom Dienst des Bundespresseamtes, Andreas Brücher, einem anderen Hauptstadtkorrespondenten gegenüber bestätigt. Der Journalist saß ebenfalls in der Konferenz und bekräftigte, wie der Mitschrift der Bundespressekonferenz vom 21.11.2007 zu entnehmen ist die Anfrage an die Bundesregierung. Er sagte: "Es ist wunderlich, dass Ihnen der Eingang von über 20.000 Kunstwerke in unterschiedlichsten Ausführungen der Initiative "Kunststimmen gegen Armut" nicht bekannt ist, zumal der Chef vom Dienst vom Bundespresseamt ihm genau dies aber bestätigt hat."

Der Regierungssprecher blickte zu seinem Mitarbeiter, erteilte ihm das Wort: "Sagen Sie etwas dazu, wenn Sie etwas wissen, entweder gleich jetzt hier oder nach dieser Veranstaltung." Brücher später zu den Journalisten: "Bislang sind mehr als 20.000 Kunstwerke unterschiedlicher Art und Qualität im Bundeskanzleramt eingegangen und gehen immer noch ein." "Wir wollen noch ein paar Tage warten, der Vorgang ist noch nicht abgeschlossen", sagte der CvD. "Wie üblich wird sich ein Mitarbeiterstab des Kanzleramtes um diese Angelegenheit kümmern." Was mit den Werken geschieht, kann er noch nicht sagen, aber "unverlangt eingesandte Kunstwerke werden nicht öffentlich gezeigt." Das Filmen der Lagerstätte und der Kunstgegenstände sei nicht gestattet, den Standort gab der CvD nicht preis, laut seiner E-Mail werden "die Kunstwerke derzeit sicher eingelagert." Über ihren weiteren Verbleib sei noch nicht entschieden. "Selbstverständlich können wir nicht allen 20.000 Einsendern antworten", heißt darin weiter. In den meisten Fällen handle es sich offenbar ohnehin nicht um persönliche Anschreiben, sondern um den offenen Brief der Initiative. "Individuell gefasste Schreiben erhalten selbstverständlich eine Antwort vom Bundeskanzleramt."

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