Bundesregierung prüft "Corona-Familienbonus" in Höhe von 300.- EUR pro Kind (33 Betrachter)

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Beli1

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Nun, unser Finanzminister Olaf Scholz plant eine Bonuszahlung in Höhe von 300.- EUR pro Kind in Deutschland - das soll über das aktuell geplante Konjunkturpaket laufen. NRW hingegen plant sogar 600.- EUR pro Kind. Aktuell prüft die Bundesregierung eine Durchsetzung dessen.

"Ein solcher Bonus sei ein schnell wirksames Mittel, das die Kaufkraft stärke und dem Einzelhandel zusätzliche Nachfrage bringe."

Dazu gibts es viele verschiedene Medienberichte - ich verlinke hier bewusst keinen, aber wie verhält sich solch eine Einmalzahlung die zum Beispiel über die Familienkasse abgewickelt wird beim Jobcenter? Würde es voll angerechnet werden?

Liebe Grüße!
 

abcabc

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Lächerlich!
Bei den Familien, die in Armut leben und für die 300-600€ viel Geld sind, ist es jetzt zu spät. Dort haben die Kinder bereits unter der Krise gelitten (kein kostenloses Mittagessen in Schule/Kita/...., keine/schlechte technische Ausstattung fürs Lernen zu Hause,....). Das lässt sich nachträglich nicht mehr ausgleichen. Und vor allem: Dort wo es bereits vor Corona Armut gab, wird es auch nach Corona Armut geben. Da müsste man dauerhaft die finanzielle Situation verbessern.
Und für die übrigen Familien sind 300-600€ ein nettes Geschenk, die für die Kinder/Familien aber nichts nennenswert verändern.
 

ZynHH

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Ich finde das eine gute Idee. Davon könnte man prima ein paar Tage ins Ausland fahren...bei Preiserhöhungen von bis zu 40% bei Übernachtungsplätzen bereits jetzt im Inland .... dann sehen die Kids mal etwas anderes. Und der Binnenumsatz hat die Bundesregierung ja noch nie interessiert, darum wird ALG II ja so niedrig gehalten.... also wird das Geld in den Export investiert. :peace:
 

samuraji

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Ich denke so etwas wird es nicht geben. Zumindest nicht frei Haus für ALG2-Empfänger. Evtl als Steuervorteil, dass der Kinderfreibetrag entsprechend erhöht wird.
Was ich immer nicht verstehe, dieses Leiden der Kinder in der Krise....echt? Ich habe das Gefühl, dass eher viele Eltern in einer enormen Krise stecken, wenn diese sich selbst mal um ihre Kinder kümmern müssen und diese nicht wie gewohnt Vollzeit abschieben können. Ich finde es prima, kann mit den Kindern den ganzen Tag verbringen, mit ihnen lernen und der ganze Stress mit zur Schule/Kita fahren erspart enorm viel Zeit. Ich spüre es täglich, den Kindern geht es jetzt besser als mit dem stressigen bisherigen Schulalltag, sie sind wesentlich ruhiger und gelassener geworden. Von der Schule haben wir Aufgaben-Anweisungen erhalten und diese werden tägl. abgearbeitet. Zwischendurch einige Pausen, dann in den Garten frische Luft schnappen, spielen, toben...ich finde es toll, so viel Zeit mit meinen Kindern verbringen zu können.
 

MysteriöserNut

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gut, damit könnte meine Familie nächsten Monat überstehen ohne ein paar Tage vorher ein bisschen Geld auszuleihen um Essen einzukaufen. Übernächsten Monat kann dann einer meiner Geschwister endlich mit 25 Hartz IV beantragen.

Aber das kommt viel zu spät mit dem einmalig Kindergeld. Und es ist zu wenig wenn man betrachtet, dass wir noch eine zweite Welle vor uns haben die dann spätestens da die Problematik wie in der USA uns wirtschaftlich bringt. In der USA kriegt man beispielsweise wenn man arbeitslos ist momentan Arbeitslosengeld 1 (oder ähnliches) + $600 von der Regierung pro Woche. (weswegen einige nicht zurück zur Arbeit kehren, da sie dort mehr verdienen. Muss man sich mal vergehen lassen.)
 

vidar

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Anstatt sich hier für ein einmaliges Geldgeschenk an alle Kinder zu engagieren, sollten sich die Befürworter lieber dafür einsetzten, dass die SGB II / SGB XII Leistungsbeträge dauerhaft derart aufgestockt werden, damit den Sozialleistungsbeziehern künftig ein menschenwürdiges Leben ermöglicht werden kann.
.
 

Beebug

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Mal ganz doof gefragt: Ist das Geld nur für Familien, die nun durch zB fehlende Kinderbetreuung, Kurzarbeit etc. Einbußen haben (was ich total verstehen kann und gut finde!) oder für jeden Kindergeldberechtigten?
Sprich auch für mich, als bald 24 Jährige Azubine, den Studenten unter uns... ich meine, die 600€ bringen mich näher an den Umzug und den Führerschein, freuen würde es mich. Sehe das Geld aber eher bei den oben genannten Gruppen.
 

Beli1

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Mal ganz doof gefragt: Ist das Geld nur für Familien, die nun durch zB fehlende Kinderbetreuung, Kurzarbeit etc. Einbußen haben (was ich total verstehen kann und gut finde!) oder für jeden Kindergeldberechtigten?
Man rechnet mit ungefähr 5-6 Milliarden Euro - was bei 300 Euro als Milchmädchenrechnung ungefähr 16-20 Millionen Leistungsberechtigte macht. Laut Medienberichten hatten wir im November 2018 wohl 15,35 Millionen Kindergeldbezieher. Ich tippe und spekuliere mal darauf das jeder Kindergeldberechtigte bis zum 18. Lebensjahr die Zahlung erhalten würde. NOCH ist ja aber nichts durch und bislang steht es nur im Raum!

Nur ob wir am Ende jemals was davon sehen würden als Leistungsbezieher - da sehe ich schwarz und es wird voll weggerechnet. Und ob es überhaupt durchgesetzt wird - immerhin ist es dann unfair gegenüber den kinderlosen Bürgern in Deutschland. Lassen wir uns überraschen.
 

Kerstin_K

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Was ich immer nicht verstehe, dieses Leiden der Kinder in der Krise....echt? Ich habe das Gefühl, dass eher viele Eltern in einer enormen Krise stecken, wenn diese sich selbst mal um ihre Kinder kümmern müssen und diese nicht wie gewohnt Vollzeit abschieben können. Ich finde es prima, kann mit den Kindern den ganzen Tag verbringen, mit ihnen lernen und der ganze Stress mit zur Schule/Kita fahren erspart enorm viel Zeit. Ich spüre es täglich, den Kindern geht es jetzt besser als mit dem stressigen bisherigen Schulalltag, sie sind wesentlich ruhiger und gelassener geworden. Von der Schule haben wir Aufgaben-Anweisungen erhalten und diese werden tägl. abgearbeitet. Zwischendurch einige Pausen, dann in den Garten frische Luft schnappen, spielen, toben...ich finde es toll, so viel Zeit mit meinen Kindern verbringen zu können.
Ganz so einfach ist es leider nicht. Viele Eltern müssen ja auch arbeiten und Homeoffice und Kinderbetreuung gleichzeitig kann schon recht anstrengend werden.

Und eine Garten zum Austoben hat auch nicht jede Familie. Speilplätze us wareb auch zu, Freizeitsport, Musikschule usw. fand auch niicht statt. Aunch sind eltern keine Ersatzlehrer. Und wenn dann vielleicht noch Sprachkenntnisse fehlen, um bei den Deusch-Aufgaben oder Mathe Textaufgaben zu helfen, wird es auch schwierig.

Und nicht jede Vollzeit-Betreuung ist Abschiebung.
 

Fabiola

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Ich habe das Gefühl, dass eher viele Eltern in einer enormen Krise stecken, wenn diese sich selbst mal um ihre Kinder kümmern müssen und diese nicht wie gewohnt Vollzeit abschieben können.
Schon mal dran gedacht, dass es im Niedriglohnland Deutschland notwendig sein könnte, dass beide Elternteile arbeiten um mit Kindern über die Runden zu kommen???
...dann in den Garten frische Luft schnappen, spielen, toben...
Na toll, insbesondere Nieriglöhner in z.T. beengten Wohnungssilos haben einen Garten.
Schau mal über Deinen Tellerrand, dann kannst Du vielleicht klarer sehen!
Unfassbar Dein ignoranter Post für mich!!!
Mir ist schon klar, dass Du mit viele Eltern nicht alle Eltern meinst.

Doch selbst besser gestellte Eltern können nicht einfach mal so 'ihre Arbeit sausen lassen'.
Auch diese haben auf unser viel gepriesenes System vertraut (junge Eltern wurden doch entsprechend indoktriniert und kennen nur unsere Konsum-Leistungsgesellschaft - so traurig das sein mag).

Und es gibt auch zuhauf Alleinerziehende, was rätst Du denen? In den (oft nicht vorhandenen) Garten zu gehen und mit den Kindern zu toben und die Arbeit grad mal sausen zu lassen?
Ach ja, gibt ja die Auffangstation AlgI und HIV, die bei selbstverschuldeter Arbeitsoligkeit gerne einspringt.
 

Fabiola

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Auch sind eltern keine Ersatzlehrer.
Danke Kerstin!!! Homescooling bedeutet eigentlich, dass die Schule per I-Net stattfinden müsste und nicht, dass Eltern plötzlich zu 'Lehberechtigten' werden. Wenns so wäre, dann könnten wir uns doch die Lehrerausbildung sparen, da das doch jeder 'Hans und Kunz' auch ohne Ausbildung bewerkstellen kann.
Ich frage mich ernsthaft, weshalb ich jahrelang Lehramt studiert habe, wenn es denn scheinbar so viel einfacher geht.
 

Piiiter

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Aktuell prüft die Bundesregierung eine Durchsetzung dessen.
Fraglich ob nach Milliarden für Automobilfirmen und Fluggesellschaften etwas für den Bürger übrig bleibt....
Die Einmalzahlung für ALG2 Bezieher wurde ja auch eingehend geprüft...
 

Antihartzer19

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Homescooling bedeutet eigentlich, dass die Schule per I-Net
In der Schule meiner Tochter (8.Klasse) testen die Lehrer gerade für welches System sie sich entscheiden wollen. Es soll noch vor Schuljahresende (24.Juni) entschieden und
implementiert werden! Meine Tochter bekommt aktuell den Stoff per Email und ist ansonsten auf sich (und mich gestellt.)
 

samuraji

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Schon mal dran gedacht, dass es im Niedriglohnland Deutschland notwendig sein könnte, dass beide Elternteile arbeiten um mit Kindern über die Runden zu kommen???
Natürlich. Wir sind selbst in ein armes Bundesland gezogen und haben enorme Einstürze im Lohn und generell den Gehaltsvorstellungen hinnehmen müssen und kommen nun mit ach und krach durchs Leben. Daran wird sich aber politisch nicht viel ändern, zumindest nicht in einer erwünschten Geschwindigkeit. Hier freuten sich viele über den Mindestlohn, damals mit 8,50€ konnte es erstmal gar nicht begreifen, wie man sich darüber freuen kann....dafür hätte ich nicht mal im ersten Jahr gearbeitet. Dieses Deutschland ist schon ein richtig extremes Land, wenn man die Differenzen mal betrachtet, die durch jedes Bundesland bzw jede Region entstehen. Schade nur, dass mittlerweile sogar die reicheren Bundesländer immer mehr im Niedriglohnsektor einstellen, sodass es kaum mehr Unterschiede macht, wo man sich ausbeuten lässt. Die guten Berufe mit guter Bezahlung scheinen Mangelware zu sein, sodass man sich schon enorm Qualifizieren muss. Weis gar nicht, wo des mal alles hinführen soll. Gut, mittlerweile redet die Regierung von 12,-€ Mindestlohn, der aber immer noch niedriglohn und eine Rente mit Grundsicherung bedeutet. Aber selbst da freuen sich sicherlich zig tausende Arbeitnehmer, wieder eine Erhöhung zu bekommen.
 

samuraji

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Schau mal über Deinen Tellerrand, dann kannst Du vielleicht klarer sehen!
Unfassbar Dein ignoranter Post für mich!!!
Mir ist schon klar, dass Du mit viele Eltern nicht alle Eltern meinst.

Doch selbst besser gestellte Eltern können nicht einfach mal so 'ihre Arbeit sausen lassen'.
Auch diese haben auf unser viel gepriesenes System vertraut (junge Eltern wurden doch entsprechend indoktriniert und kennen nur unsere Konsum-Leistungsgesellschaft - so traurig das sein mag).

Und es gibt auch zuhauf Alleinerziehende, was rätst Du denen? In den (oft nicht vorhandenen) Garten zu gehen und mit den Kindern zu toben und die Arbeit grad mal sausen zu lassen?
Ach ja, gibt ja die Auffangstation AlgI und HIV, die bei selbstverschuldeter Arbeitsoligkeit gerne einspringt.
Eine Kündigung in Corona-Zeiten ist sicherlich nicht Eigenverschuldet. Weis ja nicht wieso der Post ignorant rüber kommt, ich habe einfach nur unseren Ablauf etwas erklärt. Natürlich kann man auch den Garten streichen und durch einen Spaziergang im Stadtpark oder sonst wo ersetzen. (Man beachte eben dann die Abstandsregeln) Mein Tellerrand ist übrigens sehr weitsichtig, da ich/wir so einiges im Leben erlebt haben, egal ob Armut oder Reichtum.(Würde hier eh den Rahmen sprengen)
Ich selbst sehe aber auch bei unserer Nachbarschaft, wie da die Faulheit komische Strukturen annimmt und man sich durch Corona vieles zurecht biegt, wie man es gern hätte und die Schuld gerne mal überall hin verteilt, nur nicht zu sich selbst.
Was das System angeht, dieses ist seit Jahrzehnten schon am Zusammenbrechen, egal ob Gesundheitsbereich oder der Schulbildung. Wollen aber sehr viele Menschen nicht sehen - sehen diese aber jetzt teilweise, nur, dass es nun auf Corona geschoben wird. Man kann sich die ganze Welt schön reden und ja, woanders auf der Welt ist es immer noch viel schlimmer. Aber der Standard den wir uns in Deutschland aufgebaut haben, der sinkt in einigen Bereichen und man ignoriert es einfach! Gerade was Sachsen/Sachsen-Anhalt usw angeht ist es ein Kampf gegen Windmühlen, seit vielen Jahren.... kann auch gern mal nachverfolgt werden über FB: "Aktionsbündnis Grundschulen vor Ort !" (Name der Gruppe)
 

Kerstin_K

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Natürlich kann man auch den Garten streichen und durch einen Spaziergang im Stadtpark oder sonst wo ersetzen. (Man beachte eben dann die Abstandsregeln)
NIcht jeder hat den Stadtpark oder sowas in fussläufiger Entfernung. Und nicht alle Eltern haben das Geld und die Zeit, da jede Tag mit den Kids dirch die Gegend zu fahren mit Öffis.
 

samuraji

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NIcht jeder hat den Stadtpark oder sowas in fussläufiger Entfernung. Und nicht alle Eltern haben das Geld und die Zeit, da jede Tag mit den Kids dirch die Gegend zu fahren mit Öffis.
Gut, dann noch eindeutiger. Man zieht die Kinder an und geht "irgendwo" spazieren. Kostet übrigens nichts, außer Zeit. Man kann sich auch anstellen und immer Gründe finden, warum etwas nicht geht.
 

Kerstin_K

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Erstebs ist spazierengehen an der Hauptstraße wenig sinnvoll und zweitent fehlt Vollzeit arbeitenden Eltern oft die Zeit dazu.
 

samuraji

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Erstebs ist spazierengehen an der Hauptstraße wenig sinnvoll und zweitent fehlt Vollzeit arbeitenden Eltern oft die Zeit dazu.
Interessant, ich habe früher 264+Std/Monat gearbeitet und dennoch Zeit für meine Kinder gefunden. Aber Sie haben bestimmt noch mehr Ausreden auf Lager. Kenne ich alles von meiner Schwester, zu warm, zu kalt, es regnet, zu viel Sonne, zu viel Wind,.... Der Tag hat übrigens 24 Stunden, da findet sicher jede/-r 30 Minuten Zeit für seine Kinder an der frischen Luft!
 

MysteriöserNut

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Interessant, ich habe früher 264+Std/Monat gearbeitet und dennoch Zeit für meine Kinder gefunden. Aber Sie haben bestimmt noch mehr Ausreden auf Lager. Kenne ich alles von meiner Schwester, zu warm, zu kalt, es regnet, zu viel Sonne, zu viel Wind,.... Der Tag hat übrigens 24 Stunden, da findet sicher jede/-r 30 Minuten Zeit für seine Kinder an der frischen Luft!
Nach 8 Stunden ist man bei manchen Jobs teilweise zu müde und man muss sich ausruhen. Grund liegt daran, dass 8 Stunden unnatürlich ist. Die Menschen vor dem Kapitalismus (und ähnliche Systeme wie den Feudalismus), haben durchschnittlich ca. 3 Stunden pro Tag gearbeitet.

Man darf auch nicht vergessen, dass es oft nicht 8 Stunden sind, sondern mind. 9 Stunden (mit dem Auto), mit ÖPNV meistens sogar noch ca. 10 Stunden. Wer danach noch Laune hat, nach draußen zu gehen, da ziehe ich mein Hut.
 

samuraji

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Nach 8 Stunden ist man bei manchen Jobs teilweise zu müde und man muss sich ausruhen. Grund liegt daran, dass 8 Stunden unnatürlich ist. Die Menschen vor dem Kapitalismus (und ähnliche Systeme wie den Feudalismus), haben durchschnittlich ca. 3 Stunden pro Tag gearbeitet.

Man darf auch nicht vergessen, dass es oft nicht 8 Stunden sind, sondern mind. 9 Stunden (mit dem Auto), mit ÖPNV meistens sogar noch ca. 10 Stunden. Wer danach noch Laune hat, nach draußen zu gehen, da ziehe ich mein Hut.
Wer 8Std arbeitet hat meist 1Std Pausenzeit, man ist also 9std auf der Arbeit. Zzgl. Arbeitsweg und ggf. Überstunden.
Bei mir waren es damals 12Std Schichten i Tag-Nachtwechsel. 2-3 Tage Nachtarbeit, dann 1-2 Tage Tagsarbeit,...in der Probezeit hatte ich einen arbeitsweg von 1,5Std (einfach) also knappe 3Std am Tag zusätzlich zu den 12Std schichten. Noch länger wurde es, wenn das ablösende Personal sich verspätete. Dann musste man diese Zeit eben länger bleiben. Toll war es nicht und ich behaupte einfach mal, die meisten waren über ihrer Leistungsgrenze. Entsprechend hoch war damals auch die Fluktuationsrate im Unternehmen.
 

Salzwasser

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Man darf auch nicht vergessen, dass es oft nicht 8 Stunden sind, sondern mind. 9 Stunden (mit dem Auto), mit ÖPNV meistens sogar noch ca. 10 Stunden. Wer danach noch Laune hat, nach draußen zu gehen, da ziehe ich mein Hut.
Du hast ja mal merkwürdige Vorstellungen vom Leben derer, die einem Vollzeitjob nachgehen.
Denkst du wirklich, dass die Leute keine Hobbies haben, sich nicht mit Freunden treffen, ins Restaurant gehen oder die Abendstunden (besonders im Sommer) draußen verbringen?
Gerade bei den zeitintensiven, anstrengenden Jobs ist das wichtig um durchatmen zu können.

Diese Menschen nutzen ihre Zeit allerdings auch und verdaddeln sie sich vor dem Computer. ;)
 

CptSumsebiene

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Homescooling bedeutet eigentlich, dass die Schule per I-Net stattfinden müsste und nicht, dass Eltern plötzlich zu 'Lehberechtigten' werden. Wenns so wäre, dann könnten wir uns doch die Lehrerausbildung sparen, da das doch jeder 'Hans und Kunz' auch ohne Ausbildung bewerkstellen kann.
Naja, bis zu einem gewissen Punkt ist das auch so. Zumindest Grundschulstoff sollte wohl jeder seinem Kind beibringen können.
Die Lehrerausbildung ist schon wichtig, um sich tolle Konzepte a la "Schreiben nach Gehör" auszudenken.:icon_hihi:

Ist nun natürlich überspitzt. Es gibt auch gute Lehrer, aber den meisten Kindern wird die kleine Pause vom Schulbetrieb schon nicht schaden.
Bzw gibt es schlimmeres als den fehlenden Unterricht. Das Wegbrechen sozialer Kontakte z.B.

Just my 2 cents.
 
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