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#1
<<Nichts ist gut in Deutschland>>

Die neue Bundespräsidentin, Bischöfin a.D. Margot Käßmann, verblüfft mit ihrer Antrittsrede erneut Freund und Feind

Sie wolle „frischen Wind“ in die Politik bringen, hatte sie schon bei der Erklärung ihrer Kandidatur verkündet. Doch das, was sich den ZuhörerInnen wenige Stunden nach der Entscheidung der Bundesversammlung bot, war nicht weniger als ein alles aufwirbelnder Tornado der nach oben offenen Klartext-Skala. Käßmann, von einer beeindruckenden rechts-mitte-links Koalition getragen, wartete erst gar nicht das bundesrepublikanische Zeremoniell der Amtseinführung ab, sondern trat gleich nach ihrer knappen Vereidigung mit Paukenschlägen vor die Mikrofone. Schon die war journalistisch betrachtet ein „Kracher“: Käßmann verzichtete, als Erste in ihrem Amt, vor allem aber als ehemalige Landesbischöfin und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, auf die religiöse Vereidigungsformel.

Kein „So wahr mir Gott helfe“

Wenige Augenblicke später steht sie mitten im bundespolitischen Geschehen: Ihre Antrittsrede wird zur Generalabrechnung mit der Bundespolitik der letzten Jahrzehnte. Ausgehend von der Geschichte der deutschen Verfassung gelangt sie über die deutsche Bürgerrechts- und Sozialpolitik zur allgemeinen Ablehnung der Wehrpflicht und des Militärs im Allgemeinen. „Das Grundgesetz war in seiner ursprünglichen Fassung total freiheitlich und total antimilitärisch“, zitiert sie die junge Journalistin Ulrike Marie Meinhof. Bundeswehr und Wehrpflicht seien mit der Demokratie unvereinbar. Weitere Kernpunkte waren die Brandmarkung der Hartz-Gesetze als „menschenverachtend“ sowie die EU-Flüchtlingspolitik als „staatlich verordneter Rassismus“. Die zunehmende Unruhe der anwesenden Journalistinnen und Journalisten quittierte sie mit den Worten „Ich bin anders. Und das ist auch gut so“. Und verschwand. Vorerst.

„Alkoholfahrt in die Hölle“

Den Spitzen der Bundespolitik, jenem Bündnis, das sich in den Tagen und Wochen vorher fast geschlossen hinter sie stellte, verschlug es die Sprache. Als Erster reagierte der scheidende Außenminister und Vizekanzler Guido Westerwelle. In einem kurzen Statement im Thomas-Dehler-Haus sprach er wörtlich von einer „Alkoholfahrt in die Hölle“, die Deutschland nun bevorstehe, und die er sich „gemütlich vor dem Fernseher mit meiner Familia in der Schweiz“ ansehen werde.


de.indymedia.org | Nichts ist gut in Deutschland
 

haef

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#3
Wird Käßmann so schnell und sicher zur Nationalheiligen aufgebaut oder instrumentalisiert weil sie eher "links" zu sein scheint oder weil sie der Volksdroge Alkohol frönt?

Über eines sollten wir uns im Klaren sein, erst mal Grußtante, werden sich manche "Linke" noch wünschen sie wäre permanent "unter Strom".
Was glauben die, wen sie vor sich haben? Ein Mütterchen vom Herd, die zufällig von der Synode aus einer Herde anderer Mütterchen ausgewählt wurde? Stellen die sich so die höchste Interessenvertreterin einer Glaubensgemeinschaft vor?

Witzige Kindergeschichte mit zweifelhaftem Erziehungswert mehr aber auch nicht. Denn wir sollten auch nicht vergessen, das eine Trunkenheitsfahrt mit über 1,5 Promille und das Überfahren einer roten Ampel (vielleicht ein tieferer Sinn? :biggrin:) kein Pappenstiel sind.

5 Jahre Diaspora als Pfarrerin in der Gemeinde und sie kann wiederkommen. vorher indiskutabel.

fG
Horst




<<Nichts ist gut in Deutschland>>

Die neue Bundespräsidentin, Bischöfin a.D. Margot Käßmann, verblüfft mit ihrer Antrittsrede erneut Freund und Feind

Sie wolle „frischen Wind“ in die Politik bringen, hatte sie schon bei der Erklärung ihrer Kandidatur verkündet. Doch das, was sich den ZuhörerInnen wenige Stunden nach der Entscheidung der Bundesversammlung bot, war nicht weniger als ein alles aufwirbelnder Tornado der nach oben offenen Klartext-Skala. Käßmann, von einer beeindruckenden rechts-mitte-links Koalition getragen, wartete erst gar nicht das bundesrepublikanische Zeremoniell der Amtseinführung ab, sondern trat gleich nach ihrer knappen Vereidigung mit Paukenschlägen vor die Mikrofone. Schon die war journalistisch betrachtet ein „Kracher“: Käßmann verzichtete, als Erste in ihrem Amt, vor allem aber als ehemalige Landesbischöfin und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, auf die religiöse Vereidigungsformel.

Kein „So wahr mir Gott helfe“

Wenige Augenblicke später steht sie mitten im bundespolitischen Geschehen: Ihre Antrittsrede wird zur Generalabrechnung mit der Bundespolitik der letzten Jahrzehnte. Ausgehend von der Geschichte der deutschen Verfassung gelangt sie über die deutsche Bürgerrechts- und Sozialpolitik zur allgemeinen Ablehnung der Wehrpflicht und des Militärs im Allgemeinen. „Das Grundgesetz war in seiner ursprünglichen Fassung total freiheitlich und total antimilitärisch“, zitiert sie die junge Journalistin Ulrike Marie Meinhof. Bundeswehr und Wehrpflicht seien mit der Demokratie unvereinbar. Weitere Kernpunkte waren die Brandmarkung der Hartz-Gesetze als „menschenverachtend“ sowie die EU-Flüchtlingspolitik als „staatlich verordneter Rassismus“. Die zunehmende Unruhe der anwesenden Journalistinnen und Journalisten quittierte sie mit den Worten „Ich bin anders. Und das ist auch gut so“. Und verschwand. Vorerst.

„Alkoholfahrt in die Hölle“

Den Spitzen der Bundespolitik, jenem Bündnis, das sich in den Tagen und Wochen vorher fast geschlossen hinter sie stellte, verschlug es die Sprache. Als Erster reagierte der scheidende Außenminister und Vizekanzler Guido Westerwelle. In einem kurzen Statement im Thomas-Dehler-Haus sprach er wörtlich von einer „Alkoholfahrt in die Hölle“, die Deutschland nun bevorstehe, und die er sich „gemütlich vor dem Fernseher mit meiner Familia in der Schweiz“ ansehen werde.


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gast_

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#4
Haef, sie wird dafür zur Rechenschaft gezogen - und hat ihre Konsequenzen gezogen.

Ich denke, das reicht - ich bin übrigens auch für 0 Promille im Straßenverkehr.
 

edy

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#5
@ haef & kiwi ? Ähm? Hegt Ihr einen persönlichen Groll gegen Kirchenfürstinnen?
 

haef

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#6
@ haef & kiwi ? Ähm? Hegt Ihr einen persönlichen Groll gegen Kirchenfürstinnen?
wieso kiwi?

nein, nur einen allgemeinen Groll gegen Fürsten und -innen, Grafen, Könige, Präsidenten alles auch mit -innen etc.

fG
Horst
 

edy

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#7
wieso kiwi?

nein, nur einen allgemeinen Groll gegen Fürsten und -innen, Grafen, Könige, Präsidenten alles auch mit -innen etc.

fG
Horst
haef, da stimme ich dir zu - wir hegen da einen gemeinsamen Groll....., wobei ich der lustigen indimedy Satire sehr Recht gebe! Eine Frau Käßmann fänd ich auch klasse, eil die Weil.... naja, wer trinkt nicht mal einen über den Durst.....? Da hatten wir ja schon ganz andere (zumindestens Einen) Bundespräsidenten, welcher mal bekennender Nationalsozialist war....

Oh, ich schreib jetzt hier mal nicht weiter, sonst entwickelt sich das auch noch zu 'nem Blödel thread......
 

haef

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#10
hat sich erledigt, Merkelchen hat sich ihres letzten Nachfolgers entledigt, indem sie ihn wegbefördert hat.

Wulfilein wird nun neuer Präses, ich meinte Präsident, das war´s. Dazu werden aber bestimmt noch reichlich threads aufgemacht.

lG
Horst
 
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