Bundesfreiwilligendienst Taschengeld-Freibetrag wird für ALG II-Bezieher erhöht

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gast_

Gast
Das anrechnungsfreie Taschengeld beim Bundesfreiwilligendienst (BUFDI) soll für Hartz IV Bezieher zum ersten Januar 2012 von 60 auf künftig 175 Euro angehoben werden.



Zu dem anrechnungsfreien Taschengeld in Höhe von 175 Euro können laut § 11b Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 SGB II i.V.m. § 6 der ALG II-V volljährige ALG II Bezieher in der Regel 30 Euro pro Monat für Versicherungen sowie für die KFZ-Haftpflichtversicherung vom Verdienst absetzen. Das gilt auch, wenn die Fahrten zum Einsatzort per Bus und Bahn getätigt werden. Hier verlangen allerdings in der Regel die Jobcenter eine Vorlage der Fahrkarten bzw. Quittungen.
Der Bundesfreiwilligendienst ist wie der Jugendfreiwilligendienst ein wichtiger Grund (§ 10 Absatz 1 Nummer 5 SGB II) Arbeitsangebote nicht anzunehmen.
Hartz IV: Bundesfreiwilligendienst Taschengeld
 

Trixi2011

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Auch wichtig: Es darf keine Saktionierung erfolgen, wenn man während dieser Zeit VV`s vom JobCenter ablehnt :icon_klatsch: .

Wer weiß, vielleicht... auch wenn 175€ mehr pro Monat natürlich für die Art von Arbeit recht dürftig sind!
 
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gast_

Gast
Auch wichtig: Es darf keine Saktionierung erfolgen, wenn man während dieser Zeit VV`s vom JobCenter ablehnt :icon_klatsch: .

Wer weiß, vielleicht... auch wenn 175€ mehr pro Monat natürlich für die Art von Arbeit recht dürftig sind!

Naja, rechne mal zum ALG II die 175 € + Fahrgeld hinzu... dann lohnt es sich für U 25 in jedem Fall...wer z.B. einen Ausbildungsplatz sucht hat mehr Geld, muß sich auf die nicht passenden Vermittlungsvorschläge nicht bewerben und entgeht den Sinnlosmaßnahmen - und kann in Ruhe die Bewerbungen abschicken, die er wirklich abschicken will.
 
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teddybear

Gast
Nur Mittel zum Zweck um auch zukünftig die Lohndumpingmaschine am laufen zu halten! Bei 60 € käme ja auch nicht einer freiwillig!

Ob bei Hartz IV + 175 € nun viele freiwillig kommen, um Omas Schlüpfer zu wechseln, bleibt abzuwarten! Ich würde es schon machen aber dann bitte auch als Altenpfleger mit existenzsichernden Leistungen in Höhe von mindestens 500,- € über dem Hartz IV! Schließlich bezahlt solche Löhne auch die Allgemeinheit. Aber vermutlich muss der private Unternehmer-Profit an den Alten auch weiterhin sichergestellt werden.
 

hope40

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also...mir dreht sich immer noch der magen um, wenn ich lese, das im bereich der altenpflege bundesFREIWILLIGENdienstler (naja, über die freiwilligkeit lässt sich ja im ALGII-bezug streiten )ihren dienst tun sollen .

nach welchen kriterien werden die denn ausgesucht ??????????????

angesichts der kosten, die für einen heimplatz aufgewendet werden müssen ..monat für monat ..aber nicht für die pflege am menschen, die ja nicht nur "satt und sauber" ist ..und dann ...welcher prozentsatz entfällt denn auf die lohnkosten? (auch wenn das immer das "totschlagargument "in der pflege ist, die lohnkosten )

hier, mal einige gedanken eines users zum thema pflegeheime (die veröffendlichung ist freundlich erlaubt )

"Setzen wir doch die Senioren in die Gefängnisse und die Verbrecher in “Pflegeheime” für ältere Menschen. Durch diesen Wechsel hätten unsere alten Leute täglich Zugang zu einer Dusche, kostenlosen Arzneimitteln, regelmäßige kostenlose Zahn- und medizinische Untersuchungen sowie die Möglichkeit zu gesunder Bewegung bei Spaziergängen in einer schönen Aussenanlage mit Garten. Sie hätten Anspruch auf Rollstühle und andere Hilfsmittel und sie würden Geld erhalten, anstatt für ihre Unterbringung zu zahlen. Um im Notfall sofort Hilfe zu bekommen, gäbe es ständige Video- Überwachung. Ihre Betten würden 2 mal pro Woche frisch bezogen und ihre eigene Wäsche regelmäßig gewaschen und gebügelt. Sie hätten alle 20 Minuten Kontakt mit Wärtern und bekämen Ihre Mahlzeiten direkt im Zimmer serviert. Sie hätten einen speziellen Raum, um ihre Familie zu empfangen, Zugang zu Bibliothek, Gymnastikraum und Schwimmbad sowie physikalischer und psychologischer Therapie und sogar das Recht auf kostenlose Weiterbildung. Auf Antrag wären Schlafanzüge, Schuhe, Pantoffeln und sonstige Hilfsmittel legal kostenlos beizustellen. Ausserdem hätte jede alte Person Anspruch auf einen eigenen Rechner, einen Fernseher, ein Radio sowie auf unbeschränktes Telefonieren. Es gäbe einen Direktorenrat, um etwaige Klagen anzuhören, und die Überwacher hätten einen Verhaltenskodex zu respektieren!
Die Verbrecher bekämen meist kalte, bestenfalls lauwarme Mahlzeiten, sie wären einsam und ohne Überwachung sich selbst überlassen. Die Lichter gingen um 20 Uhr aus, sie hätten Anspruch auf ein! Bad pro Woche (wenn überhaupt!), sie lebten in einem kleinen Zimmer und zahlten mindestens 1600 Euro pro Monat ohne Hoffnung, lebend wieder heraus zu kommen!

und...wie wird es werden, mit gezwungenen "freiwilligen ..ggf. ungeeigneten ...?????????????

pflege ist kein beruf ...es ist eine BERUFUNG und das macht man mal nicht so..weder nebenbei , noch aus freiwilligem zwang !

was da alten , kranken , behinderten zugemutet wird...naja..zynisch :ist aktive sterbehilfe teurer und deswegen noch verboten ???????????:icon_dampf::icon_dampf:

 
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