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Bundesagentur zahlt 1-Cent-Hilfe

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Arania

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#1
Die Bundesagentur für Arbeit zahlt Arbeitslosen unter bestimmten Umständen 1 Cent Arbeitslosengeld II, damit sie ihren Krankenversicherungsschutz nicht verlieren. Damit wolle die Behörde verhindern, dass Arbeitslose in einen Teufelskreis zwischen verschiedenen Behörden gerieten.



Das sagte am Donnerstag eine Sprecherin der Bundesagentur für Arbeit (BA). Außerdem soll verhindert werden, dass Menschen aus Geldnot auf Krankenversicherungsschutz verzichten.

Sozialorganisationen und Ärzte befürchten, dass bis zu 130.000 Menschen, deren Antrag auf Arbeitslosengeld II (Alg II) abgelehnt wurde, sich seit Anfang des Jahres selbst versichern müssen. Betroffen sind vor allem unverheiratet zusammenlebende Paare. Erhält einer der Partner kein Alg II, weil der andere zu viel verdient, muss er sich freiwillig versichern. Bei verheirateten Paaren greift in solchen Fällen die kostenfreie Familienversicherung.



Verdient der arbeitende Partner jedoch nur knapp über der Bedürftigkeitsgrenze, kann es passieren, dass er durch die zusätzlichen Ausgaben für die Krankenversicherung des Partners unter die Sozialhilfeschwelle rutscht. Um das zu verhindern, gewährt die BA die Alg II-Zahlung von 1 Cent und übernimmt gleichzeitig die Kosten für Renten- und Krankenversicherung.

Bis zu 130.000 Menschen ohne Versicherungsschutz

Trotz dieser Regelung zählt der Virchowbund, die Organisation der niedergelassenen Ärzte, allein in Brandenburg 4000 Personen, die seit Anfang Januar nicht mehr krankenversichert seien. Auf ganz Deutschland hochgerechnet könne sich das auf 130.000 Menschen summieren.



Die Krankenkassen wenden ein, es sei noch zu früh, um Bilanz zu ziehen. Da die Betroffenen drei Monate Zeit hätten, um die freiwillige Weiterversicherung zu beantragen, sei nicht abzusehen, ob eine nennenswerte Zahl ausscheide, sagte ein Sprecher des AOK-Bundesverbandes. Die AOK-Geschäftsstellen vor allem in Ostdeutschland meldeten einen starken Kundenandrang, so der Sprecher. Die AOK Thüringen beispielsweise hatte Ende 2004 60.000 Briefe an Arbeitslosenhilfeempfänger und Spätaussiedler verschickt, um sie auf eine mögliche Änderung ihrer Versicherungssituation aufmerksam zu machen. Andere Kassen verlassen sich darauf, dass die BA und die Sozialämter die Betroffenen ausreichend informieren. "Wir erfahren gar nicht, wenn ein Antrag auf Arbeitslosengeld II abgelehnt wird", sagte eine Sprecherin der Techniker Krankenkasse.



Für die Betroffenen ist es wichtig, schnell zu reagieren: Verstreichen die drei Monate Übergangsfrist, erlischt die Möglichkeit zur freiwilligen Versicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung. Es bleibt dann nur die Privatversicherung.



Ähnliches gilt, wenn freiwillig Versicherte mit ihren Beitragszahlungen in Rückstand geraten. Nach zwei Monaten kann die Krankenkasse das Versicherungsverhältnis beenden. Dann erlischt ebenfalls die Möglichkeit, sich gesetzlich zu versichern.



http://www.beamte4u.de/2195.html
 

Arco

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#2
... ist auch gut sooooooo

(ich glaube das machen die schon seit einer Änderung ab dem 1. Oktober 2005)
 

Arania

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#3
schon möglich, wenn es schon bekannt ist dann eben löschen :oops:
 

Arco

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#4
das war so von mir nicht gemeint meine liebe Arania :pfeiff: :pfeiff:

.... nur eine Anmerkung hier im Disskussionsbereich seit wann dies so gehandhabt wird ....

Ob es hier schon vorhanden ist weiß ich auch nicht ...... und wenn, wäre es auch nicht schlimmmmmmmmm

(es gibt Schlimmeres was hier manchmal eingestellt wird - mich eingeschlossen :twisted: :twisted: )
 

marpi

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#6
moin zusammen,

wieso hat man mir den einen Cant nicht gegeben, ich gehöre zu den 130000 die seit Jahren keine Krankenkasse hat :|

gruß marpi
 
E

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Gast
#7
marpi sagte :
moin zusammen,

wieso hat man mir den einen Cant nicht gegeben, ich gehöre zu den 130000 die seit Jahren keine Krankenkasse hat :|

gruß marpi
Dann mal hin und nachfragen... aber auch schriftlich!

Gruß aus Ludwigsburg
 

marpi

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#8
moin Ludwigsburg,

war ich ja, hatte Antrag gestellt,
abgelehnt :motz:

gruß marpi
 
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#9
@ marpi
den einen Cent bekommt man anscheinend nur, wenn man der eäG zustimmt und entsprechend Auskunft über das Einkommen des anderen erteilt.

Da wir uns dieser Entscheidung nicht beugen, werden wir eben bestraft.

Kenne da einen Fall, wo errechnet wurde, dass der Partner nicht leistungsfähig ist, also ALG2 zusteht. Da man aber die eäG nicht zugibt, gibt es kein Geld und keine KV

Gruß
strümpfchen
 

marpi

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#10
@ strümpfchen,

soweit sind die schon das man wegen eines Cents eine EäG zugeben muss, wo auch vielleicht nicht mal eine besteht weile eine EäG nicht als Gesetz auftaucht? boah ich fasse es nicht, die kommen auf Ideen :|


wie schnell kann so eine EäG auseinandergehen, wie schnell sitzt derjenige wieder auf der Straße wenn der Partner keine Lust mehr hat zu zahlen, ich glaub das einfach nicht, der ist seinen Cent schnell wieder los und steht dann genauso da wie vorher auch, hauptsache der Staat spart die Ausgaben? :motz:

man wird von vorne und hinten besch....

Ich glaub das einfach nicht das es sowas gibt, die Leute reagieren aus Angst vor einem LSG und den möglicherweisen psychischen Problemen, idie habe ich auch aber mich breitschlagen zu lassen zu etwas ws nicht existiert? nee, so nicht :stop:



gruß marpi
 
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