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Bundesagentur stellt 5000 Leute ein...

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ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
Hallo!
Wie heute in den Medien zu hören war,will die Bundesagentur für Arbeit wegen der Wirtschaftskrise und der steigenden Arbeitslosenzahl 5000 neue Mitarbeiter einstellen. Klar doch...die Millionen von "faulen Kunden" kriegen bei der derzeitigen Wirtschaftslage bestimmt schneller einen Job,wenn man den Druck noch weiter erhöht. Aber darum gehts mir nicht. Bei 5000 Neueinstellungen fällt doch auch mehr Selbstverwaltung an. Ich bin zur Zeit arg in Versuchung,der BA doch mal eine richtig schön gehässige Bewerbung zu schreiben und dort genau den Mist reinzuschreiben, den sie mir immer vorbeten: 6 Monate Umschulung reichen für das Erlernen eines Berufes, fehlende Berufserfahrung ist kein Einstellungshindernis, fehlendes Abi interessiert keinen Arbeitgeber,wenn man den Beruf erstmal hat....bin ja mal gespannt,ob das Amt dann mit gutem Beispiel vorrangeht in Sachen Einstellungen.
 

Drueckebergerin

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#3
Vielleicht sollte ich mich da bewerben?
Als Steuerfachangestellte mit "Weiter"bildung zur Finanzbuchhalterin müßte ich das doch wohl hinkriegen. :icon_smile:
 

Sissi54

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#4
Das wäre wohl nicht die richtige Ausbildung ! :icon_evil:

Die nehmen nur Telekommer, mit extra langer Leitung !

Bäcker, die Arbeitsplätze backen !

Ehem. MfS, die als Ermittler eingesetzt werden u.s.w.
 

Eka

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#5
Klar doch...die Millionen von "faulen Kunden" kriegen bei der derzeitigen Wirtschaftslage bestimmt schneller einen Job,wenn man den Druck noch weiter erhöht.
Ich denke in dem Falle geht es nicht darum, den Druck auf Kunden zu erhöhen. Die Mitarbeiter haben soviel zu tun, um Anträge zu bearbeiten, dass leider viele Kunden erst sehr spät einen entsprechenden Termin bekommen und man diesen Termin ohne Druck meist nicht vorverlegen kann. Den Kunden fehlt dann das nötige Geld um noch 'Leben' zu können.

Uns wurde heute gesagt, dass die Kunden sich vielleicht bei der Leitung beschweren sollten, bzw. das Anliegen mehr Mitarbeiter einzustellen vorschlagen, denn die Mitarbeiter selber, werden 'über'hört bei der Leitung.



Bewerb dich doch mal. :D
Habe ich auch schon, aber ich bin keine Telecom Mitarbeitern. *lach*Vielleicht deswegen die Absage?
Beruflich habe ich ja sehr ähnliches wie Verwaltungsfachangestellte gelernt.

Problem wäre wahrscheinlich, dass ich alles geben würde, was den Menschen zusteht und nichts verschweigen. ;-) Hier kennen sie schon die Leute die in Initiativen mitwirken oder bei Aktionen dabei sind. ;-) Ich glaube sowas mögen sie dann nicht in den Argen haben. ;-)


LG
Eka
 

Paolo_Pinkel

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#6
Problem wäre wahrscheinlich, dass ich alles geben würde, was den Menschen zusteht und nichts verschweigen. ;-) Hier kennen sie schon die Leute die in Initiativen mitwirken oder bei Aktionen dabei sind. ;-) Ich glaube sowas mögen sie dann nicht in den Argen haben. ;-)
Hi,

genau das würde ich dann auch tun in solch einer Position, deshalb werden wir auch nie eingestellt werden, weil uns einfach das "entsprechende Niveau und Menschbild" fehlt um solch eine Arbeit zu verrichten.

Gruss

Paolo
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#7
Ich hab heute probehalber mal eine Bewerbung nach Nürnberg geschickt.Allerdings nicht als Vermittler o.ä.,sondern für einen offenen Posten in der IT-Abteilung...bis auf Vermittlerniveau wollte ich mich nicht herablassen :icon_twisted:
 
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  Th.Starter/in  
#8
Kann mir vielleicht mal jemand die Adresse per P.N. zusenden, wo ich mich bewerben kann. Dann würde ich einfach mal eine Initiativ-Bewerbung raussenden. Denn ich würde sofort bei der Agentur anfangen.
 
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Gast
  Th.Starter/in  
#9
Ich hab heute probehalber mal eine Bewerbung nach Nürnberg geschickt.Allerdings nicht als Vermittler o.ä.,sondern füreinen offenen Posten in der IT-Abteilung...bis auf Vermittlerniveau wollte ich mich nicht herablassen :icon_twisted:

JobRotation - kennst Du das? :icon_lol::icon_lol:
 
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Gast
  Th.Starter/in  
#11
Danke für den Link.
Aber dort gibt es nur Angebote für Beschäftigungsmöglichkeiten für Hochschulabsolventen und Stellenangebote bei der Bundesagentur für Arbeit

Aber ich bin ja kein Hochschulabsolvent, sondern nur ein einfacher Speditionskaufmann.
 

Eka

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#12
Stellenangebote

Gesucht werden deshalb Diplom-Informatiker/-innen (Universität oder Fachhochschule) oder Universität- oder Fachhochschul-Absolvent(inn)en mit vergleichbaren IT-Kenntnissen.


Informationen für Hochschulabsolventen über Einstellungsmöglichkeiten als Trainee


Wen suchen wir?

Wir suchen Hochschulabsolventen, die an unseren Aufgaben interessiert sind, und als Führungskraft Verantwortung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernehmen, Veränderungsprozesse aktiv mit gestalten und dazu beitragen wollen, dass wir unseren gesellschaftlichen Auftrag auch in Zukunft bestmöglich erfüllen können.


Was erwarten wir?

* abgeschlossenes Hochschulstudium, vorzugsweise Absolventinnen / Absolventen eines Studienganges mit wirtschaftswissenschaftlichem oder naturwissenschaftlichem Schwerpunkt und Soziologinnen / Soziologen
* erste Erfahrung(en) im Studienberuf oder mindestens zwei einschlägige, qualifizierte Praktika
* Erfahrungen in der Steuerung von Gruppen
* Grundkenntnisse der Arbeitsmarktpolitik
* Grundkenntnisse der Personalführung
* bundesweite Mobilität, überdurchschnittlichen Einsatz und die Bereitschaft, in unterschiedlichen Bereichen der Bundesagentur für Arbeit tätig zu werden

Soso....

Alles studierte..... :D
 

Paolo_Pinkel

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#13
Hi,

ich sag ja. Auf dem Arbeitsamrkt ist man ohne MIND. 1 Hochschuldiplom nix mehr wert. Das deklassiert alle Ausbildungsberufe im IT-Bereich. Aber scheinbar gilt dieser "spezielle Regel" nur wenn es daraum geht in einen trägen Staatsapparat zu kommen.

Gruss

Paolo
 

ethos07

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#14
:biggrin:... oooohweh, dann verwaist hier ja bald das forum, wenn nun alle die schreibtischseite wechseln - Vorgebildet sind wir ja dank forum bereits ganz ordentlich - da kann sich die BA die on-the-job schellbleiche gleich auch noch sparen. Und man wird sogar bevorzugt eingestellt!!:icon_cry::biggrin:
 

ethos07

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#15
Hi,

ich sag ja. Auf dem Arbeitsamrkt ist man ohne MIND. 1 Hochschuldiplom nix mehr wert. Das deklassiert alle Ausbildungsberufe im IT-Bereich. Aber scheinbar gilt dieser "spezielle Regel" nur wenn es daraum geht in einen trägen Staatsapparat zu kommen.

Gruss

Paolo
Gilt aber vermutlich nur bis ca. 35 Jahre und Vollflexible, danach dürfen sich auch HS- und FH-Absolventen auf einen recht schnellen Abstieg zur lebenslänglichen "Hilfskraft" im Erwerbslosen-Rotationsmarkt dank "Vermittlungs"bemühungen der ARGEN gefasst machen.
 

Volker

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#16
Ein Teil des fehlenden Mitarbeiterstammes, liegt an der hohen Fluktuaktion.
Die bekommen nicht genügend neue Leute nach, falls welche überhaupt gesucht wurden (was ich eher vermute).

Volker
 
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  Th.Starter/in  
#17
Hi,

ich sag ja. Auf dem Arbeitsamrkt ist man ohne MIND. 1 Hochschuldiplom nix mehr wert. Das deklassiert alle Ausbildungsberufe im IT-Bereich. Aber scheinbar gilt dieser "spezielle Regel" nur wenn es daraum geht in einen trägen Staatsapparat zu kommen.

Gruss

Paolo
Leider nicht nur da. Mittlerweile ist es zumindest im IT-Bereich so,daß die Chefs auch für die niedersten Berufe im jeweiligen Bereich am Liebsten irgendwelche studierte Informatiker etc haben wollen. Da soll mir doch mal einer erklären,wozu beispielsweise ein kleiner Systemadministrator ein komplettes Informatikstudium benötigt ? Als Quereinsteiger oder Nicht-Studierter sind die Chancen extrem gering. Learning-by-doing klappt vielleicht noch in den USA, in Deutschland hat das noch nie funktioniert. Dumm nur,daß die Arge sowas auch noch fördert,indem sie Umschulungen in solchen Bereichen durchführen (lassen). Soll heißen: Selbst wenn der Markt für IT-Fachkräfte da wäre,gingen solche Maßnahmen an den realen Anforderungen vorbei. Ich hab auch mal so eine Maßnahme mitgemacht...von den 22 Teilnehmern hatten gerade mal 4 ein Abi. Ein Großteil der Teilnehmer hatte mehr auf dem Kasten als manch Studierter. Trotzdem hat von den 22 Leuten hinterher nur 1 in dem Beruf einen Job gefunden.
Wenn ich die Zeit bis zur 10.Klasse zurückdrehen könnte,würd ich mich wohl auch nochmal auf die Schulbank setzen und studieren. Vielleicht auch Verwaltungswirtschaft,dann säße ich heute auch auf dem Arbeitsamt und könnte Leute schikanieren (wie eine Bekannte von mir).
 
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  Th.Starter/in  
#18
:biggrin:... oooohweh, dann verwaist hier ja bald das forum, wenn nun alle die schreibtischseite wechseln - Vorgebildet sind wir ja dank forum bereits ganz ordentlich - da kann sich die BA die on-the-job schellbleiche gleich auch noch sparen. Und man wird sogar bevorzugt eingestellt!!:icon_cry::biggrin:
Naja...Fachwissen hätten viele User sicher schon..allerdings dürften die Einstellungschancen trotzdem gering sein...denn ich glaub nicht,daß sich das Amt den Feind ins eigene Boot holt.
 

Karma

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#19
Wozu brauchen die 5000 neue Sachbearbeiter? Um uns besser zu bekämfen? Auch ohne neue SB haben sie noch ausreichend Zeit uns zu schikanieren, santionieren und zu entsorgen. Anträge, Widersprüche etc. werden vorsätzlich liegengelassen um uns aus der Leistung zu drängen.Ich sehe eher eine Gefahr für ALG II Empfänger, wenn noch mehr SBs auf uns losgelassen werden.
Gruß Karma
 
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  Th.Starter/in  
#20
Wozu brauchen die 5000 neue Sachbearbeiter? Um uns besser zu bekämfen? Auch ohne neue SB haben sie noch ausreichend Zeit uns zu schikanieren, santionieren und zu entsorgen. Anträge, Widersprüche etc. werden vorsätzlich liegengelassen um uns aus der Leistung zu drängen.Ich sehe eher eine Gefahr für ALG II Empfänger, wenn noch mehr SBs auf uns losgelassen werden.
Gruß Karma
Genau das meinte ich ja,als ich schrieb,daß man in Zeiten der Wirtschaftskrise und steigender Arbeitslosigkeit bestimmt schneller einen Job kriegt,wenn das Amt mehr Druck macht. Da fragt man sich doch,ob die Herrschaften auf dem Amt und ihre Vorgesetzten in den letzten 4-5 Monaten überhaupt mal Nachrichten gekuckt haben. Entlassungen hier, Kurzarbeit da...das bedeutet ja nicht,daß dann dort automatisch genausoviele Stellen frei werden.
 
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  Th.Starter/in  
#21
Bis zu den Wahlen muss die Statistik stimmen und das geht so: raussanktionieren.

5000 neue Stellen im öffentlichen Dienst - wir ham's doch!
 

destina

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#22
In schlechten Zeiten schafft der Staat Arbeit. Das hat mit uns nix zu tun. Und 5000 Stellen machen die Statistik nicht viel besser. Ich habe zumindest in unserer Region bemerkt, dass vorwiegend Stellen an Universitäten, Kommunen usw. angeboten werden. Und Arbeitsagenturen gehören zu den öffentlichen Trägern. Auch die Kurzarbeiter müssen verwaltet und die Anträge bearbeitet werden. Außerdem wird über die Kurzarbeit versucht, die Statistik zu schönen. Habe da kürzlich was darüber gelesen. Es werden Leute in kurzarbeitenden Firmen per Arbeitsvertrag eingestellt und am nächsten Tag zur Kurzarbeit gemeldet. Dafür gehen Mitarbeiter der Jobcenter extra in die Firmen, um mit der Geschäftsführung darüber zu sprechen. Einer mehr oder weniger spielt doch keine Rolle;-). Und dafür braucht man eben auch Personal.
Und wir wissen doch alle, dass die jetzigen Entlassungen und Kurzarbeitanmeldungen nur der Anfang sind. Und das weiß die Bundesregierung noch viel besser.
 
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  Th.Starter/in  
#23
Bis zu den Wahlen muss die Statistik stimmen und das geht so: raussanktionieren.

5000 neue Stellen im öffentlichen Dienst - wir ham's doch!
Ach ja...das Geld dafür soll übrigens aus dem Konjunkturpaket II kommen...Geld,das eigentlich für die Belebung der Wirtschaft gedacht ist. Ganz toll...bei irgendwelchen Konzernen etc wollen die Bundes-Angie und ihr Clan unbedingt wissen,wofür die Kohle genutzt wird und selbst verwenden sie das Geld zweckentfremdet...naja..genaugenommen werden zumindestens Arbeitsplätze dadurch geschaffen.
 

warpcorebreach

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#26
wenn einem der arbeitsplatz zugesichert wird, sollte einer vom amt gezahlten fortbildung doch eigentlich nix im wege stehen :D
 

Fortunatus

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#27
Die werden viele der neuen Leute erstmal für die Antragsflut brauchen. In unserer Tageszeitung war vor kurzem ein Artikel mit dem ARGE-Chef, der beklagte, dass Erstanträge derzeit eine durchschnittliche Bearbeitungszeit von 3 (!) Monaten haben, da die Arbeitslosenzahlen explodieren. Durch Personalfluktuation, Personalkrankheitsstand und fehlendes Personal seien zu wenige Sachbearbeiter da, insbesondere die komplizierten Gesetze und Prüfungen sollen so zeitaufwändig sein. Wie mir ein befreundeter Sachbearbeiter erzählt hat, werden aber fast ausschließlich Fertigstudierte oder zumindest Studienabbrecher aus den Fächern Jura und Sozialpädagogik für die offenen Stellen gesucht. Dass viele davon nicht gerade von dieser Arbeit begeistert sind, hat wohl ein Großteil der Leute in diesem Forum schon am eigenen Leib erfahren müssen.
Sind wir mal ehrlich, gäbe es Hartz IV nicht, bzw. würde nicht jeder Arbeitslose unter Generalverdacht gestellt, dann ginge die Antragsbearbeitung wohl doch auch schneller?!
 
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  Th.Starter/in  
#28
Tja...hier *könnte* die Arbeitsagentur mal mit gutem Beispiel vorrangehen und Leute nehmen,die selbst lange Zeit arbeitslos waren oder welche,die erst für diese Tätigkeiten geschult werden müssen. Wäre sicherlich auch nicht schlecht für das Image der Agentur. Aber ich fürchte,daß man bei der Arbeitsagentur Angst hat, sich da einen Maulwurf in die eigenen Reihen zu holen,denn wer z.B. früher schonmal unberechtigt sanktioniert wurde,der wird Skrupel haben, selbst Sanktionen in der gleichen Situation auszusprechen. Oder anders gesagt: Man fürchtet sich davor, jemanden einzustellen,der sich an Recht und Gesetz halten könnte.
 
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ExitUser

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  Th.Starter/in  
#29
5000 neue Leute?

Hier die Stellenbeschreibungen von 4 Stellen:

Teamleiter

Arbeitsvermittler

Sachbearbeiter Unterhaltsheranziehung

Sachbearbeiter Widerspruchsbearbeitung


Voraussetzung bei allen FH oder Uni anwendungsfähige oder vertiefte Rechtskenntnisse SGB II (u. andere). Na ja...
 
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  Th.Starter/in  
#30
Voraussetzung bei allen FH oder Uni anwendungsfähige oder vertiefte Rechtskenntnisse SGB II (u. andere). Na ja...
Mit anderen Worten: noch mehr Paragraphenreiter,die von der Realität auf dem Markt keinen Schimmer haben. Ich hatte mal eine Bekannte,welche Verwaltungswirt studiert hatte und beim Arbeitsamt angestellt war. Es war erschreckend, wenn sie erzählte,was in dem Studium los war. Besonders die Teile, in denen es darum ging, wie man Arbeitslose abwimmelt und klein hält,die ihre Rechte genau kennen und durchsetzen wollen. Ich finds schlimm genug, daß die Arbeitsvermittler/Fallmanager also schon in der Ausbildung zur Rechtsbeugung erzogen werden.
 
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