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Bürgerarbeit und Hortgebühren

sunnytn

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#1
Sowohl meine Freundin, als auch ich sind beide in Bürgerarbeit und arbeiten daher täglich von 8-14.45Uhr.
Zusätzlich sind wir geringfügigie Aufstocker, also beziehen noch einen kleinen Teil Hartz4.

Nun haben wir Bescheid bekommen, das wir die Hortgebühren für unsere 7 jährige Tochter selber zahlen müssen, trotz das wir noch hartz4 Aufstocker sind.
(bekommen den Aufstockungsbetrag ja nicht umsonst ausgezahlt)

Kann mir da vielleicht jemand helfen wie sich das verhält bzw. ob das so Rechtens ist?

Mfg
 

sunnytn

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#3
Hallo

vielen Dank für den Link. Also ich komme aus Sachsen Anhalt, da habe ich leider nichts zu gefunden.
Habe heute auch nochmal mit der Bearbeiterin gesprochen und für sie ist es auch verwunderlich, denn sie meinte, das wenn man Hartz4 bekommt, auch die Kosten übernommen werden.
Nur da meine Freundin und ich beide Bürgerarbeit haben, bekommen wir beide ja auch Lohn. Dieser scheint dann wohl über der Einkommensgrenze zu liegen und somit müssen wir selbst zahlen. Widerspricht sich aber dahingegen, das wir ja noch nen Aufstockungsbetrag bekommen, also reicht es ja da wieder nicht aus.

Sind wohl eine Minderheit den, sowas hatte sie noch nie.
Sie meinte auch, das wir evtl. Wohngeld beantragen sollten, aber das wird nicht gehen, da wir ja Geld von der Koba bekommen.

Warum sollte es mal einfach sein :icon_sad:
 

Erolena

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#4
Sie meinte auch, das wir evtl. Wohngeld beantragen sollten, aber das wird nicht gehen, da wir ja Geld von der Koba bekommen.

Warum sollte es mal einfach sein :icon_sad:
Wenn ihr auf ALg2 verzichten würdet, könntet ihr Wohngeld beziehen.

Wie hoch das Wohngeld wäre könnt ihr euch bei der Wohngeldstelle sagen lassen.

Ingo Turski: Wohngeld-Berechnung

Allerdings müsst ihr Bedenken, dass beim Wohngeldbezieher die Befreiung von der Rundfunkgebühr wegfällt.
 

Erolena

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#5
Lasst euch vom Jugendamt oder von der Einrichtugn die Hortsatzung geben (Satzung für Kindertageseinrichtungen oder ähnlicher Name). Beziehungsweise such mal auf eurer Kreisseite oder Gemeindeseite nach Beitragsbefreiung.
 

gelibeh

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#6
Sind wohl eine Minderheit den, sowas hatte sie noch nie.
Das bezweifel ich, dass Ihr eine Minderheit seid. Viele müssen ihren mickrigen Lohn mit ALGII aufstocken. Ihr bezieht ALGII und wenn in der Satzung steht, dass ALGII-Bezieher befreit sind, dann sind sie das auch. Da scheint jemand keine Ahnung zu haben. Der den Schrieb verfasst hat, meine ich.
 

sunnytn

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#7
Also habe jetzt mal so einen Onlinerechner gefunden und dort mal das Einkommen von meiner Freundin und mir eingegeben und folglich würde uns kein Wohngeld zustehen, da wir über dem Regelsatz liegen.
Somit fällt diese Option dann wohl aus.

Werde mir aber trotzdem mal die Satzung geben lassen, sicher ist sicher :)
 

sunnytn

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#8
Das bezweifel ich, dass Ihr eine Minderheit seid. Viele müssen ihren mickrigen Lohn mit ALGII aufstocken. Ihr bezieht ALGII und wenn in der Satzung steht, dass ALGII-Bezieher befreit sind, dann sind sie das auch. Da scheint jemand keine Ahnung zu haben. Der den Schrieb verfasst hat, meine ich.
ja deswegen werde ich die Satzung mal reinschauen, was da genau steht.
Sie hatte bis jetzt entweder nur Leute die komplett hartz4 bekommen haben und die sind natürlich befreit. (war bei uns vorher auch so)

Dann hatte sie nur Leute die etwas dazuverdient haben und die konnten dann wohl Wohngeld beantragen.

Nur sowas wie wir jetzt, also beide Bprgerarbeit und zusätzlich noch Aufstockung Hartz4 hat sie noch nicht gehabt.

Anhand des Schreibens kann ich zwar entnehmen, das es logischerweise was mit den Einkommen zu tun hat, jedoch ist nicht klar aufgeschlüsselt, warum wir nun alles selbst zahlen müssen.
Denn auf der ersten Seite steht, das es entweder die Möglichkeit gibt, das sämtliche Kosten übernommen werden oder nur zum Teil (je nach Einkommen) oder halt gar nicht, wenn man drüber liegt.

Für mich ist halt nur nicht nachvollziehbar, warum man einerseits noch aufstocken muss, was ja folglich damit zusammenhängt, das man wieder auf sein Minimum kommt. Auf der anderen Seite aber ist das Einkommen scheinbar zu hoch und man muss doch selbst zahlen. Widerspricht sich in meinen Augen irgendwie.

Würde wohl anders aussehen, wenn man diese Hortgebühren irgendwo als monatliche Belastungen mit angeben könnte, das es in eine Berechnugn einfließt. Aber wo und wie das sein soll, entzieht sich meiner Kenntniss.
 
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