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Bürgerarbeit, die Zweite!

Finja80

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Hallo Kaiserqualle,

erstmal vielen Dank für die Hilfe bezüglich des Anhörungsbogens.:icon_smile: Den werde ich auch nur persönlich beim Jobcenter abgeben und mir den Eingang belegen bzw. abstempeln lassen.

Wichtig ist folgendes zu beachten, Zugangsbeweis bei Bewerbungen - niemals mehr irgendwo irgendwas einwerfen. (auch Einwurfeinschreiben ist kein anerkannter Zugangsbeweis)
Ja, ich werde alles nur noch per Einschreiben mit Rückschein absenden. Auch dann, wenn ich Zeugen dabei habe.

Ich hoffe du kaufst dir deine Briefmarken erst dann, wenn du die braucht und zwar für jeden Brief einzeln. Ich bin hier schon bei meiner örtlichen Poststelle deswegen bekannt seit Jahren. Nachdem ich das denen erklärt habe, wissen die jetzt auch warum das so gehandthabt werden muss. Ich verschicke jede Bewerbung per Übergabe(Eigenhändig)-Einschreiben und immer einzeln, allein schon wegen der Verfolgung des Postweges und der Ankunft bei Adressat auf der Post-Webseite. Jede Briefmarkenquittung und Einlieferungsbeleg Einschreiben werden bei mir zu einer Bewerbungskopie geheftet aus Nachweisgründen.
Danke für den Tip. Werde ich jetzt zukünftig auch genauso machen. Ja, die Quittung für die einzelnen Briefmarken hebe ich auch immer auf. Allein schon aus Nachweisgründen bei Bewerbungskostenerstattung.

Auf dem Briefumschlag sind 2 Strichcode-Nummern.
Eine beginnt mit 0100 122xxxxxx551 (bitte vervollständigen) und
die andere mit 00 4018 0180
Der Brief ist vom Jobcenter leider mit der Citypost und nicht mit der normalen Post abgeschickt worden. Habe schon die ganze Seite von denen durchgesehen, aber nichts bezüglich einer Sendungsverfolgung gefunden.

Ja dann, bleibt nur noch die Postzustellungsurkunde, bzw. Zustellung durch Gerichtsvollzieher bei der ihm der Inhalt der Zustellung bekannt ist ;-))):icon_twisted:
Würde mich nicht wundern, wenn wir irgendwann an dem Punkt ankämen.

Könnte so sein: 28.03. erstellt + 3 Tage -> 01.04. Bewerbung muss bei Kindergarten sein, lässt aber ausser acht, das JC Zugangsnachweispflichtig ist, denn erst ab dann läuft die 3-Tagesfrist.
Genauso wird es auch gelaufen sein.

Was übrigens die Höhe der Sanktion betrifft, so habe ich mir nochmal das Schreiben angesehen, das die nie ausgesprochene Sanktion betrifft. Ich hänge es mal mit an. Hier wird tatsächlich ein Fehler meiner vorigen SB vorliegen. Bis heute habe ich hierauf weder einen Sanktionsbescheid noch eine Kürzung erhalten. Ich hatte ihr damals - wie von ihr gewünscht - meine Arbeitszeiten im Anhörungsschreiben mitgeteilt, da sie diese brauchte, um zu klären, dass sich die Maßnahme nicht mit dem Nebenjob vereinbaren läßt.
 

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kaiserqualle

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Hallo Finja,

Hallo Kaiserqualle,

erstmal vielen Dank für die Hilfe bezüglich des Anhörungsbogens.:icon_smile: Den werde ich auch nur persönlich beim Jobcenter abgeben und mir den Eingang belegen bzw. abstempeln lassen.

Ja, ich werde alles nur noch per Einschreiben mit Rückschein absenden. Auch dann, wenn ich Zeugen dabei habe.

Brav :icon_redface::icon_mrgreen:

Danke für den Tip. Werde ich jetzt zukünftig auch genauso machen. Ja, die Quittung für die einzelnen Briefmarken hebe ich auch immer auf. Allein schon aus Nachweisgründen bei Bewerbungskostenerstattung.

Der Brief ist vom Jobcenter leider mit der Citypost und nicht mit der normalen Post abgeschickt worden. Habe schon die ganze Seite von denen durchgesehen, aber nichts bezüglich einer Sendungsverfolgung gefunden.

Schade, vielleicht kannst du dich mal - sagen wir interessenhalber - mit denen in Verbindung setzen und nachfragen, ob und wie eine Sendungsverfolgung entsprechend dem Muster der Deutsche Post die Citypost bewerkstelligt. (Webseit dazu?)

.........................

Was übrigens die Höhe der Sanktion betrifft, so habe ich mir nochmal das Schreiben angesehen, das die nie ausgesprochene Sanktion betrifft. Ich hänge es mal mit an. Hier wird tatsächlich ein Fehler meiner vorigen SB vorliegen. Bis heute habe ich hierauf weder einen Sanktionsbescheid noch eine Kürzung erhalten. Ich hatte ihr damals - wie von ihr gewünscht - meine Arbeitszeiten im Anhörungsschreiben mitgeteilt, da sie diese brauchte, um zu klären, dass sich die Maßnahme nicht mit dem Nebenjob vereinbaren läßt.

Sollte tatsächlich eine Sanktion noch bei denen im System sein, wäre dies (aus Sicht des JC), innerhalb eines Jahres deine 2. Sanktion und damit statt 30 % satte 60 % Sanktion.
Jetzt aber erstmal abwarten. Wir werden dann im nächsten Widerspruchsschreiben behaupten, dass SB die Gründe, die
in der damaligen Anhörung genannt wurde, als wichtig anerkannt wurden und deshalb keine Sanktion erfolgte. SB muss vergessen haben einen entsprechenden Vermerk im System zu machen, weshalb bis heute die "Sanktion" im Systen rumgeistert.


Du hattest ja auf die damalige Sanktionandrohung schriftlich geantwortet und natürlich eine Kopie davon oder?
 

Finja80

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Hallo Kaiserqualle,

Schade, vielleicht kannst du dich mal - sagen wir interessenhalber - mit denen in Verbindung setzen und nachfragen, ob und wie eine Sendungsverfolgung entsprechend dem Muster der Deutsche Post die Citypost bewerkstelligt. (Webseit dazu?)
Telefonnummer habe ich mir rausgesucht. Da rufe ich morgen gleich mal an. Dies ist übrigens die Website von denen. CITIPOST - Ihr Briefdienstleister

Sollte tatsächlich eine Sanktion noch bei denen im System sein, wäre dies (aus Sicht des JC), innerhalb eines Jahres deine 2. Sanktion und damit statt 30 % satte 60 % Sanktion.
Jetzt aber erstmal abwarten. Wir werden dann im nächsten Widerspruchsschreiben behaupten, dass SB die Gründe, die
in der damaligen Anhörung genannt wurde, als wichtig anerkannt wurden und deshalb keine Sanktion erfolgte. SB muss vergessen haben einen entsprechenden Vermerk im System zu machen, weshalb bis heute die "Sanktion" im Systen rumgeistert.


Du hattest ja auf die damalige Sanktionandrohung schriftlich geantwortet und natürlich eine Kopie davon oder?
Ja, genau davon gehe ich nämlich aus, dass sie da was vergessen hat im System zu ändern. Vergessen hat sie nämlich schon öfters was.

Ja, auf die damalige Sanktionsandrohung habe ich schriftlich geantwortet und mir auch eine Kopie angefertigt. Das Antwortschreiben, das ans Jobcenter ging, muß ja bei denen auch in den Akten sein. Nur werden die da wahrscheinlich nie gucken und nur dem folgen, was im PC steht.
 

kaiserqualle

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Hallo Finja80,

hab mal eben eine email an CITIPOST gesandt mit ein paar Fragen?

Bin mal auf die Antwort gespannt.:biggrin:
 

Finja80

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Hallo Kaiserqualle,

Du bist super!:icon_daumen: Bin mal sehr gespannt, ob die antworten. Ich rufe auf jeden Fall da dann morgen auch an.
 

kaiserqualle

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Hallo Finja80,

ist jetzt zwar OT, aber trotzdem vielleicht interessiert es jemandem im Bereich der CITIPOST.

Hallo Kaiserqualle,

Du bist super!:icon_daumen: Bin mal sehr gespannt, ob die antworten. Ich rufe auf jeden Fall da dann morgen auch an.

heute hat CITPOST Nordhessen geantwortet,
andere Stellen bisher noch nicht.


Ich hatte folgende Fragen gestellt:

mich würde als Privatperson folgendes interessieren:

Wie lässt sich bei Ihnen ein Brief verfolgen, ähnlich wie das bei der
Deutschen Post https://www.deutschepost.de/sendung/simpleQuery.html
möglich ist?

Gibt es da eine öffentlich zugängliche Webseite?

Wie ist ihr Datencode aufgebaut?

Kann man das Einlieferungsdatum am Einlieferungsort und Einlieferungsstelle erkennen?

Erkenne man die Einlieferstelle im Empfangsort und Anlieferungsdatum am Empfangsort?

Wie lange dauert es, bis der Brief dann tatsächlich vom Empfangsort des Adressanten ausgeliefert wird, also an den Briefkasten des Empfängers zugestellt wird.

Wie kann es sein, dass, wenn ein Brief am 28.03.2012 abgestempelt in der gleichen Stadt erst am 05.04.2012 eintrifft, obwohl dies eigentlich nur höchstens 2 Tage dauern sollte?
die Antwort wie folgt:

Sehr geehrter Herr ,

die Briefverfolgung ist bei uns leider nicht über eine öffentliche Website nachvollziehbar.

Für Nachfragen zur Sendungsverfolgung stehen wir unseren Kunden gerne telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung.

Der Sendungscode wird bei der jeweiligen Eingabe des Briefes vergeben. Der Brief wird je nach Straße, Hausnummer und PLZ einem jeweiligen Bezirk, sowie Zusteller zugeordnet. Anhand der, bei der Eingabe entstehenden, Sendungsnummer könne wir den Status der Sendung nachvollziehen, bzw. prüfen wann die Sendung beim Zusteller angelangt und zugestellt wurde.

Die endgültige Briefzustellung wird durch die Unterschrift des Zustellers auf einer sogenannten "Zustellerrollkarte" quittiert.
In der Regel erfolgt die Zustellung in unserem PLZ Gebiet einen Tag nach Einlieferung der Sendung. Bei Sendungen die an die Deutsche Post AG übergeben werden erfolgt die Zustellung in der Regel am Übernächsten Tag der Einlieferung.

Es kann durch Klärungszwecke, Fehleingaben oder einer Fehlsortierung natürlich eine Laufzeitverzögerung entstehen.

Wenn Sie fragen zu Ihrer verspätet angekommen Sendung haben, können Sie mir gerne die Sendungsnummer, bzw. die Empfängeranschrift des Briefes zur Prüfung durchgeben.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.
 

Finja80

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Hallo Kaiserqualle,

das hilft mir schon ganz gut weiter. Besonders dieser Absatz

Der Sendungscode wird bei der jeweiligen Eingabe des Briefes vergeben. Der Brief wird je nach Straße, Hausnummer und PLZ einem jeweiligen Bezirk, sowie Zusteller zugeordnet. Anhand der, bei der Eingabe entstehenden, Sendungsnummer könne wir den Status der Sendung nachvollziehen, bzw. prüfen wann die Sendung beim Zusteller angelangt und zugestellt wurde.

Die endgültige Briefzustellung wird durch die Unterschrift des Zustellers auf einer sogenannten "Zustellerrollkarte" quittiert.
In der Regel erfolgt die Zustellung in unserem PLZ Gebiet einen Tag nach Einlieferung der Sendung. Bei Sendungen die an die Deutsche Post AG übergeben werden erfolgt die Zustellung in der Regel am Übernächsten Tag der Einlieferung.

Es kann durch Klärungszwecke, Fehleingaben oder einer Fehlsortierung natürlich eine Laufzeitverzögerung entstehen.
Ich habe denen gestern auch noch geschrieben:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir in folgender Angelegenheit weiterhelfen könnten: Mir ist am 05.04.12 ein Schreiben zugegangen, welches einen Poststempel der Citypost vom 28.03.12 aufwies. Da dies ein sehr wichtiges Schriftstück für mich war, möchte ich Sie bitten, mir den langen Postweg zu erklären. Es kann nicht sein, dass ein Brief am 28.03.2012 abgestempelt ist und erst am 05.04.2012 eintrifft.

Anbei sende ich Ihnen als Datei den Briefumschlag der Sendung.

Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Mühe und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Dann war ich heute noch beim Aktivierungsclub und wurde vom Trainer auch gefragt, ob ich was vom Jobcenter gehört habe. Habe ihm dann den Fall geschildert und er hat auch die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen.

1. Hat er sich schon gewundert, dass ich vor Ende der 6monatigen Aktivierungsphase überhaupt Angebote zur Bürgerarbeit bekomme. Er hat mir dann aus einer Broschüre des Jobcenters die gesetzlich vorgeschriebene Vorgehensweise in Sachen Bürgerarbeit kopiert und meinte auch nur, dass die nicht mal ihre eigenen Vorschriften und Gesetze kennen.

2. Kam gerade sein Kollege rein, der mal unglücklicher SB beim Jobcenter war. Ihm haben wir dann das ganze Gedöns auch nochmal gezeigt. Und da kam so einiges raus.

- Das Jobcenter weiß sehr gut, dass die Citypost oft lange braucht. Zeitspanne 2 Tage - 3 Wochen.:eek: Sie wissen dies, weil sie selbst testweise Briefe abgeschickt haben, um die Dauer der Einstellung zu prüfen.

- Hat er mir empfohlen, dass ich dem Jobcenter nicht einfach einen Schrieb meiner Chefin vorlegen solle, sondern am besten einen Vorvertrag. Habe dies mt ihr besprochen und sie ist einverstanden. Macht sie mir fertig.

- Fand auch er die Rechtsfolgenbelehrung höchst merkwürdig und meinte auch, dass man dem ganzen Durcheinander am besten Mal persönlich beim Jobcenter auf den Grund gehen sollte. Vor allem, weil es denen viel leichter fallen würde, Sanktionen aufgrund von Briefen ohne persönliche Vorsprache auszusprechen. Den Anhörungsbogen soll ich aber trotzdem ausfüllen, kopieren und dort auch abstempeln lassen. Tja, beim Jobcenter ist er nicht mehr, weil er RFB zu selten den Stellenvorschlägen beigefügt hat und die Leute zu selten sanktioniert und zuviel beraten hat. Das wird dort nicht gern gesehen und ist auch nicht Aufgabe der SB.

Meinungen höre ich wie immer gern.:icon_smile:
 

kaiserqualle

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Hallo Finja80,

- Hat er mir empfohlen, dass ich dem Jobcenter nicht einfach einen Schrieb meiner Chefin vorlegen solle, sondern am besten einen Vorvertrag. Habe dies mt ihr besprochen und sie ist einverstanden. Macht sie mir fertig.

Wenn das mit deiner Chefin möglich ist, dann tu das.


Meinungen höre ich wie immer gern.:icon_smile:

Ansonsten weisst du was du auf den Anhörungsbogen schreiben kannst.

Zusätzlich zu der bereits formulierten Anhörung , wenn die sich auf den Schrieb mit dem per CITYpost abgesendeten Inhalt sich bezieghen, würde ich darauf hinweisen, ".... dass das JobCenter zugangsbeweispflichtig ist."

Du hast jedenfalls den Schrieb erst am 05.04. erhalten und auch dokumentiert.

Ausserdem hast du einen Anfrage an CITYPOST gestellt mit der Bitte um Aufklärung, eigentlich die Aufgabe des Jobcenters.



Kreuze beim Anhörungsbogen Seite 3 die 3. Position an:
"Zu dem genannten Sachverhalt....."

beiliegende Erklärung
- Anlage Quittung Kopie Briefmarke
- Anlage Kopie Briefumschlag

dann einscannen und Kopie zu deiner Bewerbungsakte und absenden an JC per Zugangsbeweis (Übergabeeinschreiben, oder durch persönl. Abgabe beim JC und Eingangsbestätigung auf Kopie.)

-- - - -- - - -- - -- - - - - - - -


JC Ort



BG


Anhörung nach § 24 SGB X vom 11.04.2012


Sie haben mit Druckdatum 28.03.2012 mir einen Vermittlungsvorschlag BArb Kindergarten xxxx in xxxxxORTxxx zugesandt. Der Vermittlungsvorschlag erreichte mich aber erst am 05.04.2012. Für den tatsächlichen Zugangsbeweis sind Sie in der Beweispflicht.

Ich habe mich ordnungsgemäss nach Kenntniss innerhalb von 3 Tagen spätestens, also am (hier dein Datum der Bewerbung einsetzen, 05.04.2012?) - und damit weit innerhalb der Frist - bei dem o.a. Kindergarten postalisch beworben. Die Kopie der Quittung für die Briefmarke lege ich bei.

Eine Pflichtverletzung liegt somit meinerseits nicht vor, dies kann man anhand des Datencodes auf dem Briefumschlag leicht herausfinden, wann denn der tatsächliche Ausgang aus der Poststelle Ihrer Dienststelle und wann der Eingang in der ausliefernden Poststelle an meinem Wohnort erfolgte.

mfg

Finja80


Anlagen:
- Anlage Quittung Kopie Briefmarke
- Anlage Kopie Briefumschlag


---------------------------

Ich hab nur einen Satz rausgenommen, ansonsten muss nichts geändert werden.
Bitte die entsprechenden Kopien beifügen.

Das mit der fehlerhaften Sanktionshöhe würde ich jetzt erstmal nicht erwähnen.:icon_evil:
 

Finja80

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Hallo Kaiserqualle,



Wenn das mit deiner Chefin möglich ist, dann tu das.
Ja, ist es zum Glück.:icon_smile: Sie meinte, dann würden sie wohl einsehen, dass eine sozialversicherungspflichtige Stelle Vorrang hat, wenn sie nicht ganz blöd sind.




Ansonsten weisst du was du auf den Anhörungsbogen schreiben kannst.
Ja, habe es soweit auch übernommen und noch auf dem Computer gespeichert, um bei Bedarf zu ergänzen. Abgabefrist läuft zum 07.05. aus.
Danke Dir für die Änderung.:icon_smile:



Ausserdem hast du einen Anfrage an CITYPOST gestellt mit der Bitte um Aufklärung, eigentlich die Aufgabe des Jobcenters.
Und da hoffe ich noch auf eine Antwort in den nächsten Tagen, um die im bestmöglichsten Fall auch beilegen zu können. Ist zwar Aufgabe des Jobcenters, aber man nimmt das ja lieber selbst in die Hand.

Ich werde den Anhörungsbogen gegen Empfangsbestätigung persönlich beim JC abgeben. Ist mir inzwischen am sichersten.


Das mit der fehlerhaften Sanktionshöhe würde ich jetzt erstmal nicht erwähnen.:icon_evil:
Werde ich auch lieber erstmal nicht. Das kann man sich als Joker bei einer etwaigen Sanktion für diese Sache hier aufheben. Aussprechen dürften sie die alte angebliche Sanktion ja inzwischen laut Frist von 6 Monaten eh nicht mehr. Da habe ich mir schon den entsprechenden Gesetzestext aus dem Internet gefischt.
 

Finja80

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Hallo Finja80,

lange nichts mehr gelesen von dir.

Wie ging die ganze Sache denn weiter.

Gab es Probleme?

Hier gibt es neue Infos zur Bürgerarbeit

http://www.elo-forum.org/buergerarbeit/90171-leitfaden-buergerarbeit.html#post1132120
Hallo Kaiserqualle,

viel Neues gibt es noch nicht zu berichten.

Zum Thema Sanktionsandrohung: Wie besprochen, habe ich den Bogen ausgefüllt und alle Nachweise in Kopie beigefügt. Habe mir alles am Empfang abstempeln lassen - jede Seite. Das ist nun fast 4 Wochen her.

Zum Thema Vorvertrag: Den habe ich von meiner Chefin bekommen. Sie hat ihn so aufgesetzt, dass er von beiden Parteien mit Frist von 14 Tagen kündbar ist, falls sich für mich noch etwas Besseres ergeben sollte. Bedingung des Vertrags ist, dass die Stelle sich nahtlos an meinen jetzigen 300,-- Job anschließen kann. Finde ich gar nicht mal so schlecht. Ach so, und es steht drin, dass der genaue Vertragsinhalt nicht an Dritte weitergegeben werden darf, weil sie nicht so gern hat, dass das Jobcenter sich das Ding komplett in allen Einzelheiten kopiert.

Am Montag, dem 04.06. habe ich nun einen Termin bei meiner SB. Kann mir denken, dass ich da dann wieder eine EGV zum Thema Bürgerarbeit unterschreiben soll. :icon_rolleyes: Den Coach der Aktivierungsmaßnahme habe ich auch darüber in Kenntnis gesetzt, dass ich ab Oktober fest bei meinem jetzigen Minijob-Arbeitgeber anfangen kann. Der wollte mich sofort aus der Aktivierungsphase rausnehmen. Mal sehen, was SB dazu sagt...

P.S.: Danke für den Link zum aktuellen Leitfaden.:icon_smile:
 

kaiserqualle

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Hallo Finja80,

Hallo Kaiserqualle,

viel Neues gibt es noch nicht zu berichten.

von wegen ich verbrenne vor Neugier fast (garnicht):biggrin:

Zum Thema Sanktionsandrohung: Wie besprochen, habe ich den Bogen ausgefüllt und alle Nachweise in Kopie beigefügt. Habe mir alles am Empfang abstempeln lassen - jede Seite. Das ist nun fast 4 Wochen her.

Ja ich weiss, die können sich aber noch etwas mehr Zeit lassen.

Zum Thema Vorvertrag: Den habe ich von meiner Chefin bekommen. Sie hat ihn so aufgesetzt, dass er von beiden Parteien mit Frist von 14 Tagen kündbar ist, falls sich für mich noch etwas Besseres ergeben sollte. Bedingung des Vertrags ist, dass die Stelle sich nahtlos an meinen jetzigen 300,-- Job anschließen kann. Finde ich gar nicht mal so schlecht. Ach so, und es steht drin, dass der genaue Vertragsinhalt nicht an Dritte weitergegeben werden darf, weil sie nicht so gern hat, dass das Jobcenter sich das Ding komplett in allen Einzelheiten kopiert.

Na dass ist doch eine gute Nachricht.
Ich würde das dem SB nur auf verlangen und nur zur Einsichtname zeigen.

Am Montag, dem 04.06. habe ich nun einen Termin bei meiner SB. Kann mir denken, dass ich da dann wieder eine EGV zum Thema Bürgerarbeit unterschreiben soll. :icon_rolleyes:

Hast du dir einen Beistand gesiúcht oder einen parat?

Den Coach der Aktivierungsmaßnahme habe ich auch darüber in Kenntnis gesetzt, dass ich ab Oktober fest bei meinem jetzigen Minijob-Arbeitgeber anfangen kann. Der wollte mich sofort aus der Aktivierungsphase rausnehmen. Mal sehen, was SB dazu sagt...

Möglicherweise........:icon_kinn:

P.S.: Danke für den Link zum aktuellen Leitfaden.:icon_smile:

gern geschehen, bitte unbedingt downloaden und nach stand benennen. (Leitfaden Buergerarbeit.Stand.09.05.2012)
Der ändert sich nämlich von Zeit zu Zeit. (Dateiname bleibt aber gleich, nur der Inhalt ändert sich)
 

Sonniger

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Hallo! Ich lese schon seit langer Zeit mit großem Interesse hier mit, da ich mich in einer ähnlichen Situation wie Finja80 befinde. Ich bin seit 9 Monaten in der Aktivierungsphase für BA, habe einen 400 Euro Job und habe durchs Mitlesen hier meinen Chef auch gefragt, ob er mir einen Vorvertrag geben kann. Er hat zugestimmt und ich kann zum 01.09.2012 den Teilzeitjob antreten. Genau beim "KANN" sitzt das Problem. Der Laden läuft zur Zeit schlecht und mein Chef weiß nicht, wie es bis September aussehen wird. Natürlich habe ich das nicht beim Jobcenter oder so erwähnt. Die sind ja schließlich Hellseher und würden sofort sagen, dass das dann ja keinen Sinn hat. Ich frage mich nun, was denn passieren wird, wenn er mich dann nicht auf Teilzeit einstellen kann. Kann das Jobcenter mir oder dem Chef daraus einen Strick drehen? Wie gesagt, es ist alles offen. Ähnlich wie bei Finja80 steht auch in meinem Vorvertrag, dass er jederzeit von beiden Parteien kündbar ist. Und der Chef möchte auch, was ich verstehe, dass aus Datenschutzgründen der Vertrag nicht kopiert wird. Werde ich also nur zeigen und kopieren ist nicht, da ich ja sonst gegen den Inhalt des Vertrags verstoße. Mein Coach ist auch informiert und wollte mich auch gleich abmelden. Nur gab er zu bedenken, dass man mich dann eventuell mit einer anderen Maßnahme quälen könnte, die mir wieder Steine in den Weg legt. Er meinte, ich solle das erst mit meinem Berater vom Jobcenter besabbeln und der könnte mich ja auch sinnigerweise von der Aktivierungsphase abmelden. Ausserdem hat er gleich gesagt, dass er auf diese bekloppten Besuche bei meinem Chef gänzlich verzichten will, die ja mit der BA verknüpft sind, da er damit mir mehr schaden als nutzen würde. Kaiserqualle schrieb unter Finjas ähnlichen Satz ein "Möglicherweise". Wärst Du so nett zu erklären, was Dir durch den Kopf ging? Andere Frage: Wenn ich nun von der Aktivierungsphase abgemeldet bin, ist dann das Thema BA erstmal so oder so für mich gegessen? Mit dem Job dann ja sowieso, aber man weiß ja nie, was in 3 Monaten noch passieren kann. Viele Grüße, Sonniger PS: Sorry für den zusammenhängenden Text. Mein Browser spinnt irgendwie und hat was gegen Absätze.
 

kaiserqualle

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Hallo Sonniger,

wäre nett gewesen, wenn du einen eigenen Thread hier Information - Bürgerarbeit im Erwerbslosen Forum Deutschland eröffnet hättest mit Verweis auf diesen. Bitte antworte jetzt nicht, sondern eröffne einen eigenen Thread - du kannst ja kopieren - da du dich im Tread von Finja80 befindest.

Hallo! Ich lese schon seit langer Zeit mit großem Interesse hier mit, da ich mich in einer ähnlichen Situation wie Finja80 befinde.

Ich bin seit 9 Monaten in der Aktivierungsphase für BA, habe einen 400 Euro Job und habe durchs Mitlesen hier meinen Chef auch gefragt, ob er mir einen Vorvertrag geben kann. Er hat zugestimmt und ich kann zum 01.09.2012 den Teilzeitjob antreten. Genau beim "KANN"; sitzt das Problem. Der Laden läuft zur Zeit schlecht und mein Chef weiß nicht, wie es bis September aussehen wird. Natürlich habe ich das nicht beim Jobcenter oder so erwähnt. Die sind ja schließlich Hellseher und würden sofort sagen, dass das dann ja keinen Sinn hat.

Dann sollte dein Chef und du übereinkommen die Kann-Regelung
besser zu präzisieren.
"Absichtserklärung:
Wenn der Laden /Firma stabil ein Quartal hintereinander endlich kostendeckend wird und genug ausreichend Gewinn abwirft um einen bereits eingearbeiteten 400,-€ Jobber eine Stufe höher zu beschäftigen, besteht die Möglichkeit dazu frühestens ab September 2012 allerdings ohne Garantie einer Teilzeitbeschäftigung." so oder sinngemäss ähnlich.


Ich frage mich nun, was denn passieren wird, wenn er mich dann nicht auf Teilzeit einstellen kann. Kann das Jobcenter mir oder dem Chef daraus einen Strick drehen? Wie gesagt, es ist alles offen.

Richtig, alles ist offen. Eine Absichtserklärung ist kein Vorvertrag im Sinne von: Ab Septembere beschäftige ich Sonniger Tiger in Teilzeit als 1200,-€ Kraft mit 20h pro Woche (400,-€ max. 10-15h/Wo.)
Da wärest du ja dann sozialversicherungspflichtig mit dem JC ättest du dann etwas weniger Ärger, weil du dann nur noch "aufstockst".

(d.h. nur noch Teilmiet- u. Teilheizkostenanteil vom JC)

Ähnlich wie bei Finja80 steht auch in meinem Vorvertrag, dass er jederzeit von beiden Parteien kündbar ist. Und der Chef möchte auch, was ich verstehe, dass aus Datenschutzgründen der Vertrag nicht kopiert wird. Werde ich also nur zeigen und kopieren ist nicht, da ich ja sonst gegen den Inhalt des Vertrags verstoße.

Genau, es reicht wenn SB in sein System notiert: "Absichtserklärung zur Übernahme ab z.Bsp. September bei guter wirtschaftlicher Lage des AG durch Vorlage eine Übernahmeabsichtserklärung am xx.xx.2012 erfolgt"

Mein Coach ist auch informiert und wollte mich auch gleich abmelden. Nur gab er zu bedenken, dass man mich dann eventuell mit einer anderen Maßnahme quälen könnte, die mir wieder Steine in den Weg legt. Er meinte, ich solle das erst mit meinem Berater vom Jobcenter besabbeln und der könnte mich ja auch sinnigerweise von der Aktivierungsphase abmelden.

Richtig, denn das JC, könnte keineswegs darin einen Grund sehen dich nicht von der Aktivierungsmassnahme abzumelden, solange du nicht den konketen verbesserten Arbeitsvertrag vorlegst.

Ausserdem hat er gleich gesagt, dass er auf diese bekloppten Besuche bei meinem Chef gänzlich verzichten will, die ja mit der BA verknüpft sind, da er damit mir mehr schaden als nutzen würde. Kaiserqualle schrieb unter Finjas ähnlichen Satz ein

Möglicherweise...:icon_kinn:
;.

Wärst Du so nett zu erklären, was Dir durch den Kopf ging? Andere Frage: Wenn ich nun von der Aktivierungsphase abgemeldet bin, ist dann das Thema BA erstmal so oder so für mich gegessen? Mit dem Job dann ja sowieso, aber man weiß ja nie, was in 3 Monaten noch passieren kann. Viele Grüße,

Ja, gerne. Mit "Möglicherweise" habe ich überlegt, dass dies trotzdem nicht viel nutzen könnte, da ja das Ziel die Beendigung der vollständigen Hilfebedürftikeit auf der Agenda der JC-Mitarbeiter steht. Solange du also dich nicht unabhängig von JC machen kannst, können dir die trotzdem Massnahmen aufs Auge drücken. Manche Massnahme sind mit Nebenjob vereinbar, es gibt auch Massnahmen, die unvereinbar mit Job sind und du diesen sogar ggf. kündigen muss um an der Massnahme teilzunehmen.

Selbst wenn nicht, kann das JC von dir verlangen trotz Teilzeitjob dich weiter auf einen "besseren" verdiensthöheren Job zu bewerben und ggf dich an einer flexible Massmahme teilnehmen lassen, wo du bewerbungensfähige Jobs beim MT aus I-Net raussuchen musst und gleich Bewerbungen schreiben/per email verschicken muss. Es gibt hier jemanden im Forum (U25), der hat einen 10 Wo/h Job und muss noch 30 Wo/h in Massnahme (flexible Massnahmenzeit beim MT). Klagt aber i.M. dagegen.

Sonniger PS: Sorry für den zusammenhängenden Text. Mein Browser spinnt irgendwie und hat was gegen Absätze.

liegt im Zweifel immer am User:biggrin:
 

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Hallo Kaiserqualle,

Ja ich weiss, die können sich aber noch etwas mehr Zeit lassen.
Ja, können sie. Meine SB ist allerdings recht fix in allem. Ich werde sowieso das Thema morgen nochmal anschneiden. Schließlich kann ich beweisen, dass ich mich ordnungsgemäß beworben habe. Ansonsten wird eben Widerspruch eingelegt.


Na dass ist doch eine gute Nachricht.
Ich würde das dem SB nur auf verlangen und nur zur Einsichtname zeigen.
Werde ich auch so machen. Der Aktivierungscoach hat sich den Vertrag eben aus genannten Gründen auch nicht kopiert und meinte auch, dass er sich mit SB in Verbindung setzen will, wenn die auf Kopien besteht und ich erklären will, dass mir sowas im schlimmsten Fall die Stelle kosten kann, da das als Vertragsbruch angesehen werden kann.

Hast du dir einen Beistand gesiúcht oder einen parat?
Habe ich dabei. Steht also jederzeit zur Verfügung, wenn irgendwas ist. EGV werde ich sowieso zur Prüfung mitnehmen, falls mir eine vorgelegt wird.

gern geschehen, bitte unbedingt downloaden und nach stand benennen. (Leitfaden Buergerarbeit.Stand.09.05.2012)
Der ändert sich nämlich von Zeit zu Zeit. (Dateiname bleibt aber gleich, nur der Inhalt ändert sich)
Erledigt!:icon_smile:
 

kaiserqualle

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hallo Finja80,

Hallo Kaiserqualle,

Ja, können sie. Meine SB ist allerdings recht fix in allem. Ich werde sowieso das Thema morgen nochmal anschneiden. Schließlich kann ich beweisen, dass ich mich ordnungsgemäß beworben habe. Ansonsten wird eben Widerspruch eingelegt.

genau, aber immer schön höflich dabei bleiben.

Werde ich auch so machen. Der Aktivierungscoach hat sich den Vertrag eben aus genannten Gründen auch nicht kopiert und meinte auch, dass er sich mit SB in Verbindung setzen will, wenn die auf Kopien besteht und ich erklären will, dass mir sowas im schlimmsten Fall die Stelle kosten kann, da das als Vertragsbruch angesehen werden kann.

Nein, es gibt lediglich ein Einsichtsrecht, ähnlich wie das für die Kontoauszuge gilt, aufgrund von Datenrechtlichen Aspekten i.S. des BDSG ist es nicht gestattet Kopien zu machen. Eine Einsichtnahme reicht vollkommen aus. Ansonsten ist passend zu schwärzen.

Habe ich dabei. Steht also jederzeit zur Verfügung, wenn irgendwas ist. EGV werde ich sowieso zur Prüfung mitnehmen, falls mir eine vorgelegt wird.

Ist dein Beistand geschult zu Protokollieren und kennt dieser ich ein bischen aus?
Übrigens ein Beistand darf sich vorstellen: "Guten Tag ich bin Beistand gem § 13 SGB X" mehr ist nicht erfoderlich.

Übrigens eine EGV muss nicht ausgestellt werden, es kann auch gleich ein VA erfolgen seit BSG Urteil 2009, bekommst du aber trotzdem eine EGV kann man sich auf das Kommende vorbereiten.
Will dein SB, dass du gleich unterschreibst, stecke sofort ein Exemplar ein. Zum späteren Vergleich mit VA.

Erledigt!:icon_smile:
Ansonsten viel Erfolg morgen.:icon_daumen:
 

Finja80

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Huhu Kaiserqualle,



genau, aber immer schön höflich dabei bleiben.
Gut, lasse ich das Küchenmesser und die Michael-Myers-Maske eben zu Hause.:biggrin: Nein, ich rede immer ordentlich mit SBs. Damit kommt man wohl am weitesten. Würde ich auf der anderen Seite des Schreibtisches sitzen, wäre ich auch nur dann kooperativ.

Nein, es gibt lediglich ein Einsichtsrecht, ähnlich wie das für die Kontoauszuge gilt, aufgrund von Datenrechtlichen Aspekten i.S. des BDSG ist es nicht gestattet Kopien zu machen. Eine Einsichtnahme reicht vollkommen aus. Ansonsten ist passend zu schwärzen.
Ja, dagegen ist ja nichts einzuwenden. Gucken darf und muß sie ja. Und falls dann noch etwas gewünscht ist, kann ich auch selbst kopieren und gegebenfalls schwärzen und dies einreichen.

Ist dein Beistand geschult zu Protokollieren und kennt dieser ich ein bischen aus?
Übrigens ein Beistand darf sich vorstellen: "Guten Tag ich bin Beistand gem § 13 SGB X" mehr ist nicht erfoderlich.
Ja, Beistand kann protokollieren. Kriegte man ja zur Not auch selbst noch nebenbei hin. Mir geht es hauptsächlich darum, dass 4 Ohren mehr hören als 2.

Übrigens eine EGV muss nicht ausgestellt werden, es kann auch gleich ein VA erfolgen seit BSG Urteil 2009, bekommst du aber trotzdem eine EGV kann man sich auf das Kommende vorbereiten.
Will dein SB, dass du gleich unterschreibst, stecke sofort ein Exemplar ein. Zum späteren Vergleich mit VA.
Das war bei mir noch nie so. Wenn die EGV abgelaufen war, wurde eine neue erstellt. Ausserdem soll man die ja auch aushandeln können und verstehen, bla bla bla. Das sieht bei einem VA schon wieder anders aus. Welche Beweggründe sollte es geben, statt einer EGV einen VA zu erlassen? Weil jemand in den Augen des SBs absolut nicht willig ist?

Ansonsten viel Erfolg morgen.:icon_daumen:
Dankeschön!:icon_smile:
 

Finja80

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So, da bin ich wieder mit Neuigkeiten meines Termins.

Ich war übrigens allein dort, da mein Beistand nun doch Frühschicht hatte.

1. Den Vorvertrag habe ich zur Einsicht vorgelegt und meine SB hat den möglichen Arbeitsbeginn und den zu erwartenden Lohn ins System eingetragen.

2. Eine neue EGV hat sie mir nicht vorgelegt und auch keine Zuweisung zu einer anderen Maßnahme. Wir waren uns einig, dass ich bis Oktober weiterhin nur einmal im Monat zum Coach gehe. Damit kann ich leben, denn sollte doch irgendwas Unerwartetes eintreten, bin ich damit in Zukunft auch noch besser dran als mit einer sinnlosen Trainingsmaßnahme, die in Teil- oder Vollzeit stattfinden würde. Die BA-Plätze sollen bei uns übrigens sehr begrenzt sein. Das sagte der Coach ja auch schon. Momentan ist alles voll. Gab zu viele, die sich freiwillig gemeldet haben...:biggrin:


3. Die Anhörung zum möglichen Eintritt einer Sanktion war auch in Ordnung und das Thema ist somit vom Tisch. Einer anderen Frau erging es mit eben dieser Stelle genauso und somit haben wir unabhängig voneinander unsere Anhörungen untermauert. Meine SB hat dies auch so im System vermerkt. Zudem meinte sie, dass sie über die langen Wege der Citypost Bescheid weiß und ihr das als Grund in der Anhörung schon immer ausreicht. Zudem ich es ja auch mit dem Briefumschlag belegt habe.

Ist also alles in allem gut gelaufen.

An dieser Stelle nochmal ein großes Danke an Kaiserqualle und Purzelina, die mich hier so gut beraten und unterstützt haben. :icon_smile:
 

kaiserqualle

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Hallo Finja80,

So, da bin ich wieder mit Neuigkeiten meines Termins.

Ich war übrigens allein dort, da mein Beistand nun doch Frühschicht hatte. :icon_eek: :icon_evil::icon_evil: du du du :icon_evil:

1. Den Vorvertrag habe ich zur Einsicht vorgelegt und meine SB hat den möglichen Arbeitsbeginn und den zu erwartenden Lohn ins System eingetragen.

2. Eine neue EGV hat sie mir nicht vorgelegt und auch keine Zuweisung zu einer anderen Maßnahme. Wir waren uns einig, dass ich bis Oktober weiterhin nur einmal im Monat zum Coach gehe. Damit kann ich leben, denn sollte doch irgendwas Unerwartetes eintreten, bin ich damit in Zukunft auch noch besser dran als mit einer sinnlosen Trainingsmaßnahme, die in Teil- oder Vollzeit stattfinden würde. Die BA-Plätze sollen bei uns übrigens sehr begrenzt sein. Das sagte der Coach ja auch schon. Momentan ist alles voll. Gab zu viele, die sich freiwillig gemeldet haben...:biggrin:

Dein Glück, und ausserdem sind die Mittel fast abgeschöpft aus dem ESF. Aber lt Leitfaden Bürgerarbeit Stand 09.05.2012

7.2
Die Bürgerarbeitsplätze müssen spätestens zum 1.7.2012 eingerichtet und erstmalig besetzt sein. Die Arbeitsstellen können maximal für 36 Monate, längstens jedoch bis zum 31.12.2014 gefördert werden. Eine Verlängerung des Projektzeitraums über den 31.12.2014 hinaus, sowie die Aufstockung der Zuwendungen ist nicht möglich.

7.3
Nachbesetzungen frei werdender Bürgerarbeitsplätze sind auch nach dem 1.7.2012 möglich (siehe dazu Ziff. 5.4).

3. Die Anhörung zum möglichen Eintritt einer Sanktion war auch in Ordnung und das Thema ist somit vom Tisch. Einer anderen Frau erging es mit eben dieser Stelle genauso und somit haben wir unabhängig voneinander unsere Anhörungen untermauert. Meine SB hat dies auch so im System vermerkt. Zudem meinte sie, dass sie über die langen Wege der Citypost Bescheid weiß und ihr das als Grund in der Anhörung schon immer ausreicht. Zudem ich es ja auch mit dem Briefumschlag belegt habe.

Ist also alles in allem gut gelaufen.
Das war gute Zusammenarbeit.


An dieser Stelle nochmal ein großes Danke an Kaiserqualle und Purzelina, die mich hier so gut beraten und unterstützt haben. :icon_smile:
gerne geschehen.
 

silvie0035

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Hallo Kaiserqualle,

erstmal vielen Dank für die Hilfe bezüglich des Anhörungsbogens.:icon_smile: Den werde ich auch nur persönlich beim Jobcenter abgeben und mir den Eingang belegen bzw. abstempeln lassen.



Ja, ich werde alles nur noch per Einschreiben mit Rückschein absenden. Auch dann, wenn ich Zeugen dabei habe.



Danke für den Tip. Werde ich jetzt zukünftig auch genauso machen. Ja, die Quittung für die einzelnen Briefmarken hebe ich auch immer auf. Allein schon aus Nachweisgründen bei Bewerbungskostenerstattung.



Der Brief ist vom Jobcenter leider mit der Citypost und nicht mit der normalen Post abgeschickt worden. Habe schon die ganze Seite von denen durchgesehen, aber nichts bezüglich einer Sendungsverfolgung gefunden.



Würde mich nicht wundern, wenn wir irgendwann an dem Punkt ankämen.



Genauso wird es auch gelaufen sein.

Was übrigens die Höhe der Sanktion betrifft, so habe ich mir nochmal das Schreiben angesehen, das die nie ausgesprochene Sanktion betrifft. Ich hänge es mal mit an. Hier wird tatsächlich ein Fehler meiner vorigen SB vorliegen. Bis heute habe ich hierauf weder einen Sanktionsbescheid noch eine Kürzung erhalten. Ich hatte ihr damals - wie von ihr gewünscht - meine Arbeitszeiten im Anhörungsschreiben mitgeteilt, da sie diese brauchte, um zu klären, dass sich die Maßnahme nicht mit dem Nebenjob vereinbaren läßt.

Guten Morgen Finja80!

Hier mal ne schöne, hilfreiche Sonntagsgeschichte, die so auch stattfand!

Zustellbeweiss mit Zeugen geht so!

Damit habe ich eine Prozeß gegen meinen ehemaligen Vermieter gewonnen, der wollte nach Ablauf eines Jahres, ich hatte schriftlich und mündlich gekündigt, plötzlich behauptet, er hätte keine Kündigung erhalten, ich müßte noch ein weiteres Jahr meine Ladenmiete zahlen? kurzum, ein Betrüger! Was jetzt? guter Rat teuer? Ganz einfach!
Ich schrieb ihm, ich hätte die fristgerechte Kündigung am soundsovielten durch einen Boten einwerfen lassen. Das störte den wenig, er ging vor Gericht! Meine Zeugin sagte vor Gericht folgendes aus und ich konnte es auch belegen und zwar so!
Das Kündigungsschreiben ließ ich meiner Botin/Zeugin lesen, so dass diese Kenntnis vom Ihnahlt erhalten hatte, dann tütete sie den Brief persönlich ein und warf diesen beim Empfänger pers. ein. Ich machte Fotos von dem seinen Briefkasten, der unmittelbaren Umgebung seines Standortes des Briefkastens (wegen der späteren Beweisführung, Zeugen erinnern sich ein halbes Jahr später schlecht an die Farbe des Briefkastens etc.), dann nahm ich die Kopie des Briefes, vermerkte darauf folgenden Satz: Fr. xyz hat den Brief gelesen, persönlich ins Kurvert gesteckt und bei Herrn xyz, Hausnr. 7, Mainz in seinem Briefkasten heute am 7.7.2011, Uhrzeit 16:40 persönlich eingeworfen. Dieser Brief wurde bei Gericht meiner Zeugin nocheinmal gezeigt, sie bestätigte den Sachverhalt und konnte auf die Frage der Gegenanwältin sogar den Ort noch sehr genau beschreiben und auf die Fangfrage, war der Briefkasten weiss oder gelb? Antwortete diese nein keine von beiden Farben, er war braun! Wie Du sihst, eine gute Zeugenvorbereitung und die richtige Vorgehensweise lassen so manchen Ganoven scheitern.

Den Prozeß habe ich auf diese Weise gewonnen. Mein Anwalt gab mir damals den Tipp, er meinte auch er stelle wichtige Dokumente nur mit einer Botin als Zeuge dem Empfänger zu, wenn der in der Nähe wohnen würde, da dies als rechtmäßig zugestellt gilt, wenn man dies so handhabt, wie ich es gemacht hätte.
Der hatte mal einen Gegner, der hatte zugegeben, den Einschreibebrief per RÜckschein erhlten zu haben, aber der Inhalt des Kurverts wäre nur ein weises leeres Blatt Papier gewesen und so hatte der gegen ihn gewonnen. Er hatte angeblich über den Inhalt des Briefes keine Kenntnis erlangt, weil eben leeres Blatt, da gab der Richter dem Gegner Recht,, im Zweifel für den Angeklagte! Ergo macht der nur noch diese Nummer per Boten, da gibt es kein, es ist ein Kurvert mit leerem Blatt bei mir eingegangen! Daran erinnerte ich mich und mache dies seit dem genauso und so gewinnt man gegen die Affen!:icon_twisted:

Und die Post bleibt außen vor, wird nicht Reich durch unbrauchbare Rückscheine, etc.!

Ps: es ist durchaus legitim auch mal ein wenig vom Gesetzt abzuweichen, wenn man Betrüger mit den eigenen Waffen schlagen muß!!:icon_klatsch:

Und immer schön dran denken, nichts ist dazu verurteilt so zu bleiben wie es ist!

In diesem Sinne silvie0035
 
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