• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Bürgerarbeit ab 1.8.- Hilfe!

jondelbee

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
24 Jul 2011
Beiträge
23
Gefällt mir
3
#1
Hallo,
ich bin neu hier, aber ich habe einiges zum Thema "Bürgerarbeit" beizutragen. Ich hoffe es wird nicht zu viel aber ich muß es einfach mal loswerden. Also : Anfang Januar diesen Jahres wurde ich zur "Aktivierungsphase zur Bürgerarbeit" verdonnert. Bei uns spielte sich das Ganztags und auch von Mo-Fr ab. Wir saßen also von 7.30 Uhr bis 14.30 Uhr in der Schule, Mo-Mi hatten wir einen Computerraum, wobei ich sagen muß es kannten sich zwar nicht alle mit dem PC aus aber das war erstmal egal. 10 Personen hatten einen Laptop mit Win 7 als Betriebssystem und die anderen 12 PC-Arbeitsplätze hatte alte Computer mit win 2000 drauf. Außerdem wäre unsere Klasse mal vollständig da gewesen hätten sich mind.4 Mann einen PC teilen müssen, denn es waren nicht genügend da. Nun gut, wir sollten also nach Arbeitstellen suchen und uns darauf bewerben, es konnten zwar nicht alle Teilnehmer mit Word umgehen aber das kommt später, sagte unser Dozent. Wie lustig, erst bewerben, dann Word lernen, also halfen wir uns gegenseitig. Wenn eine Bewerbung fertig war(wir sollten 2 Stück im Monat bringen) mußte unser Dozent die durchlesen, dann durften wir sie dem Chef der Maßnahme vorlegen zum durchlesen(Treppe hoch),dann bekamen wir Mappen und Briefumschläge, Treppe wieder runter, Eintüten und Umschlag beschriften, Nicht zu kleben (damit noch mal nachgeschaut werden konnte…) wieder hoch zum Chef bringen. Hammerhart, dafür bekommen die noch unsere Bewerbungskosten. In dem Halben Jahr durften wir auch keine Stellen mit Vermittlungsgutschein annehmen, den gibt’s in der Aktivierungsphase angeblich nicht. Ich hatte ganz schön zu tun im letzten Monat überhaupt noch Stellen zu finden die keinen Vermittlungsgutschein haben wollen.
Donnerstag´s und Freitags standen dann Psychotest´s auf dem Programm in Form von Buchstaben sortieren, 1+5 rechnen und Sprichwörter vervollständigen. Mein Selbstwertgefühl ging immer mehr in den Keller. Das gibt’s doch nicht, was halten die nur von uns, das war das Erstemal das ich so unterfordert wurde. Nach nem viertel Jahr hatten wir uns dann mit unserem Dozenten arrangiert, er brachte mir Musik mit und ich hatte anderes zum tauschen. Dann plötzlich kam die Chefetage mit ihm nicht klar, es wurde gewechselt. Ein neuer Dozent und neues Glück für uns. Das mit dem bewerben blieb so aber der Unterricht von Donnerstags und Freitags verlief ordentlich im Sande,alles in allem wir bekamen keine Arbeit,größtenteils nicht mal Rückantwort auf die Bewerbungen und wir durften keinen Urlaub machen das halbe Jahr. So nun bin ich seit einer Woche fertig und habe für den 01.08.2011 eine Bürgerarbeit an der Backe wo ich nur noch 8 Tage Urlaub dieses Jahr nehmen darf(Weihnachten?), die überhaupt nicht der Stellenbeschreibung entspricht und überhaupt glaube ich, ich brauche erstmal Erholung und im öffentlichen Interesse ist die auch nicht. Was soll ich nur tun, es geht bald los und ich bin völlig durcheinander!! Ein Beschwerdeschreiben für meine Arbeitsvermittlerin ist schon per E-Mail weg, ich hab nur noch keine Antwort. Hilfe!!!!
 
E

ExitUser

Gast
#2
AW: Bürgerarbeit - Hat schon wer?

Hallo,
Wir saßen also von 7.30 Uhr bis 14.30 Uhr in der Schule, Mo-Mi hatten wir einen Computerraum, wobei ich sagen muß es kannten sich zwar nicht alle mit dem PC aus aber das war erstmal egal.
Leider vollkommen üblich. Aber so ein Regelsatz gibt üblicherweise nicht das nötige Kleingeld für einen PC her, an dem man diese Kenntnisse erwerben könnte.

Nun gut, wir sollten also nach Arbeitstellen suchen und uns darauf bewerben, es konnten zwar nicht alle Teilnehmer mit Word umgehen aber das kommt später, sagte unser Dozent. Wie lustig, erst bewerben, dann Word lernen, also halfen wir uns gegenseitig.
Auch das ist leider vollkommen üblich. Hier wird leider meist der 2.Schritt vor dem Ersten gemacht.


Wenn eine Bewerbung fertig war(wir sollten 2 Stück im Monat bringen) mußte unser Dozent die durchlesen, dann durften wir sie dem Chef der Maßnahme vorlegen zum durchlesen(Treppe hoch),.....Nicht zu kleben (damit noch mal nachgeschaut werden konnte…) wieder hoch zum Chef bringen.
Keine Ahnung,ob das gegen irgendeine Verordnung verstößt (z.B. Datenschutz), ich hätte mich jedenfalls strikt dagegen geweigert. Ganz offenbar versuchte man zu verhindern,daß sich jemand in seiner Bewerbung "unvorteilhaft" darstellt. Dazu reicht nach Meinung einiger selbsternannter "Experten" schon die wahrheitsgemäßen Angaben,daß man z.B. kein Auto, Kinder ohne Betreungungsmöglichkeit oder irgendwelche gesundheitlichen Einschränkungen hat. Meine Meinung: Es bringt mir doch absolut nichts,wenn ich derartige Details verschweige,dann deswegen sofort wieder gekündigt werde und daher mit etwas Pech auch noch ne Sanktion wegen Eigenverschulden kassiere.

In dem Halben Jahr durften wir auch keine Stellen mit Vermittlungsgutschein annehmen, den gibt’s in der Aktivierungsphase angeblich nicht.
Ohne eine Rechtsgrundlage zu kennen,möchte ich mal behaupten,daß dass eine glatte Lüge war. Ich vermute eher,daß der Maßnahmeträger verhindern will,daß der Teilnehmer mit Hilfe anderer Jobvermittler in Arbeit kommt und ihm somit den Vermittlungsgutschein "wegschnappt". So nach dem Motto "Entweder ihr kommt durch uns in Arbeit oder gar nicht!".


alles in allem wir bekamen keine Arbeit,größtenteils nicht mal Rückantwort auf die Bewerbungen
Und das ist sowas Neues für dich ? Diese Erfahrung kann man auch bei Bewerbungen von daheim aus machen,dazu muss man sich nicht monatelang in die Räumlichkeiten eines Maßnahmeträgers setzen. Mal ganz ehrlich: praktisch gesehen hat man von so einer Maßnahme doch wohl eher noch Nachteile als Vorteile. Wenn man daheim PC/Internet/Drucker hat,kann man alles,was man dort macht,auch von daheim machen. Im Gegenteil...indem der Maßnahmeträger dreist über den Vermittlungsgutschein lügt,ist man in seiner Jobsuche sogar noch auf Firmen beschränkt, die keinen Vermittlungsgutschein haben wollen. Und wie du schon festgestellt hat,ist die Auswahl dann sehr eingeschränkt.
 
E

ExitUser

Gast
#3
AW: Bürgerarbeit - Hat schon wer?

Hallo @jondelbee, Willkommen im Forum !:icon_smile:

Danke für Deinen Bericht.

Ist schon traurig, wie Steuergelder verschleudert werden mit so einem Müll.

Bürgerarbeit muss zusätzlich sein. Das JC hat die Zusätzlichkeit nachzuweisen.

Auch die rechtliche Seite der Bürgerarbeit ist nicht abgeklärt, Gewerkschaften fordern für die Bürgerarbeit eine tarifliche Entlohnung.

Deinen SB könntest Du mal schriftlich auffordern, Dir die Zusätzlichkeit nachzuweisen.
Auch könnte man mal andeuten, dass Du mit Hilfe der Gewerkschaft den tariflichen Lohn einklagen wirst.

An eine Gewerkschaft oder einen Anwalt würde ich mich diesbezüglich dann auch wenden.
 

götzb

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
5 Apr 2008
Beiträge
1.581
Gefällt mir
744
#4
@jondelbee
hast du den Teilnehmervertrag bzw was dir in der Maßnahme vorgelegt wurde unterschrieben ?
 

ethos07

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
16 Apr 2007
Beiträge
5.690
Gefällt mir
920
#5
Hallo @jondelbee:

Um wirklich helfen zu können, bräuchten wir noch ein paar Infos mehr:
- in welcher Stadt und bei welchem Träger sollst du für Bürgerarbeit eingesetzt werden?
- das Aufforderungsschreiben deiner Vermittlerin kannst du - die persönlichen Angaben geschwärzt/geweißt/überklebt - bitte einscannen und hier einstellen - dann können wir sehen, ob das zusätzlich usw. ist oder nicht.

Und wie Gansahfan schon sagte: wenn du bei (d)einer Gewerkschafts Mitglied bist oder nun wirst, sagtst du, dass du Tariflohn einklagen wirst.


*****
NB Übrigens - aber das weißt du sicher inzwischen auch selbst: Wir als stolze Perkarier machen keine dummen Maßnahmen brav wie die Schafe bis zu Ende miz und beklagen uns dann erst hinterher bitterlich irgendwo im Internet ohne Ross und Reiter zu nennen - das bringt halt dir und erst recht der nötigen gemeinsamen Gegenwehr gar nüscht :icon_kinn:
 

MariaM

Elo-User/in

Mitglied seit
22 Jul 2011
Beiträge
224
Gefällt mir
133
#6
Hallo,
ich bin neu hier, aber ich habe einiges zum Thema "Bürgerarbeit" beizutragen. Ich hoffe es wird nicht zu viel aber ich muß es einfach mal loswerden. Also : Anfang Januar diesen Jahres wurde ich zur "Aktivierungsphase zur Bürgerarbeit" verdonnert. Bei uns spielte sich das Ganztags und auch von Mo-Fr ab. Wir saßen also von 7.30 Uhr bis 14.30 Uhr in der Schule, Mo-Mi hatten wir einen Computerraum, wobei ich sagen muß es kannten sich zwar nicht alle mit dem PC aus aber das war erstmal egal. 10 Personen hatten einen Laptop mit Win 7 als Betriebssystem und die anderen 12 PC-Arbeitsplätze hatte alte Computer mit win 2000 drauf. Außerdem wäre unsere Klasse mal vollständig da gewesen hätten sich mind.4 Mann einen PC teilen müssen, denn es waren nicht genügend da. Nun gut, wir sollten also nach Arbeitstellen suchen und uns darauf bewerben, es konnten zwar nicht alle Teilnehmer mit Word umgehen aber das kommt später, sagte unser Dozent. Wie lustig, erst bewerben, dann Word lernen, also halfen wir uns gegenseitig. Wenn eine Bewerbung fertig war(wir sollten 2 Stück im Monat bringen) mußte unser Dozent die durchlesen, dann durften wir sie dem Chef der Maßnahme vorlegen zum durchlesen(Treppe hoch),dann bekamen wir Mappen und Briefumschläge, Treppe wieder runter, Eintüten und Umschlag beschriften, Nicht zu kleben (damit noch mal nachgeschaut werden konnte…) wieder hoch zum Chef bringen. Hammerhart, dafür bekommen die noch unsere Bewerbungskosten. In dem Halben Jahr durften wir auch keine Stellen mit Vermittlungsgutschein annehmen, den gibt’s in der Aktivierungsphase angeblich nicht. Ich hatte ganz schön zu tun im letzten Monat überhaupt noch Stellen zu finden die keinen Vermittlungsgutschein haben wollen.
Donnerstag´s und Freitags standen dann Psychotest´s auf dem Programm in Form von Buchstaben sortieren, 1+5 rechnen und Sprichwörter vervollständigen. Mein Selbstwertgefühl ging immer mehr in den Keller. Das gibt’s doch nicht, was halten die nur von uns, das war das Erstemal das ich so unterfordert wurde. Nach nem viertel Jahr hatten wir uns dann mit unserem Dozenten arrangiert, er brachte mir Musik mit und ich hatte anderes zum tauschen. Dann plötzlich kam die Chefetage mit ihm nicht klar, es wurde gewechselt. Ein neuer Dozent und neues Glück für uns. Das mit dem bewerben blieb so aber der Unterricht von Donnerstags und Freitags verlief ordentlich im Sande,alles in allem wir bekamen keine Arbeit,größtenteils nicht mal Rückantwort auf die Bewerbungen und wir durften keinen Urlaub machen das halbe Jahr. So nun bin ich seit einer Woche fertig und habe für den 01.08.2011 eine Bürgerarbeit an der Backe wo ich nur noch 8 Tage Urlaub dieses Jahr nehmen darf(Weihnachten?), die überhaupt nicht der Stellenbeschreibung entspricht und überhaupt glaube ich, ich brauche erstmal Erholung und im öffentlichen Interesse ist die auch nicht. Was soll ich nur tun, es geht bald los und ich bin völlig durcheinander!! Ein Beschwerdeschreiben für meine Arbeitsvermittlerin ist schon per E-Mail weg, ich hab nur noch keine Antwort. Hilfe!!!!
Hier gefunden zur Bürgerarbeit.
Bürgerarbeit muss nach Tarif bezahlt werden.

[FONT=&quot]Und obendrein würde ich auf die 37,5 Wochenstunden Arbeitszeit bestehen da du ja von 30 STD. Wöchentlich nicht genügend verdienst und deshalb nicht Aufstocken möchtest, das möchtest du aber vermeiden und deinen Lebensunterhalt eigenständig bestreiten und dem Staat entlasten was ja der Sinn einer Arbeit in Vollzeit sein soll. So wäre ja das Ziel erreicht einen Hilfsbedürftigen in Vollzeitarbeit zu bringen ohne dass er zusätzlich aufstocken muss und weiterhin vom Staat Leistungen beziehen müsste.[/FONT]

Begründung:
Bedarf ist ja genügend vorhanden und du zeigst damit deine Bereitschaft in Vollzeit zu Arbeiten und das ist wohl ein wichtiger Grund jemanden in Vollzeit zu Beschäftigen wenn der Bedarf dafür vorhanden ist und die Staatskasse entlastet wird.


Wie glücklich muss das JC doch dann sein.:icon_smile::icon_party:

http://www.elo-forum.org/alg-ii/69513-buergerarbeit-verschwiegen.html

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-unklare-rechtslage-bei-der-buergerarbeit-74013.php

ver.di: Bürgerarbeit

Also fordere den Tariflohn ein für die Tätigkeit die du machen sollst, denn es gibt ja auch neuerdings das Gleichbehandlungsgesetz gleicher Lohn für gleiche Arbeit.
 
E

ExitUser

Gast
#7
Hallo,

die Stundenzahl ist eigentlich bei der Bürgerarbeit nicht so entscheidend, da es ja ein Festgehalt (900€ Brutto) gibt.
 
E

ExitUser

Gast
#8
Hallo,

die Stundenzahl ist eigentlich bei der Bürgerarbeit nicht so entscheidend, da es ja ein Festgehalt (900€ Brutto) gibt.

jaein
kommt drauf an
wenn die arbeiten dem gesetzlichen vorgaben entsprechen dann ja
sonnst nein und müssen nach tarif zahlen

da bürgerarbeit nach ESF gefördert wird
müssen diese den gesetzlichen vorgaben sein
sind die das nicht
bekommt der träger/kommune die bürgerarbeit ausführt die ESF gelder nicht


aber aufpassen
viele kommunen betrügen dabei
das heist
die zahlen nur die min900€ aus dem ESF aus
und lassen dich arbeiten verrichten die nicht den gesetzlichen grundlage entsprechen

achte darauf das die den gesetzlichen vorgaben entsprechen
und 900€ ist minimal was gezahlt werden muss
es kann auch höher sein

lese dir dasmal genau durch

http://www.bva.bund.de/DE/Aufgaben/...ty=publicationFile.pdf/Download_Leitfaden.pdf

da steht alles drin wie wo wer und wieviel
da kannst du vieles draus verwenden um bürgerarbeit abwenden zu können
 
E

ExitUser

Gast
#10
Hallo @sumse,

danke für den Link :icon_daumen:

War eigentlich der Ansicht, bei der Bürgerarbeit ist die Stundenzahl auf 30/Woche festgelegt mit einem monatlichen Bruttogehalt von 900€.
 
E

ExitUser

Gast
#11
Hallo @sumse,

danke für den Link :icon_daumen:

War eigentlich der Ansicht, bei der Bürgerarbeit ist die Stundenzahl auf 30/Woche festgelegt mit einem monatlichen Bruttogehalt von 900€.

minmal 900€ kann auch mehr sein
das muss man dann sehen
auch teilzeit ist möglich auch da gibts eine minimale entlohnungsgrenze
 
E

ExitUser

Gast
#13
Welche? Wo schaue ich das nach?
im pos nummer 8 von mir ist der link dazu
da steht alles drin
stunden zahl
min max
was wird bezahlt
was zahlt der ESF wenn vorraussetzungen erfühlt sind

die arbeiten dazu werden erklährt
wer darf bürger arbeit machen und wer nicht

und und und
viele infos dazu die wichtig sind
 

jondelbee

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
24 Jul 2011
Beiträge
23
Gefällt mir
3
#14
Vielen Dank für die zahlreichen Antworten und Hinweise.Hab mich jetzt 3 Stunden mit meinem Scanner abgemüht, der ist nicht mehr der neuste, denn ich wollte das Angebot noch als link einstellen aber da muß ich auch erstmal lesen wie und wohin.
Im übrigen komme ich aus der untersten Ecke von Sachsen-Anhalt und sollte laut Stellenangebot eine Art sozialer Mitarbeiter bzw.Vermittler zur Hilfestellung und Betreuung der Bürgerarbeiter in den Maßnahmen vor Ort,sein. Zum Vorstellungsgespräch, beim Maßnahme Träger, welches eine örtliche Innovative Arbeitsfördergesellschaft ist,hat sich dann aber rausgestellt, ich werde im Personalbereich eine Art Sachbearbeiter der den Lohn ausrechnet. Früher hätte ich Lohnbuchhaltung dazu gesagt. Aber ich hab nicht durchgeblickt wo jetzt das soziale, das öffentliche Interesse und die Zusätzlichkeit ist. Eine Dame die aus nem anderen Projekt finanziert wird, meinte ich werde ihre Nachfolgerin,sie hört im November auf bzw. ihre Maßnahme endet dann. Also bitteschön ich verstehe nicht wo die Betreuung und Hilfestellung ist die ich in der Stellenbeschreibung gelesen habe und überhaupt auf die Stelle (30 Stunden, 900,-€ brutto) hätte ich mich gefreut wenn es der Beschreibung entsprochen hätte. Jetzt soll ich nur im Büro sitzen und rechnen!?
Den Leitfaden hab ich auch schon gelesen und mir ausgedruckt. Darum bin ich ja erstmal darauf gestoßen, das was nicht stimmt. Nun weiß ich erstmal nicht weiter. Meiner Jobvermittlerin hab ich am Freitag ne Mail geschickt, aber es kam noch keine Antwort.Arbeitsvertrag würde ich am 01.08.2011 unterschreiben müssen und die EGV hatte ich leider schon am 13.07.2011 unterschrieben, da ich ja bei einem sozialen Job nicht abgeneigt gewesen wäre. Weiter gabs glaube ich keine Nennenswerten Sachen!?
 
E

ExitUser

Gast
#15
Hallo @jondelbee,

wenn sich um das Berufsbild einer Lohnbuchhalterin handelt, hat das mit Zusätzlichkeit nichts zu tun.

Dann könntest Du Dich, wie hier schon geschrieben wurde, an die Gewerkschaft wenden und den Tariflohn einklagen.
 
E

ExitUser

Gast
#16
würde ich am 01.08.2011 unterschreiben müssen


wer sagt den von müssen ???

wenn die vertraglichen inhalte dir nicht passen
must du garnix unterschreiben

problem dabei
du bist dann rechenschaft schuldig dem JC
und das mit triftigen grund
sonnst sanktion

ich sag immer
verträge genau durchlesen
nicht vor ort unterschreiben
diesen mitnehmen zur prüffung
ggf vom RA oder beratunsstelle prüffen lassen wenn mansich damit nicht auskennt

14tage müssen die dir einräumen zur prüffung von verträgen

also bissel luft hast du da noch
kommt nun drauf an was in den vertrag später drin steht

ich denke allein wirst du da nicht weiter kommen
warte ab bis der vertrag da ist
und stell den online
wir haben hier genug spezis rum laufen die sich mit auskennen
und können dann was zu sagen

bis dahin besorgst du dir mehr infos zur bürgerarbeit
und was ich schon von dir nu gelesen hab
ist büro buchhaltung bestimmt nicht das
was im gesetz geregelt worden ist
oder vom ESFR gefördert wird
aber da kannst du handeln was lohn angeht

weil diese arbeiten sind nicht allgemein nütz sowie im offentlichen imtresse und zusätzlich

welche das sind hast ja gelesen im link
 

jondelbee

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
24 Jul 2011
Beiträge
23
Gefällt mir
3
#17
Ich habe auch noch den Schriebs den man dem Jobcenter zurückschicken muß, obs was geworden ist wenn man sich irgendwo beworben hat. Wenn ich da nun draufschreib dass ich den Job nicht annehme wegen Vortäuschung falscher Tatsachen und das der Job nichts mit sozialem Mitarbeiter zu tun hat. Können die mir da einen Strick draus drehen?? Ich hab mich ja nicht fürs Bürorechnen einteilen lassen(auch wenn ich Industriekaufmann gelernt hab) sondern eigentlich für den sozialen Bereich (in den Einzelgesprächen in der Aktivierungsphase).
 
E

ExitUser

Gast
#18
Hallo @jondelbee,

das halte, mit Verlaub gesagt,für äußerst riskant.

Du vereitelst damit die Anbahnung einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit,als diese zählt Bürgerarbeit.

Und das wird sanktioniert.
 
E

ExitUser

Gast
#19
Ich habe auch noch den Schriebs den man dem Jobcenter zurückschicken muß, obs was geworden ist wenn man sich irgendwo beworben hat. Wenn ich da nun draufschreib dass ich den Job nicht annehme wegen Vortäuschung falscher Tatsachen und das der Job nichts mit sozialem Mitarbeiter zu tun hat. Können die mir da einen Strick draus drehen?? Ich hab mich ja nicht fürs Bürorechnen einteilen lassen(auch wenn ich Industriekaufmann gelernt hab) sondern eigentlich für den sozialen Bereich (in den Einzelgesprächen in der Aktivierungsphase).
zurück schicken must du garnix
würde das in die tonne hauen und warten biss sich das JC von sich aus meldet

wenn du eingeladen wirst zur kommune oder wer die bürgerarbeit auch macht
stelle zielgenaue fragendazu

du weist schon das du als bürokaffeeholltante eingesetzt werden sollst

da kann man prima was basteln draus was fragen angeht^^
 

ethos07

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
16 Apr 2007
Beiträge
5.690
Gefällt mir
920
#20
@jondelbee

ich würde mir das genau überlegen, welches die beste Strategie in diesem deinem Fall ist:

Denn als Industriekaufmann in der Lohnbuchhaltung perspektivisch nach Tarif entlohnt zu werden, wäre doch eine sehr viel atraktivere Perspektive für dich als diese pseudo-sozialen Gespräche in derAktivierungsphase zu machen?? wofür du doch auch gar nicht ausgebildet bist, nicht? Das dient nur der Lohndrückerei: sie stellen dich als Helferlein in jwd ein und wollen dann deine professionelle Arbeitskraft nutzen...

Ok , die ganze Maßnahmen-Firmen und Träger sind uns zwar generell ein Dorn im Auge - egal ob da nun Buchhaltung oder Billig-Sozialklempnerei oder Puzzle-Zusammensetzen zu tun ist.
( Wenn du mit der Suchfunktion nach "Armutsindustrie" suchst, findest du viele Beispiele, warum wir das eigentlich überhauptz nicht unterstützen. )

Aber wenn du in diesem Bereich arbeiten willst, dann wäre jedenfalls ein Lohnbuchahllter sichr einfacher und lukrativer auf Tariflohn hochzuklagen, als die andere Helfer-Beschäftigung.

D.h: am 1.8. würde ich vermutlich an deiner Stelle noch durchaus sehr interessiert an der Stelle mich zeigen und daher zum vorgelegten Vertrag mir nur ausbedingen, denn für zwei drei Tage mitnehmen zu dürfen, um ihn nochmals zu "überschlafen".

Dann stelle den Vertrag hier schnellstmöglich ein oder/und gehe zu einem guten Anwalt für Arbeitsrecht oder/und zur Gewerkschaft und lasse den Vertrag gründlichst prüfen.
Und wenn es so ausschaut , dass du für Lohnbuchhaltung eingesetzt wirst, und das dann auch z.B. durch Tagebuchführung beweisen kannst, dann müsstest du wohl Tariflohn einklagen können. D.h. da würde ich an deiner Stelle erstmal den Vertrag vermutlich brav unterschreiben - und hinterher den Lohn mit deiner Gewerkschaft - als Industriekaufmann ist das wohl ver.di - zusammen einklagen.:icon_twisted:

Auch die Rückmeldung an das Jobcenter würde ich daheer nicht einfach ignorieren oder etwas, was sanktionsfähig ist, reinschreiben. Aber das hat ja noch bis nach dem 1.8. ein paar Tage Zeit. Am besten, wir schauen DANN damit hier weiter. [Notfalls biste dann eben eingie Tage krank - Streßmacht ja bekanntlich Magenprobleme usw.]
 

jondelbee

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
24 Jul 2011
Beiträge
23
Gefällt mir
3
#21
Das mit dem Stress und dadurch krank ist gar nicht soweit hergeholt. Ich bin seit dem Vorstellungsgespräch völlig in ein tiefes Loch gefallen,mir ist täglich übel,kann keine Nacht mehr durchschlafen dank Albträumen und bin fast nur noch am heulen. Mir liegt die Maßlose verarsch total schwer im Magen. Ein polizeiliches Führungszeugnis wollen die auch noch von mir,das hab ich aber auch noch nicht besorgt. Und meinen Nebenjob wollten die auch noch mit mir ausdiskutieren,weil der abends ist, nicht das ich noch unausgeschlafen zum job komme.Das hat mir glaube ich den Rest gegeben. Ich habe zwar gleich Kontra gegeben das es da keinesfalls was zu diskutieren gibt, aber wie frech sind die eigentlich.
Ich weiß schon zu 100% das es ein Bürojob ist weil auf meine Frage wo denn der soziale Mitarbeiter geblieben ist,wurde mir gesagt,dafür brauche ich die Fahrerlaubnis und die hab ich nicht. Beim Amt habe ich extra 3mal nachgefragt ob denn eine Fahrerlaubnis nötig wäre und die hat mir versichert es wurde keine für die Stelle angefordert. Hoffentlich krieg ich das mit dem nicht unterschreiben des Arbeitsvertrages auf die Reihe in der Beziehung bin ich immer schon ein Angsthase, mir könnte was passieren und so. Ja das ist eigentlich mein Recht den erst prüfen zu lassen, aber meistens sind da doch mehrere gegen einen im Zimmer. Ich gebe mir Mühe mich nicht unterkriegen zulassen. Sinnlos, mir ist schon bei dem Gedanken ganz flau im Magen.
 

ethos07

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
16 Apr 2007
Beiträge
5.690
Gefällt mir
920
#24
Danke @jondelbee für deine offene Beschreibung, wie es dir zur Zeit geht.
Schon absurd: Bürgerarbeit soll nach deren Ideologie was Gutes FÜR uns sein, weil wir für eine etwas längere Zeit "richtige Arbeit" haben und nicht mehr erwerbslos sind. Es soll keine Fundgrube sein für kommunale Unternehmen/Behörden an unterbezahlte Arbeitskräfte zu kommen...
Und dann das: die "Bürgerarbeitern" werden schon im voraus psychisch-physisch krank , wegen der miesen Tricksereien...

Bitte bleibe stark , falls du am 1. August hingesht: unterschreibe bitte NICHT!
Jeden Vertrag darf jeder Bürger überschlafen - zwei drei vier fünf Tage , würde ich sagen - vielleicht finden wir ja noch einen hübshcen §§ dafür, den Du dann den Gesprächspartner mitteilen kannst, warum das so zu sein hat ;-). Lasse dich auf gar keine Diskussion dazu ein!

Für uns alle hier, wäre es ein sehr gutes Zeichen der Solidarität , wenn du am 1. August erstmal noch nicht unterschreibst: Wir müssen ja alle erstmal noch schauen, wie wir mit dieser verflixten Bürgerarbeit umgehen können :icon_smile:

Idee 1: Hmm- ist zwar unüblich aber m.W. auch nicht verboten: wie wäre es wenn du eine Begleitung mitnimmst gleich am 1. August?

Idee2: Wenn du wirklich nicht eingestellt werden möchtest, zieht dir ein ver.di oder so T-Shirt über und sage , dass du Gewerkschafter bist - dann wollen die dich dort bestimmt nicht.

Idee3: Du rufst den künftigen Arbeitgeben am Mo in aller Früh an und sagst, dass du krank bist , gehst Mo erstmal zum Arzrt und bist dann erstmal einfach gleich ab 1. Aug. AU für z.B. 7 Tage krank - dann trinkst schön :icon_pause: - und wartest, ob die dich dann immer noch möchten.



Das mit dem Stress und dadurch krank ist gar nicht soweit hergeholt. Ich bin seit dem Vorstellungsgespräch völlig in ein tiefes Loch gefallen,mir ist täglich übel,kann keine Nacht mehr durchschlafen dank Albträumen und bin fast nur noch am heulen. Mir liegt die Maßlose verarsch total schwer im Magen. Ein polizeiliches Führungszeugnis wollen die auch noch von mir,das hab ich aber auch noch nicht besorgt. Und meinen Nebenjob wollten die auch noch mit mir ausdiskutieren,weil der abends ist, nicht das ich noch unausgeschlafen zum job komme.Das hat mir glaube ich den Rest gegeben. Ich habe zwar gleich Kontra gegeben das es da keinesfalls was zu diskutieren gibt, aber wie frech sind die eigentlich.
Ich weiß schon zu 100% das es ein Bürojob ist weil auf meine Frage wo denn der soziale Mitarbeiter geblieben ist,wurde mir gesagt,dafür brauche ich die Fahrerlaubnis und die hab ich nicht. Beim Amt habe ich extra 3mal nachgefragt ob denn eine Fahrerlaubnis nötig wäre und die hat mir versichert es wurde keine für die Stelle angefordert. Hoffentlich krieg ich das mit dem nicht unterschreiben des Arbeitsvertrages auf die Reihe in der Beziehung bin ich immer schon ein Angsthase, mir könnte was passieren und so. Ja das ist eigentlich mein Recht den erst prüfen zu lassen, aber meistens sind da doch mehrere gegen einen im Zimmer. Ich gebe mir Mühe mich nicht unterkriegen zulassen. Sinnlos, mir ist schon bei dem Gedanken ganz flau im Magen.
 

ethos07

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
16 Apr 2007
Beiträge
5.690
Gefällt mir
920
#25
Danke @jondelbee für deine offene Beschreibung, wie es dir zur Zeit geht.
Schon absurd: Bürgerarbeit soll nach Ideologie der Erfinder etwas Gutes FÜR uns sein, weil wir für eine etwas längere Zeit "richtige Arbeit" hätten und nicht mehr erwerbslos wären. Es solle gerade keine Möglichkeit sein für Kommunen usw., an weit unterbezahlte Arbeitskräfte zu kommen...
Und dann das: die "Bürgerarbeitern" werden schon im voraus psychisch/physisch krank , wegen der miesen Tricksereien rund um den Vertragsabschluss.

Bitte bleibe stark , falls du am 1. August hingehst: Unterschreibe bitte NICHTS sofort!
Jeden Vertrag darf jeder Bürger überschlafen - zwei bis fünfTage sind absolut normal , würde ich sagen - vielleicht finden wir ja noch einen hübshcen §§ dafür, den Du dann den Gesprächspartner mitteilen kannst, warum das so zu sein hat ;-). Lasse dich auf gar keine Diskussion dazu ein!

Was es bei einem Vertrag alles fachkundig zu prüfen gilt Schriftform | Arbeitsvertrag.de

Für uns alle hier, wäre es ein sehr gutes solidarisches Zeichen , wenn du am 1. August erstmal noch nichts sofort unterschreibst: Wir müssen ja alle erstmal noch schauen, wie wir mit dieser verflixten Bürgerarbeit umgehen können :icon_smile:

Idee 1: Hmm- ist zwar unüblich aber m.W. auch nicht verboten: wie wäre es wenn du eine Begleitung mitnimmst am 1. August?

Idee2: Wenn du wirklich nicht eingestellt werden möchtest, zieht dir ein ver.di oder so T-Shirt über und sage , dass du Gewerkschafter/in bist - dann wollen die dich dort bestimmt nicht.

Idee3: Du rufst den künftigen Arbeitgeben am Mo in aller Früh an und sagst, dass du krank bist , dann gehst du Mo erstmal zum Arzrt und bist dann erstmal einfach gleich ab 1. Aug. AU für z.B. 7 Tage krank - dann trinkst schön :icon_pause: - und wir sehen, ob die dich dann immer noch möchten.

Weißt du , wie vielen TeilnehmerInnen aus deinem Aktivierungskurs überhaupt Bürgerarbeits-Stellen angeboten wurden?


Das mit dem Stress und dadurch krank ist gar nicht soweit hergeholt. Ich bin seit dem Vorstellungsgespräch völlig in ein tiefes Loch gefallen,mir ist täglich übel,kann keine Nacht mehr durchschlafen dank Albträumen und bin fast nur noch am heulen. Mir liegt die Maßlose verarsch total schwer im Magen. Ein polizeiliches Führungszeugnis wollen die auch noch von mir,das hab ich aber auch noch nicht besorgt. Und meinen Nebenjob wollten die auch noch mit mir ausdiskutieren,weil der abends ist, nicht das ich noch unausgeschlafen zum job komme.Das hat mir glaube ich den Rest gegeben. Ich habe zwar gleich Kontra gegeben das es da keinesfalls was zu diskutieren gibt, aber wie frech sind die eigentlich.
Ich weiß schon zu 100% das es ein Bürojob ist weil auf meine Frage wo denn der soziale Mitarbeiter geblieben ist,wurde mir gesagt,dafür brauche ich die Fahrerlaubnis und die hab ich nicht. Beim Amt habe ich extra 3mal nachgefragt ob denn eine Fahrerlaubnis nötig wäre und die hat mir versichert es wurde keine für die Stelle angefordert. Hoffentlich krieg ich das mit dem nicht unterschreiben des Arbeitsvertrages auf die Reihe in der Beziehung bin ich immer schon ein Angsthase, mir könnte was passieren und so. Ja das ist eigentlich mein Recht den erst prüfen zu lassen, aber meistens sind da doch mehrere gegen einen im Zimmer. Ich gebe mir Mühe mich nicht unterkriegen zulassen. Sinnlos, mir ist schon bei dem Gedanken ganz flau im Magen.
 

Nicky1607

Elo-User/in

Mitglied seit
16 Mai 2007
Beiträge
116
Gefällt mir
21
#26
Hallo!

Zum Thema an sich kann ich nicht viel anmerken, denn wie ich hier schon geschrieben habe, hat sich meine Bürgerarbeit ja nun erledigt,
doch zum Thema Vermittlungsgutschein kann ich noch mitsprechen!
;-)


Ab dem 01.04.2011 war ich "aktiviert" und am 06.05.2011 habe ich mir einen gültigen VG abgeholt!
*g*

Ein Versehen, von Stadt zu Stadt anders, ...

Schönen Tag noch, Nicole
 

MariaM

Elo-User/in

Mitglied seit
22 Jul 2011
Beiträge
224
Gefällt mir
133
#27
Danke @jondelbee für deine offene Beschreibung, wie es dir zur Zeit geht.
Schon absurd: Bürgerarbeit soll nach Ideologie der Erfinder etwas Gutes FÜR uns sein, weil wir für eine etwas längere Zeit "richtige Arbeit" hätten und nicht mehr erwerbslos wären. Es solle gerade keine Möglichkeit sein für Kommunen usw., an weit unterbezahlte Arbeitskräfte zu kommen...
Und dann das: die "Bürgerarbeitern" werden schon im voraus psychisch/physisch krank , wegen der miesen Tricksereien rund um den Vertragsabschluss.

Bitte bleibe stark , falls du am 1. August hingehst: Unterschreibe bitte NICHTS sofort!
Jeden Vertrag darf jeder Bürger überschlafen - zwei bis fünfTage sind absolut normal , würde ich sagen - vielleicht finden wir ja noch einen hübshcen §§ dafür, den Du dann den Gesprächspartner mitteilen kannst, warum das so zu sein hat ;-). Lasse dich auf gar keine Diskussion dazu ein!

Was es bei einem Vertrag alles fachkundig zu prüfen gilt Schriftform | Arbeitsvertrag.de

Für uns alle hier, wäre es ein sehr gutes solidarisches Zeichen , wenn du am 1. August erstmal noch nichts sofort unterschreibst: Wir müssen ja alle erstmal noch schauen, wie wir mit dieser verflixten Bürgerarbeit umgehen können :icon_smile:

Idee 1: Hmm- ist zwar unüblich aber m.W. auch nicht verboten: wie wäre es wenn du eine Begleitung mitnimmst am 1. August?

Idee2: Wenn du wirklich nicht eingestellt werden möchtest, zieht dir ein ver.di oder so T-Shirt über und sage , dass du Gewerkschafter/in bist - dann wollen die dich dort bestimmt nicht.

Idee3: Du rufst den künftigen Arbeitgeben am Mo in aller Früh an und sagst, dass du krank bist , dann gehst du Mo erstmal zum Arzrt und bist dann erstmal einfach gleich ab 1. Aug. AU für z.B. 7 Tage krank - dann trinkst schön :icon_pause: - und wir sehen, ob die dich dann immer noch möchten.

Weißt du , wie vielen TeilnehmerInnen aus deinem Aktivierungskurs überhaupt Bürgerarbeits-Stellen angeboten wurden?
Wir haben nach Artikel. 2 Abs.1 GG Vertragsfreiheit.
Vertragsfreiheit

Die in Deutschland als Ausfluss der allgemeinen Handlungsfreiheit durch Art. 2 Abs. 1 GG geschützte Vertragsfreiheit – ständige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts[1][2], ist die Ausprägung des Grundsatzes der Privatautonomie im deutschen Zivilrecht, die es jedermann gestattet, Verträge zu schließen, die sowohl hinsichtlich des Vertragspartners als auch des Vertragsgegenstandes frei bestimmt werden können, sofern sie nicht gegen zwingende Vorschriften des geltenden Rechts, gesetzliche Verbote oder die guten Sitten verstoßen.

Der Schutz der rechtsgeschäftlichen Willensbildung gegen Willensbeugung durch Drohung mit einem empfindlichen Übel ist durch § 253 StGB strafbewehrt.[3]
Als einzelne Gesichtspunkte der Vertragsfreiheit unterscheidet man Abschlussfreiheit, Partnerwahlfreiheit, Inhaltsfreiheit, Formfreiheit und Aufhebungsfreiheit.


 
Oben Unten