Bündnis fordert, die Wohnsituation von Arbeitslosengeld-II- und Sozialhilfeberechtigten deutlich zu verbessern (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Zeitkind

Super-Moderation
Startbeitrag
Mitglied seit
30 Januar 2015
Beiträge
4.004
Bewertungen
11.928
kritsches-netzwerk.de meinte:
Menschenwürdiges Wohnen ermöglichen!

Das Bündnis "AufRecht bestehen" fordert daher die neue Bundesregierung auf,
die Sicherung der Unterkunftskosten von Menschen, die auf Leistungen zum Lebensunterhalt angewiesen sind,
endlich bedarfsdeckend und menschenwürdig auszugestalten.

• Keine Finanzierung der Wohnung aus dem Hartz-IV-Regelsatz und Stopp von „Zwangsumzügen“!

• Verbot der Aufrechnung von Mietkautionen und Genossenschaftsanteilen mit dem Regelsatz!

• Übernahme der tatsächlichen Haushaltsenergiekosten!

(Quelle:kritisches Netzwerk.de)
Das Bündnis „AufRecht bestehen“ wird unter vielen Unterstützern auch vom Erwerbslosenforum getragen.
 

Anhänge:

Dagegen72

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Oktober 2010
Beiträge
6.428
Bewertungen
1.021
@7Zwerge: ich denke schon. Wenn du gewzungen bist in eine kleinere Wohunung zu ziehen, hast du Umzugskosten, Umzugsstress, Kautionstress, brauchst evtl. kleinere Möbel, musst einen Teil entsorgen .. das wäre jedenfalls stressig und womöglich vermeidbar, was doch gut wäre, oder?

Die Linke fordert darüber hinaus, dass das Recht auf Wohnung in das Grundgesetz aufgenommen werden soll. https://www.die-linke.de/start/presse/detail/recht-auf-wohnen-muss-ins-grundgesetz/
Es gibt auch die Broschüre "Was tun gegen Mietenwahnsinn und Wohnungsnot? - Eine Anregung für Aktivistinnen und Aktivisten sowie Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker"

Vielleicht kann das Bündnis Anregungen entnehmen und aufgreifen daraus.
 

Dagegen72

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Oktober 2010
Beiträge
6.428
Bewertungen
1.021
Bernd Riexinger von Die Linke spricht sich gegen Profitorientierung in der Wohnungspolitik aus: https://www.youtube.com/watch?time_continue=317&v=EnW_IvOepAk
25000 Menschen gingen in Berlin am Wochenende für bezahlbare Mieten auf die Straße. „Wir kommen gerade aus einem Gespräch mit dem Mieterschutzbund, der Caritas und der Berliner Mietergemeinschaft. Die steigenden Mieten gehen alle an – DIE LINKE ist die natürliche Bündnispartnerin aller Initiativen die sozialen Wohnungsbau fordern und sich gegen Verdrängung und Spekulation mit Immobilien einsetzen", so Bernd Riexinger.
 

bla47

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
31 Mai 2014
Beiträge
1.609
Bewertungen
323
Am 10.05. um 11 Uhr findet in Wuppertal, Café Tacheles, eine Info und Diskussionsveranstaltung über die Zukunft von Hartz 4 statt. Möglicherweise mit Wohnsituation.
Genaueres unter: dielinke NRW Termine
 
E

ExitUser

Gast
Ich jedenfalls -wenn auch nicht in den besten Umfeld wohnhaft- bin froh mein winz Mietshäuschen aus dem 19 Jh. noch vor Aussicht auf Arbeitslosigkeit + Hatz 4 gefunden zu haben.

In Ortsnachbarschaft ein wirklich unschöner '
sozialer Brennpunkt' mit Hochhäusern - ein Alptraum als Hatz 4 Empfänger dort einziehen zu müssen - und dann auch noch froh zu sein überhaupt wohnen zu dürfen.
 

JobcenterAffe

Elo-User*in
Mitglied seit
16 Mai 2017
Beiträge
409
Bewertungen
318
DIE LINKE ist die natürliche Bündnispartnerin aller Initiativen die sozialen Wohnungsbau fordern und sich gegen Verdrängung und Spekulation mit Immobilien einsetzen", so Bernd Riexinger.
"Die Linke" sollte aber auch einmal etwas konkreter werden, wo denn die Gelder in den sozialen Wohnungsbau hinfließen sollen. Denn allzu oft fließen diese Gelder nicht an städtische Wohnungsgenossenschaften, sondern private Bauherren, die dann nach Ablauf der Mietbindungsfrist (nach 10 oder 15 Jahren) den großen Reibach machen, und die Mieten nach Belieben festsetzen können. Dann verschwinden diese Wohnungen auch wieder aus der Reichweite der Bezieher niedriger Einkommen. - Was ich sagen will: Die Steuergelder, die dafür ausgegeben werden - abgesehen daß die Beträge viel zu niedrig sind - werden nicht in dauerhaft billigen Wohnraum investiert!
Der Staat könnte doch bei der momentan von ihm selbst durchgesetzten Null-Zins-Politik neue Wohnungsbaugenossenschaften gründen, diese mit Kapital in Form von Krediten ausstatten, und dann IN GROSSEM STIL kurzfristig Wohnraum schaffen. - Aber wird's wohl nicht geben, denn dann würde den "Betongold"-Kapitalisten ja ihr gut geöltes, ausbeuterisches Geschäftsmodell kaputt gemacht. Der "Verband der Wohneigentumsbesitzer" würde da bestimmt seine Lobbymuskeln spielen lassen.
 

swavolt

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Juli 2011
Beiträge
10.038
Bewertungen
9.541
Verfehlte Politik.
Zugunsten der Privaten haben die Politiker sukzessive alles was Gewinne bringt an die Reichen Privaten abgegeben. Alles was Verluste macht bleibt beim Staat beziehungsweise wird zurückgegeben.

Gewinne privatisieren, Pöstchen abgreifen, die Verluste sozialisieren.

Wohnungen? Hier:
https://www.zeit.de/wirtschaft/2015-07/sozialer-wohnungsbau-grossstadt-mieten-kommunale-wohnungen
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/bund-verkauft-gros-seiner-wohnungen-an-private-investoren-a-1101266.html

Noch Fragen?
Ja, ich, wer wählt solche Müllbatzen?
Reiche ok, aber warum wählen so viele Arme die?
Deshalb lachen auch immer alle bei den Kabarettsendungen wenn dort die Wahrheit auf den Tisch kommt. Lachen aber keine Konsequenzen ziehen und was ändern.
 

Fairina

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
24 August 2007
Beiträge
4.726
Bewertungen
2.064
Die ständige Angst vor Verlust der Wohnung, die ständige Existenzangst zerbrechen Menschen. Und das ist das Ziel unserer Politiker, die doch nur die ausführenden Folterknechte des internationalen Großkapitals sind.
 

Hypnose

Elo-User*in
Mitglied seit
7 September 2017
Beiträge
25
Bewertungen
1
Die Linke fordert darüber hinaus, dass das Recht auf Wohnung in das Grundgesetz aufgenommen werden soll
Das finde ich sehr fortschrittlich...Aber was würde das in der Umsetzung bedeuten. Was ist dann mit den Obdachlosen...Klagen die ihre Wohnung ein....Ein Traum....

Nur erhöhen die Vermieter dann nicht ihre Mieten weil die keiner Harzer wollen ? Ich meine, das spricht sich doch rum, das wir kommen. Wie oft würde ich abgelehnt weil ich gesagt habe das ich nur in der Behindertenwerkstatt arbeite und Unterstütz werde. Die haben mir erst gar kein Besichtigungstermin gegeben.

Das sind spezielle wohnungen von speziellen vermietern die Empfänger bekommen.

Ich finde den massiven Ausbau von Sozialwohnungen besser, weil dann keine meiten erhöht werden. Die wollen uns nicht. Obwohl die Miete sicherer ist als bei einen Job.
Ich finde auch der Regelsatz zur Erstzeinrichtung und Einrichtung muss erhöht werden....Der ist nicht Realitätskonform
 

Birt1959

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
18 Juli 2013
Beiträge
681
Bewertungen
2.030
Ich finde auch der Regelsatz zur Erstzeinrichtung und Einrichtung muss erhöht werden....Der ist nicht Realitätskonform
Die ganze Berechnung von Sozialhilfe - oder wie immer das genannt wird - ist völlig unrealistisch. Das stellten vor ein paar Monaten jedenfalls die Wohlfahrtsverbände fest.

Wenn du in einer Behinderteneinrichtung arbeitest, könntest Du vielleicht deren Sozialdienst um Unterstützung bei der Wohnungssuche bitten. Allerdings muss die Werkstatt einen solchen Dienst haben.
 

Fairina

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
24 August 2007
Beiträge
4.726
Bewertungen
2.064
Das der soziale Wohnungsbau gerne HartzIV-Bezieher nimmt ist ein Ammenmärchen. Das war mal (vor HartzIV) und selbst da gab es schon Resentements.
 
Oben Unten