Buchhalter sinnlos ?

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pusat87

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Und zwar möchte ich eine Fortbildung zum Buchhaltungsfachkraft absolvieren.
Habe einen Freund der halt ein Steuerberater ist.
Der meinte dazu,dass ich nicht besonders gute Chancen im Arbeitsleben hätte,wenn ich es besuchen würde.
In dem Kurs werden Datev,Lexware,Sap und Khk studiert.
Lehrgangsdauer. 9 Monate
Brauch jetzt unbedingt vernüftige Ratschläge und Hinweise dazu
 

Fairina

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Was ist deine Ausgangsposition. Welchen Beruf hast du?
 

pusat87

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habe halt keine abge.Ausbildung.
Aber möchte das eigentlich machen.
Meine Recher hat gezeigt das es etwas gutes war.
Aber der Fachmann war nicht der Meinung.
Vll. hat er auch nur so reagiert um mich in zweifel zu bringen.
 

pusat87

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es werden zuerst 2 Monate Rechnungswesen unterrichtet.
Danach wird es nach und nach bearbeitet.
 

Fairina

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Entschuldigung wenn ich das so unverblümt sage, aber ich glaube, der Andere hat recht. In 9 Monaten lernt man keine Buchhaltung. Gerade auch dann nicht, wenn man in die verschiedenen Programme nur reinschnuppern kann.
 

Sufenta

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es werden zuerst 2 Monate Rechnungswesen unterrichtet.
hm... ich mache gerade die Ausbildung zur Bürokauffrau und wir hatten am Anfang 4 Wochen Grundlagenmodul Rechnungswesen. Und die Ausbildung geht 2 Jahre, also da sind 2 Monate schon eng...
Die Chance gegen eine ausgebildete Fachkraft, die vielleicht auch noch KLR kann ist da eher dürftig denk ich mal.
Zumal die Fachkräfte auch die Zusammenhänge durch den parallelen BWL Unterricht kennen und nicht nur die reinen RW - Fakten.
 

Fairina

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Ich bin Buchhalterin und leite eine Buchhaltung. Du kannst mir glauben, daß es nicht klappt.
 

Fairina

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Wenn ich dir einen Ratschlag geben darf, dann versuch eine fundierte Ausbildung zu machen als Bürokauffrau. Und dann sattel auf den Beruf auf. Gute Buchhaltungskräfte werden immer gesucht. Du kannst dich nicht auf die Programme verlassen. Später könntest du dann Weiterbildungen machen, ja sogar studieren wenn du magst udn das Zeugs dazu hast und naja, auch das nötige Kleingeld. Das darf man nicht verschweigen.

Am Besten suchst du dir eine Firma, die dir einen Ausbildungs- oder Umschulungsvertrag gibt, rede mit dem AA/ARGE. Nimm nicht eine Ausbildung über eine der vielen Schulungsfirmen an, die sind nicht gut. Dir fehlt hinterher sehr viel Praxis was in den wenigen Praxismonaten nicht eingeholt werden könnte. Und vielleicht könntest du ja sogar dann in der Ausbildungsfirma bleiben.
 

sammy

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@pusat87
wenn ich mir so deine gesamten Beiträge durchlese, vermisse ich leider den roten Faden: von Selbständigkeit in der Baubranche über wie formuliere ich eine Einstellungszusage über finanzielle Förderung von noch nicht gegründeten Vereinen bis jetzt zu Buchhaltungslehrgängen.

Ich denke du bist auf der Suche nach beruflicher Perspektive und das ist grundsätzlich auch gut so, aber die Linie fehlt meiner Meinung nach. Wie wärs denn ganz schnöde mit einem Eignungstest, um festzustellen, wo deine Fähigkeiten und Talente schlummern. Dann könntest du systematisch die in Frage kommenden Berufsfelder auf Realisierung abklopfen.

Wie denkst du darüber?
 

Fairina

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Jap Sufenta. Ich hab inzwischen angefangen nebenbei zu studieren - Betriebswirt. Ich bin jetzt Bürokauffrau seit 18 Jahren und seit 17 Jahren in dem Bereich tätig. Höllisch sag ich dir und teuer. In meinem Fall hab ich Glück - mein Chef zahlt und ich bleib - was ich eh tun würde denn die Firma gehört einem Freund - ein paar Jahre in der Firma.
 

ela1953

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In dem Kurs werden Datev,Lexware,Sap und Khk studiert.

Ich habe vor ALGII auch so eine neunmonatige Weiterbildung gemacht. Nannte sich Fachkraft für Rechnungswesen.

In den Stellenangeboten wurden immer Leute mit Buchhaltungskenntnissen gesucht und ich dachte, dass ich damit meine Kenntnisse aus der Ausbildung auffrischen konnte.

Die Zeit mit der Buchführung lief gut. Ich konnte noch fast alles, was ich gelernt hatte.
Da meine Ausbildung schon 1970 begann hatte ich ja keine Ahnung vom Buchen am PC

Datev wurde uns lange beigebracht. Allerdings konnte der Dozent sein Wissen nicht rüberbringen und orientierte sich an einer Frau, die schon damit gearbeitet hatte.
Ich saß glücklicherweise neben einer Frau, die das auch konnte, aber nicht mit ihren Kenntnissen prahlte.
Nur durch sie habe ich einen Einblick bekommen.

KHK wurde nur ganz kurz angesprochen, SAP überhaupt nicht.

Laut Zertifikat habe ich mit sehr gutem Erfolg teilgenommen, meine Banknachbarin nur mit gutem Erfolg.

Meine Banknachbarin hat auch nichts neues gelernt.

Mit diesen Kenntnissen habe ich ich aber nicht im Buchhaltungsbereich beworben und nach ein paar Wochen wusste ich schon nicht mehr, wie Datev funktioniert.

Die Aufgaben konnte ich lösen - aber auf die herkömmliche Art und Weise auf einem Kontenblatt handschriftlich.
Das Buchen am PC habe ich nicht kapiert - irgendwie musste man das "verkehrt" rum machen.
 
E

ExitUser

Gast
Mit diesen Kenntnissen habe ich ich aber nicht im Buchhaltungsbereich beworben und nach ein paar Wochen wusste ich schon nicht mehr, wie Datev funktioniert.

So gings mir mit meiner Maßnahme zum Datenbankadministrator auch. Selbst wenn man sich nach so einer Maßnahme erstmal "fit wie ein Turnschuh" fühlt,so vergisst man die nötigen Kenntnisse relativ schnell,da so ein Kurs in der Regel nur die "Erlernensphase" enthält. Damit einem die erlernten Fähigkeiten in Fleisch und Blut übergehen,braucht man vor allem eins: Training. Übung macht den Meister. Aber wo soll man denn Übung herkriegen ? Als Privatmensch hat man die Software in der Regel nicht zur Verfügung,kann also auch nicht im privaten Rahmen "üben". Und der Bedarf nach "Rookies" auf dem Markt ist verdammt gering. Wie überall im Leben gilt auch hier: Fähigkeiten,die nicht trainiert werden,die verlernt man schnell wieder.
 
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