BSG - Warmwasserurteil veröffentlich. Eine einzige Enttäuschung!

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Martin Behrsing

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Das lang ersehnte Warmwasserurteil des Bundessozialgerichts ist endlich veröffentlicht und stellt sich als Riesenenttäuschung für alle Leistungsempfänger heraus. Kaum ein LE wird aus diesem Urteil irgendwelche Vorteile ziehen können.
Wie schon aus dem Medienberichten bekannt war, dürfen die ARGE''''n von den tatsächlichen Heizkosten lediglich den Anteil für die Warmwasserbereitung abziehen, der auch im Regelsatz enthalten ist. Dieses gilt aber nur dann, wenn die Warmwasserkosten nicht separat erfasst werden und somit transparent werden. Immer dann, wenn die WW-Kosten separat erfasst werden, obliegt es - lt. BSG - ausschließlich dem LE, sich so zu verhalten, dass er mit diesem Kostenanteil auskommt. (b)Eine Geltendmachung der tatsächlichen WW-Kosten im Rahmen der KdU ist ausdrücklich nicht möglich.
Habe es noch mal seperat veröffentlich, damit nicht laufen ddie selben Fragen kommen

BSG - Warmwasserurteil veröffentlich. Eine einzige Enttäuschung! - 123recht.net
 
F

FrankyBoy

Gast
Das ist ja ein Urteil - in meiner kleinen Bude müsste ich so einen Drehstromzähler für den Durchlauferhitzer im Bad zwischenschalten und in der Küche müsste ich ein Wechselstromzähler für das Untertischgerät zwischenschalten - keine Ahnung ob ich dann auch die Tüvgebühren für die Zähler erstattet bekomme - alte abgelaufene, da komme ich kostenlos dran.

Ich muss mir mal Gedanken machen; technisch ist das für mich eine Kleinigkeit (obwohl ich es nicht darf - Gott sei Dank kenne ich aber einen Elektromeister "auf Gegenseitigkeit", haben uns schon oft gegenseitig geholfen; aber ob der Vermieter so glücklich guckt, wenn ich im Keller nen Drehstromzähler hinsetze (die sind nicht gerade zierlich), ist noch eine andere Frage.
 
E

ExitUser

Gast
Nur um hier Mißverständnisse zu vermeiden:

Bei uns wird mit einer Gas-Etagen-Heizung sowohl die Heizung betrieben als auch das Wasser erwärmt.
Es gibt nur einen Zähler für das gesamte Gas.

Mir würde also der höhere Verbrauch zurückgezahlt werden, weil es keinen Extrazähler für Warmwasser gibt?

(Seit zweieinhalb Jahren bekomme ich ergänzend Hartz IV. Überprüfungsantrag habe ich schon gestellt.)

Viele Grüße,
angel
 
F

FrankyBoy

Gast
Das ist technisch, ohne neu entwickelte Geräte gar nicht möglich; ich bin kein Gas- und Wasserinstallateur bzw. Heizungsbauer aber ich habe gerade mehrere Gasthermen, die mir in meinem Leben begegnet sind vor Augen - vielleicht legt ja mal ein Hersteller eine Hartz-IV-Edition auf; hier währe das Kundenpotenzial zumindest so groß, dass dafür geforscht werden kann - unsere Pharmaindustrie erforscht ja nicht alles; 10.000 betroffene Kinder sind denen zu wenig.

Schade, der Server der Montagsdemo Marl ist derzeit in Mitleidenschaft gezogen; wollte einen Artikel verlinken; komme aber leider gerade nicht dran - (soll sich laut Provider morgen ändern).
 
E

ExitUser

Gast
Die neuen modernen Thermen haben doch bestimmt alle so ein Touchscreendisplay, wo man verschiedene Einstellungen tätigen kann und Werte ablesen.

Ich denke es wäre für die Hersteller kein Problem, da einen zusätzlichen Zähler unter zu bringen.
 
E

ExitUser

Gast
FrankyBoy, einer von uns beiden steht jetzt auf der Leitung.

Ich verstehe das Urteil so, daß hier diejenigen profitieren können, die eben keinen Extrazähler haben, mit dem man den Energieverbrauch des warmen Wassers messen könnte...
Dann, und nur dann, darf die Arge vom Gesamtenergieverbrauch nicht mehr als das im Regelsatz Vorgesehene (haha) abziehen.

Viele Grüße,
angel
 

biddy

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@angel

Bei mir ist es ebenso wie bei Dir und ich habe auch schon von Leuten (soweit ich diesen unbekannterweise glauben kann ... anderes Forum) gehört, die unrechtmäßig abgezogenes Geld für die Aufbereitung von Warmwasser über dem im Regelsatz enthaltenen Anteil zurückerhalten haben.
 
E

ExitUser

Gast
FrankyBoy, einer von uns beiden steht jetzt auf der Leitung.

Ich verstehe das Urteil so, daß hier diejenigen profitieren können, die eben keinen Extrazähler haben, mit dem man den Energieverbrauch des warmen Wassers messen könnte...
Dann, und nur dann, darf die Arge vom Gesamtenergieverbrauch nicht mehr als das im Regelsatz Vorgesehene (haha) abziehen.

Viele Grüße,
angel

Genau so sehe ich das auch.
Imho ist das ein Vorteil gemessen zur getrennten Messung und Abrechnung des Warmwassers.

Bei mir wird warmes Wasser mit Strom erzeugt und das kostet mich (bis jetzt) rund 9 € im Monat.

Gruß, Anselm
 

Rick

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Nur um hier Mißverständnisse zu vermeiden:

Bei uns wird mit einer Gas-Etagen-Heizung sowohl die Heizung betrieben als auch das Wasser erwärmt.
Es gibt nur einen Zähler für das gesamte Gas.

Mir würde also der höhere Verbrauch zurückgezahlt werden, weil es keinen Extrazähler für Warmwasser gibt?

(Seit zweieinhalb Jahren bekomme ich ergänzend Hartz IV. Überprüfungsantrag habe ich schon gestellt.)

Viele Grüße,
angel

Hallo, bei mir ist das genauso... hattes Du denn Erfolg mit dem Überprüfungsantrag
 

Rote Socke

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Nicht zu vergessen:

Etagenheizungen, Kombigeräte verbrauchen auch Strom (Pumpe und Steuerung) und das nicht zu wenig!!
Das sind Energiekosten, die eigentl. auch zu den Heizkosten zählen aber es wird verlangt , das sie aus dem Regelsatz zu zahlen sind.
 
E

ExitUser

Gast
Hallo, bei mir ist das genauso... hattes Du denn Erfolg mit dem Überprüfungsantrag

Ich habe noch keine Antwort. Die lassen sich immer ewig Zeit, wenns ums Zahlen geht.
Wenn mal eine Antwort kommt, stelle ich gleich den nächsten Ü-Antrag wegen der Stromkosten der Etagenheizung, hatte ich nämlich vergessen.:icon_mrgreen:

Man muss sie ja wach halten, gell?

Viele Grüße,
angel
 

Rick

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Ich habe noch keine Antwort. Die lassen sich immer ewig Zeit, wenns ums Zahlen geht.
Wenn mal eine Antwort kommt, stelle ich gleich den nächsten Ü-Antrag wegen der Stromkosten der Etagenheizung, hatte ich nämlich vergessen.:icon_mrgreen:

Man muss sie ja wach halten, gell?

Viele Grüße,
angel

Danke für die schnelle Antwort aber kann man denen nicht eine Frist setzen mit der Bearbeitung
 

biddy

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Jo, so is's.

Überprüfungsantrag nach SGB X § 44

Wenn die Frist für einen Widerspruch auf einen Bescheid bereits abgelaufen ist, oder es sich um weiter zurückliegende Bescheide handelt, kann man lt. § 44 SGB X einen Überprüfungsantrag für den/die betroffenen Bescheid/e stellen. Das hat Sinn für Bescheide rückwirkend für bis zu 5 Jahren. Die in § 44 SGB X genannte 4-Jahres-Frist beginnt mit Ablauf des Jahres, in dem der Bescheid gültig geworden ist. D.h. man kann am 31.12.2007 noch die Überprüfung eines Bescheides vom 01.01.2003 beantragen, da die 4-Jahres-Frist dieses Bescheides am 01.01.2004 begonnen hat. Was länger zurück liegt, wird nicht mehr nachgezahlt.

Der Überprüfungsantrag richtet sich immer an das Amt, welches den/die Bescheid/e ausgestellt hat, deren Überprüfung man beantragt - ein solcher Antrag gilt also nicht nur für ALG II-Bescheide. Die Annahme dieses Antrages darf nicht abgelehnt werden! Das Amt ist zur Überprüfung verpflichtet. Damit setzt man dann einen Verwaltungsakt in Gang. Im weiteren Verlauf kann man dann auf der Basis des Bescheides dieses Überprüfungsantrages Widerspruch einlegen und klagen. Für die Bearbeitung eines solchen Überprüfungsantrages kann sich das Amt 6 Monate Zeit lassen.

Fristsetzung
Man kann auch zusätzlich noch eine Frist setzen, bis zu deren Ablauf der Antrag bearbeitet werden muss. Zwar ist gemäß § 88 SGG für die Bearbeitung von Anträgen eine Frist von 6 Monaten zulässig, bevor geklagt werden kann, hierbei muss aber beachtet werden, inwieweit durch den strittigen Verwaltungsakt die Existenz gefährdet ist.
Wenn die Existenz gefährdet ist, sollte man immer eine Frist setzen, hier sind i.d.R. 4 Wochen angemessen.


Bei einer Frist sollte immer ein konkretes Datum genannt werden, nicht die Fristdauer.

Meldet sich das Amt innerhalb dieser Frist nicht, sollte man nach Fristablauf noch ein paar Tage warten (Postweg) und dann die Erledigung anmahnen, ebenfalls wieder mit Fristsetzung, 2 Wochen sollten da als Nachfrist ausreichen. Passiert immer noch nichts, kann man vor dem Sozialgericht Untätigkeitsklage nach § 75 VwGO erheben. Dies ist, wenn wegen besonderer Umstände des Falles eine kürzere Frist geboten ist, zulässig. Beim ALG II ist eigentlich fast immer die Existenz gefährdet, was genau so ein Vorliegen eines besonderen Umstandes sein dürfte. Dann wird das Sozialgericht tätig und fordert die Bescheiderteilung oder eine plausible Erklärung, warum noch kein Bescheid erteilt wurde und setzt dem Amt bei Letzterem eine Frist.
Quelle: Hartz IV: Überprüfungsantrag nach SGB 44 Hartz IV 4 | ALG II | Hilfe & News zu Hartz 4
 

Energy

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Habe jetzt auch diesen Thread von 2008 gelesen. Und frage mich auch hier: wie ist da der aktuelle Stand hinsichtlich derjenigen, die - wie ich - Warmwasser (und NUR Warmwasser) mit einer eigens dazu vorhandenen Therme erzeugen und zahlen müssen. Dies liegt aktuell (2017, Februar) bei monatlichen Kosten von 22 €. Ich erhalte bereits die inzwischen bei 9 € liegende Pauschale zusätzlich.
 

Helga40

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Dir ist aber klar, dass es um die (Strom)kosten zur Erhitzung des Wassers geht und nicht um die Verbrauchskosten Warmwasser?
 

Energy

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Nein, Helga40, hier geht es um die gesamte Problematik.

Das Urteil und das Thema hier - soviel verstehe ich schon, auch wenn mir juristische Sprache oft sehr schleierhaft bleibt - betrifft die GESAMTE Problematik.

Auch bei mir scheint da SEHR GROSSE Verwirrung zu bestehen. Ich lese mich seit Tagen hier und da ein und komme AUCH auf kein echtes Ergebnis.

Vielleicht können wir das gemeinsam mal zusammenfassen. Ich bitte um Ergänzung.

Es entstehen also Kosten für

1. Den Wasserverbrauch selbst (WER zahlt das? WO ist das ersichtlich?)
2. Das Erwärmen des Wassers.
Dies kann mit verschiedenen Mitteln geschehen:
2.1 Strom:
2.1.1 in der Stromabrechnung inkludiert, gemeinsamer Zähler für den gesamten Haushaltsstrom
(hier bin ich mir jetzt nicht sicher, gibt es möglicherweise auch Varianten, wo der Warmwasserstrom
im Heizstrom integriert sein kann?)
2.1.2 separat mit einem separaten Zähler
2.2 Gas:
2.1.1 in der Gasabrechnung inkludiert, gemeinsamer Zähler für Haushaltsgas
2.1.2 separat mit einem separaten Zähler

3. Den Betrieb und die Wartung eines eventuellen separaten Zählers
3.1 Wartung (zahlt Jobcenter, zumindest bei mir)
3.2 Stromkosten des Zählers (wirklich? Aber wo kann ich das sehen?)

(Entschuldigung, ich habe das nochmal weitestgehends editiert.)

Bitte mal um Ergänzung und jeweils einem Rechenbeispiel, auf dass wir da mal die Möglichkeiten abbilden.
ICH jedenfalls muss zugeben, dass ich durch das Lesen aller Texte hier in der Praxis eher noch mehr verwirrt werde und diese juristische Sprache schlicht nicht verstehe.

@Helga u.a. - ich muss jetzt einfach mal zwei möglicherweise TOTAL doofe Frage stellen, aber vielleicht erklärt DAS ja auch mein Problem:

die Rechnung für meine GASTHERME (von monatlich 22 €) die über den Energiedienstleister abgerechnet wird - betrifft die denn jetzt sowohl meinen Wasserverbrauch, also die WarmwasserMENGE in Litern ALS auch die Erhitzung derselben? Nein, oder doch?

Ich bin bis jetzt immer davon ausgegangen, dass eine Gastherme im Bad nur das Wasser ERHITZT.

WO ist die WasserMENGE, die ich verbrauche sichtbar?

Neben der Gastherme ist ein Zähler angebracht.
Der sieht AUS wie ein Stromzähler. Dessen Daten musste ich dem Energiedienstleister durchgeben.

Aber jetzt bin ich VOLLENDS verwirrt:
WAS bitte misst der denn nun?

Strom für den Betrieb der Therme? (Der dann in der Stromrechnung mit drin ist?)

Und: gehört KALTES WASSER zu den KdU?

Sorry, ich bin wirklich kollosal irritiert von allem.
 

Helga40

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Du bekommst kaltes Wasser geliefert und dieser Verbrauch ist (ob es nun später erwärmt wird oder nicht) in deinen Nebenkosten drin oder dafür hast du einen separaten Vertrag mit einem Versorger.

Wenn du einen Stromzähler neben deiner Therme hast, dann sind das tatsächlich nur die Stromkosten zur Aufbereitung von Warmwasser und dann sind diese Kosten anstelle der Pauschale voll zu übernehmen. Allerdings finde ich 22 Euro nur für eine Person sehr viel.
 

Energy

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Ich habe bisher allerdings NIRGENDWO in den sehr vielen Stunden, die ich mit meiner Recherche verbracht habe, gefunden, worauf ich mich beziehen kann.

Denn: das Jobcenter hat meinen Überprüfungsantrag abgelehnt mit dem Hinweis, ich würde ja die Pauschale von 9 € irgendwas bereits bekommen und damit sei Ende Gelände.

WIE widerspreche ich DEM jetzt?

Und: JA! Ich frage mich ja auch schon in meinem anderen Thread (hier: https://www.elo-forum.org/kdu-heiz-...rgiedienstleisterabrechnung-hilfe-noetig.html) wieso ich da für NUR WARMWASSER bei 22 € liege. Ich 'empfinde' es auch als zuviel. Aber es hat halt alles nix genützt (Nachfrage beim Vermieter zb.) - und mein persönliches Empfinden ist doch schlicht mal kein Maßstab.

Das ALLERIRRWITZIGE ist ja, dass, wie beschrieben in dem Thread die Energiedienstleister mir ja zunächst EIN GANZES JAHR lang monatlich sogar 45 € zugrunde gelegt haben, dann nach Zählerableserei und heftigsten telefonischen Disputen nach 2 Monaten auf 40 € gingen (man 'dürfe' mir 'aus Datenschutzgründen' nicht sagen, wie diese Berechnung zustande käme, ich habe böse Briefe geschrieben, es nutzte NULLKOMMANULL - usw. es war FURCHTBAR! ... dann wurde mir auch noch der Strom abgestellt, weil ich das nach 3 Monaten und anderem Mist beim Jobcenter im Rahmen des katastrophalsten Umzuges aller Zeiten - schlicht kein GELD hatte da was zu zahlen) und auch heftigste und mehrfachster Hinundher absolut KEINERLEI Regung zeigten, ich MÜSSE auf die Jahresendabrechnung warten. *kotz

JETZT als die Jahresabrechnung also kam, wurde ich dann auf 22 € runtergestuft (ACH?!?!?!) - d.h. ich bin ohnehin SO TIERISCH sauer diesem exkrement Verein jeden Monat 18 € Kredit gegeben zu haben, dass ich ... kotzen könnte! Und falls sich jemand fragt: nein, Strom zahle ich ganz separat extra, ausgewiesen in einem separaten Posten der Rechnung.

Kann man da gegen den Energiedienstleister eigentlich rückwirkend was machen? Wenn ich nur mehr Energie hätte, würde ich auch DA klagen. Aber mit uns kann man es ja machen ...

Und: NATÜRLICH hat das Jobcenter jetzt auch prompt einen Fehler gemacht, als ich denen das im Rahmen meines Überprüfungsantrages mitteilte und die Jahresabrechnung (mit Rückzahlung des Energiedienstleisters 12x18 € ...) zusendete, die das Jobcenter dann auch noch prompt ABZOGEN, also anrechneten! Klar, die sehen Rückzahlung und hechelhechel - ... Widerspruch DARAUF geht AUCH morgen raus ... Ich bin kurz vorm resignieren, ich habe keinen Bock mehr, es kotzt mich alles an. (Sorry, musste mal raus ...) Es wird vermutlich DOCH darauf hinauslaufen, dass ich mir wieder einen Anwalt nehme, aber den muss ich auch erst mal suchen mit der letzten war ich recht unzufrieden, die hat nicht mehr gemacht als ich eh auch konnte und ihr vorgeschlagen habe - und dafür die ganze Rennerei und die dann doch Beratungsscheinkosten ... *hmpf ...

Zurück zu WARMWASSERERZEUGUNG durch Therme und separatem Zähler.

Die Infos über sind sehr sehr verstreut hier zu finden und es tut mir leid, dass ich auch mal hier, mal da in verschiedenen Threads hier schreibe, es ist anscheinend ein Thema mit dem man sich stundenlang beschäftigen kann oder gar muss. Und als ich den ersten Thread (siehe link oben) dazu schrieb, wusste ich ja noch nicht mal, dass es da einen Unterschied gibt, was REINE Warmwassererzeugung anbelangt.

Und wenn ich dann in anderen Threads lese WIE TIEF die Widersprechenden und Klagenden da in die Technik der jeweiligen Therme einsteigen (müssen?) muss ich sagen: dafür hätte ich keine Zeit. Ich rödele ja heute den ganzen Nachmittag schon wieder nur hier rum anstatt Bewerbungen zu schreiben ...

Ich wünsche mir für mich Hilfe bei der Formulierung des Widerspruchs. Worauf ich mich wie beziehen kann.

Ich wüsste gerne, wie es den Klagenden ergangen ist.

Sonst: siehe mein letzten zwei Posts hier.
 

ela1953

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Energy hat wohl eine Gastherme für die Wassererwärmung.
So ein altes Teil hatte ein Bekannter vor Jahren und hatte auch so einen hohen Verbrauch. Der Zähler zählt den Gasverbrauch.Wurde voll anerkannt.

Ich hab einen elektrischen Durchlauferhitzer mit der kleinen Pauschale.
Mein SB sagte damals, wenn ich einen extra Stromzähler nur für den Durchlauferhitzer hätte, bekäme ich die tatsächlichen Stromkosten für die Wassererwärmung erstattet.
 

Helga40

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Ich habe bisher allerdings NIRGENDWO in den sehr vielen Stunden, die ich mit meiner Recherche verbracht habe, gefunden, worauf ich mich beziehen kann.

Denn: das Jobcenter hat meinen Überprüfungsantrag abgelehnt mit dem Hinweis, ich würde ja die Pauschale von 9 € irgendwas bereits bekommen und damit sei Ende Gelände.


Ich bin mir sicher, daß in verschiedenen Threads zu dem Thema schon geschrieben zu haben. Da braucht man nicht viel zu suchen, denn die Antwort steht im Gesetz selbst:


(7) Bei Leistungsberechtigten wird ein Mehrbedarf anerkannt, soweit Warmwasser durch in der Unterkunft installierte Vorrichtungen erzeugt wird (dezentrale Warmwassererzeugung) und deshalb keine Bedarfe für zentral bereitgestelltes Warmwasser nach § 22 anerkannt werden. Der Mehrbedarf beträgt für jede im Haushalt lebende leistungsberechtigte Person jeweils

....

soweit nicht im Einzelfall ein abweichender Bedarf besteht oder ein Teil des angemessenen Warmwasserbedarfs nach § 22 Absatz 1 anerkannt wird.

Hast du denn nachgewiesen, dass die 22 Euro tatsächlich nur für die Gastherme ist, mit der ausschließlich Wasser erwärmt wird und nicht etwa doch noch geheizt wird? Oder Gas für einen Gasherd mit drin ist?
 

Energy

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Ja, das habe ich so bereits gelesen. Und mich auch in dem anderen Thread drauf bezogen, es wird jetzt kompliziert auch hier im Forum. Okaaaaay, dann hier nochmal:

Aber mal ehrlich - das ist doch recht schwammig.

Das GESETZ selbst schreibt, 'Soweit nicht im Einzelfall ein höherer Bedarf ...' UND im Rahmen dessen wird ja irgendwo (sorry, ich finde das gerade nicht mehr) erklärt, WAS ein höherer Bedarf IST: Krankheit, Kleinkind usw. Alles, was mich NICHT betrifft.

Ich habe keinen höheren BEDARF (Wortklauberei ist ja auch das JC Spezialität), sondern schlicht höhere KOSTEN. Warum? SO genau weiß ich das auch nicht, womöglich (Theorie!) weil diese alte Therme eben aufgrund ihres Alters so viel verbraucht?

Ich HABE mich bereits auf dieses Gesetz bezogen und dann kam eben diese Ablehnung. Nützt doch nun wirklich nix, wenn ich das nochmal mache. Das könnten wir dann bis Sankt Nimmerleinstag wiederholen.

Nein.
Doch.
Nein.
Doch.
Nein.
Doch.


@Ela1953: WANN genau war das mit deinem Bekannten? WIE hat er es GENAU geschafft das anerkannt zu bekommen?

@Helga40:
Ja.
DEUTLICH: JA! :)

Weil:
1. Heizkosten stehen im Mietvertrag bei den Nebenkosten. Die Heizung ist für das ganze Haus und steht im Keller.
2. Im Mietvertrag steht separat ausdrücklich in den 'Anmerkungen', dass Gaskosten UND Stromkosten direkt mit dem Energiedienstleister abzurechnen sind.
3. Ich bekomme vom Energiedienstleister eine Rechnung auf der zwei Posten verzeichnet sind: Strom. Gas.
4. In meinem Badezimmer befinden sich die Gastherme und der Zähler (ZWEI verschiedene Geräte nebeneinander an der Wand)
5. Ich habe keinen Gasherd, sondern einen E-Herd.

ALL dies ist dem Jobcenter bekannt. Ich habe sogar ZWEIMAL inzwischen meinen Mietvertrag eingereicht. Beim Widerspruch war es mir zu blöd das ein drittes Mal zu tun, ich habe etwas süffisant darauf verwiesen, dass sie bereits ZWEI Kopien meines Mietvertrages besitzen.

Okay, wir drehen uns also im Kreis.

Was ich brauche:

Wirklich jemand der geklagt hat, Recht bekam, Urteile usw.

Ich bin mir wirklich nicht sicher, ob das nur eine allgemein hier im Forum verbreitete Aufassung ist, dass es so gehandhabt werden MÜSSTE (fände ich ja super, aber es nützt mir nüscht, wenn JC ablehnt) oder ob es wirklich auch sich so gesetzlich umgesetzt hat.

Im Hartz 4 Forum gibt es auch dazu mehrere Threads, aber weder eine einheitliche Meinung, noch GENAU mein Fall noch weitere Infos darüber wie es bei manchen weiter/ausgegangen ist. Es gibt einen, die auch einen GasHERD haben: Hartz IV Forum - Dezentrale Warmwasserversorgung über Durchlauferhitzer -tatsächliche Kosten-

Aber ingesamt betrachtet, hänge ich an der Aussage der GLEICHBEHANDLUNG. Und der Aussage, dass Warmwasserkosten zu den Kosten der Unterkunft gehören WÜRDEN (wobei - WO steht das nochmal genau?)

Dieser Paragraph ist und bleibt halt schwammig, findet ihr nicht?

IST es also WIRKLICH so, dass ALG2 Empfänger, die Warmwasser in den Nebenkosten des Mietvertrages an den Vermieter zahlen demnach den tatsächlichen Verbrauch bezahlt BEKOMMEN?

Bitte mal um Antwort, selbst DAS weiß ich nicht.
Es sind einfach SO viele Fragen offen, die hier bei Teilantworten leider auch mal schnell untergehen ...

DANN müsste man doch wirklich DAMIT argumentieren können, oder? Hat das WIRKLICH noch keiner jemals gemacht? Kann ich kaum glauben!

Und die, die das Pech haben, es mit einer dezentralen Anlage zu tun zu haben nur maximal die 9 € irgendwas bekommen? DAS wäre doch dann wirklich ein PARADEBEISPIEL für Ungleichbehandlung! Was kann ICH dafür, wenn die Wohnung nunmal so und so ausgestaltet ist! Wenn ich vorher gewusst hätte, dann wäre ich womöglich NICHT hier eingezogen. Aber sagt einem ja kein Mensch. :-(
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
die Rechnung für meine GASTHERME (von monatlich 22 €) die über den Energiedienstleister abgerechnet wird - betrifft die denn jetzt sowohl meinen Wasserverbrauch, also die WarmwasserMENGE in Litern
Wie soll eine Gasabrechnung den Wasserverbauch betreffen?
Merkst du eigentlich was für einen Unsinn du hier schreibst?

Wenn ich nur mehr Energie hätte, würde ich auch DA klagen.
Du lamentierst zuviel, da geht deine ganze Energie für drauf.

Nebenbei macht es absolut keinen Sinn, ein und dasselbe Thema in drei (oder mehr?) Threads gleichzeitig breitzutreten.
 
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