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BSG: Vermittlung von Prostituierten nicht mit der Wertordnung der BRD vereinbar

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Gabi

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#1
Arbeitsamt darf sich aus Bordellen raushalten

Nach einem Urteil des Bundessozialgerichts ist eine Vermittlung von Prostituierten nicht mit der Wertordnung der Bundesrepublik vereinbar. Ein Bordellbesitzer kann seine Angestellten damit nicht vom Arbeitsamt anfordern.

Arbeitsämter müssen einem Gerichtsurteil zufolge nicht für Bordellbesitzer nach Prostituierten suchen. Eine Vermittlung von Prostituierten sei nicht mit der Wertordnung der Bundesrepublik vereinbar, urteilte am Mittwoch das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel. Auch aus dem seit 2002 geltenden Prostitutionsgesetz sei eine Förderung dieser Tätigkeit nicht abzuleiten, hieß es. (Aktenzeichen: B 11 AL 11/08 R)
Quelle
 

Paolo_Pinkel

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#2
Hi,

sowas geb es doch schon mal:

Dubiose Mini-Jobs

Arge Aachen vermittelt im Rotlichtmilieu

Von Johannes Nitschmann
Die Aachener Arbeitsgemeinschaft wollte eine arbeitsuchende Mutter an eine Erotikagentur vermitteln. Nach Empörung bei der Stadt und den Politikern spricht deren Leiter von einem "fatalen Fehler"...

Arge Aachen vermittelt im Rotlichtmilieu - Panorama - WDR.de

Die Aachener Nachrichten berichten, dass einer Aachenerin von der "Arbeitsgemeinschaft für die Grundsicherung Arbeitssuchender" (ARGE) ein Minijob als "Außendienstmitarbeiterin im erotischen Bereich" angeboten wurde.
ARGE Aachen vermittelt Prostituierte - RA-Blog

Gruss

Paolo
 

Kleeblatt

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#3
Nun ja, wenn dieses Bordell eine Sado-Maso-Expertin sucht und das Haus zugleich stark von Politikern und deren Wirtschaftslobbyisten sowie ARGE-Mitarbeitern besucht wird, dann könnte ich mir eine derartige Nebenbeschäftigung durchaus als sehr befriedigend vorstellen. :icon_party:

Kommt wohl diesbezüglich "auf die Umstände" an.

Spaß mal beiseite, - solche "Angebote" sind ja wohl :icon_kotz:
Aber irgendwann wird das ebenso "normal" werden wie die bereits ansonsten laufenden Grundrechtsverletzungen. Nur eine Frage der Zeit.
 

Mario Nette

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#4
"Arbeitsamt darf sich aus Bordellen raushalten" - der Handlungsspielraum bleibt erhalten, denn "darf" ist ungleich "muss" - es ist im Prinzip eine Ermessensentscheidung. Oder ist die Überschrift einfach nur peinlich schlecht gewählt?

Mario Nette
 

Ela

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#5
Heute, 14:36 Cigan Dieser Beitrag wurde von edy gelöscht. Grund: Verharmlosender Sexismus: hier bitte nicht!!!


Freund von Ela sagt :" Top ... verharmlosender Sexismus is gut :icon_party: :icon_klatsch:
 
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