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Britischer Priester rät in Notlagen zum Diebstahl

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Martin Behrsing

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#1

ShankyTMW

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#2
Ich habs doch schon immer gewußt, die Kirchen predigen prinzipiell den Glauben der Diebe, nur das sie alles bisher für sich aus unserem Säckel gezogen haben. Ob das die neue Ausbildung zum Messdiener ist? :icon_twisted:

Trotz allen Humors: wenigstens ist der Priester dort ehrlich und nimmt kein Blatt vor dem Mund was die immer schlimmer werdende Armut anbelangt.
 

Atlantis

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#3
da muss ich doch an die dreisten lohndiebe bei nacht in deutschland denken.

ist doch erbärmlich das mit hartz 4 aufgetockt werden muss.
 

fritzi

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#4
Nun würde mich ja interessieren, wozu denn der Erzbischof von York rät ...
 

Atlantis

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#5
Nun würde mich ja interessieren, wozu denn der Erzbischof von York rät ...

der führt wieder die ablaskasse ein bezahlst in voraus für alle schandtaten.
wenn das geld im kasten klinkt die seele in himmel springt.

dann darf ohne reuhe bei hunger den wohlhabenden die wurst aus der vorratskammer gestohlen werden.
 

Koelschejong

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#6
Am 31. Dez. 1946 sagte der damalige Kölner Kardinal Josef Frings in der Silvestermesse in der St. Engelbert Kirche in Köln-Riehl:
„Wir leben in Zeiten, da in der Not auch der Einzelne das wird nehmen dürfen, was er zur Erhaltung seines Lebens und seiner Gesundheit notwendig hat, wenn er es auf andere Weise, durch seine Arbeit oder durch Bitten, nicht erlangen kann.
Die meisten Kölner kennen das noch unter dem Begriff "fringsen" - also alles schon mal dagewesen.

In bekannt großzügiger Kölner Art, wird der zweite Teil des Ausspruchs ignoriert, da sagte Frings nämlich:
Aber ich glaube, dass in vielen Fällen weit darüber hinausgegangen worden ist. Und da gibt es nur einen Weg: Unverzüglich unrechtes Gut zurückzugeben.
 

Kleeblatt

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#7
Bei solchen offenen und ehrlichen Worten könnte ich mich sogar mit Teilen der kath. Kirche versöhnen.
Der Mann sagt nichts Anderes als das was ich bereits vor Wochen schrieb, - bei knurrendem Hunger im Laden essen gehen aber nichts !!!! einstecken, sondern dort verzehren.

Das ist dann kein Diebstahl sondern Mundraub und der wird in D nicht verfolgt, da dieser Tatbestand nicht mehr existiert. :biggrin:

Was sollen diejenigen Menschen tun die Hunger haben und weder Geld noch Nahrung ? Not ist Not und aus Vergnügen wird das niemand machen, aber es hilft erst einmal.

Anzuprangern und damit schuldig sind in diesem Zusammenhang ganz Andere, welche sich allerdings ihrer Verantwortung seit Jahr und Tag bewußt entziehen.

Der Priester hat wahre Worte gelassen ausgesprochen. :icon_daumen:
 

Rounddancer

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#8
Der Mann sagt nichts Anderes als das was ich bereits vor Wochen schrieb, - bei knurrendem Hunger im Laden essen gehen aber nichts !!!! einstecken, sondern dort verzehren.

Das ist dann kein Diebstahl sondern Mundraub und der wird in D nicht verfolgt, da dieser Tatbestand nicht mehr existiert. :biggrin:
Falsch.
Da der Tatbestand Mundraub nicht mehr existiert, wird jeder Mundraub strafrechtlich als Diebstahl verfolgt und geahndet.
 

Kleeblatt

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#9
Falsch.
Da der Tatbestand Mundraub nicht mehr existiert, wird jeder Mundraub strafrechtlich als Diebstahl verfolgt und geahndet.
Nun, dann wirst du jetzt so freundlich sein und mir unter dem § 242 StGB sofort unter dem objektiven und subjektiven Tb (besonders interessant wäre u.a. deine Ansicht zum Bruch der sachherrschaft in diesem Falle) sowie Vorsatz, Rechtswidrigkeit und Schuld subsumieren.
Zugleich wirst du mir erklären weshalb deiner Ansicht nach hier ein Strafantrag automatisch beinhaltet sein soll, als einzige Vorlage zur Strafverfolgung.
Ich warte.
 

Kleeblatt

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#10
Mein Gottchen, Rounddancer !

Das schafft ein völlig grünes Erstsemester in Rechtswissenschaft bei einem 3-Zeilen§ binnen 15 Minuten, sonst kann die Exmatrikulation beantragen.

Wo du doch sonst immer alles genau weißt und und in absolut jedem Bereich des öffentlichen und privaten Lebens so sachkundefest bist.
Ist doch eine Kleinigkeit für dich hier für deine Aussagen juristische Sachargumente zu bringen.
Zumal ich nach deinen zahlreichen Beiträgen inhaltlich ohnehin davon ausgehe das du wenigstens 4-5 abgeschlossene Studien hinter dir hast, inklusive jeweiliger Promition selbstredend. Ein Genie wie das deinige sollte damit doch ganz locker klarkommen.
 

ethos07

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#11


Aber ich glaube, dass in vielen Fällen weit darüber hinausgegangen worden ist. Und da gibt es nur einen Weg: Unverzüglich unrechtes Gut zurückzugeben....
sagte offenbar der Kölner Kardinal 1948.

Das ist heute gar kein Problem, lieber Kardinal in deo: im Zeitalter der Ökologie geben wir gern unrechtes Gut alsbald retour - unsere getrockneten Fäkalien kommen wie im vorletzen Jahrhundert alsbald in den Kreislauf der Nahrungsproduktion zurück, indem wir die in den Supermärkten retournieren. :biggrin: Dieser Naturstoff ist bestens geeignet zur Recycling-Verwertung in der Landwirtschaft oder im Hausbau als Dämmmaterial.

"fair-fringsen heute - Öko-Gleichgewicht morgen!" :biggrin:
 

Koelschejong

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#12
Falsch.
Da der Tatbestand Mundraub nicht mehr existiert, wird jeder Mundraub strafrechtlich als Diebstahl verfolgt und geahndet.
Knapp daneben ist auch vorbei. Für die dem alten Mundraub vergleichbaren Fälle gibt es heute den § 248a StGB - Diebstahl und Unterschlagung geringwertiger Sachen und das ist kein Offizial- sondern ein Antragsdelikt. Damit wird keineswegs jeder Mundraub strafrechtlich verfolgt. Das OLG Hamm entschied am 28.07.2003 Aktenzeichen 2 Ss 427/03 dass die Wertgrenze derzeit bei € 50,00 liege bis zu der man von einer geringwertigen Sache ausgehen könne.
 
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