• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Brief vom Jobcenter zu spät angekommen.Meine Fallmanagerin betitelt mich als Sozialbetrüger.

murkelino

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
5 Sep 2015
Beiträge
44
Gefällt mir
18
#1
Hallo an Alle

Ich habe ein großes Problem mit meiner Fallmanagerin.
Um den Sachverhalt zu erklären,muss ich etwas ausholen.

Sie hat mir am 09.04.2018 einen Termin zugeschickt.
Leider ist der Brief erst am Tag des Termins (20.04.2018) bei mir im Briefkasten gelandet.
Daraufhin habe ich ihr eine Email geschrieben und erklärt das ich den Termin nicht wahrnehmen kann,da ich ihn gerade erst bekommen habe.

Anschliessend habe ich den Kurierdienst angerufen und nachgefragt wie es sein kann das ein Schreiben einer Behörde zwar am 10.04.2018 abgestempelt wird aber erst 10 Tage später zugestellt wird.
(hier werden Jobcenter Briefe durch einen Kurierdienst (PSN)zugestellt)
Daraufhin sagte der gute Mann das er sich das auch nicht erklären könnte und er würde den Kurierfahrer dazu befragen.
Als ich dann nochmals mit ihm telefonierte sagte er das der Kurierfahrer gesagt hätte das er schon länger nichts mehr an meine Adresse zugestellt hätte.
Danach beendete ich das Telefonat.

Am Dienstag (24.04.2018)bekam ich einen neuen Brief vom Jobcenter mit einem Termin zum 04.05.2018. Ausserdem war eine Sanktionsanhörung wegen des ersten Briefs dabei.

Die Anhörung habe ich am 25.04.2018 per Fax durch die Plattform Sanktionsfrei versenden lassen.

So,dann war ja heute der besagte Termin.
Als ich mit meinem Beistand den Raum betrat,konnte man sofort merken das es jetzt nicht lustig wird und das die Maske meiner Fallmanagerin fallen wird.

Sie begann mit dem Satz:
Was mache ich jetzt mit Ihnen?

(dazu muss man wissen das ich im Februar eine freiwillige Massnahme machen sollte(Bewerbungstraining).
Ich habe nichts schriftlich bekommen.Keine Fahrtkostenzusage,keine Massnahmebeschreibung etc.
Ausserdem habe ich erhebliche Probleme mit den Bussen hier im Ort.Man muß anrufen und einen Bus bestellen und dann hoffen das einer kommt.Was meistens nicht der Fall ist.Deshalb hab ich die Massnahme abgelehnt)

Sie verschränkte ihre Arme wie ein bockiges Kind und sagte dann sehr laut und unhöflich:
Sie haben jetzt zwei Möglichkeiten.Entweder machen Sie ein Sozialcoaching bei der Faktum GmbH oder ich lade sie jeden Tag ins Jobcenter ein und bringe ihnen bei wie man Bus fährt.

Darauf sagte ich nur das ich nichts dafür kann wenn ich einen Bus bestelle und dieser nicht kommt.Ich kann nicht jedes mal ein Taxi bezahlen wenn ich zu einer Massnahme muß.

Sie entgegnete dem indem sie sagte ich würde nur Lügen und ich würde das Busunternehmen garnicht anrufen.

Ich habe daraufhin nur gesagt das ich mir sowas wohl nicht aus den Fingern saugen würde,da dieses Problem auch noch viele andere haben.

Sie ließ sich nicht darauf ein und drückte mir einen Aktivierungsgutschein für dieses Faktum Sozialcoaching in die Hand.Dann rief sie bei dieser Firma an und machte einen Termin für Dienstag (08.05.2018) aus. Sie gab mir einen Terminzettel und das Gespräch war beendet.(jedenfalls fast)

Mein Beistand fragte dann ob sie was rausgefunden hätte wegen dem verspäteten Brief.
Da ging es erst richtig los.
Warum mein Beistand überhaupt anwesend wäre und sie wäre nicht verpflichtet mit dem Beistand zu reden.Wenn würde sie nur mit mir reden.Und ja,der Kurierdienst hätte sie angerufen und ihr gesagt das ich eine Sozialbetrügerin wäre und er sowas nicht unterstützen würde.Schließlich könnte der Kurierfahrer genau beschreiben wie mein Haus aussehen würde.Er hätte den Brief am 18.04.2018 eingeschmissen.
Diese Aussagen hätte er ihr auch schriftlich gegeben.

Als ich sagte das ich keine Sozialbetrügerin wäre sagte sie das ich Leistungen erhalten würde ohne was dafür zu tun.Also wäre ich es doch.Sie würde das nicht einsehen.

Ich war so perplex ich konnte nichts mehr sagen und wollte nur noch raus.

Jetzt bin ich wieder zu Hause und bin erstmal durch den Wind.
Ich weiß nicht wie ich mit der Situation umgehen soll.
Wenn ich dran denke das ich dieser Dame noch öfters gegenüber sitzen muss,wird mir echt übel.

Habt ihr vielleicht einen guten Ratschlag für mich?Ich möchte diese Aussagen nicht auf mir sitzen lassen.Auch das der Kurierdienst sowas behauptet.Kann ich eine Kopie des Schreibens vom Kurierdienst von meiner Fallmanagerin verlangen?Denn angeblich habe er ihr ja schriftlich gegeben das ich Sozialbetrug machen würde.

Ich bedanke mich schon mal bei Euch .
 

Miriel

Elo-User/in
Mitglied seit
18 Apr 2018
Beiträge
64
Gefällt mir
38
#2
ALLES von ihr schriftlich verlangen. ALLES. Jede einzelne Aussage und ja du darfst das, du hast das RECHT darauf.
Wenn dein Beistand etwas sagt, gilt es - soweit du nicht widersprichst - als hättest du es gesagt. Also muss sie auch mit deinem Beistand sprechen, solange sie deinen Beistand nicht schriftlich und mit zulässiger Begründung vorher ablehnt.

Wie ich selbst vor kurzem von Tachelesberatern erfahren habe, darfst du sogar zu Beginn des Gespräches sagen, dass dies für dich nun ein Dienstgespräch sei und du im Anschluss ein schriftliches Gesprächsprotokoll haben möchtest. Dazu ist die SB dann sogar verpflichtet.

Hat dein Beistand mitgeschrieben, was sie von sich gegeben hat?

Du könntest natürlich auch auf ihr Niveau hinuntergehen und sie beim nächsten Gespräch mal fragen, ob sie verbeamtet ist. Wenn ja, soll sie dir ihren Beamtenausweis zeigen. Wenn sie dir den nicht zeigen kann, kann man sie freundlich darauf hinweisen, dass sie für jede Aussage (also für jede Verleumdung und falsche Verdächtigung) privat und mit ihrem privaten Vermögen aufzukommen hat im Falle einer Anzeige gegen sie persönlich.

Das habe ich mal bei einer Fallmanagerin gemacht, als ich als Beistand dabei war. Das hatte so gesessen, dass fast zwei Jahre nichtmal mehr Einladungen kamen (auch keine EGVs oder VAs), das Geld aber weiter floss. :icon_mrgreen:
Natürlich ist das nun keine Garantie, dass sowas funktioniert, es ist ein bisschen riskant, kann aber klappen und sie so mal auf ihren Platz verweisen.

Die angebliche schriftliche Aussage des Kurierfahrers würde ich auf jeden Fall verlangen, vielleicht würde ich auch eine Dienstaufsichtsbeschwerde verfassen.
Und wenn sie alles abstreitet, hast du immerhin einen Zeugen dabeigehabt, der ihre Aussagen bestätigen kann.
 

Sonne11

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
22 Mrz 2015
Beiträge
1.389
Gefällt mir
3.216
#3
EDIT: @Miriel war schneller

Etwas viel was Du ansprichst, aber nicht unmöglich alles für sich selbst (nicht für andere Menschen wie SB) zu lösen!

Komme erst einmal runter und mach was schönes! Lach einfach über die Situation und mache Dich über SB lächerlich, das hilft!

Konkretes:
Briefe und Umschläge immer mindestens 6 Monate aufheben! Keine Gespräche mit SB, wenn Anhörungen kommen, dann so mitteilen wie es war (so wie Du es über "Sanktionsfrei" gemacht hast) und mehr braucht man nicht diskutieren! Wenn SB den Zugang nachweisen könnte, wäre längst eine Sanktion da!

Nicht mit Post-Dienstleistern telefonieren! Warum auch? Brauchst Du nicht! Mit 10.4 abgestempelt dann erst am 18.4 ist allein schon sehr auffällig und viel zu spät für eine Postlaufzeit!

Über Busverbindungen brauchst Du nicht diskutieren. Wer, wo wohnt, interessiert SB ja nicht. Für jede Forderung an Dich muss die Zumutbarkeit geprüft werden! (Z.B. Termin um 8.00Uhr und Bus kommt um 6.00Uhr oder 9.00Uhr)

Nicht mailen und nicht telefonieren! Das bringt Dir nichts! Das wirst Du sonst irgendwann auf die schlimme Weise lernen! Garantiere ich Dir und warne Dich! :wink:

Schreibt beim Termin mit, was gesagt wird! Nennt es "Notizen" nicht Protokoll!

Die Fahrten zu Terminen bezahlt das JC! Du beantragst die Fahrtkosten immer, richtig?? :wink:

Einen Termin beim Träger musst DU nicht wahrnehmen und erst Recht nicht auf eigene Kosten! Hast DU noch etwas schriftliches bezüglich AVGS Gutschein oder steht etwas bezüglich Maßnahmen in Deiner EGV? Du musst diesen Termin nicht wahrnehmen! Du weist Dich dann quasi selbst einer unbekannten Maßnahme zu. Willst DU das? Wenn keine Rechtsfolgenbelehrung für den Termin und eine Maßnahme, dann halte still und mache nichts! Zeige, dass Du nicht dumm bist!


Ist es eine Optionskommune "OK"? Klingt danach! Es wären hier Beschwerden anzuraten, nur müsste man wissen ob es eine OK ist.

Meine Meinung:
Schicke einen Brief und verlange schriftlich den Gesprächsvermerk vom Termin mit SB. Setzte eine Frist von 10 Tagen! Einfach so schreiben, wie ich. Es braucht keine Begründung. Schreibe, dass DU die Kopie der Mitteilung des Postdienstleisters schriftlich als Kopie verlangst! Begründen kann man das mit gespeicherten Daten über die eigene Person und das Recht darauf diese einsehen zu dürfen. Schreibe, das SB "Frau....." so einen Brief/ Mitteilung im Gespräch erwähnt hat und Du dieses übermittelt verlangst.

Über Beschwerde beim Landratsamt oder der BA in NRB. kann man dann gleich nachdenken, wenn DU mitteilst ob Du das willst und ob es eine Optionskommune ist.
 

murkelino

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
5 Sep 2015
Beiträge
44
Gefällt mir
18
#4
Erstmal ein dickes Danke für die aufmunternden Worte.

Mein Jobcenter ist eine Optionskommune.

Eine aktuelle EGV habe ich nicht und zur Massnahme habe ich nur den Aktivierungsgutschein und den Terminzettel in die Hand gedrückt bekommen.
Der Terminzettel enthält allerdings auf der Rückseite eine Rechtsfolgenbelehrung.

Ich möchte so ein Sozialcoaching nicht machen.Schon garnicht nachdem sie sagte der Herr der Massnahme wird mir da sicherlich auch das Busfahren beibringen und ab und an würden Termine bei mir zu Hause stattfinden.
 

Miriel

Elo-User/in
Mitglied seit
18 Apr 2018
Beiträge
64
Gefällt mir
38
#5
Hast du einen Flyer vom Maßnahmeträger? Irgendwelche Infos über die Maßnahme in schriftlicher Form?
Könntest du bitte alles, was du schriftlich hast, anonymisiert (sprich: geschwärzte Namen, Adressen, Kundennummern) hier hochladen?

Je mehr Infos man hier erhält, desto besser kann man dir helfen.
 

Pixelschieberin

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
2 Jul 2011
Beiträge
4.754
Gefällt mir
10.743
#7
Bei deinem Bericht geht einem das Messer in der Tasche auf.
Danke für die Ausführlichkeit.

Wie es ausschaut: Der Fehde-Handschuh ist geworfen.
Jetzt brauchst du auch keine Diplomatie-Pirouetten mehr zu drehen.

Schieß deine Beschwerde(n) aus allen Rohren, damit deine SB sich immer daran erinnern möge, ihr loses Mundwerk - zumindest in deinem Beisein - im Zaum zu halten.

Fertige sofort nach jedem Termin ein detailliertes Gedächtnisprotokoll an.
Eins, wo du richtig abk*tzt.
Nur für dich.
Das hat eher therapeutischen Charakter.
Mir hilft es, wieder runter zu kommen und klare Gedanken zu fassen.

(D)ein offizielles Protokoll, das Vorgesetzte und eventuell SG-Richter zu lesen bekommen, hat von jedweder Emo-Tirade, Einschätzung, Unterstellung befreit zu sein.
Lakonische Berichterstattung - völlig nüchtern aufzählen:
- Ich sagte dies und das.
- Mein Beistand gab zu bedenken
- SB erwiderte daraufhin (mit vor der Brust verkreuzten Armen)

EHE ich mich beschwere, würde ich das Gesprächsprotokoll (Verbis-Eintrag) von dem Date einfordern.
Schriftlich und nachweisbar beantragen.
Die Nachweisbarkeit des Eingangs meiner Schreiben stelle ich mit der Methode "doppelt gemoppelt" auf niedrigem Kostenniveau sicher.
Die als zu häufig empfundene Erwähnung der Vorgehensweise geht einer Mit-Forentin zwar voll auf den Docht - aber - da ich nicht davon ausgehen kann, daß Noobs sie sogleich finden werden, werde ich mir trotzdem weiterhin erlauben, diese Verlinkung zur Verfügung zu stellen.
SB ist verpflichtet, dir den Gesprächsvermerk auszuhändigen.
Das könntest du zwar gleich beim Date einfordern - ich finde es jedoch geschickter, wenn deren Bearbeitungsfenster garantiert zugeklappt ist - und hinterher nichts mehr dadrin verändert werden kann.
Nicht ohne Umstände.

Wenn Mutmaßungen, Unterstellungen drin stehen, darfst du die abändern lassen.
Solch Vorgänge machen überlasteten SBs besondere Freude, weil er sich übergeordneten Mitarbeitern gegenüber zu erklären hat.
Der Admin muß aus der Raucher-Ecke gezerrt werden, der Teamleiter muß sein "Go" dafür geben.
SB muß Stellungnahmen schreiben.

Ergänzend beschwerst du dich beim Kundenreaktionsmanagement (KRM Nürnberg) oder der dafür ausgewiesenen, übergeordneten Stelle - falls es sich um eine Optionskommune handelt.

Zu im Raum stehenden Vorwürfen:
Um Rechtsfolgen ableiten zu können, muß der Absender (JC) den Zugang in den Machtbereich des Adressaten (HE) beweisen.
Das geht i. d. R, nur durch eine PZU - wohl kaum durch das nicht mehr überprüfbare Erinnerungsvermögen genau DES Zustellers, bei dem aufzufliegen droht, daß der die Briefe bunkert und erst austeilt wenn es ihm in den Kram paßt.

Das wäre doch nicht das erste Mal, daß das passiert.
DEN Dienst würde ich künftig im Auge behalten und konsequent Meldung machen, wenn der nicht bei mir/im Ort war.
Dazu würde ich es mir glatt geben, mir durch Bekannte Briefumschläge mit kaum Inhalt zukommen zu lassen. Mit eben diesem Dienst.


Zur Einladungsfrequenz:
Wenn SB mir mitteilte, daß sie mich jeden Tag einladen werde, würde ich sofort erfragen, ob sie die UN-wirtschftlichkeit - sprich - Geldverschwendung, die durch die zu erstattenden Fahrtkosten für den Steuerzahler entstehe, tatsächlich rechtfertigen könne.
Daß es ein klares Schikaneverbot gibt, ist SB bekannt?
Dir käme das geschilderte Ansinnen - besonders die Begründung - eher schikanös vor, was - im Streitfall - sicher durchs Sozialgericht und mittels Fachaufsichts- oder Dienstaufsichtsbeschwerde abzuklären wäre.

Dabei hast du die Hände locker und offen auf Schoß oder Tisch und lächelst bei den Worten dein aller-ätzendsdes Vampir-Lächeln.

Geh raus aus der defensiven Verteidigungshaltung und nimm das Gespräch aktiv in die Hand.
Jetzt weißt du wo der Hase hin läuft.
Stelle SB Fragen, die sie - so wie du auch - nicht zu beantworten weiß.
Woher auch?
Die Probleme, die woanders eingerührt wurden, sind von dir nicht allein zu schultern.
Ich lehne es stets ab, mir PaL (Probleme anderer Leute) zu eigen zu machen.

Der Bus kommt nicht - trotzdem er beizeiten gerufen wurde?
WAS sollst du dann tun?
Frage SB schriftlich an.
Du willst mitwirken.

Biete keine Lösungen an, wie z. b. Taxi fahren, Drachenritt, teleportieren, beamen, laufen, etc.

Du tust nichts?
Ahaaaa - und was tut SB sinnstiftendes FÜR DEN KUNDEN - außer haltloses Zeug reden über Busse, die nicht kommen?

Laß DIE über Problemlösungen nachdenken, die wesentlich besser mit "Transferleistungen" gehartzt werden als der poplige HE.
 

Sonne11

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
22 Mrz 2015
Beiträge
1.389
Gefällt mir
3.216
#8
Der Gutschein berechtigt zu einer Maßnahme, natürlich steht das in den "Gutscheinen" der OK nicht, da man ja nicht schlauer werden soll, als das JC es will!

Der Zettel mit dem Termin ist was für den Vogelkäfig als Unterlage. Es steht kein Meldegrund und es ist kaum der Ort des JC oder AfA oder einer BA Stelle. Die Rechtsfolgenbelehrung gilt für das, was dort geschrieben steht und das versteht man. Ich persönlich würde dort nicht erscheinen, weil man nicht weiß warum und wozu??? Man wird Dich volllabern und etwas aufzwingen, was DU nicht wills! Zudem wie bereits verstanden, ein Gutschein berechtigt!

Ich würde mir jetzt leider etwas Arbeit machen und einige Schreiben verfassen. Diese müssen nicht lang sein! Und da Du eh etwas dem JC schicken musst, würde ich alles in einen Umschlag tun. Besser wäre es sogar, persönlich gegen Empfangsbestätigung am Empfang abzugeben!

Ich würde, alles in einzelnen Schreiben:
-Den Gesprächsvermerk schriftlich mit Fristsetzung fordern (diesen nicht sofort beim Termin fordern, da SB dann vielleicht etwas gutmütiger ist)
-Widerspruch gegen die Meldeaufforderung da sie weder §309 noch §59 SGB für Meldetermine beim Leistungsträger erfüllt. Das macht allein denen Arbeit und sie müssen den Erhalt bestätigen und womöglich eine andere Rechtsabteilung beauftragen.
-Anforderung die Notiz, das Schreiben des Postdienstleisters in schriftlicher Form zu verlangen um die ungeheuerliche Aussage nachzuvollziehen. Schreibe, dass Du bei Ablehnung der Zusendung ggf. den Datenschutzbeauftragten kontaktieren wirst.
-Eine Beschwerde kannst DU dann später machen, oder jetzt schon, wie Du magst! Ich würde eine an den Leiter schicken und dann an den Landrat, der bei OK zuständig ist.

Und wenn Du jetzt denkst, dass ist viel zu hart und aggressiv, dann würde ich sagen, es ist nichts schlimmes bei den ganzen Sachen!

Wenn man sich gegen solche Leute nicht anders wehren kann, sogar mit Beistand, dann muss man Akten erzeugen! Und das macht man auch! Man erzeugt Akten und macht denen Arbeit! Beschwerden wirken immer!

Die ganze Sache wird ja nicht enden! Bedenke die Aussagen mit den Einladungen und dem Bus! Und jetzt der Beschiss mit dem Gutschein und einem Termin bei einem Träger!
 

Pixelschieberin

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
2 Jul 2011
Beiträge
4.754
Gefällt mir
10.743
#9
Der Gutschein berechtigt zu einer Maßnahme, [...]
Ergänzend, weil es in der Aufregung vielleicht nicht sonnenklar angekommen ist:
Berechtigt heißt NICHT verpflichtet.
Du DARFST - musst aber nicht - diesen Gutschein bei Hinz oder Kunz einlösen.

Soweit mir bekannt, steht dem HE sogar frei, bei welchem Dienstleister er so 'nen Schein einlöst.
Sofern er denn "berechtigt" gecoacht werden will.
 

Doppeloma

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
30 Nov 2009
Beiträge
10.901
Gefällt mir
12.166
#10
Hallo Pixelschieberin,

Soweit mir bekannt, steht dem HE sogar frei, bei welchem Dienstleister er so 'nen Schein einlöst.
Soweit ich weiß muss man so was sogar selber beantragen (vergleichbar mit Bildungsgutschein) und besonders die JC werfen damit (eigentlich) nicht gerade um sich, wenn man was Sinnvolles damit anstellen möchte ... :idea:

Zum Coaching meldet man sich dann selber an (wenn man so was unbedingt haben möchte) und vereinbart auch die Termine dort selber ...

Die FM ist doch nicht der Babysitter des LE ...
Allerdings würde ich auch nicht überall nachforschen, warum eine Einladung vom JC so lange unterwegs war ... das ist doch gar nicht meine Aufgabe. :icon_evil:

Aber ich würde mich auch nicht per Mail "entschuldigen" wollen (wenn es für den Termin sowieso schon zu spät ist), da hätte ich die Post wohl (besser) gar nicht bekommen und den Nachweis, dass es anders wäre hätte das JC zu erbringen.

Schon schlecht wenn sich da der Post-Dienstleister nicht mal genau erinnern kann ... wann der LE zuletzt überhaupt mal Post bekommen haben könnte ... :doh:

Aber wir beide wissen das ja schon mit der Nachweispflicht des JC für angekommene Post beim LE.

Die Gesprächs-Notizen der FM kann man bei JEDEM Meldetermin verlangen und nicht nur wenn die sich "daneben benehmen", in diesem Falle (und erst Recht mit Beistand) würde ich das Gespräch beenden und GEHEN ...

Zu Hause selbst ein Termin-Protokoll schreiben und vom Beistand immer mit unterschreiben lassen ... Manche wissen (leider) später sonst auch nicht mehr so genau, wie das nun war bei dem Meldetermin.

Einen "Aktivierungs-Gutschein" löst man freiwillig selber ein oder lässt es bleiben, das "Verfallsdatum" steht doch drauf und die SB haben nicht zu entscheiden, was man konkret mit diesem Gutschein anfangen möchte ... und wo man da mit RFB (auf der Rückseite :bigsmile:) zu erscheinen hat ... :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

murkelino

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
5 Sep 2015
Beiträge
44
Gefällt mir
18
#11
Ich werde mich morgen an die Arbeit setzen.
Heute kriege ich keinen klaren Satz aufs Papier.

Ich melde mich morgen wieder.
Vielen lieben Dank für Eure Hilfe und fürs zuhören.
 

Frank71

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
2 Jul 2010
Beiträge
2.122
Gefällt mir
1.100
#12
Wo ist die Zuweisung für die ganze Geschichte, die sehe ich hier nicht.
 

Aurora

Elo-User/in
Mitglied seit
13 Mrz 2018
Beiträge
132
Gefällt mir
7
#13
Wo ist die Zuweisung für die ganze Geschichte, die sehe ich hier nicht.
Ich vermute mal, dass soll Bild 4 sein. Wenn das allerdings alles ist was vorliegt erfüllt das nicht mal im Ansatz die Formalia, mMn.
 

murkelino

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
5 Sep 2015
Beiträge
44
Gefällt mir
18
#14
@ Frank71
Eine Zuweisung existiert nicht .
Das was ich hochgeladen habe ist alles was ich bekommen habe.


So,ich werde jetzt mal meine Schreiben fertig machen.
-Gesprächsvermerk anfordern
-Widerspruch gegen die Meldeaufforderung
-Kopie des Schreibens des Kurierdienstes
 

Gemcitabine

Elo-User/in
Mitglied seit
15 Aug 2017
Beiträge
278
Gefällt mir
255
#15
Ja, bring es hinter dich, dann kannst du morgen den Sonntag so richtig genießen, im Wissen, du hast den unangenehmen aber notwendigen Kram bereits erledigt.
Ich bin direkt ein wenig neidisch, verschiebe sowas immer wieder gerne, so lange es geht. Sehr belastend und machen muss ich es ja eh.

Übrigens habe ich starke Zweifel daran, dass die JC Trulla überhaupt den Postdienst kontaktiert hat.
Das ist in sich so komplett unstimmig und außerdem machen die sich bekanntlich kaum zusätzliche Arbeit, wenn es erstmal auch ohne geht.
Klar, wäre jede Einzelheit für sich genommen möglich, dass der Kurierfahrer tatsächlich solche Dinger raushaut, dass Trulla tatsächlich dort nachfragte usw....
Allerdings glaube ich kaum, dass so ein Kurier freimütig zugeben würde, die Sendung erst am 18. zugestellt zu haben, genau passend, dass du sie noch rechtzeitig bekommen hättest.
Der hätte wohl eher behauptet, sie im normalen Rahmen abgeliefert zu haben, wenn das alles eh nicht mehr nachvollziehbar ist. Wer räumt schon freiwillig solche Schlampereien ein, nur um einer völlig fremden Person sozialschmarotzertechnisch eins auswischen zu können?
Dafür haut der sich doch nicht selbst in die Pfanne. Immerhin könnte das JC ja etwas unternehmen und er nachher von seinem Chef eins auf den Deckel kriegen. Nee nee, glaub ich einfach nicht.
Praktischerweise konnte sie dich so indirekt als Sozialschmarotzer bezeichnen und sich mal unter fremden Federn versteckt Luft machen. Nicht jeder SB möchte unverblümt mit offenem Visier "kämpfen" und beleidigen.
 

Frank71

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
2 Jul 2010
Beiträge
2.122
Gefällt mir
1.100
#16
Für mich fehlt die Zuweisung zu der ganzen Geschichte.

Wenn du den Termin beim Maßnahme Träger am 8.5.18 nicht wahrnimmst wird sie dich versuchen mit 10% zu Sanktionieren.

Den Sanktionsgrund seh ich hier aber nicht,da das nur für Meldetermine im Jobcenter gilt, aber nicht für Termine beim Maßnahme Träger.

Den Gutschein kannst du verwenden musst es aber nicht.
 

humble

Elo-User/in
Mitglied seit
10 Feb 2014
Beiträge
494
Gefällt mir
328
#17
...und ab und an würden Termine bei mir zu Hause stattfinden.
Bitte WAS? Also wenn die mir als einem heftigen Hausstaubmilbenallergiker die Wohnung kostenlos putzen wollen, dann gerne. Aber sonst? WTF? :doh:
 

swavolt

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
6 Jul 2011
Beiträge
9.617
Gefällt mir
8.732
#18
Sehen die Meldeterminschreiben bei euch immer so aus?

Da wär ich gespannt auf das Gericht was die von solch einen Wisch halten.

Deine SB redet Müll. Welcher Postbote sagt denn das er einen vom 10. abgestempelten Brief erst am 18. eingeworfen hat. Das ist ja schon Arbeitsverweigerung. Wo du doch sagst es wären nur 2 Tage später am 20.

Diesen Gutschein muss man selbst beantragen. Und dann darf da nicht schon ein Maßnahmeträger vorgeschrieben sein. Das wäre ja schon eine Zuweisung. Dazu ist dieser Wisch aber völlig unbestimmt.

Ich würd alles gut aufheben, nicht zum Termin gehen und abwarten. Und mit der SB nur noch das notwendigste kommunizieren.

Es empfiehlt sich wenn ein SB Müll labert zu sagen:
Ui das brauch ich aber schriftlich sonst kann ich das gesagte nicht ernst nehmen und dann sollten sie es auch lassen so was zu sagen.
 

Claus.

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
18 Nov 2010
Beiträge
2.093
Gefällt mir
997
#19
-Widerspruch gegen die Meldeaufforderung
Der Widerspruch alleine entfaltet keine aufschiebende Wirkung ...
d.h. man müsste trotz Widerspruch am 08. bei dem Termin aufschlagen.

Entsprechend wäre evtl. noch ein "leicht unwissender"^^ Satz sinnvoll ala
´Ich gehe davon aus daß der Widerspruch aufschiebende Wirkung entfaltet, bzw. das Jobcenter aufgrund Rechtswidrigkeit die aufschiebende Wirkung feststellen wird.´.

-> § 39 Nr. 3 SGB II "Sofortige Vollziehbarkeit; § 86a Abs. 3 SGG.

Ausserdem habe ich erhebliche Probleme mit den Bussen hier im Ort.Man muß anrufen und einen Bus bestellen und dann hoffen das einer kommt.Was meistens nicht der Fall ist.
Betreibt diesen verflixten Rufbus evtl. ein Taxiunternehmen? Das Spiel kommt mir bekannt vor ... ich steh´ bei denen evtl. nicht ganz umsonst auf einer roten Liste :icon_mrgreen: und dafür häng´ ich die irgendwann noch dem LDSB auf den Schreibtisch.
´Was ist grad lukrativer - die Rufbusanforderung oder die grad ebenfalls aufgelaufene normale Fahrt?´. Tja, die Frage stellt sich nur nicht - die haben einen Vertrag mit dem Verkehrsverbund.

´Kommt regelmäßig nicht´ ist natürlich keine Ausrede. Das wird dir wohl nahezu ein jeder Richter um den Hals hängen. Ganz davon abgesehen ist eine solches "eingesperrt sein" auch der Lebensqualität abträglich.
Solchen Rufbusbetreibern kann man, und muß man auch wenn man sich nicht auf die verlassen kann, jede Menge Ärger machen.

Per Fax schriftliche Beschwerde an den Verkehrsverbund. Per Fax schriftlich (ggf. auch schon am Vorabend) den Rufbus bestellen.

Wenn das nicht reicht: nochmal per Fax eine Beschwerde an den Verkehrsverbund. Und ein Fax an die Gemeinde.

Sollte es dann immer noch nicht klappen, dann könnte man auch noch dafür sorgen, daß die mangels Alternativaufträgen plötzlich unendlich viel Zeit für den Rufbus haben. Denn ziemlich viele (die meisten /gar alle?) Taxiunternehmer auf dem Land (über-) leben nicht von den Fahrten vonwegen ´Besoffener will aus der Kneipe nach Hause´, ´Noch-nicht-Besoffener will in die Kneipe´, ´Besoffener braucht Bier holen an der Tanke´ und ähnliches. Sondern deren Geldesel sind die sog. Krankenfahrten; absolut überraschend und erschreckend zugleich allein wieviele Dialysefahrten tagtäglich übers Land rollen. Disponiert werden die teils von den Patienten selber, teils über die regionale Rettungsleitstelle (Bayern z.B. benutzt dafür die alte Ortsvorwahl / 19222 (sowohl Tel als auch Fax). Und bezahlt werden diese "Taxi-" Krankenfahrten von den Krankenkassen (ist billiger - 10km im Sanka kosten gut 700€). Ich weiß nicht so recht^^ ob die, egal ob RLS oder z.B. AOK, so glücklich wären über eine Mitteilung vonwegen ´dieses Taxi- bzw. Mietwagenunternehmen ist unzuverlässig´.
 

murkelino

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
5 Sep 2015
Beiträge
44
Gefällt mir
18
#20
@swavolt
Die Meldetermine die ich von ihr bekomme sehen immer so aus.

@Claus.
Ja,das ist ein Taxiunternehmen.
Mir ist klar das die lieber normale Taxifahrten machen,als die billigen Busfahrten.

Ich weiß das man das nicht als Ausrede nehmen kann,aber ich habe nicht immer jemanden parat der mich fahren kann wenn die Dame nach mir ruft.
Ich versuche ja immer eine andere Möglichkeit zu finden um von A nach B zu kommen,ist aber nicht immer möglich.
Wenn ich dann rechtzeitig einen Bus bestelle und dieser entweder nicht kommt,oder er kommt und ist aber voll besetzt und mir wird gesagt ich muß dann eben warten bis er zurück kommt oder neu bestellen,da vergeht mir die Lust aufs Busfahren.

Die Dame legt die Termine auch immer so das sie in die Stoßzeiten fallen.(Schulen,Kindergärten etc.)Hier wird alles vom selben Taxiunternehmen bedient.



Ich werde den Termin am Dienstag natürlich wahrnehmen,und natürlich mit Beistand.
Schon alleine um zu hören was die Dame im Vorfeld so an Infos über mich weiter gegeben hat.
Den AVGS werde ich aber nicht rausrücken!
Anschliessend bekommt die Dame von mir eine Mitteilung das ich den Termin wahrgenommen habe und das ich von meinem Recht der freien Trägerwahl Gebrauch mache.
Ich bin auf die Reaktion gespannt.
 

noillusions

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
31 Okt 2012
Beiträge
2.202
Gefällt mir
1.198
#21
Diesen Gutschein muss man selbst beantragen.
Ich lese hier das @murkelino den so gekriegt hat und nicht erst beantragen mußte.
Ich versuche ja immer eine andere Möglichkeit zu finden um von A nach B zu kommen,ist aber nicht immer möglich.
Warum? Ist doch nicht deine Schuld wenn die "tolle privatisierte Lösung" nicht funktioniert. Immer protokollieren wenn das nicht hinhaut.
Anschliessend bekommt die Dame von mir eine Mitteilung das ich den Termin wahrgenommen habe und das ich von meinem Recht der freien Trägerwahl Gebrauch mache.
Ich bin auf die Reaktion gespannt.
Die kann sein dass sie dir das dann sehr schnell als Zuweisung ohne AVGS klarmacht. Was bringt dir außerdem die Trägerwahl? Ich denke du willst den Zauber gar nicht erst?
 

murkelino

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
5 Sep 2015
Beiträge
44
Gefällt mir
18
#22
@noillusions

natürlich will ich den Mist nicht.
Wenn ich am Dienstag nicht den AVGS ausgefüllt bei ihr einreiche,wird sie eh wieder toben.

Ich weiß momentan nicht wirklich weiter.Ich werde den AVGS auf keinen Fall am Dienstag einlösen.
Ich möchte keinen von ihr vorbestimmten Träger.
 

swavolt

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
6 Jul 2011
Beiträge
9.617
Gefällt mir
8.732
#24
Ein Meldeterminschreiben ist das aber nicht.

Keine §§ und keine Fahrtkostenübernahmeerklärung.
Schau dir mal die Meldeteminschreiben von JC an.
 

murkelino

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
5 Sep 2015
Beiträge
44
Gefällt mir
18
#25
Hallo zusammen

Gerade habe ich eine Email von der Dame bekommen.

Ich habe einen Gesprächsvermerk vom 04.05. und eine Kopie des Schreibens des Kurierdienstes gefordert.

Was mache ich jetzt am besten?
 

Anhänge

romeo1222

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
7 Jan 2010
Beiträge
1.536
Gefällt mir
290
#26
Was mache ich jetzt am besten?
Antrag / Termin auf Akteneinsicht stellen. Würde eine Digicam mitnehmen, falls was interessantes dabei ist, kannst du es abfotografieren und sparst dir somit die Kosten für die Kopien.
 

Claus.

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
18 Nov 2010
Beiträge
2.093
Gefällt mir
997
#27
Lass´ doch deine Emailadresse löschen ...

Wer hat denn eigentlich die Email verfasst? Deine Arbeits-SB?
Mich würde doch tierisch interessieren, warum die mit selbst erfundenen Aufwendungsersatz-Summen hantiert.
Die genannten Beträge erwecken in mir den Eindruck, als wollte die "umfangreichere" Akteneinsichten bzw. "umfangreichere" Kopien /Ausdrucke aus der Akte unterbinden.

Denn für sowas gibt es den § 7 JVEG; Abweichungen davon sollten schon "irgendwie" begründbar sein. Eine Behauptung vonwegen ´Die Abweichung ist, weil unsere Kunden doch so wenig Geld haben´ halte ich hier für kompletten Humbug. Das JC ist zwar anfangs billiger, aber bei den höheren Stückzahlen massiv teurer *.
Ganz davon abgesehen, daß auch von der Erhebung der Kosten abgesehen werden könnte; z.B. aus Billigkeitsgründen.

Und wenn es tatsächlich um den Geldbeutel des "Kunden" ginge, hätte die noch auf § 7 Abs. 3 JVEG hingewiesen ... leeren USB-Stick oder/und CD-Rohling mitbringen ... :biggrin:

Für was gibt es denn die eAkte.
Und weiß zufällig jemand, was mit der alten Papierakte passiert? Bleibt die Papier, oder wird die ebenfalls nach und nach eingescannt?


* Kosten für ´Ausdrucke und Kopien´
25 Seiten = ___ 12€ nach JC __ 12,50€ nach JVEG
50 Seiten = ___ 22€ nach JC __ 25€ nach JVEG
100 Seiten = __ 42€ nach JC __ 32,50€ nach JVEG
 

erwerbsuchend

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
18 Jun 2017
Beiträge
2.810
Gefällt mir
1.678
#28
Und wenn es tatsächlich um den Geldbeutel des "Kunden" ginge, hätte die noch auf § 7 Abs. 3 JVEG hingewiesen ... leeren USB-Stick oder/und CD-Rohling mitbringen ... :biggrin:
Dafür müssten aber die USB-Ports der Arbeitsrechner der SB auch freigeschaltet sein. Ich nehme an, dass aus Datenschutzgründen diese deaktiviert sind.

Für was gibt es denn die eAkte.
Und weiß zufällig jemand, was mit der alten Papierakte passiert? Bleibt die Papier, oder wird die ebenfalls nach und nach eingescannt?
Es ist anzunehmen, dass die alten Papierakten nach und nach eingescannt werden. Schließlich soll der SB die ganze Akte am Rechner einsehen können.
 

Kerstin_K

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
11 Jun 2006
Beiträge
12.711
Gefällt mir
6.542
#29
Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass ein Kurierdienst sich erinnern kann, wann ein stinknormaler Brief zugestellt wurde.
 

RonnyX

Elo-User/in
Mitglied seit
1 Mai 2018
Beiträge
172
Gefällt mir
32
#30
Was ist denn eigentlich aus deiner Anhörung geworden, die du per Fax gesendet hast?
Diese FM muß ja darauf reagieren. Hat sie das Fax erhalten?
Was hat sie beim Termin dazu gesagt?

Den Quark, dass sie nicht mit dem Beistand reden will, habt ihr der Dame ausgeredet?

Und was war nun am 8.5. bei *Faktum*?

Die Sache mit dem Kurierdienst wird ohne Ergebnis enden. Meine Energie gäbe ich dafür nicht.
 

hansklein

Elo-User/in
Mitglied seit
10 Feb 2006
Beiträge
578
Gefällt mir
289
#31
Was du am besten machst, darfst du frei entscheiden.

Ich pers. würde einen Termin wie vorgeschlagen zur Akteneinsicht wahrnehmen und Kopien aushändigen lassen ( und nur dafür, da muss man nix besprechen) und zwar in Begleitung eines Zeugen.
 

murkelino

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
5 Sep 2015
Beiträge
44
Gefällt mir
18
#32
Hallo an Alle
Sorry das ich mich erst heute wieder melde,aber ich brauchte einen Tag Abstand,da das ganze mich total mitnimmt.

@RonnyX
Wegen der Anhörung hat sie garnichts gesagt.
Bis jetzt ist noch kein Sanktionsbescheid da,aber ich habe das Gefühl das da bestimmt noch einer kommt.

Das mit dem Beistand haben wir versucht ihr zu erklären,
aber leider ist sie der festen Überzeugung das sie im Recht ist.
Nächstes mal lege ich ihr die Rechtsgrundlage vor.


So,jetzt komme ich zum besagten Faktum Termin.

Mein Beistand und ich waren pünktlich um kurz vor neun vor dem Gebäude.
Da noch etwas Zeit war,wollten wir noch schnell eine rauchen.
Als wir dort so standen,kam ein Typ aus dem "Laden" raus.
Ich dachte es wäre ein armer Leidensgenosse der auch zu dieser Maßnahme verdonnert wurde.
Als er sich zu uns gesellte,stellte sich heraus das es der Leiter dieses Unternehmens war.
Daraufhin betraten wir die Räumlichkeiten.
(Warum sehen diese Läden immer so schmuddelig aus?)

Er fing an das pro Woche 2 Termine a 1-2 Stunden vereinbart würden.
Bei diesen Terminen würden meine Vermittlungshemmnisse besprochen und es würde versucht werden diese zu beseitigen.
Er könnte auch bei persönlichen Problemen helfen etc.
Alles in allem das übliche Schönreden eines Maßnahmeträgers.
Nach den 6 Monaten würde dann ein Bericht erstellt werden den er meiner FM vorlegt.Mit ihr würde dann besprochen werden welche Module ich noch durchlaufen müsste.

Ich sagte dann das der AVGS mich berechtigt einen Träger meiner Wahl auszusuchen.
Das wäre richtig,sagte er,aber da er der einzige wäre der ein Sozialcoaching anbietet,müsste ich den AVGS bei ihm einlösen.
Falls ich das nicht tun würde müsste ich mit den Konsequenzen leben.
Als ich nach den Konsequenzen fragte sagte er das meine FM mich dann in eine Maßnahme von Faktum zuweisen würde,die in einer Nachbarstadt stattfindet.

Da ich genug gehört hatte,verabschiedeten wir uns und ich sagte ich müßte drüber nachdenken und würde mich dann melden.
Den AVGS hat er nicht bekommen.
 

Gemcitabine

Elo-User/in
Mitglied seit
15 Aug 2017
Beiträge
278
Gefällt mir
255
#33
Alles, was recht ist... und in diesem Fall, alles was unrecht(ens) ist:

Wieso zum Geier soll auf den Ersatz/Ausweich-Vorschlag der SB-Trine zur Akteneinsicht statt Gesprächsprotokoll eingegangen werden?

Würde mir nicht im Traum einfallen.
Sind ja völlig unterschiedliche Dinge, die man auch unterschiedlich einsetzt - je nach Ziel und Kontext.

Ich gehe ja auch nicht zum Zahnarzt, wenn ich an einem bestimmten Zahl Aua habe und lasse mir die Gesamt-Kauleiste bleichen, weil das dem Zahndoc gerade so einfällt.

Es sei denn, dieses Gesprächsprotokoll kann/darf abgelehnt werden, dann natürlich mit ensprechender Rechtsgrundlage bittschön.

Mit so Kleinigkeiten fängt es schon an. Da merkt die SB doch ganz genau, wie leicht Elo aus seinem Kurs und ganz woanders hin zu treiben ist.
Was ja auch bestens läuft, wie ich das hier sehe.....
 

murkelino

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
5 Sep 2015
Beiträge
44
Gefällt mir
18
#34
Ich bin auf die Email der FM nicht eingegangen.(Am Montag hat sie mein Schreiben zur Löschung der Emailadresse auf ihrem Schreibtisch)
In meinem Schreiben habe ich ihr eine Frist bis zum 17.05. gesetzt.
So lange muß ich ja warten.
Ich möchte ja eine Kopie des Gesprächsvermerks und des Schreibens des Kurierdienstes.

Akteneinsicht habe ich ja garnicht beantragt.
 

Gemcitabine

Elo-User/in
Mitglied seit
15 Aug 2017
Beiträge
278
Gefällt mir
255
#35
Genauso würde ich das auch machen.
Mailkram ignorieren, so willst du ab sofort nicht mehr kommunizieren und aus die Maus.

Falls die wieder mit Ausreden und Abwiegeln kommt innerhalb der Frist, würde ich das zum Anlass nehmen, mich dort festzubeißen.
Kommst du bei ihr nicht weiter, gehst du eben weiter nach oben, Schritt für Schritt. Oder mehrere zugleich (da muss man gucken und abwägen).

Diese Sache hat auch einen gewissen Unterhaltungsfaktor... man stelle sich mal vor, die denkt gar nicht dran, das ominöse Kurierdienstschreiben rauszurücken, und du forderst das vehement ein, auch an höhergelegenen Stellen des Baus :biggrin:

Ich würde der Trulla soviel Ärger machen, wie möglich und nicht lockerlassen, bis du hast, was du willst. Beim Kurierschreiben bin ich mir allerdings nicht sicher, ob du (wenn es tatsächlich existiert) das Recht auf Einsicht hast, allerdings wäre es bei der Akteneinsicht ja vermutlich auch da..... und es geht ja auch darum, ihr den Tag zu versüßen, damit sie sich zukünftig genau überlegt, ob du ihr Opferlämmchen wirst. Ich würde mich maximal ungenießbar zu machen versuchen :wink:

Das waren einfach ein paar Unverschämtheiten und Täuschungsversuche zuviel. Wie ich das leider kenne...

ach ja, genau, Gesprächsvermerk nennt sich das. War mir nicht mehr geläufig.
 

Claus.

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
18 Nov 2010
Beiträge
2.093
Gefällt mir
997
#36
Mit so Kleinigkeiten fängt es schon an. Da merkt die SB doch ganz genau, wie leicht Elo aus seinem Kurs und ganz woanders hin zu treiben ist.
Was ja auch bestens läuft, wie ich das hier sehe.....
Das stimmt bedingt; dann müsste man aber dem Kind einen anderen Namen geben - und erstmal diesen Namen kennen.
Und zuallerst ist natürlich noch zu beachten, daß die SB mit ihrem Email-Geschreibsel keinen ablehnenden VA erlassen konnte /erlassen hat. Uiii - dann hat sich die Trulla ja im Grunde noch überhaupt nicht geäußert.

Dann wurde bis jetzt lediglich heiße Luft und Verunsicherung erzeugt. Ich würde dazu sagen, es mag schon sein daß eine Akteneinsicht über den pAp beantragt werden soll, quasi um den "Dienstweg" einzuhalten. Aber die Akteneinsicht dann unter "Aufsicht" des pAp, im Büro des pAp, durchzuführen - erscheint mir rechtlich bedenklich. Dann käme irgendwas dabei raus vonwegen ´Freitag, den 27.12.2019 von 12:00 Uhr bis 12:15 Uhr´.

Vielmehr erscheint es mir dem JC zumutbar, einen extra PC für Akteneinsichten bereitzuhalten. Der auch in der Lage ist zum CDs zu brennen oder/und USB-Sticks zu formatieren und beschreiben (´mögliche Viren ect. von vornherein ausschalten´). Aufsicht ist nicht, allenfalls eine unaufdringliche Betreuung; Zeitbeschränkung ist ebenfalls nicht bzw. nur sehr eingeschränkt. Und der AE-Platz in einem halbwegs ruhigen Eck - hinter den Empfangsschaltern, im Büro des IT-Beauftragten, in einer Art Bibliothek o.ä. .

Die Akteneinsicht ist in § 25 SGB X geregelt. Wenn man von "des Kindes Namen" in Form ´Akteneinsicht beschränkt auf den Gesprächsvermerk sowie das Kurier-Schreiben´ wegkommen wollte, würde mir im Moment nur noch der § 83 SGB X "Auskunft an den Betroffenen" einfallen.

Der Gesprächsvermerk könnte noch unter den § 83 SGB X fallen. Aber bei dem angeblichen "Anschwärz-Brief" werden die sich wohl humpti-dumpti-sofort auf Abs. 4 berufen ... dann könnte man wochenlang über die richtige Nummer streiten:

(4) Die Auskunftserteilung unterbleibt, soweit

1. die Auskunft die ordnungsgemäße Erfüllung der in der Zuständigkeit der verantwortlichen Stelle liegenden Aufgaben gefährden würde,
2. die Auskunft die öffentliche Sicherheit gefährden oder sonst dem Wohle des Bundes oder eines Landes Nachteile bereiten würde oder
3. die Daten oder die Tatsache ihrer Speicherung nach einer Rechtsvorschrift oder ihrem Wesen nach, insbesondere wegen der überwiegenden berechtigten Interessen eines Dritten, geheim gehalten werden müssen,

und deswegen das Interesse des Betroffenen an der Auskunftserteilung zurücktreten muss.


:biggrin: wie wäre ... 2,45€ zu verblödeln?
1,45€ für Porto Großbrief (wg. dem Gewicht), und 1€ in 5ct-10ct-20ct -Stücken (fein säuberlich mit Tesa auf einen dünnen Karton geklebt) als Vorabzahlung Aufwendungsersatz Ausdrucke/Kopien nach JVEG für 2 DinA4-Seiten.
Natürlich schön mit BG-Nummer drauf; und evtl. gleich noch mit einem Hinweis auf andernfalls anfallende (ggf. sogar zu übernehmende) Fahrtkosten.
 

Holler2008

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
13 Dez 2008
Beiträge
1.681
Gefällt mir
727
#37
1. Den Gesprächsvermerk zum Meldetermin im VerBIS-System hat man dir zu geben ohne Antrag auf Akteneinsicht.

https://www.elo-forum.org/alg-ii/179829-neue-regel-2x-monat-jobcenter.html#post2165543

Beitrag 24 von Ozymandias:
"Bei der Nutzung des Verfahrens ist zu beachten, dass Betroffenen gemäß §§ 83, 84 SGBX jederzeit das Recht zusteht, Auskunft - auch in Form von Ausdrucken - über die über ihn gespeicherten Daten zu verlangen."
2. Und wenn du wegen dem Schreiben vom Kurierdienst Akteneinsicht beantragst und genehmigt bekommst und du die billig abfotografieren willst, man dich aber hindern will:

Beitrag 8:
https://www.elo-forum.org/alg-ii/191706-verbis-eintrag-meldetermin-anfordern-begruenden.html

Zitat von Schreiben des BMAS
"Nach § 25 Abs. 5 SGB X können die Beteiligten Auszüge oder Abschriften selbst fertigen, soweit die Akteneinsicht zu gestatten ist. Gegen die Ablichtung mit einer Digitalkamera bestehen insoweit keine Bedenken."
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

murkelino

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
5 Sep 2015
Beiträge
44
Gefällt mir
18
#38
Guten Morgen

es geht in die nächste Runde.
Heute morgen um 07:00 Uhr wurden mir 2 Briefe vom Jobcenter in den Briefkasten geworfen.

Einer enthält einen Sanktionsbescheid für den zu spät erhaltenen Brief.
Der andere mal wieder eine neue Einladung für den 23.05.

Die wird mich wohl wieder zur Sau machen,da ich den AVGS noch nicht eingelöst habe.

Ich habe die 2 Briefe abfotografiert und angehängt.
 

Anhänge

HermineL

Elo-User/in
Mitglied seit
4 Sep 2017
Beiträge
597
Gefällt mir
745
#39
Umgehend Widerspruch gegen den Sanktionsbescheid einlegen und auf § 37 SGB X verweisen.

Gleichzeitig die aufschiebende Wirkung beim SG beantragen.
 

murkelino

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
5 Sep 2015
Beiträge
44
Gefällt mir
18
#40
Ich habe gerade von Sanktionsfrei bescheid gekriegt,das sie sich um meine Sanktion kümmern und das am Dienstag eine Anwältin mit mir Kontakt aufnimmt.

Jetzt muß ich mir eine Strategie für Mittwoch zurecht legen.Denke jetzt schon mit Grauen an diesen Termin.
 

RonnyX

Elo-User/in
Mitglied seit
1 Mai 2018
Beiträge
172
Gefällt mir
32
#41
Deine Gründe aus der Anhörung hat der Kurierdienst gegenteilig benatwortet. Das kommt mir spanisch vor, aber da steht jetzt Aussage gegen Aussage. Die 10% wegen § 32 SGB II sind jetzt in der Röhre.

Den Termin am Mittwoch würde ich wahrnehmen.
Die Sache mit der Sanktion würde ich die Anwältin weitermachen lassen.
 

Sonne11

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
22 Mrz 2015
Beiträge
1.389
Gefällt mir
3.216
#42
Edit: Sache hast Du weiter gereicht! Das ist gut!

Das ist richtig! Widerspruch und dessen aufschiebende Wirkung beantragen. Man kann es für das Gericht ganz kurz halten.

Frage: willst und kannst Dud as einem Anwalt übergeben? Das JC lässt sich nämlich von Vorgängen ohne Anwalt nicht beeindrucken! Und dieser Fall hier ist klar auf Deiner Seite! Ein Anwalt würde denen nämlich Kosten verursachen!

Nächste Frage: willst Du das selbst machen? Stelle hier (wenn DU willst) Deinen Text rein und man wird Dir Verbesserungsvorschläge anbieten. Hebe Belege für Briefmarken auf, Umschläge und Papier kann man im Kiosk in kleiner Menge kaufen. Das JC wird sich nämlich weigern, Dir das Papier und die Umschläge zu erstatten! Das sehe ich schon kommen!

Meine Meinung: die Sache ist wohl so entschieden worden, da Du Wissen gezeigt hast und man Dich versucht hat zu verar***en! Bleibe bitte dran, am VerBIS Eintrag des Gesprächs und den Brief des Postdienstleisters zu bekommen! Das JC weiß genau woran Du bist und will Dich eines besseren belehren! Also, wenn DU es selbst machen willst, ohne Anwalt, dann für das GEricht mit anführen, dass man Dir die Nachricht des Postdienstleisters verwehrt hat und den Gesprächsvermerk absichtlich nicht übermittelt hat, da Du diese Sachen zum Nachweis der Aussagen des/der Sachbearbeiters haben wolltest. Denn mündlich hört man beim JC viel, wenn der Tag lang ist!

Ich würde nämlich nochmals das JC darauf hinweisen, dass ich Kopien der beiden Sachen haben will und man dafür keine Akteneinsicht beantragen braucht! Es ist auch nicht klar, ob man per Akteneinsicht überhaupt den Gesprächsvermerk einsehen kann, da man den Terminverlauf sehen müsste. Und das ist für mich was anderes als "Akteneinsicht" -wo sie Dir leistungs und einkommensrelevante Sachen vorlegen!

Ich würde hier auch dringend raten, sich wie bereits geschrieben gegen diese Person Beschwerden loszutreten! Die nächste Sanktion kommt!

Wichtige Frage: liegt dem Minderungsbescheid ein Berechnungsbescheid bei, der die Summen auflistet? Dieser muss auch eintreffen! Wie snd die Briefe angekommen, per Postzustellungsurkunde?
 

RonnyX

Elo-User/in
Mitglied seit
1 Mai 2018
Beiträge
172
Gefällt mir
32
#43
Antrag beim SG auf aW soll was bringen?
Der Verweis auf § 37 SGB X im Widerspruch soll dem TE was bringen?
 

murkelino

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
5 Sep 2015
Beiträge
44
Gefällt mir
18
#44
@Sonne11

die Briefe wurden heute morgen vom Kurierdienst in meinen Briefkasten geworfen.Keine Postzustellungsurkunde.

Ein Änderungsbescheid lag dem Sanktionsbescheid bei.

Ich werde auch weiterhin die Kopien verlangen.

Sollte das Gespräch am Mittwoch wieder ausarten,werde ich es abbrechen und zwei Türen weiter zum Teamleiter gehen.
Dieser ist zwar der Neffe meiner FM,aber das ist mir egal.
 

HermineL

Elo-User/in
Mitglied seit
4 Sep 2017
Beiträge
597
Gefällt mir
745
#45
Der Verweis auf § 37 SGB X im Widerspruch soll dem TE was bringen?
Die Behörde hat den Zugang des Verwaltungsakts zweifelsfrei nachzuweisen. Dazu zählt selbstverständlich auch der Nachweis das der Brief rechtzeitig eingetroffen ist.


Antrag beim SG auf aW soll was bringen?
Die aW ist dafür sinnvoll den Vollzug der Sanktion auszusetzen.
 

Sonne11

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
22 Mrz 2015
Beiträge
1.389
Gefällt mir
3.216
#46
Okay, Änderungsbescheid also vorhanden.

Mache Dir bitte für Mittwoch keine Sorgen! Schreibe mit was gesagt wird, dies entspannt das Gespräch. Wenn mein SB ganz dumme Aussagen getätigt hat, habe ich diese laut wiederholt und dabei aufgeschrieben! Da kam oft gleich ein Rückzieher, dies wäre so nicht gemeint usw. :icon_mrgreen::wink:

(AVGS) Schreibe Dir doch einen Satz auf den Zettel, den Du vorlesen könntest und einfach dabei bleibst! Einen wie z.B.: so ein Gutschein berechtigt und ich habe keinen beantragt, wie Sie wissen? Sie kennen doch die Vorgehensweise, oder kenne Sie die nicht? Wenn ich so einen Gutschein bei einem Träger einlöse, den ich gar nicht will, dann muss ich auch mit ihm Vereinbarungen schließen, oder nicht? Das wissen Sie doch, oder wissen Sie das nicht. Das von mir Fettgedruckte sitzt dann bei vielen! Es ist Psychologie für Kleinkinder. Aber sie wirkt! :wink:

Die Schreiben bezüglich Gesprächsnotizen kannst Du erwähnen! Aber ich würde sie einwerfen, nicht dem SB abgeben! Das macht denen Arbeit, wird wohl eingescannt und SB könnte es einfach in den :icon_tonne: werfen! Fahrtkostenantrag nicht vergessen! Und nach Tagen, kannst Du gerne vom Gespräch den Gesprächsvermerk verlangen! Man braucht dafür definitiv keine Akteneinsicht! Es ist in VerBIS eingetragen und steht einem nach der Auskunftspflicht zu! Und das sagte mir sogar ein TL!

Die Behörde hat den Zugang des Verwaltungsakts zweifelsfrei nachzuweisen. Dazu zählt selbstverständlich auch der Nachweis das der Brief rechtzeitig eingetroffen ist.
Die aW ist dafür sinnvoll den Vollzug der Sanktion auszusetzen.
Gehe doch bitte auf so etwas nicht ein. Kann keine ernste Frage sein und kein ernst zu nehmender User. :wink::popcorn::idea::icon_pause::cheer2:
 

RonnyX

Elo-User/in
Mitglied seit
1 Mai 2018
Beiträge
172
Gefällt mir
32
#47
Die Behörde hat den Zugang des Verwaltungsakts zweifelsfrei nachzuweisen. Dazu zählt selbstverständlich auch der Nachweis das der Brief rechtzeitig eingetroffen ist.
Der Nachweis ist erbracht, wird das JC behaupten. Und als *Zeuge* gilt die mail des Kurierdienstes, auch vor dem SG.

Die aW ist dafür sinnvoll den Vollzug der Sanktion auszusetzen.
Achso- Einfach ans SG einen Antrag auf aufschiebende Wirkung?
Bei 10%?

@Sonne11
Was ist hier nicht ernst zu nehmen?
 

HermineL

Elo-User/in
Mitglied seit
4 Sep 2017
Beiträge
597
Gefällt mir
745
#48
Der Nachweis ist erbracht, wird das JC behaupten. Und als *Zeuge* gilt die mail des Kurierdienstes, auch vor dem SG.
Ein Zeuge der täglich Hunderte von Briefen in verschiedene Briefkästen in zig Häuser einwirft soll sich exakt an "diesen" einen Brief erinnern und genau an die Uhrzeit ?
Na klar ich glaube auch noch an den Osterhasen. Zweifelsfrei ist was anderes.
Das der Zusteller das Haus genau beschreiben kann ist ja ein toller Beweis. Sieht er es doch jeden Tag und kann auch im Nachgang jederzeit vorbeigehen und schauen wie es aussieht.
Selbst Einschreiben sind nicht rechtssicher aber klar, so ein Beweis ist unwiederlegbar.

Träum weiter.

Was die 10% betrifft so gibt es da in der Tat unterschiedliche Sichtweisen bei Richtern. Fakt aber ist das es keine Bagatellgrenze bei existenzsichernde Leistungen gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:

RonnyX

Elo-User/in
Mitglied seit
1 Mai 2018
Beiträge
172
Gefällt mir
32
#49
Ein Zeuge der täglich Hunderte von Briefen in verschiedene Briefkästen in zig Häuser einwirft soll sich exakt an "diesen" einen Brief erinnern und genau an die Uhrzeit ?
Wir haben doch gelesen, was der Kurierdienst ans JC geschrieben hat. Und was verstehst du nicht an meinem Satz?:
Der Nachweis ist erbracht, wird das JC behaupten
Nicht ich behaupte das und ich halte es auch absolut unwahrscheinlich. Was zweifelsfrei ist, wird man dann sehen.

Was die 10% betrifft so gibt es da in der Tat unterschiedliche Sichtweisen bei Richtern. Fakt aber ist das es keine Bagatellgrenze bei existenzsichernde Leistungen gibt.
Nein, keine Bagatellgrenze.
Allerdings ziehen sich viele Gerichte ganz häufig auf die Entscheidung des BVerfG zurück und halten eine Minderung für 3 Monate sogar mit 30% für noch verfassungsgemäß.

Das ist dir doch bekannt, oder?
 

murkelino

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
5 Sep 2015
Beiträge
44
Gefällt mir
18
#50
So,nun habe ich gerade mit der Anwältin von Sanktionsfrei telefoniert.

Ich bin entsetzt,denn sie hat mir geraten das ich es dabei belassen sollte,da das JC den Zugang beweisen könnte.

Sowas unprofessionelles habe ich auch noch nicht erlebt.
(Klar,ich verzichte auf den Widerspruch und lasse die Dame vom JC damit durchkommen)

Dann werde ich den Widerspruch eben selbst schreiben.
Ohne Gegenwehr?Nicht mit mir.
 

TazD

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
12 Mrz 2015
Beiträge
4.582
Gefällt mir
5.339
#51
So,nun habe ich gerade mit der Anwältin von Sanktionsfrei telefoniert.

Ich bin entsetzt,denn sie hat mir geraten das ich es dabei belassen sollte,da das JC den Zugang beweisen könnte.

Sowas unprofessionelles habe ich auch noch nicht erlebt.
(Klar,ich verzichte auf den Widerspruch und lasse die Dame vom JC damit durchkommen)

Dann werde ich den Widerspruch eben selbst schreiben.
Ohne Gegenwehr?Nicht mit mir.
Danke! Das, was du da schreibst, bestätigt meinen Eindruck, den ich von sanktionsfrei und anderen Anbietern bzw Kanzleien habe, die dem Elo alles Mögliche versprechen, aber nur auf Masse, auf Textbausteine und möglichst wenig Arbeit setzen, damit das Gewinnmodell auch funktioniert.
 

Couchhartzer

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
30 Aug 2007
Beiträge
5.096
Gefällt mir
8.144
#52
Dann werde ich den Widerspruch eben selbst schreiben.
Das bleibt dir ja gottseidank auch unbenommen.
Und wenn du dann auch irgendwann mit dieser Sache noch vor das SG gehen solltest, dann stellst du gleich in dem Antrag beim SG auch den Beweisantrag, dass das SG bitte unbedingt diese angeblich schriftliche Behauptung des Kurierdientsmitarbeiters anfordern und auch den Kurierdienstmitarbeiter zur persönlichen Aussage laden soll.
Wenn SB das nämlich eventuell alles nur selber "erfunden" hatte, sollte sich ggf. mit diesem Beweisantrag das Alles in Luft auflösen lassen und möglicherweise dem SB ganz gehörig um die Ohren fliegen.
 
G

Gast1

Gast
#53
@Couchhartzer, vielleicht hat sich die Arbeitsvermittlerin das ja gar nicht ausgedacht, sondern der Briefzusteller hat sich da eine Notlüge ausgedacht, damit er nicht von seinem Arbeitgeber eine Abmahnung kriegt oder gefeuert wird.
 
Mitglied seit
13 Mai 2018
Beiträge
57
Gefällt mir
0
#54
Hast Du eigentlich beim wegen des Verhaltens vom SB mal offiziell eine Dienstaufsichtsbeschwerde zusammen mit Beistand bei deren Vorgesetzten eingereicht?
 

Couchhartzer

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
30 Aug 2007
Beiträge
5.096
Gefällt mir
8.144
#55
@Couchhartzer, vielleicht hat sich die Arbeitsvermittlerin das ja gar nicht ausgedacht, sondern der Briefzusteller hat sich da eine Notlüge ausgedacht, damit er nicht von seinem Arbeitgeber eine Abmahnung kriegt oder gefeuert wird.
Sehr gut bemerkt, denn genau deswegen lautete meine Formulierung auch sehr deutlich erkennbar:
Wenn SB das nämlich eventuell alles nur selber "erfunden" hatte,
:wink:
 

karpfen

Elo-User/in
Mitglied seit
5 Nov 2008
Beiträge
347
Gefällt mir
137
#56
So,nun habe ich gerade mit der Anwältin von Sanktionsfrei telefoniert.

Ich bin entsetzt,denn sie hat mir geraten das ich es dabei belassen sollte,da das JC den Zugang beweisen könnte.

.
problem ist, du hast den zugang des briefes ja selbst zugegeben - mit der mail an das jobcenter/den kurierdienst. das war ein großer fehler! den wird das jobcenter gegen dich verwenden. die anwältin hat da leider recht.
 

murkelino

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
5 Sep 2015
Beiträge
44
Gefällt mir
18
#57
Hallo an Alle

Heute morgen hatte ich ja mal wieder einen Termin bei meiner FM.

Ist genauso gelaufen wie immer.

Meinem Beistand wurde sofort wieder der Mund verboten.Dann
wurde mir verboten meinen Beistand anzugucken (nachdem ich meinen Kopf zum Beistand gedreht habe als sie mich anpampte weil ich den AVGS noch nicht eingelöst habe.)

Ich habe ihr gesagt das ich 3 Monate habe um nach einem Träger zu suchen und das ich mein Recht darauf wahrnehme.
Darauf entgegnete sie das ich das nur sagen würde um die 3 Monate abzusitzen und das sie das nicht akzeptiert.
Sie würde mich jetzt sofort in eine Maßnahme zuweisen.Dort müsste ich dann hin.

Sie hämmerte am PC rum und dazwischen kamen immer kleine Beleidigungen.
Dann legte sie mir eine EGV vor und fragte ob ich unterschreibe oder direkt einen VA haben will.

Ich sagte das ich die Unterschrift ja nicht verweigere,sondern mein Recht auf Prüfung wahrnehme und die EGV mit nach Hause nehmen möchte.

Widerwillig räumte sie mir eine Prüfzeit bis zum 01.06.2018 ein.
Dafür bekam ich wieder so einen Terminzettel.
Als ich fragte ob ich die EGV am Empfang abgeben könnte,entgegnete sie nur:Nein,wir haben dann wieder einen Termin
(Also lädt die mich jetzt wirklich jede Woche ein)

Könnt ihr mir was zur EGV sagen?
Ich werde diese auf keinen Fall unterschreiben.
 

Anhänge

wolf77

Elo-User/in
Mitglied seit
26 Okt 2006
Beiträge
605
Gefällt mir
327
#58
"Hinweise:
(...)

Sie sind zur sofortigen Vorlage von neuen Arbeitsverträgen verpflichtet"


öhhh...nein?!
 
E

ExitUser

Gast
#59
1. Zettel steht unten "Rechtsfolgenbelehrung siehe Rückseite". Steht da was? Wenn nicht, ist das kein rechtmäßiger Meldetermin, den du wahrnehmen musst.

Darüberhinaus steht da absolut überhaupt kein Meldegrund und somit hat dieser Zettel sowieso keine rechtliche Bewandnis.
 

Couchhartzer

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
30 Aug 2007
Beiträge
5.096
Gefällt mir
8.144
#60
Widerwillig räumte sie mir eine Prüfzeit bis zum 01.06.2018 ein.
Dafür bekam ich wieder so einen Terminzettel.
Dieser Terminzettel ist keine rechtlich zulässige und gültige Einladung (es fehlen komplett zulässiger Einladungsgrund und Benennung der Rechtsgrundlagen) und daher komplett wirkungsfrei, denn er entspricht nicht einmal ansatzweise in der Form den gesetzlichen Vorgaben für das Einladungsinstrument und zudem wäre die Abgabe einer EGV auch kein rechtlich zulässiger Einladungsgrund.


Könnt ihr mir was zur EGV sagen?
Allerdings (zumindest zu ein paar wenigen aber wichtigen Dingen):

  1. Die Ziele werden in der Hauptausrichtung mit (fett hervorgehoben) "Ausbildung zur Floristin" und "Alternativ eine Umschulung zur Verkäuferin" angegeben. Dann aber wird abverlangt dich auch auf Helferstellen und auch Zeitarbeitsstellen bewerben zu müssen, was den Hautzielen "Ausbildung" / "Umschulung" aber vollumfänglich entgegensteht, denn damit würden die Hauptziele blockiert werden. Somit korrespondieren die Hauptzielangaben nicht mit dem Abverlangen der Bewerbungspflicht auf Helferstellen und Zeitarbeitsstellen, was die EGV in diesen Regelungen schon widersprüchlich und damit unbestimmt macht.
  2. Die vorgegebenen Abgabefristen für den Nachweis von monatlich 6 Bewerbungsbemühungen stellen eine feste Frist dar und das ist gemäß Rechtsprechungen unzulässig, da diese festen Abgabefristen zum jeweils 30.des Monats nicht im Geringsten die Eingliederung fördern und zudem auch diese Regelung die gesetzlich vorgesehene Sanktion i.H.v. 10% bei Verstoß gegen ein Meldeversäumnis zur Abgabe auf unzulässige 30% Sanktionsrisiko wegen Verstoß gegen eine EGV-Regelung rechtswidrig erhöhen.
  3. Die EGV soll eine Gültigkeit ab dem 23.05.2018 haben, was aber ein Gültigkeitsbeginn in der Vergangenheit der Vergangenheit wäre, wenn man dir gem. diesem "Terminzettel" eine Unterschriftfrist bis zum 01.06.2018 einräumt. Das ist so in dieser Form ebenfalls komplett rechtswidrig und unzulässig, denn Regelungen dürfen nicht für bereits vergangene und damit nicht mehr erfüllbare Zeiträume festgelegt werde.


Diese nur drei genannten Auffälligkeiten sind meiner Ansicht nach schon Grund genug das so nicht zu unterschreiben, denn man würde sich damit selber ein paar Sanktionsfallen stellen.
 
E

ExitUser

Gast
#62
Hier noch die Rückseite des Terminzettels.
Ah ok, ist aber aus den schon genannten Gründen sowieso unerheblich, weil der Meldegrund komplett fehlt. Ausserdem fehlen die beiden Meldeparagrafen (59 SGB II iVm 309 SGB III), welche die Erstattung von Fahrtkosten und die Mitnahme eines Beistandes ermöglichen würden.

Somit musst du dort nicht erscheinen - weder beim Termin noch bei der Maßnahme (wenn du keine Extra-Zuweisung hast) - sondern kannst ganz entspannt den VA abwarten und Tee trinken:icon_pause:

Die EGV soll sie mal schön genauso als VA erlassen, dann lacht der Richter sich kaputt (falls es vors Gericht gehen sollte).

Hast du mal recherchiert, ob diese Maßnahme ESF-gefördert ist? Denn dann wäre sie eh freiwillig.
 

murkelino

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
5 Sep 2015
Beiträge
44
Gefällt mir
18
#63
Ich habe schon alles mögliche bei Google zu dieser Massnahme eingegeben.
Ich kann nichts dazu finden.

Das mit den fehlenden Meldeparagrafen ist mir garnicht aufgefallen.Gut zu wissen.Dankeschön
 
Mitglied seit
13 Mai 2018
Beiträge
57
Gefällt mir
0
#64
Muß mich über das Verhalten der SB wundern, sie sollte eigentlich wissen, das sie dem Beistand nicht einfach den Mund verbieten kann.
Was meint eigentlich Dein Beistand dazu, äußert der sich garnicht zu dem Verhalten der SB?
 

HermineL

Elo-User/in
Mitglied seit
4 Sep 2017
Beiträge
597
Gefällt mir
745
#65
problem ist, du hast den zugang des briefes ja selbst zugegeben - mit der mail an das jobcenter/den kurierdienst. das war ein großer fehler! den wird das jobcenter gegen dich verwenden. die anwältin hat da leider recht.
Unsinn.

Es ist nicht strittig das der TE den Brief erhalten hat sondern ob er ihn zeitgerecht erhalten hat.

Die Behörde hat nicht nur den Zugang zu beweisen sondern auch die fristgerechte Zustellung so das der TE in der Lage war dem Folge zu leisten.
 

Sonne11

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
22 Mrz 2015
Beiträge
1.389
Gefällt mir
3.216
#67
Somit musst du dort nicht erscheinen - weder beim Termin.....
Es ist gut TE darauf hinzuweisen, dass es die §309 und §59 zudem eine Rechtsfolgenbelehrung für eine korrekte Vorladung braucht. Aber ich wäre mit festen Aussagen, dass man nicht erscheinen braucht eher vorsichtig. Optionskommunen (OK) basteln sich vieles selbst und weisen auf Paragrafen nicht so hin, wie die AfA und & JC es machen.

Und laut SGB muss man sich beim Leistungsträger (OK) einfinden, ganz besonders, wenn dazu eine Rechtsfolgenbelehrung besteht, denn hauptsächlich danach wird sich eine Richterin richten. Und so lange es beim Gespräch um Arbeit und EGV geht wird der Zweck erfüllt.

So lange, wie @TE diese Schmierzettel-Vorladungen nicht von einer der OK weisungsbefugten Stelle auf ihre Gültigkeit überprüfen lässt, würde ich nicht verbindlich raten "Du musst dort nicht erscheinen" -denn da wäre ich mir nicht so sicher! Diese Zettel sind ja vom/n Leiter/in abgesegnet + RFB.

Wollte nur darauf hinweisen. Für mich ist das auch keine richtige Vorladung, aber ich würde niemanden unbedacht in Sanktionen schicken wollen.

Dieser Terminzettel ist keine rechtlich zulässige und gültige Einladung (es fehlen komplett zulässiger Einladungsgrund und Benennung der Rechtsgrundlagen) und daher komplett wirkungsfrei, denn er entspricht nicht einmal ansatzweise in der Form den gesetzlichen Vorgaben für das Einladungsinstrument und zudem wäre die Abgabe einer EGV auch kein rechtlich zulässiger Einladungsgrund.
Richtig, aber es braucht ja auch nur um etwas mehr zu gehen als die Abgabe der EGV, denn es werden dann womöglich Nachfragen nach dem AVGS gestellt. Leider werden die Vorladungen dafür genutzt, die Elo antanzen zu lassen, weil es ausgekostet werden kann einen VA persönlich auszuhändigen oder mit persönlichen Meinungen des SB den Elo zu erniedrigen. Aber das SB braucht dann vor Gericht anzugeben, dass noch mehr besprochen werden sollte und schon könnte eine Sanktion bestätigt werden.

So wie @TE hier alles über sich ergehen lässt, sogar mit Beistand, scheint SB keine Furcht vor irgendetwas zu haben zu brauchen. Und ob Fahrtkosten zu den Terminen beantragt werden, weiß ich auch nicht. Man kann hier im Forum auch nur vieles Aufzeigen und anbieten, aber Betroffene(r) muss dann selbst die Umsetzung wollen und vielleicht auch ganz konkret nach Hilfe fragen. Bei solchen SB helfen nur Beschwerden und das weit oben, dann läuft die stinkende Suppe schon nach unten!

Nachtrag: selbst die Rechtsfolgenbelehrung, wie sie geschrieben ist, ist für mich lächerlich und unvollständig. Aber sie ist da und sie verweist auf das SGB. Und wie gesagt, ich würde die Prüfung der Richtigkeit nicht einem Richter überlassen wollen. Man kann die Einladungen la kopieren und an Stellen schicken und fragen, ob sie so mit dem SGB vereinbar sind.
 
Zuletzt bearbeitet:

murkelino

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
5 Sep 2015
Beiträge
44
Gefällt mir
18
#68
@Sonne11

Fahrtkosten habe ich bis jetzt immer beantragt.

Beschwerde über die FM ist auch raus,dazu noch Datenlöschung,Untersagung der Weitergabe meiner Daten.
Erneute Forderung vom Gesprächsvermerk und Kurierschreiben(an die Teamleitung),Widerspruch zur Sanktion.
Also müsste die Dame einiges zu tun haben.

Wo kann ich die Terminzettel denn überprüfen lassen?
Beim zuständigen Landratsamt?Würde ich dann auch noch sofort in Angriff nehmen.
 

Sonne11

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
22 Mrz 2015
Beiträge
1.389
Gefällt mir
3.216
#69
Das finde ich sehr gut! Bedenke immer, dass Du diese Person auch in Zukunft ertragen musst und es eine Behörde ist mit simplen Mitarbeitern, die nicht wirklich viel zu sagen haben. Deshalb sagen die ja auch so viel! :wink::icon_mrgreen: Lasse Dich nicht beleidigen oder einschüchtern.

Die Vorladungen würde ich an die AfA schicken, mir Mail Adressen suchen. Die Bundesagentur muss ja die höchste Stelle sein, die könnte man auch kontaktieren. Landratsamt weiß ich nicht, die sind dann wohl sehr befangen da einbezogen. Ich bin da überfragt. Warte noch auf andere Antworten.
 
E

ExitUser

Gast
#70
dann vor Gericht anzugeben, dass noch mehr besprochen werden sollte und schon könnte eine Sanktion bestätigt werden.
was die Sache ja nicht rechtmäßiger machen würde.

Denn eine rechtskonforme Einladung sieht anders aus und muss Mindeststandards erfüllen, um sanktionsbewehrt zu sein. Ein zulässiger Meldegrund gehört dazu, denn die Zumutbarkeit für die Einladung muss ja überprüfbar sein.

Ein komplett nicht-vorhandener Meldezweck/Meldegrund geht garnicht. Wo kommen wir denn da hin, wenn die einen nach Lust und Laune - und womöglich noch auf eigene Kosten völlig sinnfrei - und unter Androhung von Sanktionen - einladen könnten?

Natürlich hätte ich darauf hinweisen können, dass die versuchen könnten, zu sanktionieren - da hast du ja recht - aber das können die doch sowieso immer?

Ich finde, irgendwo hörts halt auf und ich würde denen zumindest möglichst viel Arbeit machen, sprich
  • Widerspruch gegen die Einladung einlegen (um die Rechtmäßigkeit zu klären)

  • Antrag auf Auskunft und Beratung (13-15 SGB I) stellen mit der Frage nach dem rechtlichen Gehalt dieses Schriftstücks (ohne die entsprechenden Meldegründe und Meldeparagrafen)
und auf jeden Fall

  • Fahrtkostenantrag für den Termin stellen
:icon_pause:
 

murkelino

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
5 Sep 2015
Beiträge
44
Gefällt mir
18
#71
Einen Widerspruch gegen diese Einladung werde ich morgen machen und Antrag auf Auskunft und Beratung auch

Die wird sich freuen
 
G

Gast1

Gast
#72
@Sonne11: Jobcenter in Optionskommunen sind den dort örtlichen Arbeitsagenturen nicht unterstellt. Denn in Optionskommunen ist der alleinige Betreiber des Jobcenters die jeweilige Kommune. Das Landratsamt z.B. wäre also hier als Aufsichtsbehörde schon der richtige Ansprechpartner, bzw. der Bürgermeister, falls es sich bei dieser Optionskommune um eine kreisfreie Stadt handelt.

Einbettung in die Kommunalverwaltung

Die Organisation der Bearbeitung des Arbeitslosengeldes II ist bei den optierenden Trägern [Optionskommunen] sehr unterschiedlich geregelt. So arbeiten die kommunalen „Hartz-IV-Stellen“ (z. T. auch „kommunale Jobcenter“) zum Teil als Unterabteilungen des traditionellen Sozialamtes, als eigenes Amt innerhalb der Kommunalverwaltung als aus der Verwaltungshierarchie herausgelöste Stabsstellen oder als von der Verwaltung getrennter kommunaler Eigenbetrieb.
Quelle: Wikipedia

@murkelino, ist Deine Kommune hier gelistet?

http://www.optionsnavigator.de/frmalpk.htm

Falls ja, handelt es sich eindeutig um eine Optionskommune, in der sich Dein Jobcenter befindet.
 
Mitglied seit
2 Jul 2011
Beiträge
4.754
Gefällt mir
10.743
#74
Fragst du dich nicht, wie es dazu kommt, daß ausgerechnet DIR immer wieder so 'ne dreiste Show geboten wird?
Ich ließe die gar nicht gewähren.
Nein - meine Schlagfertigkeit fiel nicht vom Himmel.
Die habe ich mir mit Selbstgesprächen antrainiert, indem ich mir vor Streßgesprächen vorstellte, was mein Gegner nun schon wieder Freches sagen könnte - und - was ich darauf erwidern kann.
Mit der Vorbereitung muß ich nicht so oft denken "hinterher ist man immer schlauer".

[...] Meinem Beistand wurde sofort wieder der Mund verboten. [...]
Hast du der SB nicht den Zettel hingelegt auf dem sinngemäß steht:
was der Beistand sagt, gilt als von dir gesagt - so lange bis du nichts Gegenteiliges vermeldest.
?
Den genauen Wortlaut findest du in den gesetzlichen Regelungen zu Beiständen.
Solche Texte habe ich immer auf meinem E-Reader dabei.
[...] Dann wurde mir verboten meinen Beistand anzugucken [...]
Rofl. DER war gut.
Das ist ja wie im christlichen Kinderheim der frühen 60er.
Wie reagierst du denn auf sowas?
Ich würde JEDES Gegenüber, das mir SO kommt, ins Leere laufen lassen.
Was will sie denn tun wenn du solch übergriffige Ansagen einfach wie ein bockiges Kind IGNORIERST - und trotzdem rüber guckst?
Will sie dir eins aufs Patschehändchen geben?
[...] Darauf entgegnete sie das ich das nur sagen würde um die 3 Monate abzusitzen und das sie das nicht akzeptiert. [...]
Ihre Vermutungen soll sie mitteilen wen es interessiert.
Das debattiere ich auch nicht mit derart auf Krawall gestrickten Machtmenschen.
Alles was SB meint, nicht akzeptieren zu müssen/wollen, soll SB schriftlich darlegen.
Das läßt sich doch alles - gaaanz in Ruhe - vorm SG klären. :biggrin:
[...] dazwischen kamen immer kleine Beleidigungen. [...]
Bei jeder Beleidigung solltest du nachfragen, ob sie so nen Bullshit auch schriftlich verfassen würde. Das würde weniger feige auf dich wirken als ihre unterm Teppich-Vorguckerei.
Frag, ob du dir Sorgen machen müßtest, daß ihre nunmehr dauerhaften "Stimmungsschwankungen" medizinische Ursachen haben könnten.
In einschlägiger Literatur sei nachzulesen: Anzeichen für aus der Balance geratene Menschen seien überaus schlechte Manieren, die sich genau so unzivilisiert Bahn brechen, wie ständig bei ihr zu beobachten.
Bei solchen Worten würde ich einen besonders arglosen Blick aufsetzen.
Die Symptome für Hormonschwankungen seien geradezu schulbuchmäßig. :biggrin:
Warum sie sich nur so quält?
An ihrer Stelle würde ich mir Stimmungsaufheller verordnen lassen.
Das würde ich gaaaanz freundlich, beinahe mitfühlend rüber bringen.

Falls sie immer noch weiter "schnappt":
Nun ist aber gut.
Damit solle sie künftig ihren Friseur behelligen.
Der kann nämlich nicht weglaufen.
Ich hingegen stünde als Projektionsfläche für ihre Unzulänglichkeiten nicht weiter zur Verfügung.

So - machen wir mal weiter im Text, wir wollten hier nämlich keine Wurzeln schlagen.

Ich vermute, du reagierst wie das hypnotisierte Kaninchen vor der Schlange.
Dabei weißt du doch schon von den letzten Malen, daß es ätzend wird.
Wenn du es gestattest.
Wappne dich und wirf die stinkenden Bälle dergestalt zurück, daß sie dir nicht am Zeug flicken kann.
[...] Dann legte sie mir eine EGV vor und fragte ob ich unterschreibe oder direkt einen VA haben will.[...]
Die richtige Antwort war:
Weder noch.
[...] Widerwillig räumte sie mir eine Prüfzeit bis zum 01.06.2018 ein.[...]
Sind das 14 Tage?
Wenn nein, faxe ihr mit Sendeprotokoll, daß du die Frist auf das ortsübliche Maß zu verlängern gedenkst und dich gegebenenfalls nach der Beratung von dir aus zu ihrem EGV-Vorschlag äußern wirst, an dessen Ausarbeitung du nicht beteiligt wurdest.
Sicher hat sie bei ihrem Vorschlag nur nicht bedacht, daß es besonders in der Ferienzeit nicht an dir ist, so schnell einen Termin bei Rechtsbeiständen zu bekommen.

Somit hast du Papier für die Akte erzeugt, das ein kleines Schlaglicht auf die vorangegangene Szene werfen kann.

Diese Frist ist nämlich nicht von SB-Gnade abhängig, sondern davon, wie DU DEINE berechtigten Forderungen VERTRITTST.
[...] Dafür bekam ich wieder so einen Terminzettel. [...]
Dazu hast du bereits nachvollziehbare Ratschläge erhalten.
[...] Ich werde diese auf keinen Fall unterschreiben.
Das ist doch schon mal eine kluge Schlußfolgerung. :wink:
 

Sonne11

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
22 Mrz 2015
Beiträge
1.389
Gefällt mir
3.216
#75
Sehr wichtig ist es bei Terminen mitzuschreiben, so muss man das SB nicht immer angucken oder sich ein Guck-Objekt suchen. :wink: (das Geschriebene Notizen nennen, SB hat keinen Anspruch auf Notizen) Und den Stuhl würde ich, wie @Pixelschieberin andeutet zu meinem Beistand drehen und Beistand angucken und mich nur gelegentlich zu SB drehen.

Vieles sind hier einfach nur Ideen und man setzt das dann auch langsam um, wenn man es mag und kann. Also ich habe mich um 180° gewandelt und man spürt förmlich die Anstrengung die SB-Gewohnheiten ablegen zu müssen, wenn ich dran bin. :biggrin::icon_hihi: Habe aber alles lernen müssen.
 

murkelino

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
5 Sep 2015
Beiträge
44
Gefällt mir
18
#76
Danke@Pixelschieberin

Ich selbst merke das ich mir zu viel gefallen lasse.
Aber von Termin zu Termin fällt es mir leichter zu reagieren.
(besser spät als nie)

Ich habe ihr gesagt das ich keine Steuergelder verschwenden will und nicht vorhabe Maßnahmekönigin zu werden.
Sie soll sich einen anderen Maßnahme Hopper suchen.
Die hat mich nur angeguckt und ist dann schnell drüber weg gegangen.

Ich habe mir auch das angucken meines Beistands nicht verbieten lassen.
Die ist doch nicht meine Erziehungsberechtigte.

Das mit dem Fax um die Frist zu verlängern ist Super! Das werde ich auf jeden Fall machen.
 

Claus.

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
18 Nov 2010
Beiträge
2.093
Gefällt mir
997
#78
Das mit dem Fax um die Frist zu verlängern ist Super! Das werde ich auf jeden Fall machen.
Das Fax würde ich aber erst Mitte nächster Woche raushauen. Ala, du hast dich ja bemüht ... aber es hat sich herausgestellt, daß die eingeräumte Zeit einfach zu kurz ist. Darum ...

Und evtl. nicht einfach "Bitte um Fristverlängerung" sondern "Antrag auf Fristverlängerung bis [Datum]".
Dir stehen bislang (nur) 7 büroübliche Werktage zur Verfügung. Eine Verlängerung auf 10 wird dir m.M.n. ganz sicher niemand verwehren (außer die Trulla^^).

Es könnte aber selbst eine Verlängerung bis einschl. 06.06. reichen. Denn a) soll deine ausgelagerte Verfolgungsbetreuung bereits am 04.06. beginnen, und b) würde ich direkt erwarten, daß die Kuh vor lauter Schaum vorm Maul gleich Ende nächster Woche, und damit voreilig, einen EGV-VA raushaut.

Mit dem Widerspruch gegen die Meldeaufforderung würde ich persönlich auch noch ein paar Tage warten. Und nicht vergessen^^, gleich die aW dazu beantragen (ginge durchaus auch beim JC - Rechtsbearbeitungsstelle SGG).

In meinen Augen fehlt dem Terminwisch (auch) der Verwaltungsakt-Charakter; ist irgendwo im SGB X zu finden - Namenswiedergabe des Erstellers usw. .

-> Und, sagt mal Leute ... braucht es neuerdings keine Individualisierung der RFB mehr?

Die EGV soll sie mal schön genauso als VA erlassen, dann lacht der Richter sich kaputt (falls es vors Gericht gehen sollte).
Jup, das Ding als EGV-VA wäre witzig ... will haben :icon_lol:

So ein paar Schoten:
- Seite 2 Begründung; weshalb sollte Unterstützung bei der Suche nach Helferstellen notwendig sein? Nach einer Ausbildungstelle würde mir ja noch einleuchten, aber beides - sicher nicht
- Seite 2 letzte Zeile über 2.; die Daten-Klausel wäre in einem VA auch geil^^
- Seite 2 unten; 180€ Bew. pro Halbjahr riecht nach massig Müll, dazu keine Kostenangabe pro Bewerbung, und keine Obergrenze
- Seite 3 Hinweise Abs. 2; "[...] und nach Aufforderung umgehend ärztliche Atteste sowie eventuelle Renten- und Kurbescheide vorzulegen." riecht nach ´da dürfen deren Rechtsverdreher ggf. ziemlich viel überarbeiten´
- Seite 4 beide Kasterl; ´konkret´ sieht anderst aus, nicht "alle zumutbaren Stellen u.ä.", dazu
- Seite 4 beide Kasterl die jew. letzten 3 Zeilen; subjektive Eindrücke [mir fehlt ein Smiley der ´nen Vogel zeigt] :icon_kratz:
- Seite 5; du hast schon eine "konkrete" Ausbildungsstelle?

Hattest du eigtl. eventuell schon mal eine EGV? Bis wann ging die? ... bis auf weiteres :icon_mrgreen:?
 
Mitglied seit
2 Jul 2011
Beiträge
4.754
Gefällt mir
10.743
#79
@ Claus
Bis auf ein kleines Detail bin ich ganz bei dir:
[...]Und evtl. nicht einfach "Bitte um Fristverlängerung" sondern "Antrag auf Fristverlängerung bis [Datum]". [..]
Ich "beantrage" meine Rechte in Fällen, wo ich schikaniert werden soll auch nicht mehr, sondern setze SB über berechtigte Forderungen nur noch in Kenntnis.
Wo steht denn, daß SB diese Fristen eigenmächtig - zum Nachteil des HE - beschneiden darf?
Der informierte HE läßt SB quatschen und setzt einfach eine realistische Frist.
Eine rechtskonforme, bzw allgemein übliche.

Das macht der vorausschauende HE schriftlich und nachweisbar.
Er vergißt bei der Mitteilung nicht zu erwähnen, daß SB nicht bereit war, auf ihn einzugehen, sondern eigenmächtig diktiert hat.

Sollen aufgeschreckte SB doch mit unüberlegten Übersprungshandlungen baden gehen.
 

murkelino

Elo-User/in
  Th.Starter/in   
Mitglied seit
5 Sep 2015
Beiträge
44
Gefällt mir
18
#80
Das Fax bezüglich der Fristverlängerung habe ich gestern schon rausgehauen.
Ich habe um eine Verlängerung bis einschließlich 06.06.2018 gebeten.

Wird die sowieso ablehnen.
Ich gehe davon aus das ich beim Termin am 01.06. direkt einen VA bekomme.

Ich hoffe inständig das dieser genauso schön ist wie diese EGV.(Darf ein VA sich denn wesentlich von dieser EGV unterscheiden?)

Eine EGV hatte ich zuletzt 2015.Nachdem ich nicht unterschreiben wollte habe ich einen VA gekriegt.
Dieser wurde aber kurze Zeit später zurück gezogen.

Eine konkrete Ausbildungstelle habe ich nicht.
Es geht eigentlich um einen Bildungsgutschein nach dem ich
gefragt habe.
Aber laut ihrer Aussage hätte ich erst Aussicht auf so einen Bildungsgutschein wenn ich vorher "guten Willen" zeigen würde und die von ihr auferlegten Maßnahmen durchlaufen würde.

Aber Sorry,wenn das die Bedingung ist,dann will ich garkeinen Bildungsgutschein mehr haben.
Zumal ich mittlerweile schon über 40 bin.
 
Mitglied seit
2 Jul 2011
Beiträge
4.754
Gefällt mir
10.743
#81
[...] Wird die sowieso ablehnen.
Ich gehe davon aus das ich beim Termin am 01.06. direkt einen VA bekomme. [...]
Macht nichts.
Dann wird im WS zu den (erwarteten) Rechtswidrigkeiten auch noch auf die geforderte Fristverlängerung Bezug genommen.
Das untermauert die Nicht-Verhandlungsbereitschaft der SB.
[...] Aber laut ihrer Aussage hätte ich erst Aussicht auf so einen Bildungsgutschein wenn ich vorher "guten Willen" zeigen würde und die von ihr auferlegten Maßnahmen durchlaufen würde. [...]
Das klingt nach Erpressung.

Maßnahmen dürfen lt. Rechtsprechung nicht zur Disziplinierung des HE mißbraucht werden.
Daß HE in den meisten Maßnahmen zur Statistik-Schönung geparkt werden sollen, ist ein offenes Geheimnis.

Bei solchen Gelegenheiten würde ich gleich nachsetzen, was SB dir in die Hand zu geben gedenkt, womit du die Wurst "Bildungsgutschein", die dir leider nur vor die Nase gehängt wird, auch EINFORDERN kannst.
Dann wird wahrscheinlich sehr angestrengt in die Tastatur geklappert oder das Thema gewechselt.
Wenn auf Nachhaken immer noch nichts gerichtsverwertbares rüber wächst, konstatiere ich, daß DAS so lange ein äußerst unseriöses "Angebot" ist, bis nicht fest vereinbart wird, daß ich nach der Teilnahme an Maßnahme "Downgrade für Noch-Nicht-Dummies" den Bildungsgutschein erhalte.

Wer aktiv an seiner Zukunft schraubt, kann schlechter zum Spielball gemacht werden.

Um mündliches - und vor Gericht völlig irrelevantes - Rumgeeier zu beenden, beantrage diesen Gutschein NACHWEISBAR und lege im schriftlichen Antrag dar, warum der Anbieter Mach-Mich-Schlau genau der richtige ist, um dein Ziel, alsbald in sozialversicherungspflichtige Arbeit zu kommen, unterstützend zu begleiten.

Mach in dem Antrag ruhig klar, daß du keine sinnlosen Maßnahmen (mehr) mitzumachen gedenkst.
Lege dar, daß du dich nicht (mehr) unwidersprochen zum Mittäter machen lassen wirst, sollte SB wider alle Vernunft beschließen, gegen das Gebot der Wirtschaftlichkeit zu verstoßen.
[...] Aber Sorry,wenn das die Bedingung ist,dann will ich garkeinen Bildungsgutschein mehr haben. [...]
Diese Reaktion von dir zu erhalten, war das Ziel der Übung.
Das ist nämlich preiswerter als Bildungsgutscheine, die dem HE weiter bringen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben Unten