Brenzliger Krankheitsfall in der Familie / Gefangen in Maßnahme

Shoshanna

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Hallo!

Ohne all zu sehr ins Detail zu gehen mag ich hier mein Problem schildern, da ich selbst auf keinen grünen Zweig komme.

Im näheren Umfeld (engster Familienkreis) gibt es einen schweren Krankheitsfall. Die Person ist nicht pflegebedürftig, also nicht in rechtlichem Sinne. Ich bin auch nicht für die Pflege zuständig.
Die Krankheit der Person ist tödlich. Es ist nicht abzusehen "wie lange es noch geht" sozusagen.
Ich denke, hoffe, es ist klar, worauf ich hinauswill.

Ich sitze hier mit unterschriebener Eingliederungsvereinbarung (wusste es nicht besser) und mit einer Maßnahme die seit Montag läuft fest und ein paar hundert Kilometer erlebt jemand, bei dem ich gern sein möchte, vielleicht seine letzten Wochen.

Das ist auch so eine Sache, momentan ist es kritisch, die Person kann sich aber noch einmal fangen. (die Hoffnung stirbt zuletzt) Kann mir da jemand vorwerfen, dass es "doch nicht so dringend" ist?

Gibt es da irgend eine Möglichkeit für mich? Zeit- und Ortsnähe kann ich gewährleisten. Habe mir überlegt Post einfach nachschicken zu lassen. Gibt es Termine setze ich mich in den Zug und fahr kurz zurück.

Aber ist das ein Grund für eine Sperrzeit, ein Grund die Maßnahme abzubrechen, den das Amt annehmen würde? Eine Bescheinigung von diversen Ärzten würde ich bekommen.
Und wenn nicht, kann ich Sanktionen riskieren oder wären die fatal?

Ich weiß wirklich nicht, was ich machen soll.
 

Speedport

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AW: Brenzlicher Krankheitsfall in der Familie / Gefangen in Maßnahme

Für mein Gefühl kannst Du nur einen entsprechenden Antrag stellen - die Erfolgsaussichten sehe ich eher pessimistisch.

Anständiges menschliches Verhalten ist Privatvergnügen und man muß es sich entweder leisten können oder die negativen Auswirkungen akzeptieren.

Ein Anspruch auf die Finanzierung durch die Allgemeinheit besteht meiner Meinung nach nicht.

Wirklicher Anstand beweist sich besonders in widrigem Umfeld.
 

Sprotte

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Ich sitze hier mit unterschriebener Eingliederungsvereinbarung (wusste es nicht besser) *und mit einer Maßnahme die seit Montag läuft fest und ein paar hundert Kilometer erlebt jemand, bei dem ich gern sein möchte, vielleicht seine letzten Wochen.
Das* dürfte ein Problem sein,deshalb sehe ich die Sache genau so pessimistisch wie Speedport.

......ein Grund die Maßnahme abzubrechen, den das Amt annehmen würde?
Nein......tut mir leid ;(

Eine Bescheinigung von diversen Ärzten würde ich bekommen.
Wenn dort drinsteht,das dein kommen zwingend notwendig ist.......wäre es zumindest einen Versuch wert ein paar Tage frei zu bekommen.

Und wenn nicht, kann ich Sanktionen riskieren oder wären die fatal?
Unter Umständen kann es die komplette Einstellung der Leistung inklusive KDU bedeuten........
 

ZynHH

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30% Kürzung erst mal, oder ?
Wenn das JC davon ausgeht, dass TE nicht am Orte ist, dann stellt es die Leistung ein, komplett.
Deshalb würde ich mir gut überlegen, es irgendwem beim MT oder JC zu erzählen.

Die einzige Möglichkeit, die ich sehe wäre AU, aber wenn dann wirklich was passiert, ist die Kacke am dampfen.
 

gizmo

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Hallo,
was ist denn das für eine EGV, bitte mal posten.

Wenn Stricke reissen, AU vom Hausarzt, dann zum Sychodoc überweisen lassen. AU kann dann länger dauern.

Wäre so Salop mal mein Vorschlag, besse Vorschläge?

Ortsabwesenheitskretärien einhalten oder austricksen.
 
E

ExitUser

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Wenn das JC davon ausgeht, dass TE nicht am Orte ist, dann stellt es die Leistung ein, komplett.
Deshalb würde ich mir gut überlegen, es irgendwem beim MT oder JC zu erzählen.

Die einzige Möglichkeit, die ich sehe wäre AU, aber wenn dann wirklich was passiert, ist die Kacke am dampfen.
Was für eine Mist-Situation. :icon_sad: :icon_dampf:

AU mit Bescheinigung, daß OA aus psychischen Gründen temporär notwendig ist?
 

Maddrax

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habe diesen Vorschlag schon öfter gelesen.
Ne Möglichkeit wär's, wenn auch rechtlich net ganz einwandfrei.
Zum Hausarzt und die Lage schildern und dass man deswegen total fertig sei, Schlafstörungen, nix essen können usw... (was im Falle von Shoshanna ja evtl. teils sogar zutreffend sein mag), und darum um Überweisung zum Nervenarzt/Neurologen bitten. Bis dahin AU schreiben lassen, und bis man beim entsprechenden facharzt einen termin bekommt, das kann u. U. daaauuuern....

Dann kann Shoshanna erst mal (auf eigene Kappe > Ortsabwesenheit) zu dem Patienten fahren.
Das ist dann rechtlich halt aber nicht einwandfrei, da Shoshanna nicht (wie vom Amt gefordert) vor Ort ist (daher: auf eigene Kappe)

Ansonsten, siehe Speedport's Ausführungen von Heute Morgen.
 

guinan

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Shishanna, du hast doch geschrieben, Zeit- und Ortsnähe kannst du gewährleisten.

In der EGV wird doch sicher nur geschrieben, dass du dich im Zeit- und Ortsnahen Bereich aufhältst. Also innerhalb desselben Tages reagieren kannst. Das kannst du dann ja.

Also würde ich wegen der Maßname eine AU versuchen zu bekommen. Und dann bist du dort und stehst deinem Verwandten bei. Und eine Nachbarin kannst du bitten, täglich die Post durchzusehen und dich anzurufen, sobald Post vom Jobcenter darin liegt.
 

gizmo

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Das ist doch jetzt vollkommen schnurz, es ist unterschrieben
:icon_neutral:

Finde ich nicht, es gibt gute Gründe die EGV umzuändern oder sogar für Nichtig zu erklären.

Wo die Schwachpunkte hier in der EGV liegen, zum jetzigen Zeitpunkt? Bitte posten.

Schätze zum jetzigen Zeitpunkt das da noch eine Maßnahme mit inbegriffen ist, welche?

Mehr dann.

Sowohl eine EGV und eine AGH lassen das zu, bei Lehrgängen ist dieses schon etwas anderes.

Schaun wir mal ob der Post kommt.

Bis dahin kein Fehler machen, heißt es.:icon_daumen:
 
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