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Bremer Kirchengemeinde kauft Gruft für Bestattung mittelloser Menschen

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Gozelo

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#1
Schon etwa zehn bis 15 Prozent aller Toten werden als so genannte Sozialbestattungen unter die Erde gebracht - und das kann dauern: Wochen- oder gar monatelang liegen die Leichen auf Eis, während Sozialämter und Angehörige um die Bezahlung streiten. Für viele Bestatter eine heikle Situation.
TAZ NORD


Gruft für Arme

Die Zionsgemeinde hat eine Gruft erworben, in der "Arme und Verstorbene ohne Angehörige" bestattet werden können. Sie reiche für 144 Urnen, sagt Pastor Hans-Günter Sanders. Es gehe nicht an, dass "Menschen im Tod keinen Platz" fänden.
TAZ BREMEN



Zionsgemeinde kauft Gruft

BREMEN-BUNTENTOR (FIS). Ein besonderes Projekt als Zeichen zum bevorstehenden Totensonntag hat jetzt die evangelische Zionsgemeinde in der Neustadt begonnen. Sie kauft auf dem Friedhof Buntentor eine Gruft, in der künftig Verstorbene ihre letzte Ruhe finden sollen, die sonst anonym bestattet würden.

"Wir hier in der Zionsgemeinde sind eine Familie Gottes", erklärte Pastor Hans-Günther Sanders. Und als Familie ehre man seine Toten. Die Gemeinde hat, so geht aus einer Mitteilung der Evangelischen Kirche hervor, bereits häufiger die Bestattungskosten für mittellose Verstorbene übernommen.

(...)
WESER KURIER

(Die Links des Weser Kurier sind immer nur am Erscheinungstag aktiv.)


Jetzt mal ganz pietätlos (diese Entwicklung ist an sich schon pietätlos): Im Zuge der fortschreitenden Altersarmut wird die Zahl der Sozialbestattungen weiter steigen. Bis zum endgültigen Verscharren liegt dann ein stattliches Heer von verarmten Toten sprichwörtlich auf Eis............. - bis sich jemand gnädig erbarmt, die leider noch ausstehende finale Entsorgung zu finanzieren.

Verscharrt mein Herz an der Biegung des Flusses.............

lg
gozelo
 

ofra

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#2
tja, offenbar ist die "entsorgung" auch noch zu teuer ...
der mensch wird nur noch als kostenfaktor gesehen.
die ganze entwicklung ist höchst bedenklich.
da steht eine brutalität und grausamkeit dahinter, wie wir sie sonst nur aus kriegszeiten kennen.
 
E

ExitUser

Gast
#3
Ich habe das bei der Bestattung meiner Mutter erlebt. Mein Bruder hat Geld, die Schwester meiner Mutter ist vermögend etc. Ich bin im Moment dank schwerer Erkrankungen wohl der Einzige, der eben kein Geld hat. Und wer mußte sich um alles kümmern? Klar, ich. Und Geld rückte man auch keines raus.

Leider ist die Gesellschaft nur ein Spiegel der Probleme, die in den Familien schon vorher da waren.
 
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