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Bremen: Flashmob bei Schlecker XL

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edy

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#1
„Am Samstag fand in Bremen-Gröpelingen ein Flashmob mit etwa 100
Beteiligten in einem vor kurzem neueröffneten Schlecker XL-Markt statt. Zu
der Aktion hatten das Bremer Bündnis „Wir zahlen nicht für Eure Krise“ und
das Mayday-Bündnis aufgerufen…“ Ausführlicher Bericht samt Pressespiegel
von Aktiver im Mayday-Bündnis vom 29.11.2009 bei indymedia
de.indymedia.org | Bremen: Flashmob bei Schlecker XL

Aus dem Text: „… Wichtig war uns von Anfang an, dass es sich um einen
Ausdruck der Solidarität mit den MitarbeiterInnen von Schlecker handeln
sollte. Es ging also nicht darum, den Laden zu blockieren, mit Aufklebern
zu 'verzieren' oder Sachen mitgehen zu lassen. Im Vordergrund stand
vielmehr das Ziel, unserer Ablehnung der Arbeitsbedingungen bei Schlecker
Ausdruck zu verleihen, und zwar dort, wo sie sich tagtäglich abspielen,
nämlich in einer Schlecker-Filiale selbst. Vor diesem Hintergrund wurde
bereits im Aufruf ein expliziter Brückenschlag zwischen
Schlecker-Beschäftigten und KundInnen vorgenommen… Gleichzeitig wurden die
Schlecker-MitarbeiterInnen gezielt angesprochen und darüber informiert,
dass es sich um eine mit ihnen solidarische Aktion handelte und es uns
nicht darum ginge, den Ladenbetrieb aufzuhalten oder den Beschäftigten
Unannehmlichkeiten zu bereiten. Die Reaktion war leider sehr verhalten,
was aber auch verständlich war, immerhin haben sich VertreterInnen der
Geschäftsleitung im Laden aufgehalten. Um so erfreulicher war, dass sich
unter die AktivistInnen auch eine Schlecker-Betriebsratsvorsitzende
gemischt hatte – natürlich als Privatperson, aber nicht inkognito…“

Siehe dazu auch das Video: 28. November: flashmob bei Schlecker XL in Bremen
YouTube - Flashmob bei Schlecker XL in Bremen

Zu den Hintergründen siehe im LabourNet Germany: Branchen >
Dienstleistungen: Einzelhandel > Schlecker
Einzelhandel: Schlecker

XXIII. Diskussion > (Lohn)Arbeit: arbeitsmarkt- und sozialpolitische
Aktionen und Proteste > Agenturschluss > Zahltag: ZAHLTAG in Köln geht
weiter: Picknick und Umsonst-Flohmarkt in der ARGE am 30.11.2009

»Es ist ein rechtsfreier Raum entstanden«

Schikanen gegen Erwerbslose. Kölner Bündnis protestiert gegen ARGE und
Hartz-IV-Gesetze. Ein Gespräch von Gitta Düperthal in junge Welt vom
30.11.2009 mit Nelli Kemper, Aktivistin der Initiative
Zahltag/*Agenturschluß
30.11.2009: »Es ist ein rechtsfreier Raum entstanden« (Tageszeitung junge Welt)
 
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