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Breite Zustimmung für Beck’s ALG I-Vorschlag – Dennoch Umfragetief für SPD-Chef

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Martin Behrsing

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#1
Hamburg - Der Vorschlag von SPD-Chef Kurt Beck, das Arbeitslosengeld an ältere Arbeitnehmer wieder länger auszuzahlen, stößt auf große Zustimmung in der Bevölkerung. Nach einer Umfrage des Hamburger Magazins «Stern» würden 84 Prozent der Deutschen dieser Idee zustimmen. SPD-Chef Kurt Beck kann allerdings von dieser Zustimmung nicht profitieren.

Allerdings sind auch die meisten Bundesbürger (66 Prozent) der Ansicht, dass wahltaktische Gründe bei Beck im Vordergrund stünden. Nur 28 Prozent denken, Beck handle aus Überzeugung. Nach einer neuen Umfrage des «Stern» wollen nur 14 Prozent der Befragten Beck als Bundeskanzler. Das ist sein bislang schlechtester Sympathiewert. Für Amtsinhaberin Merkel sprechen sich dagegen 60 Prozent aus. Sogar 53 Prozent der SPD-Anhänger würden bei einer Direktwahl für Merkel stimmen, nur jeder vierte Sozialdemokrat würde dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsident Beck seine Stimme geben.


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Vanzella

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#2
Breite Zustimmung? Dass ich nicht lache.

Eine Verlängerung verzögert lediglich den Beginn von H4.

Ernst kann ich den Mann sowieso nicht nehmen, seit er von sich gab: "Waschen und rasieren Sie sich, dann klappt es auch mit dem Job."

Beck versucht sich im Stimmensammeln, meine kriegt er definitiv auf überhaupt keinen Fall.

Ich bin gegen eine Verlängerung, aber für eine Abschaffung des verbrecherischen H4, Punkt.
 

zebulon

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#3
Die homöopatsche "Verbesserung" von HartzIV rettet die SPD nicht mehr.
 

mercator

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#4
Allerdings sind auch die meisten Bundesbürger (66 Prozent) der Ansicht, dass wahltaktische Gründe bei Beck im Vordergrund stünden.
Ich bin erleichtert. Ganz so einfach sind viele eben doch nicht mehr hinters Licht zu führen. Man weiß, wie dieser Verein tickt und fällt nicht mehr drauf rein.
 

matze929

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#5
Ich bin erleichtert. Ganz so einfach sind viele eben doch nicht mehr hinters Licht zu führen. Man weiß, wie dieser Verein tickt und fällt nicht mehr drauf rein.

Das glaub ich nicht. Die meisten von denen meinen dann wähl ich eben CDU und denken nun wird alles besser........
 

Debra

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#6
Ich glaube, Beck hat noch ganz andere Dinge vor, als nur das ALGI um ein paar lächerliche Monate zu verlängern.
 

Mondstaub

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#7
Wie kann man nur Zustimmung für solche Vorschläge haben. Wirft man der Meute ein paar stinkende Fische vor die Füsse sind sie wieder ruhig...
 

Vanzella

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#8
Ich glaube, Beck hat noch ganz andere Dinge vor, als nur das ALGI um ein paar lächerliche Monate zu verlängern.
Mit der Meinung stehst du nicht allein, Debra. Vielleicht möchte er die Laufzeit von ALG 1 bei 50+ ab einem gewissen Stichtag (natürlich nach den Wahlen, hahaha) verlängern und gleichzeitig H4 Empfängern deren Almosen gänzlich streichen *befürcht.

Nicht ein Wort glaube ich den Bonzen, nicht ein einziges.
 

Debra

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#9
Nein, lies mal was zebulon eingestellt hat, aus der FTD. Da wird was ganz anderes geplant. Beck spricht (erst mal) nur von ALGI, nicht II. Aber das kommt noch. Meint ihr denn, die Betroffenen sind die einzigen, die über diese "Agenda" fluchen?!
 

Micha45

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#10
Das glaub ich nicht. Die meisten von denen meinen dann wähl ich eben CDU und denken nun wird alles besser........
Das sind dann wahrscheinlich auch diejenigen die glauben, daß sie durch die "Bildzeitung" objektiv informiert werden.
 

Fortunatus

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#11
Scheint so, als ob die Alg I-Verlängerung ein großartiger Kompromiss wie bei der Mehrwertsteuererhöhung wird, letztlich wird der größte Teil der Arbeitslosen noch mehr verlieren, Herr Beck steht ja als wahnsinnig sozial da und es handelt sich letztlich doch um nichts anderes als einen weiteren Sozialabbau, aus den Yahoo-News:

Erste Annäherung beim ALG I vor der Koalitionsrunde
Berlin (AFP) - Vor der erneuten Koalitionsrunde am Montag hat sich beim Streit um das Arbeitslosengeld I eine erste Annäherung von Union und SPD abgezeichnet. SPD-Chef Kurt Beck sagte dem ZDF, er sei bereit, über die so genannten Vorversicherungszeiten zu reden. CSU-Chef Erwin Huber hatte zuvor auf die Möglichkeit verwiesen, den Anspruch auf das volle Arbeitslosengeld erst später als nach 24 Monaten Beitragszahlung zu gewähren. Beim Post-Mindestlohn gab es von beiden Seiten positive Signale.

Huber beschrieb in der "Welt am Sonntag", wie aus seiner Sicht die längere Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I für Ältere finanziert werden könnte. "Man könnte die Vorversicherungszeit ausdehnen. Damit würde man einen Anspruch auf das volle Arbeitslosengeld nicht nach 24 Monaten haben, sondern eventuell erst ab 30 oder 36 Monaten", sagte er. Ein "dreistelliger Millionenbetrag" könnte zudem gespart werden, wenn die bis zu zwei Jahre lang gezahlte Sonderleistung beim Übergang vom Arbeitslosengeld I auf das Arbeitslosengeld II gestrichen werde. Der CSU-Chef sprach sich auch für eine Verschärfung bei den Zumutbarkeitsregeln für die Arbeitsaufnahme aus.
Weiter: http://de.news.yahoo.com/afp/20071111/tde-d-koalition-reformen-arbeit-soziales-a4484c6_3.html
 
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#12
Der CSU-Chef sprach sich auch für eine Verschärfung bei den Zumutbarkeitsregeln für die Arbeitsaufnahme aus.
übersetzt heisst das: sch... das wir noch eine Scheindemokratie haben und euch elendes faules Gesindel nicht endlich in Arbeitslager stecken dürfen, aber freut euch, bald ist es soweit... Sieg Heil dem Kapitalfaschismus. :icon_kotz2:
 
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Gast
#13
"Verschärfung der Zumutbarkeitsregel"

jo das könnt der hörr Huber scho mal näher erklären, odderr?!

Was bitte schön soll denn da noch verschärft werden können?
 

Fortunatus

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#14
Soweit ich mich an die CSU-Forderungen erinnern kann, wären das sofortige 100 % Sperre bei Ablehnung eines Stellenangebots sowie keine Entscheidung durch den Fallmanager, sondern immer sofort Sperre.
Zitat von Frau Haderthausen, CSU-Generalsekretärin,, von der CSU-Webseite http://www.csu.de/home/Display/Artikel/071031_haderthauer
Die derzeitig gültige Kann-Vorschrift hat zur Folge, dass vor Ort unterschiedlich reagiert werde, wenn ein Arbeitsloser eine zumutbare Stelle nicht annehmen will. „Das unregelmäßige Ausführen von Gesetzen kann man den Leuten aber nicht zumuten“, so Haderthauer abschließend.
 
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#15
Soweit ich mich an die CSU-Forderungen erinnern kann, wären das sofortige 100 % Sperre bei Ablehnung eines Stellenangebots sowie keine Entscheidung durch den Fallmanager, sondern immer sofort Sperre.
Zitat von Frau Haderthausen, CSU-Generalsekretärin,, von der CSU-Webseite http://www.csu.de/home/Display/Artikel/071031_haderthauer
Die derzeitig gültige Kann-Vorschrift hat zur Folge, dass vor Ort unterschiedlich reagiert werde, wenn ein Arbeitsloser eine zumutbare Stelle nicht annehmen will. „Das unregelmäßige Ausführen von Gesetzen kann man den Leuten aber nicht zumuten“, so Haderthauer abschließend.
ja aber das wäre Sanktionsverschärfung
Hörr Huber sprach von Zumutbarkeitsverschärfung, und da ja alles zumutbar ist bis auf Sittenwidrige Jobs, frage ich mich wonach der sich sehnt ... jugendliche Sch... lutscher für elitäre Kreise, oder wie darf ich mir das vorstellen?
 
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