BRD 2010: Zeltstädte statt Wolkenkratzer? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

ofra

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
18 Juli 2006
Beiträge
1.922
Bewertungen
2
Zeltstädte - bisher nur in den USA

"Massenobdachlosigkeit ist das neue Schreckgespenst angesichts der Wirtschaftskrise. In den USA ist die Öffentlichkeit schockiert, weil in zahlreichen Städten Zeltlager entstehen. Ganze Familien leben auf der Straße, weil sie ihre Häuser oder Wohnungen verloren haben. Auch in Europa zeigt man sich alarmiert."

Obdachlosigkeit als Folge der Wirtschaftskrise. Günter Wallraff hat wieder recherchiert.
 
F

FrankyBoy

Gast
Tja, Schröders AGENDA 2010 zeigt ihre Auswirkungen doch noch rechtzeitig - wer hätte dieses gedacht?

Also so hat sich dieser 3.-klassige Rechtsanwalt sich die Zukunft des Landes vorgestellt - ich bin begeistert! Also wer SPD wählt bekommt die Krise und wer CDU/CSU/FDP wählt bekommt es halt noch etwas schneller und dabei etwas eleganter verpackt - cool welche Abgründe sich da aufeinmal auftun.

Jetzt spielt es also keine Rolle mehr, dass das, von eigenen Gedanken entwöhnte Volk der Deutschen aufeinmal serviert bekommt, dass die NPD künstlich von der CDU aufrecht erhalten wird - wenn man sich die Nachrichtenlagen ansieht, steckt Deutschland noch im Tiefschlafe während die internationalen Medien eine Schlagzeile nach der anderen im Minutentakt veröffentlichen.

Google News: prime time crisis
Google News: prime time crisis
Google News: bankenkrise
Google News: bankenkrise

Ich frage mich, wo jetzt die Eigenverantwortung dieser Damen und Herren bleibt, die diesen Mist immer geprädigt haben? Haben die gemeint, dass dieses für sich selber nicht zutreffe?

Schade, ich muss wieder los - mal sehen wie lange noch...
 

ofra

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
18 Juli 2006
Beiträge
1.922
Bewertungen
2
Danke euch für die Beiträge! :icon_smile:

Jetzt können wir nur noch beten, dass dieser Thread nicht genauso lang wird wie unser "Banken-Thread" ... aber ich fürchte, er wird es.
 

Paolo_Pinkel

Super-Moderation
Mitglied seit
2 Juli 2008
Beiträge
12.837
Bewertungen
6.313
Bundeswehr trainiert Kampfeinsätze mit Zivilisten

Dass die US-Armee in Deutschland ihre Kampfeinsätze in Kampfdörfern trainiert und dazu jährlich Tausende Zivilisten rekrutiert, ist inzwischen bekannt. Aber auch die Bundeswehr trainiert „bei der abschliessenden Zusatzausbildung“ zur Vorbereitung ihrer Auslandseinsätze am UN-Ausbildungszentrum Hammelburg mit Zivilisten. Das bestätigte die Bundesregierung auf Anfrage von Inge Höger (DIE LINKE).

Bisher wurde immer davon gesprochen, dass die Zivilisten in den Übungsszenarien ausschliesslich von Rekruten und Reservisten der Bundeswehr gespielt würden. Die bis zu 200 zivilen Statisten, die jährlich für die Vorbereitung der Soldaten auf konfrontative Situationen bei ISAF und KFOR benötigt werden, werden von Zeitarbeitsfirmen rekrutiert, die wiederum mit der Bundesagentur für Arbeit kooperieren...

Alles Schall und Rauch: Bundeswehr trainiert Kampfeinsätze mit Zivilisten

Gruss

Paolo
 

ofra

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
18 Juli 2006
Beiträge
1.922
Bewertungen
2
Demnächst wird man folgende Stellenangebote lesen können:
"Wir suchen Statisten für echten Bürgerkrieg. Auf 400-Euro-Basis."
:icon_twisted:
 

animas

Elo-User*in
Mitglied seit
20 Dezember 2005
Beiträge
327
Bewertungen
2
verstehe ich das richtig?
Die Wohnungen stehen leer und die menschen leben auf der Sraße?
Na da muss nur die richtige menge zusammenkommen.

Eigentum verpflichtet
Mieten senken und die ledute wohnen lassen.
 

ofra

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
18 Juli 2006
Beiträge
1.922
Bewertungen
2
Es finden sich immer mehr ausländische Investoren, z. B. aus England oder Australien, die in den USA massenweise leerstehende Objekte aufkaufen und dann vermieten.
Nur: jemand der keine Arbeit hat, kann sich sein früheres Eigenheim auch zur Miete nicht leisten. (Zumindest nicht jene Mieten, die sich die Investoren vorstellen.)
Woher die Ströme von Mietern kommen sollen, würde ich gerne mal wissen, wenn es weiter zu Massenentlassungen kommt.

Da müsste ein radikales Entschuldungs-Programm her. Alles auf Null stellen und wieder neu anfangen.
Es macht doch keinen Sinn, dass riesige Zeltstädte entstehen.
Oder der Staat kauft größere Gebäude auf und bietet sie den Obdachlosen als Sozialunterkünfte an.
Ähnliches Problem in Spanien. Nach dem jahrelangen Bau-Boom stehen reihenweise die Immobilien leer. Und der Tourismus geht auch weiter zurück. Wer soll das alles bewohnen?
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten