Braunüle im Unterarm besser als in Ellenbeuge?

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Hab da eine MTA, die das schon zweimal geäußert hat. Weil die Braunüle in der Ellenbeuge bei mir eben stundenlang dort verbleibt u. man sich in der langen Zeit doch bewegt etc. pp.
Da wäre dann eben der Unterarm besser. Nehme mal an, die Innenseite.

Kennt das jemand..... Infusion in Unterarm? Ich kenne sonst außer Ellenbeuge nur Handrücken.

Daß es theoretisch auch an ganz anderen (auch außergewöhnlichen) Stellen geht, weiß ich.

:icon_kinn:
 

gelibeh

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ich glaub ich habe die bei meiner Chemo auch im Unterarm gehabt, nachdem mein Port dicht war. Ich bin allerdings auch mit dem Infusionsständer durchs Krankenhaus gerast, weil ich nicht still liegen wollte :biggrin: Vielleicht haben die das deshalb gemacht, aber mit, man bewegt sich ja, stimmt das dann ja auch.:icon_mrgreen:
 
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ich glaub ich habe die bei meiner Chemo auch im Unterarm gehabt, nachdem mein Port dicht war.
Im Gegensatz zu fast allen anderen bei der Chemo habe ich ja keinen Port. Das wird von den Ärzten entschieden, ob man den bekommen kann.

Vielleicht lohnt er sich bei mir ja gar nicht? Es gibt Patienten, die müssen nur für mehrere Monate zur Chemo. Nicht jeder rennt jahrelang dahin.

Ich kann mir eigentlich vorstellen, daß das schon bequemer ist im Unterarm. Man muß sicher nicht ganz so vorsichtig sein in seinen Bewegungen.
 

gelibeh

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ich hatte nur 2 Chemos mit Cisplatin, dafür aber 35 Bestrahlungen im Zungenbereich und trotzdem einen Port. Keine Ahnung warum. Vielleicht Geldschneiderei. Ging ja auch so, nachdem der dicht war.
 

Muzel

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Das kommt auch auf die Venen an.
 

Jacqueline1964

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Ich habe eine Bekannte, die hat ihren Port im Unterarm.

Sie ist einfach zu schlank für einen Port an der üblichen Stelle. Und obwohl sie Befürchtungen hatte, war sie hinterher sogar froh, ihn dort zu haben.

Alles Gute für Dich
 

Buchfan

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Das kommt auch auf die Venen an.

Da muß ich doch mal was loswerden. :icon_hihi:

Vor hm Wochen (oder Monaten?) hatte ich einen Termin zur OP, den ich schon monatelang vor mir hergeschoben hatte. Bin nicht so ein Fan von OP's. :rolleyes: Na ja, mein Arzt konnte mich irgendwann davon überzeugen, dass es keine brauchbare Alternative gibt.

Seit einem wochenlangen schweren Husten im November behandelte ich mich selbst auf Lungenentzündung. Der Husten verschwand, auch keine weitergehenden Symptome mehr. Aber ich wunderte mich über ein Ei in der Bauchmitte, das immer hervortrat, wenn etwas Belastung auf der Bauchmuskulatur bestand. Ich konnte damit nichts anfangen und ging - irgendwann - zum Arzt. Der diagnostizierte einen relativ großen Bauchdeckenbruch und gleich noch einen alten Nabelbruch (Schwangerschaft?).

Na gut, hin zur Klinik im März. Der Doc bestätigt die Diagnose und erklärt das Verfahren. OK soweit!

Termin zur Aufnahme morgens um 7 (da ist die Welt noch in Ordnung), nüchtern. Keine Getränke mehr, OP-Zeit ungewiß. Um 13 Uhr heißt es dann endlich: bereit machen. Runter in die prä-OP, ditt und dett und dann Braunüle.

Erst der rechte Unterarm, da ging nichts rein, mehrere Versuche. Schmerzhaft. Dann der linke Unterarm. 3. Versuch paßt. "Ja, die Venen sind ein bißchen eng." (logo, hatte seit 5 Uhr nichts mehr getrunken). Ich war mittlerweile so verspannt, dass ich zur Beruhigung eine Atemtechnik eingesetzt um mich zu beruhigen. Plötzlich fängt die Technik über mir an zu bimmeln. Unruhe in der Hütte. Herzfrequenz von 30, Bradykardie. Wurde dauernd angesprochen, aber ich war ganz klar, ganz ruhig.

Es wurde Atropin gegeben und engmaschig kontrolliert. In dieser Zeit beschloß ich, dass ich hier keine OP wünsche. Der maßgebende Arzt hat meinem nicht ausgedrückten Wunsch entsprochen und mich aufs Zimmer entlassen. Ich sollte noch 1 Tag dableiben wegen Kontrolle. Es gab aber gar keine, noch nicht mal RR. Mir ging es gut und ich wurde mit der Auflage entlassen, ein Langzeit-EKG vornehmen zu lassen. Mein Hausarzt macht das nicht, seitdem bin ich in Warteschleife und passe auf, dass ich keine zu starken Belastungen auf dem Bauch habe.

Manchmal kommt es anders als man denkt. :wink:
 
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ich hatte nur 2 Chemos mit Cisplatin, dafür aber 35 Bestrahlungen im Zungenbereich und trotzdem einen Port. Keine Ahnung warum. Vielleicht Geldschneiderei. Ging ja auch so, nachdem der dicht war.
Das ist trotzdem fast so, als wären ursprünglich mehr Chemo's geplant gewesen. Denn bei nur zwei lohnt sich ein Port echt nicht.
 

doppelhexe

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ich lass mir die braunülen generell nur noch aussenseite unterarm, über dem knöchel zum handgelenk machen. da hat man die meiste bewegungsfreiheit, die dinger knicken nicht ab, agal wie man liegt ... und es tut (mir) auch am wenigsten weh ...

probiers doch einfach mal aus... :wink:
 

gelibeh

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Das ist trotzdem fast so, als wären ursprünglich mehr Chemo's geplant gewesen. Denn bei nur zwei lohnt sich ein Port echt nicht.
3 waren geplant. Die letzte habe ich dann wegen Nieren- und Hörproblemen nicht mehr bekommen.
 
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ich lass mir die braunülen generell nur noch aussenseite unterarm, über dem knöchel zum handgelenk machen. da hat man die meiste bewegungsfreiheit...
Die meiste Bewegungsfreiheit überm Handgelenk?

Auch bei drei geplanten Chemo's sehe ich keinen Sinn in einem Port.

Und eigentlich..... entscheiden die Marker/ das Labor, die Laborwerte..... darüber, ob u. wie lange es mit Chemo weitergeht.

Sind die Werte (in Folge) gut oder normal, könnte man ans Beenden der Chemo denken.
 

gelibeh

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bei Zungengrundkrebs wird wohl nur 3x Chemo plus Bestrahlungen gemacht. Das ist ja bei jedem Krebs anders. Ich hatte keine OP. Das Karzinom dort streut aber auch nur sehr selten.
 

doppelhexe

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Die meiste Bewegungsfreiheit überm Handgelenk?
naja, weil nix abknicken kann ... ungefähr 4cm über über dem knöchel (der so stark hervorsteht) vom handgelenk ... egal wie man die hand bewegt, da knickt nix ab.

im ellenbogen gelenk (innen) kann man die arme schlecht anwinkeln und innen unterarm is auch doof, wenn man liegt is schlecht mit den armen aufm bauch oder auf der seite ... find ich jedenfalls...
 
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Bei mir ist die Chemotherapie heut morgen wieder mal abgeblasen worden. U.a. wegen dem Mißverhältnis bei den Blutkörperchen. Auch geht mir die Chemo insgesamt zu sehr auf's Rückenmark.
Die Ärztin hält es für möglich, daß nach der ersten 6-Monats-Phase vorläufig Schluß ist mit Chemo. Aber CT zur Kontrolle gibt es noch.
Ab jetzt gehört dann zu meinen Medikamenten auch ein Opiat..... gegen Schmerzen, Übelkeit, Durchfall usw. (Die "mir-ist-schlecht-Pille" hülft nüscht mehr.) Tolles Rezept mit Durchschlägen dafür bekommen. Hatte ich zuvor noch nie gehabt.
Also denn: Rauschgift, wohl dosiert! Was anderes isses ja nicht.

(Wegen Faulheit Text von woanders hier reinkopiert.) :tongue:
 

Kasalis

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Ich würde mir niemals eine Chemo ohne Port geben lassen. Mir wäre es egal ob es drei oder dreiundzwanzig wären, ohne Port nicht.

Wer sich mal mit Paravasat befassen musste, wird sicherlich ebenso denken.

@Cerberus: Zeig den Leukos den Stinkefinger und mach irgendwas schönes. Wenn Chemo schon aussetzt, dann sollte man es genießen:icon_mrgreen:
 
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Auch in der Uniklinik gucken mich manche ungläubig an, wenn ich sage......... in meinen laienhaften Worten halt.......... daß sich mein ganzer Körper massiv gegen diese Infusionen wehrt.
Ich spüre das einfach!
Zudem glaube ich daran, viele Selbstheilungskräfte zu haben. Die werden dafür sorgen, daß es auch ohne Chemie-Cocktail weiter geht.
Daß es eventuell besser weiter geht. Opiate zu sich zu nehmen ist schon ein Hammer. Das kommt doch nicht einfach so aus dem Blauen. Vorher ging es ja auch ohne.

Das Karzinom ist raus u. Metastasen wurden nie gefunden, zu keinem Zeitpunkt. Was also wollen die mit der Chemie erreichen? Normalerweise soll die die Zellteilung von Krenbsgeschwüren stoppen.
 

Kasalis

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Ich versuche es mal zu erklären.

Um wirklich auszuschließen, dass gar keine Krebszellen mehr vorhanden sind, müsste man jede einzelne Körperzelle untersuchen. Das ist nicht möglich. Bildgebende Untersuchungen z.B. wie CT können erst was anzeigen, wenn es groß genug ist. Ist es nur eine Zelle, kann man es nicht sehen. Da muss schon eine Vermehrung der Zellen stattgefunden haben, damit man es erkennen kann.

Bedeutet: Nur weil man es nicht sieht, heist es nicht, es ist nichts mehr da.

Folglich: Um sicher zu gehen, dass auch wirklich alle Krebszellen im Körper erwischt wurden, gibt man noch Chemo, damit auch wirklich alle versteckten noch kaputt gehen. Zur Sicherheit sozusagen.
 

AndreasB

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Auch in der Uniklinik gucken mich manche ungläubig an, wenn ich sage......... in meinen laienhaften Worten halt.......... daß sich mein ganzer Körper massiv gegen diese Infusionen wehrt.
Ich spüre das einfach!
Wäre auch komisch, wenn das anders wäre.

Vereinfacht gesagt ist das Chemomittel Gift. Da dieses Gift aber speziell auf den Tumor abgestimmt ist, geht man davon aus, dass die Tumorzellen stärker in Mitleidenschaft gezogen werden, als der Rest des Körpers.
 
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Bedeutet: Nur weil man es nicht sieht, heist es nicht, es ist nichts mehr da.

Folglich: Um sicher zu gehen, dass auch wirklich alle Krebszellen im Körper erwischt wurden, gibt man noch Chemo, damit auch wirklich alle versteckten noch kaputt gehen. Zur Sicherheit sozusagen.
Da müßte man jeden Menschen mit Chemotherapie behandeln. Er könnte ja was in sich tragen. :wink:

Und zur Sicherheit wurden mir schon mehrere Organe entfernt, die keinen Tumor hatten. An den Lymphknoten war übrigens auch nix.
 

Muzel

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Es besteht auch das Problem, wie lange sie liegen soll. Eine dünne Braunüle setzt sich schneller zu.
 
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