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Jokerlinchen

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#1
Hallo,

kurz zur Vorgeschichte:

Ich bin fast 43 Jahre alt, habe Hauptschulabschluß, keine Ausbildung, keinerlei Berufserfahrung, bin seit 25 Jahren "nur" Hausfrau.
Seit 2004 bekomme ich, nach der Trennung von meinem Exmann, ALG II.
Mein jetziger Mann bezieht ebenfalls ALG II.

Nun habe ich morgen einen Termin bei meinem Sachbearbeiter, wegen den **Möglichkeiten zur Eingliederung in Arbeit und die Verbesserung meiner Vermittlungschancen**. Das ist übrigens das erste mal, seit den drei Jahren.

Ich wäre dankbar, wenn ihr mir Tipps und Ratschläge geben könntet, was mich da erwartet, was ich auf keinen Fall tun sollte, was es zu vermeiden gilt usw...Bewerbungsmappe habe ich schon fertig, soweit das überhaupt möglich war, denn mehr als einen kurzen Lebenslauf habe ich da nicht abzuheften.

LG
Jokerlinchen
 
E

ExitUser

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#2
Auf gar keinen Fall solltest du zu viel erzählen, weil man da oft Dinge aus Versehen ausplaudern könnte, die manchmal auch gegen die eigene Person verwendet werden oder den Anschein erwecken, dass du keine Lust zum Arbeiten hast.
Aber davon gehe ich nicht aus.
Du brauchst aber keine Angst haben. Ich nehme an, dass er dich vielleicht zu einer Maßnahme schicken will, welche, weiß ich natürlich nicht.
Also immer schön locker, freundlich und interessiert bleiben und durchblicken lassen, dass du eine selbstbewusste Frau bist, die sich mit den Gesetzen auskennt. ;-)
 
E

ExitUser

Gast
#3
Hallo Jokerlinchen,

willkommen im Forum :icon_smile:

Du solltest auf garkeinen Fall sofort eine "EGV"...von der Arge "EinV" genannt...unterschreiben!!

Falls sie dir eine EGV vorlegen...bestehe darauf sie zur Überprüfung mit nach Hause zu nehmen.

Auch wenn sie dir mit Sanktion oder Verwaltungsakt drohen.
Laß dich nicht beirren oder einschüchtern!

Du hast ein Recht zur Überprüfung...mindestens eine Woche.

Wenn du eine bekommst...stellst du sie hier ins Forum damit man dir Tips dazu geben kann (Name u.s.w. geschwärzt).

Gruß Felicitas
 

ofra

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#4
mit dieser vorbildung und dem lebensalter sind aus meiner sicht ohnehin nicht allzu viele möglichkeiten offen.
man könnte dich in eine maßnahme stecken oder in einen 1-euro-job oder dir sogar eine weiterbildung und qualifizierung anbieten.
vielleicht kommst du auf diesem wege noch zu einer berufsausbildung.
ist zwar eher selten, dass sowas gewährt wird, aber sag niemals nie ...
auf stellenangebote kannst du dich mit dem aktuellen status ohnehin nur eingeschränkt bewerben. höchstens als ungelernte kraft (gastronomie, pflege, gebäudereinigung etc.)
lass es einfach mal auf dich zukommen. vielleicht ergeben sich ganz interessante perspektiven für dich.
andernfalls musst halt in den sauren apfel beißen und deinen willen zur mitwirkung demonstrieren ...
 

gerda52

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#5
Andine sagte :
Du brauchst aber keine Angst haben. Ich nehme an, dass er dich vielleicht zu einer Maßnahme schicken will, welche, weiß ich natürlich nicht.
Also immer schön locker, freundlich und interessiert bleiben und durchblicken lassen, dass du eine selbstbewusste Frau bist, die sich mit den Gesetzen auskennt. ;-)
Dem kann ich nur beipflichten.

Dafür im Vorfeld vll. auch noch mal dieses durchlesen. Und Jokerlinchen, nimm auf alle Fälle einen Beistand mit.
 

Jokerlinchen

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#6
Hi,

danke für Eure schnellen Antworten und das Willkommen :icon_smile:.

Also Angst habe ich schon etwas, denn die KODA hier baute bis jetzt nur Mist. Ständig haben wir Ärger wegen den Folgeanträgen usw. Das ging schon soweit, das ich mal einen Journalisten eingeschaltet und mich einige Male an den Landtagsvizepräsidenten gewendet habe. Ich weiß nicht, inwieweit Ihr das nachfolziehen könnt, aber ich bin mit den Nerven schon ziemlich runter. Da wird falsch berechnet, so das mir über Monate fast 300 Euro pro Monat fehlten, dann hat die KODA uns bei der Krankenkasse abgemeldet, da waren wir ein halbes Jahr nicht versichert :icon_neutral: usw. usw. Aktuell haben wir das Problem, dass uns immer noch der Bescheid von Mai 2007 bis Oktober 2007 fehlt. Wir mußten einige Male Kontoauzüge einreichen, weil immer behauptet wurde, wir hätten dies nicht getan, dann fehlte angeblich mal dieses, mal jenes...bei Weigerung drohte man mit Sanktionen...ehrlich, manchmal möchte ich nur noch :icon_kotz:.

@ Felicitas
Danke für den Tipp...das wußte ich bisher noch nicht. Hoffentlich macht mir der Sachbearbeiter da keinen Ärger :icon_frown:.

LG
Jokerlinchen
 

Curt The Cat

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#7
....
Also Angst habe ich schon etwas, denn die KODA hier baute bis jetzt nur Mist. Ständig haben wir Ärger wegen den Folgeanträgen usw. Das ging schon soweit, das ich mal einen Journalisten eingeschaltet und mich einige Male an den Landtagsvizepräsidenten gewendet habe. Ich weiß nicht, inwieweit Ihr das nachfolziehen könnt, aber ich bin mit den Nerven schon ziemlich runter. Da wird falsch berechnet, so das mir über Monate fast 300 Euro pro Monat fehlten, dann hat die KODA uns bei der Krankenkasse abgemeldet, da waren wir ein halbes Jahr nicht versichert :icon_neutral: usw. usw. Aktuell haben wir das Problem, dass uns immer noch der Bescheid von Mai 2007 bis Oktober 2007 fehlt. Wir mußten einige Male Kontoauzüge einreichen, weil immer behauptet wurde, wir hätten dies nicht getan, dann fehlte angeblich mal dieses, mal jenes...bei Weigerung drohte man mit Sanktionen...ehrlich, manchmal möchte ich nur noch :icon_kotz:.

....
Angst ist ein schlechter Ratgeber. Ruhe bewahren ist oberstes Gebot. Bestehe bei solchen Aus- bzw. Zusagen immer auf der Schriftform und achte drauf, daß Du, wenn Du Unterlagen dort abgibst, eine Eingangsbestatigung erhältst und somit Nachweis über Deine Mitwirkung führen kannst.

Auf gehts

:icon_wink:



 

Neuerdings

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#8
Bewerbungsmappe mitnehmen ?

Kenne ich so, ehrlich gesagt, nicht.
Hat man Dich aufgefordert, sowas mitzubringen ?
Würde ich sonst vielleicht mitnehmen, aber auf jeden Fall in der Tasche lassen, bis es ein konstruktiv-positiver Beitrag zum Gesprächsverlauf wäre.
Lebenslaufdaten hat man ja eher im Kopf, und ob alte Zeugnisse dem Sachbearbeiter so viel geben, sei mal dahingestellt....
Aber auch nicht mauern !
Der SB wird wohl sowas wie das Profiling mit Dir vorhaben, Fähigkeiten, Stärken, Neigungen, Vorkenntnisse feststellen und eintragen, usw.
Einfach nichts über- oder untertreiben.
Als Sensation des Tages druckt er dann voraussichtlich eine EGV aus.
2 Grundtendenzen zeichnen sich so durch die Forenbeiträge ab:
Entweder wird in der EGV abstruser Quatsch schriftlich als verpflichtender Vertrag mit Dir fixiert (absurd hohe Bewerbungsquote o.ä.). oder es bliebt im humanen Rahmen.

Eher selten letzters.

Gruss,
M.
 

Jokerlinchen

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#9
Der Brief lautet wie folgt:


Einladung

Sehr geehrte Frau .....,

um über die Möglichkeiten zur Eingleiderung in Arbeit und die Verbesserung Ihrer Vermittlungschancen zu beraten, bitten wir Sie zu einem persöhnlichen Gespräch.

Termin
Uhrzeit
Ort

Bringen Sie bitte zu dem oben genannten Termin auch Ihre Bewerbungsunterlagen/Bewerbungsmappe für Stellenbewerbungen mit, damit wir diese Unterlagen besprechen können.

Dann folgt der übliche Kram über die Rechtsfolgen...blablabla
 

MarkusK

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#10
Und vergiss nicht, so klein der Betrag auch sein mag, Dir Deine Fahrtkosten erstatten zu lassen. Wenn es abgelehnt wird, dann verweise höflich auf das BSG Urteil vom 7.12.2007, das besagt, dass Fahrtkosten zu Pflichtterminen übernommen werden müssen, völlig unabhängig vom Betrag.
 

Jokerlinchen

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#11
Danke Euch,

wieder was dazu gelernt :icon_smile:...ich sehe schon, Hartz 4 ist komplizierter, als ich dachte.:rolleyes:
 

Siggi

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#12
Hallo Jokerlinchen,

willkommen im Forum :icon_smile:

Du solltest auf garkeinen Fall sofort eine "EGV"...von der Arge "EinV" genannt...unterschreiben!!

Falls sie dir eine EGV vorlegen...bestehe darauf sie zur Überprüfung mit nach Hause zu nehmen.

Auch wenn sie dir mit Sanktion oder Verwaltungsakt drohen.
Laß dich nicht beirren oder einschüchtern!

Du hast ein Recht zur Überprüfung...mindestens eine Woche.

Wenn du eine bekommst...stellst du sie hier ins Forum damit man dir Tips dazu geben kann (Name u.s.w. geschwärzt).

Gruß Felicitas
@Jokerlinchen das ist wirklich ein gutern Rat. Halte dich dran, das ist ganz wichtig.
Ich habe sie sofort unterschrieben und bereue es heute.
Auch wenn sich die EGV noch so schön anhört, unterschreibe sie nicht ohne dass hier die Speziallisten mal drüber geschaut haben. ;-) und dir mit Rat und Tat bei Seite stehen können.
 

Jokerlinchen

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#13
Soooooo...hab den Termin hinter mich gebracht. Mein Mann war dabei und ich denke, wir haben uns ganz gut geschlagen.
Hat dem SB garnicht gepaßt, das wir die EV mit nach Hause nehmen wollten, er hätte die Unterschrift am liebsten gleich gehabt. Bin aber ( freundlich ) stur geblieben. Er will sie aber schon am Dienstag zurück...
Meinem Mann hat er übrigens die gleiche EV mitgegeben.

Ich werde sie jetzt kopieren und versuchen sie hier einzustellen.

LG

Jokerlinchen
 

jürsche

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#15
Die Schadensersatzklausel solltest du streichen lassen. Argumentiere: Es gibt genügend Sanktionsmöglichkeiten im SGB 2.

Verfasse deine/eure Wünsche und schreibe eigene EGV und lege diese vor.
 

Jokerlinchen

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#16
Hi Jürsche,

würde ich gerne machen, doch ich weiß leider nicht, wie ich das schreiben soll.:confused:
 

MrsSmith

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#17
Widerspruch EGV

Hallo Jokerlinchen,

das ist eine Formulierung, die einige von uns mit der EGV abgegeben haben. Also: vom FM / SB quittieren lassen. Ich hoffe, das ist so noch aktuell.

ich behalte mir alle Rechte einschließlich Schadensersatz gegenüber allen staatlichen Stellen und Maßnahmeträger vor (Art.34 GG und § 839 BGB), sollte diese Eingliederungsvereinbarung rechtswidrig oder verfassungswidrig sein. Außerdem weise ich ausdrücklich darauf hin, dass ich die getroffenen Vereinbarungen unter dem Druck der Androhung von Leistungskürzungen und meinem ausdrücklichen Protest einhalten werde und ich keinen Einfluss auf die Form und den Inhalt der Eingliederungsvereinbarung hatte bzw. diese nicht berücksichtigt wurden. (Art.12 GG Pkt. 1-3)
 

Jokerlinchen

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#18
Habe es so geschrieben...denke, es ist richtig?
Hoffe, es gilt so noch.
 

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Haubold

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#19
Die EGV ist doch gar nicht so schlecht! (Hab schon andere gelesen, die weit mehr Pflichen aufgezeigt haben)

Es ergibt sich nur eine Frage daraus!!!

Willst Du bzw. kannst Du diese Maßnahme machen und bringt sie Dir etwas?

Gruß Haubold
 

Jokerlinchen

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#20
Hi Haubold,

An sich finde ich sie auch nicht so schlimm, mein Mann hatte schon eine, die wesentlich mehr von ihm abverlangte...frage mich nur folgendes:
Die EV gilt für 6 Monate, aber die Maßnahme geht nur über 4 Monate...was ist in den anderen 2 Monaten?

Was heißt wollen? Ich denke nur, sie wird mir nicht viel bringen, denn wie ich am Anfang schon schrieb, habe ich weder einen Ausbildung, noch einen Führerschein oder gar irgendeine Berufserfahrung...und damit in den 1.Arbeitsmarkt???? Ich habe absolut keine Ahnung, ob das realistisch ist.

Hier mal der Link von der Instution, bei der die Maßnahme stattfindet:

http://www.kronos-network.de/

LG
Jokerlinchen
 

Jokerlinchen

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#21
Was, wenn SB Unterschrift verweigert?

Hallo

wir haben nun unseren EGV unterschrieben...mit einer Erklärung.
Morgen ist der Abgabetermin.
Was aber, wenn der SB die Unterschrift verweigert, also nicht bestättigen will, das er den EGV mit einem Anhang übergeben bekommen hat...oder er sogar die Annahme des EGV wegen dieser Erklärung verweigert??

Bräuchte bitte schnell Antwort!:icon_frown:

Jokerlinchen
 

heuschrecke

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#22
Morgen ist der Abgabetermin.
Ähm heute um 22:00 Uhr ankommen und sofort gleich geholfen werden wollen, so welche sind mir die Liebsten.... :icon_kratz:


...mit einer Erklärung.

EGV mit einem Anhang übergeben bekommen hat...oder er sogar die Annahme des EGV wegen dieser Erklärung verweigert??
Erklärung?? Anhang?? Annahme verweigern??
Wie soll man da bitte hlefen? Ich verstehe nur Bahnhof... :icon_pfeiff:
 
E

ExitUser

Gast
#23
Hallo

wir haben nun unseren EGV unterschrieben...mit einer Erklärung.
Morgen ist der Abgabetermin.
Was aber, wenn der SB die Unterschrift verweigert, also nicht bestättigen will, das er den EGV mit einem Anhang übergeben bekommen hat...oder er sogar die Annahme des EGV wegen dieser Erklärung verweigert??

Bräuchte bitte schnell Antwort!:icon_frown:

Jokerlinchen
Die EGV ist ein Vertrag, beide Vertragspartner müssen mit den Vertragsbedingungen einverstanden sein. Der SB muss deine/n Anhang / Erklärung nicht akzeptieren.
 

Jokerlinchen

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#24
@Rüdiger V

Und wie geht es dann weiter?


@Heuschrecke

Wer lesen kann ist klar im Vorteil...;-) Hättest mal ein bisschen stöbern können, habe bereits alles erklärt und Du würdest den Sinn verstehen. :)
 
E

ExitUser

Gast
#25
Jokerlinchen, meine Kristallkugel befindet sich gerade in der Inspektion, ich weiß auch nicht, welche Art von Erklärung du mit der EGV abgeben willst. Und nein, ich habe nicht die Zeit, alle deine Beiträge durchzustöbern. :icon_pfeiff:
 
E

ExitUser

Gast
#26
Wer lesen kann ist klar im Vorteil...;-) Hättest mal ein bisschen stöbern können, habe bereits alles erklärt und Du würdest den Sinn verstehen. :)
Na zieh mal die Bremse an. Es ist ein bißchen viel verlangt, daß User erst mal Deine anderen Threads und/oder Beiträge lesen sollen, bevor sie auf Deinen neuen Thread antworten können.

Nix für ungut,
viele Grüße,
angel
 

heuschrecke

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#29
Ich hoffe jetzt einfach mal, dass Du im wirklichen Leben nicht auch so unfreundlich bist...

Hier dennoch mein Tip:
Punkt1:Zeugen wirken bei sowas wahre Wunder. Kommt nämlich später vorm SG ziemlich gut, wenn Du mit Zeugen belegen kannst, dass Du die EGV unterschrieben mit einer kleinen Nettigkeit "mitwirkungspflichtgemäß" abgeben wolltest, man es aber nicht annehmen wollte.

Punkt2:Wenn die die EGV mitsamt diesem Schriebs von Dir nicht annehmen wollen, dann würde ich persönlich nach dem Teamleiter oder ersatzweise nach dem Geschäftsführer verlangen.

Wenn das nichts fruchtet würde ich versuchen das Teil am Empfang oder so gegen Bestätigung loszuwerden.

Notfalls würde ich in die nächste Postfiliale gehen und denen das Teil mit Einschreiben Rückschein zukommen lassen (möglichst auch das mit Zeugen).

Freu Dich aber nicht zu früh: Die blosse Entgegennahme bedeutet noch nicht die Anerkenntnis des Vertrages. Im schlimmsten Fall wird man Dir die ursprüngliche EGV per VA reindrücken; verbunden mit einer kleinen niedlichen 30%-Sanktion wegen fehlender Mitwirkung.

Dagegen solltest Du dann natürlich Widerspruch einlegen und bei der zu erwartenden Ablehnung desselben zum Fachanwalt Deiner Wahl pilgern...
 

Joker

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#31
Einen schönen guten Morgen zusammen.


So bevor ich hier mal kurz aushole, möchten wir das Ehepaar Jokerlinchen/Joker, zur allgemeinen Beruhigung hier bekanntgeben, das unsere Unfreundlichkeit nicht als diese angesehen werden darf, da wir uns in einer auswegslosen Situation befinden, die nur schwer erträglich ist.
Wen es momentan auch so aussieht als hätten wir uns im Ton vergriffen, sollte man uns nicht deswegen gleich verurteilen.

Wir kommen hier herein um Antworten zu finden, die wirklich sehr sinnvoll hier erscheinen und uns vor Dummheiten und Schaden bewahren.

Selbst wenn nun eventuell etwas falsch angekommen, was nicht so klingen sollte, so bitten wir die Mitglieder um Nachsicht.


@Heuschrecke...

meine Frau ist ein wundervoller Mensch, der es fernliegt irgendjemand auf irgendeinerweise Unrecht zu tun. Aber auch ein solch liebes Wesen stößt mal an ihre psychische Grenze der Belastbarkeit. Man möge ihr verzeihen.

@Angel6364

Nichts für ungut, die Antwort die Sie verfaßt haben, trägt auch nicht gerade dazu bei, hier das friedliche Miteinander zu fördern. Eher im Gegenteil .
Man möge mir verzeihen für diese offen Worte.


Wir freuen uns, das es überhaupt solch ein mutiges Forum gibt, da ist ein friedliches Nebeneinander oberste Priorität. Ich finde beide Seiten haben überreagiert, so kann ich nur sagen....

bitte habt euch wieder lieb ;-)


Mit dem wertvollen Tipp die wir hier erhalten haben, werden wir einen Rechtsbeistand aufsuchen und uns die letze "Ölung" geben lassen, so das der Schutz unserer Person veranlaßt werden kann und gewährleistet ist.

Bei all den Ausführungen, sind wir der Meinung doch noch einen schwerwiegenden Fehler gemacht zu haben, den es gilt im Keim zu ersticken.
Wir haben vergessen ein Resümee zu ziehen über das Gespräch beim SB.

Dieser hat nämlich die EGV`s schon unterschrieben uns in die Hand gedrückt, in der Erwartung, das wir es genauso tun. Dies war aber nicht der Fall.
Hinzu setzte er uns unter Zeitdruck, lehnte die Festlegung eines neuen Termin`s ab.
Dem Hinweis, die EGV`s in den Briefkasten der Kommserv zu werfen, werden wir nicht nachkommen. Im Gegenteil, es kommt hier nur ein Einschreiben mit Rückantwort in Frage.
Heute soll nun der Abgabetermin vollzogen werden, was ich aber für absurd halte, deshalb werde ich heute noch einen Rechtsbeistand aufsuchen.

Das eigentliche Grundproblem aber nun beruht auf folgendem:

...können wir diese EGV im nachhinein, ohne mit Konsequenzen rechnen zu müßen, überhaupt mit einer Zusatzerklärung bestücken, da er ja schon im vorhinein seine Unterschrift gegeben hat???????


Für hilfsreiche Tipps wären wir dankbar.

MfG

Joker
 

Haubold

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#32
Mal ein anderer Weg!!!

Schreiben an Deinen SB aufsetzen

1, Das Du zu jeder Zeit bereit bist, eine für Beide Seiten ausgewogene EGV und nach rechtlicher Prüfung zu unterschreiben.

2, Auch bereit bist an allen sinnvollen Maßnahmen die vorher mit Dir zu besprechen sind teilnehmen wirst.

3, Um einen Termin bittest (bis zum...) da noch Klärungsbedarf zu der Dir vorgelegten EGV besteht.


Mit so ein von Dir verfasten Schreiben gehst Du einer Sanktion erst einmal aus dem Weg.
Jedoch solltest Du auch eigene Vorschläge haben!!!

Gruß Haubold
 

Curt The Cat

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#33
...
Dieser hat nämlich die EGV`s schon unterschrieben uns in die Hand gedrückt, in der Erwartung, das wir es genauso tun. Dies war aber nicht der Fall.
Hinzu setzte er uns unter Zeitdruck, lehnte die Festlegung eines neuen Termin`s ab.
Beliebtes Mittel von SB um den Druck auf Hilfeempfänger weiter zu erhöhen. Eine angemessene Frist zu Prüfung der EGV wäre 1-2 Wochen.

Dem Hinweis, die EGV`s in den Briefkasten der Kommserv zu werfen, werden wir nicht nachkommen. Im Gegenteil, es kommt hier nur ein Einschreiben mit Rückantwort in Frage.
...oder persönlich, zusammen mit einem Zeugen bei der ARGE abgeben. Eventuell vorbereitete Empfangsbestätigung abzeichnen lassen.

Heute soll nun der Abgabetermin vollzogen werden, was ich aber für absurd halte, deshalb werde ich heute noch einen Rechtsbeistand aufsuchen.
... gute Idee, ansonsten s.o. ...

Das eigentliche Grundproblem aber nun beruht auf folgendem:
...können wir diese EGV im nachhinein, ohne mit Konsequenzen rechnen zu müßen, überhaupt mit einer Zusatzerklärung bestücken, da er ja schon im vorhinein seine Unterschrift gegeben hat??????
.....

Nun, da gibt es eine einfache Lösung. Ihr verfasst eine eigene EGV, fügt Wünsche hinzu und lasst Passagen weg, die fragwürdig sind oder euch nicht gefallen, unterschreibt diese und lasst die selbstverfasste EGV auf sicherem Wege der ARGE zukommen. Dann kann man später den möglichen Vorwurf, Deine Frau hätte sich geweigert, eine EGV zu unterschreiben, leicht entkräften.

Grundsätzlich lässt sich sagen, daß mit Schwierigkeiten/ Sanktionen gerechnet werden muß, wenn man die vorgefasste EGV der ARGEn nicht, wie seitens der SB gewünscht wird, unterschreibt. Mag die EGV noch so unsinnig sein und die Sanktion noch so rechtswidrig. Den schwarzen Peter hat man zunächst mal in der Hand. Die ARGen handeln da bewusst gegen geltende Gesetze und geltende Rechtsprechung der Sozial- und Landessozialgerichte und halten ihre so genannten "Eingliederungsmaßnahmen" für die ultimative Lösung. Letztendlich taugen sie jedoch nur dazu, die ALGII-Bezieher zu gängeln, sie aus der Arbeitslosenstatistik raus zu bringen und den Trägern der Maßnahmen eine goldene Nase zu verschaffen. Nicht selten gibt es merkwürdige Verquickungen von ARGE Mitarbeitern und so genannten "gemeinnützigen Trägern"...

Ich stell' hier mal das Muster einer EGV ein, die einer von der ARGE vorgelegten sehr ähnelt, aber in einigen Passagen die ARGE in die Pflicht nimmt. Wie schon gesagt, so eine EGV lässt sich beliebig ändern...

:icon_wink:


 

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Joker

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#35
Hallo Curt The Cat...


Meinen Dank darf ich Dir aussprechen, für diese Ausführlichen Ratschläge.
Sie könnten eventuell hilfreich sein.
Ich wußte das es doch noch welche Gibt mit dem Herz an der richtigen Stelle.

Danke vielen vielen Dank!

Joker und Jokerlinchen.


PS.
Die vertragsrechtlichen Hinweise, in der Zusatzerklärung, sind rechtens und wurden mir bestättigt von Fachleuten des Vertragsrechts.
 

Joker

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#36
Die goldene Sieben...

Mein Anwaltsbesuch hat nichts erbracht....also scheint merine EGV unanfechtbar zu sein. Der Anhang ist unsere einzige Rettung...;-(

Quatsch...am 7 Januar beginnt unsere Sache bei Network... geht aber nicht...ich liebe alle Lokführer löööööl... macht weiter so !!!!


Frankfurt (AFP) - Der Tarifstreit bei der Bahn ist erneut eskaliert. Die Lokführergewerkschaft GDL kündigte unbefristete Streiks im S-Bahn-, Regional-, Fern- und Güterverkehr ab dem 7. Januar an. Die Tarifverhandlungen mit der Bahn seien gescheitert, erklärte GDL-Chef der Lokführergewerkschaft GDL, Manfred Schell, in Frankfurt am Main. Die GDL will für ihre Mitglieder mindestens zehn Prozent mehr Lohn durchsetzen. Die Deutsche Bahn hatte laut GDL in den jüngsten Verhandlungen 6,5 Prozent mehr Lohn angeboten. Auch wolle die Gewerkschaft keiner Arbeitszeitverlängerung zustimmen, erklärte der stellvertretende Vorsitzende der GDL, Claus Weselsky.

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"Die Arbeitsbelastung der Lokführer ist heute schon extrem hoch. Wir wollen von jetzt 41 runter auf 40 Wochenstunden", sagte Weselsky dem "Hamburger Abendblatt". Die Streikbereitschaft der GDL-Mitglieder sei sehr groß. "Die Urabstimmung vom August berechtigt die GDL, auf unbefristete Zeit ihre Mitglieder zu Streiks aufzurufen", sagte der Vize-Gewerkschaftsboss.

Die Bahn reagierte empört auf den Abbruch der Tarifgespräche und zog alle bislang gemachten Angebote zurück. Der Chef der Bahn-Gewerkschaft Transnet, Norbert Hansen, warf der GDL vor, nicht ernsthaft an einer Zusammenarbeit interessiert zu sein.

Schell stellte in Aussicht, dass seine Gewerkschaft die Streiks noch absagen könnte, wenn die Bahn bis dahin ein neues Angebot vorlege. Dies müsse aber "schon Hand und Fuß haben", betonte er. Das Vorgehen der Bahn bezeichnete Schell als "unerträglich", das letzte Angebot der Bahn sei "unannehmbar". Die GDL-Mitglieder seien immer erboster über die Bahn, "weil wir uns keinen Jota nach vorne bewegen".

Der Gewerkschaftschef kritisierte, die GDL habe erneut einen Kooperationsvertrag mit den anderen beiden Bahn-Gewerkschaften unterschreiben sollen. Dazu seien die Lokführer zwar grundsätzlich bereit, allerdings "erst nach unseren eigenen Tarifverhandlungen". GDL, die beiden anderen Bahngewerkschaften Transnet und GDBA und die Bahn hatten in den seit Mitte Dezember laufenden Tarifverhandlungen versucht, sich auf die Inhalte eines neuen Dach-Tarifvertrags für alle Berufsgruppen bei der Bahn zu verständigen. Die GDL sollte danach einen eigenständigen Tarifvertrag mit spezifischen Regelungen für die Lokführer erhalten.


Gibt es doch noch Gerechtigkeit???

Joker
 

Joker

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#37
Hallo guten Abend @all



Heute hatten wir unseren Anwaltstermin, zur überprüfung unserer EGV.
Laut des Anwalts, sei diese Einwandfrei und nicht anfechtbar.

Nun verrate mir mal einer warum nicht?

Zu unserer sicherheit haben wir die Zusatzerklärung angehängt, falls bei der Maßnahme etwas nicht in Ordnung sein sollte.
Nun sollen wir doch am 7Januar diese Maßnahme antretten.
Ich denke wir müßen wohl oder übel kleinbeigeben, was ich sehr bedauere.
Zumal meine Vorstrafen jegliche wiedereingliederung in den 1 Arbeitsmarkt verhindern werden. Diese Erfahrung habe ich bis jetzt immer wieder gemacht.
Hatte ich eine Arbeitsstelle, mußte auf drängen des SB meine vergangenheit verschweigen. Gut, bis dahin, dachte ich es sei wertvoll mal eine Notlüge parat zu haben. Spätestens dann wenn ich mein Hemd auszog war es vorbei.
Danach stellte sich Mobing ein. Das übliche Gerede, der chef erfuhr davon, weg war Sie die Arbeitsstelle.
Auch anders bin ich vorgegangen, indem ich reinen Wein einschenkte,entweder wurde ich gelinkt oder gar überhaupt nicht genommen.
Meist waren die mündlichen Absagen die schlimmsten. Geh dahin wo Du hergekommen bist.
Selbst 400 Eurojobs oder gar 1 Eurojobs kommen nicht in betracht, trotz das ich nun seit mehr als ein Jahrzent straffrei bin.
Ich bin mit meinem Latein am Ende, ob ich eine Gesetzeslücke finde, eine Einstellung per Gericht erwirken zu können bleibt wohl außen vor. Mir bleiben nur noch eine möglichkeit...entweder eine Strichliste führen wieviel Kurse ich belege und gemacht habe...oder ich müßte mal( man möge mich berichtigen)
den Bundesrechnungshof oder so, einen Bericht schreiben.

Was meint Ihr dazu???

Joker
 
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