Brauche ich für ALG 2 ununterbrochen eine lückenlose Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung aufgrund psychischer Probleme?

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TheTragedy

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Hallo,

ich bin seit Oktober krankgeschrieben gewesen und ALG 2 Bezieher. Mein Hausarzt meinte damals, dass es wichtig ist, dass ich lückenlos krankgeschrieben bin, bis ich in eine stationäre Klinik aufgenommen werde. Aber ich beziehe ausschließlich ALG 2 und gehe auch zu allen Terminen. Macht das dann überhaupt was?
Ich warte nach wie vor auf den Klinikaufenthalt.
Wenn ich mich nicht mehr krankschreiben lasse, bekomme ich doch trotzdem noch ALG 2 oder?
 

HermineL

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Wenn du keine gültige EGV pder EG-VA hast in der die Vorlage der AU vereinbart wurde musst du überhaupt keine AU vorlegen.
Dennoch solltest du, wenn du keine EGV hast, dich weiter AU schreiben lassen damit du für den Fall das man dich in eine Maßnahme
oder ähnliches stecken möchte eine AU vorlegen kannst die das unmöglich macht.

Lückenlos ist dies nur beim Krankengeld notwendig aber bedenke das wenn du keine AU hast könnten die dich in eine Maßnahme stecken.
 

MoHo

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Moin :)
Die AU ist nicht nur fürs JC wichtig.Denke immer daran *JC droht mit Maßnahme*
Sondern auch für Deinen Klinikaufenthalt. Selbst wenn Deine Ärzte der Meinung sind, eine Verlängerung vom Aufenthalt ist Notwendig kann die Krankenkasse sagen, nein, Patient soll sich Ambulant weiter behandeln lassen. Leider bereits bei Mitpatienten erlebt.

Ist aber eine durchgängige AU vorhanden wird für den Patient entschieden.
 

HermineL

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Sondern auch für Deinen Klinikaufenthalt. Selbst wenn Deine Ärzte der Meinung sind, eine Verlängerung vom Aufenthalt ist Notwendig kann die Krankenkasse sagen, nein, Patient soll sich Ambulant weiter behandeln lassen. Leider bereits bei Mitpatienten erlebt.

Ist aber eine durchgängige AU vorhanden wird für den Patient entschieden.
Da hat sich der Mitpatient etwas gefallen lassen was nicht haltbar ist. Ob ein Patient ambulant oder stationär behandelt
werden muss entscheidet immer noch der Mediziner und kein popeliger Sachbearbeiter bei irgendeiner KK. Mit einer
durchgängigen AU hat dies überhaupt nichts zu tun sondern einzig mit der medizinischen Notwendigkeit.
 

MoHo

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Da hat sich der Mitpatient etwas gefallen lassen was nicht haltbar ist. Ob ein Patient ambulant oder stationär behandelt
werden muss entscheidet immer noch der Mediziner und kein popeliger Sachbearbeiter bei irgendeiner KK. Mit einer
durchgängigen AU hat dies überhaupt nichts zu tun sondern einzig mit der medizinischen Notwendigkeit.

So habe ich bis Dato auch gedacht. Ist aber leider gängige Praxis in den Psychiatrischen Kliniken (nicht in den Akutstationen) . Die Patienten werden dann in die Tagesklinik "abgeschoben" ob das nun in Sinne ist oder nicht, spielt keine Rolle für die Krankenkassen. Nach 6 Wochen Aufenthalt muss bei der Krankenkasse durch die Klinik eine Weiterbewilligung beantragt werden. Und genau an dieser Stelle hilft die AU ununterbrochen.
Auch der Aufenthalt in einer Tagesklinik ist von vorherein auf 6 Wochen begrenzt und muss dann weiter bewilligt werden durch die Krankenkasse.
 

HermineL

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Wenn die Patienten in die ambulante Betreuung abgeschoben werden liegt das an den verantwortlichen Medizinern.
Diese sind die einzigen die darüber entscheiden können und dies sogar gegen den Willen der Krankenkasse. Das
Problem ist eher das viele Mediziner keinen Ars..... in der Hose haben.

Davon abgesehen hilft die ununterbrochene AU bei einem stationären Krankenhausaufenthalt überhaupt nichts weil
in dieser Zeit gar keine AU benötigt wird.

Aber dies ist jetzt eine Nebendiskussion die den TE nicht weiterbringt.
 
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