Brauche Hilfe bei Schreiben vom Jobcenter (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Matze87

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
5 Juli 2011
Beiträge
90
Bewertungen
1
Hallo zusammen
Bin gerade von der Dekra Maßnahme nach Hause gekommen und erhielt ein Schreiben vom Jobcenter.

Darin steht:

Betreff: Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGBII)

Sehr geehrter Herr Mustermann,

ich sende ihnen dieses Schreiben zu, um entsprechende Angaben über ihre Wohnqualität in Erfahrung zu bringen, mit der Bitte, das beigefügte Blatt ihrem Vermieter ausfüllen zu lassen u. dem hiesigen Jobcenter zurück zu senden.

Beigefügtes Blatt: Bescheinigung des Hauseigentümers Teil II - freiwillige Angabe

Muss nun mein Vermieter das ausfüllen ? Oder kann das auch der Sohn machen ? Da dieser bei mir im Haus Wohnt.

Und vorallem für was soll das gut sein ? Will das Jobcenter wissen ob ich "zu gut" Wohne ?

Verstehe den Sinn bei dem ganzen leider nicht !
 
E

ExitUser

Gast
ich sende ihnen dieses Schreiben zu, um entsprechende Angaben über ihre Wohnqualität :icon_neutral: in Erfahrung zu bringen, mit der Bitte, das beigefügte Blatt ihrem Vermieter ausfüllen zu lassen u. dem hiesigen Jobcenter zurück zu senden.
Stell das Schreiben bitte mal ein, persönliche Daten schwärzen.

Hast du einen Mietvertrag ?
 

Matze87

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
5 Juli 2011
Beiträge
90
Bewertungen
1
Habe leider keine möglichkeit es einzustellen.
Mietvertrag habe ich natürlich, Wohne ja schon seit Oktober 2011 in der Wohnung.

Bei dem beigefügtem Blatt wird nach größe der Wohnung/Kaltmiete/Baujahr gefragt, ob es ein Ein oder Mehrfamilienhaus ist. Über was die Wohnung verfügt z.b. Zentralheizung, wie die Fenster verglast sind etc.

Und es wird halt noch nach der Lage der Wohnung gefragt, z.B. wie die Lärmbelästigung ist, Infrastruktur, Wohnlage etc.
 

ZynHH

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Juli 2011
Beiträge
15.572
Bewertungen
14.207
Wahrscheinlich sucht ein JC-Mitarbeiter ne Wohnung und will sich schon mal schlau machen, was er bekommt, wenn er deine KDU-Zahlung als für unangemessen beurteilt und du dir leider ne neue Wohnung suchen musst... oder er arbeitet nebenbei für nen Immobilienmakler...wie kommt man billiger an Informationen über Vermieter und deren Objekte.
 
E

ExitUser

Gast
größe der Wohnung/Kaltmiete/Baujahr gefragt, ob es ein Ein oder Mehrfamilienhaus ist. Über was die Wohnung verfügt z.b. Zentralheizung, wie die Fenster verglast sind etc.
Steht das nicht alles in deinem Mietvertrag, außer natürlich wie die Fenster verglast sind.

Du kannst auch Fotos mit der Cam oder Foto Handy machen und die Bilder einstellen.
 

heutehier

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
18 Juli 2012
Beiträge
888
Bewertungen
197
schließe mich hart aber4 an:

es ist freiwillig und fertig, wenn du Lust und Zeit hast kannst du ja fragen wozu das gut sein soll, ansonsten landet so etwas bei mir in der Rundablage

Warum sich mit so etwas belasten ???
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
12.749
Bewertungen
16.276
Ich vermute mal, du hattest einen Mietvertrag und diesen dem JC wegen der KdU vorgelegt ... diese wurde bewilligt, weil die Wohnung für 1 Person mit Miete XY angemessen war?

Dann hast du auch sicher gleichzeitig diese "Vermieterbescheinigung" vorgelegt, in der all diese Angaben über Baujahr, qm etc. drin stehen?

Somit hast du deine Pflicht und Schuldigkeit getan.
Mehr als das: der Vermieter muss nicht regelmäßig wissen, dass er einen Hartzi beherbergt, wenn man die Nebenkosten etc. auf "andere Weise" nachweisen kann.

Für mich gibt es keinen ersichtlichen Grund, warum das JC diese Angaben benötigt.
Ich würde erstmal nicht reagieren.
Ich denke auch nicht, dass hier "Mitwirkungspflichten" verletzt werden. Sollen die das vom Vermieter selbst anfordern - dieser sollte jedoch nachfragen, was das soll!!!! und wo das steht!
 

stuu

Elo-User*in
Mitglied seit
30 April 2010
Beiträge
265
Bewertungen
7
Lag deine bisherige Miete ueber den Angemessenheitsgrenzen?Das wird in Berlin gemacht ,da die Angemessenheitsgrenzen neu festgelegt wurden ( eventuell kommt ihr aus Berlin?).Wahrscheinlich ging aus den bisher eingereichten Unterlagen nicht alles hervor,da man ja auch die Gesamtwohnflaeche und sowas angeben muss( steht nicht im Mietvertrag).Die neuen Mietobergrenzen berechnen sich auch aus Heizart und Gesamtflaeche der Nutzungseinheit.Achne,Saarbruecken,wahrscheinlich auch Anpassung der Mietobergrenzen.
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
12.749
Bewertungen
16.276
Selbst wenn die Angemessenheitsgrenzen überprüft würden ... ist dies nicht Sache der Jobcenter und hier die Hilfebedürftigen einzuschalten schon gar nicht.

Es geht auch nicht um Angemessenheit - wie ich das vom TE lese, sondern um "entsprechende Angaben über ihre Wohnqualität in Erfahrung zu bringen" - das wiederum von einem JC hört sich an wie ein schlechter WITZ.
 

Solanus

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
8 August 2006
Beiträge
2.550
Bewertungen
2.338
Hallo zusammen
Bin gerade von der Dekra Maßnahme nach Hause gekommen und erhielt ein Schreiben vom Jobcenter.

Darin steht:

Betreff: Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGBII)

Sehr geehrter Herr Mustermann,

ich sende ihnen dieses Schreiben zu, um entsprechende Angaben über ihre Wohnqualität in Erfahrung zu bringen, mit der Bitte, das beigefügte Blatt ihrem Vermieter ausfüllen zu lassen u. dem hiesigen Jobcenter zurück zu senden.

Beigefügtes Blatt: Bescheinigung des Hauseigentümers Teil II - freiwillige Angabe

Muss nun mein Vermieter das ausfüllen ? Oder kann das auch der Sohn machen ? Da dieser bei mir im Haus Wohnt.

Und vorallem für was soll das gut sein ? Will das Jobcenter wissen ob ich "zu gut" Wohne ?

Verstehe den Sinn bei dem ganzen leider nicht !
Ich bin immer wieder über die Qualität der Fragen hier erstaunt.

Da steht ganz eindeutig "freiwillige Angabe". Also wozu die Frage und uns raten lassen.

Die Angaben sind freiwillig, können also nicht sanktioniert werde.

Da steht eindeutig "Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGBII)" also guck in das SGB II, findest Du hier im Internet und zeige mir den Passus/ Paragraphen in dem steht, dass freiwillige Angaben Leistungsrelevant sind.

Somit dürfte sich jede Frage erübrigen. Interessiert Dich das Warum und wofür, dann Frage den SB, am Besten Schriftlich unter Fristsetzung mit Empfangsbestätigung.

Bedauerlich, dass ich es so klar schreiben muß, alle hier im Forum können nur über das Warum und Wofür raten. Dieses Schreiben ist für die Leistung nach SGB II so überflüssig, wie dem P... seine Eier. :icon_eek:

Mein Vorschlag, lege es in die Rundablage und trink ein Käffchen und genieß die Sonne, bald kommt der Herbst und Regen und Sturm und Kälte.
 

Sonntagsmaja

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
1 Juli 2005
Beiträge
1.442
Bewertungen
768
Seit wann interessiert sich ein JC für "Wohnqualität"? Und vor allem zu welchem Zweck?
Sowas macht mich immer skeptisch......:icon_kinn:

Aber eins ist sonnenklar: Datensammelei sollte man niemals mitmachen. Erst recht nicht wenn diese "freiwillig" erhoben werden oder man keinen Grund genannt bekommt warum das jetzt wichtig sein sollte.

Bei dem ominösen Fragenbogen zum Migrationshintergrund gabs von mir nur diese eine Auskunft: k.A.
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
12.749
Bewertungen
16.276
Es ist noch nicht einmal erforderlich, dass man die viel geliebte "Mietbescheinigung" vom Vermieter ausfüllen lässt - sofern alle notwendigen Angaben für die KdU im Mietvertrag stehen.

Es geht den Vermieter nämlich NICHTS AN, dass sein Mieter Hartz IV bekommt. Dies versuchte eine SB mir auch anders darzustellen - letztlich musste sie aufstecken, denn ich blieb dabei: Ich WILL nicht, dass meine (schwatzhafte) Vermieterin mit dem Wissen die ganze Siedlung beglückt und fertig :icon_twisted:

Macht man sich die Mühe der INFORMATION, stellt man in den meisten Merkblättern und Heftchen der JCs folgendes fest:

Ist es erforderlich, dass mein Vermieter eine Mietbescheinigung unterschreibt?
Nein! Wie zuvor ausgeführt, ist es grundsätzlich völlig
ausreichend, wenn Sie den Vordruck „KdU – Kosten der
Unterkunft“ ausfüllen und Ihren Mietvertrag bzw. das
aktuelle Mieterhöhungsschreiben vorlegen. Bedenken
Sie: Wenn Sie Ihren Vermieter die Mietbescheinigung
ausfüllen oder unterschreiben lassen, erfährt dieser
zwangsläufig, dass Sie ALG II beantragen müssen.


WISSEN ist also immer auch MACHT :biggrin: - man könnte sich ein Späßle machen und dem KRM in Nürnberg eine Anfrage schicken mit der Bitte um Abklärung, was das soll und wo die Rechtsgrundlage sich befindet, die das JC dazu ermächtigt, sich in dieser Angelegenheit "Wohnqualität", die NICHT in den Leistungsmerkmalen der JCs enthalten ist :icon_twisted: - an den Bürger zu wenden und hiermit auch noch für Zeit, Papier und Porto STEUERGELDER zu verschwenden und unbefugt Daten zu sammeln - auch unter dem zweifelhaften Deckmäntelchen der "Freiwilligkeit" ...
 
Oben Unten