Brauche Hilfe, Anhörung, Sanktion droht.

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Cosma

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Nachdem mein Antrag nun endlich durch ist (nachdem ich per Dringlichkeitsschreiben endlich Gehör fand und dann auch plötzlich alles schnell und reibungslos funktionierte.... :icon_neutral:) und ich nun nicht mehr wegen akuter finanzieller Nöte total auf dem Zahnfleisch gehe, steht nun neuer Ärger ins Haus.

Ich hatte am 03.11.09 einen Vermittlungsvorschlag erhalten, mit Anhang der rechtlichen Gesetze. Ich war zum Zeitpunkt der Einladung für die ganze Woche krankgeschrieben, diese habe ich auch sofort z.Hd. der SB eingeschickt.

Nebenbei hatte ich zu dem Zeitpunkt auch schon eine positive Antwort für einen Minijob bekommen, hatte schon einen Probetag, der Vertrag stand noch aus. Leider hat man mir dann 11/2 Wochen nach dem Probetag abgesagt. Kurz darauf meldete man sich erneut, es gäbe evtl noch eine andere Tätigkeit für mich.

Seit heute weiß ich, dass diese Stelle leider auch nicht zustande kommt.

Für morgen habe ich nun eine weitere Einladung in der Arge direkt mit dem Ansprechpartner der Firma, für eine allgemeine Gruppeninformation über die Stelle.

Für die erste Einladung kam nun ein Brieg ins Haus, ich hätte schriftlich mitzuteilen, warum ich nicht erschienen bin, dann würde darüber entschieden werden, ob ich sanktioniert werde.

Und nun? Hätte ich trotz Krankschreibung erscheinen müssen?

Desweiteren ärgere ich mich nun, weil die Entscheidung für den evtl Job so lang dauerte und ich nun nach 2 Wochen Wartezeit immer noch ohne Job dastehe und ohne etwas, was ich der Arge vorzeigen kann, hatte mir so gewünscht, dass es klappt, war eine tolle Stelle... :confused:

Der Job von der Arge kommt für mich eigentlich weniger in Frage, da die Einarbeitungsstelle recht weit weg ist. Zudem gibt es einige gesundheitliche Forderungen, die ich gar nicht zu 100% erfülle (körperlich schwere Arbeit im Lager, keine Sehbehinderng).
Weiterbringen tut es mich auch nicht, und ich muss endlich Fuß fassen, da ich auch bald "schon" 27 bin.

Es gibt Stellen in dem Bereich, in dem ich arbeiten möchte, schließlich bewerbe mich mich ja auch in dem Bereich, warum schickt man mir dann sowas? Bin sogar mittlerweile bereit, noch eine Ausbildung zu machen, damit ich endlich in meinem gewünschten Job arbeiten kann und auch Ruhe herrscht in meinem Leben.

Und wie ist nun die Rechtslage wegen der Sanktion?

Wär supi, wenn ein paar schlaue Füchse mir hier weiterhelfen könnten.

Lieben Dank schon mal! :icon_smile:
 

alvis123

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Hi Cosma,

Kannst Du nachweisen, dass Dein SB die AU bekam?

Wie alt bist Du? (Es gibt Besonderheiten bei U25 )

MfG
 

Cosma

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Hi Alvis,

ein Einschreiben war es leider nicht, nein. Aber wenn die AU für den Tag gültig ist? Kann ja jeder sagen, hab ich nicht bekommen, dann kann ich auch sagen, ich hätte die Vorschläge nicht bekommen... :cool:

Ich bin (noch so eben) 26 Jahre alt.

Für alle noch:

Ich blöde Sau hatte die EGV auch leider schon unterschrieben als ich auf dieses Forum aufmerksam wurde. Also bin ich sowieso per se und mit Recht "Sklave der ARGE ".... :-(

Vereinbart wurde darin: Eigenbemühungen: 8 Bewerbungen im Monat auf Voll- und Teilzeitjobs, sowie Mini-Jobs. Und eben verbindliche Bewerbung auf alle Vermittlungsvorschläge.

Wie ist das eigentlich mit einem Anwalt? Helfen die tatsächlich nur, wenn bereis eine Sanktion fest ansteht? Bis jetzt hatte ich nämlich wie gesagt nur Ärger mit der Arge und somit weiß ich nicht, was von deren Seite überhaupt noch rechtens ist und was nicht. (Hatte dazu auch schon was geschrieben hier im Forum, alles ein Hin und Her, wie mit allen, die mit denen zu tun haben.)

LG :icon_smile:
 

Muzel

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Cosma, dass die einzelnen SB Lügen verbreiten, was das Eintreffen von Briefen betrifft, davon kann ich leider ein Liedchen singen. In deinem Fall würde ich den Betriebsrat einschalten. Das hat bei mir geklappt.
 
E

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Hi Alvis,

ein Einschreiben war es leider nicht, nein. Aber wenn die AU für den Tag gültig ist? Kann ja jeder sagen, hab ich nicht bekommen, dann kann ich auch sagen, ich hätte die Vorschläge nicht bekommen... :cool:

Immer nachweislich alles bei der Arge abgeben.

Ich bin (noch so eben) 26 Jahre alt.

Ich bin auch 26

Für alle noch:

Ich blöde Sau hatte die EGV auch leider schon unterschrieben als ich auf dieses Forum aufmerksam wurde. Also bin ich sowieso per se und mit Recht "Sklave der ARGE ".... :-(

Ja blöd gelaufen. jetzt musste dich dran halten bis zum Ablauf der EGV

Vereinbart wurde darin: Eigenbemühungen: 8 Bewerbungen im Monat auf Voll- und Teilzeitjobs, sowie Mini-Jobs. Und eben verbindliche Bewerbung auf alle Vermittlungsvorschläge.

8 sind zu viel. 4 wären aktzeptabel. Mit Übernahme der Bewerbungskosten. Aber regional würde ich da anders entscheiden. Toll in Mini Jobs. Und man schlägt sich dann noch mit der Arge rum.:icon_neutral:


Wie ist das eigentlich mit einem Anwalt? Helfen die tatsächlich nur, wenn bereis eine Sanktion fest ansteht? Bis jetzt hatte ich nämlich wie gesagt nur Ärger mit der Arge und somit weiß ich nicht, was von deren Seite überhaupt noch rechtens ist und was nicht. (Hatte dazu auch schon was geschrieben hier im Forum, alles ein Hin und Her, wie mit allen, die mit denen zu tun haben.)

LG :icon_smile:

Die tun was sie können. Nur leider wird das mager entlohnt. Kenne einen Rechtsanwalt hier aus meiner Stadt, der sagt selbst das wenn er nur fälle aus der Sozialhilfe/Hartz 4 hätte könnte er nichtmals für seinen Unterhalt und seine Familie sorgen.

Ich würde es bei der EGV belassen. Ein Verfahren deswegen wird wohl nicht zu einem Erfolg führen. deine willenserklärung steht als unterschrift im vertrag (EGV )
 

Cosma

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Soooo, :icon_pause: erst einmal danke ich Euch für Eure Tipps!

Werd dann nach dem Termin morgen früh mal berichten, was so los ist. Bestimmt brauch ich dann erneuten Beistand....

Und eins weiß ich: wenn die EGV erneuert wird, sprich is bis dahin (April) noch nichts habe, dann unterschreibe ich nicht einfach so. :icon_twisted:
 

alvis123

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Hi cosma...

..wünsch Dir viel Glück bei Deinem Termin.

Nicht alle SB 's sind "menschliche Schweine" genausowenig wie alle Elos Faulenzer sind. Geh halt unbefangen aber mit Beistand hin und finde beiläufig heraus, ob die AU angekommen ist. Denk immer daran, dass Du im Zweifel immer alles beweisen musst.

Es kann Dir als Sanktion höchstens 30% für drei Monate "blühen".
Es ist aber jetzt unnötig, sich über ungelegte Eier aufzuregen. Schildere halt die Lage dort genauso, wie Du es hier getan hast. Du bist und warst Dir keiner Schuld bewusst.

Wenn etwas nachkommt, werden wir Dir helfen.:icon_daumen:

MfG
 

Erolena

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Nimm auch irgendwelche Infos zu deinen anderen Bemühungen mit (Firma, in der du Probearbeiten warst, Mitteilung über Nichtzustandekommen des Beschäftigungsverhältnisses oder ähnliches).

Zu der Gruppeninfo gehst du hin und gut ist es (Firmenvorstellung). Könnte mir vorstellen, dass sich sowieso geeignete Teilnehmer dort bewerben. Hauptsache, du stehst auf der Anwesenheitsliste. Fahrtkosten kannst Du Dir erstatten lassen.
Setz den Besuch der Gruppeninfo auch auf die Liste Deiner Bemühungen um Arbeit.
 

Mario Nette

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Für die erste Einladung kam nun ein Brieg ins Haus, ich hätte schriftlich mitzuteilen, warum ich nicht erschienen bin, dann würde darüber entschieden werden, ob ich sanktioniert werde.
Das ist die sog. Anhörung. In die solltest du wahrheitsgemäß schreiben, dass du der ARGE am XX.XX.XXXX mitgeteilt hast, dass du erkrankt bist und ihr eine AU -Bescheinigung sandtest.

Mario Nette
 

Cosma

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Ich werde es dann, wie von Euch empfohlen, einfach fristgerecht schriftlich einreichen. Zunächst Pause hiermit.

War dann heute bei der Gruppeninfo. Wie hier erwähnt, Anwesenheitsliste, allgemeine Infos über den Job. Da war auch ein Herr vom Amt dabei und eben die Leute von der Vermittlungsfirma.
Danach gab es Einzelgespräche, dafür habe ich gewartet, um die Situation nochmals zu besprechen ohne die anderen.

Ich habe erläutert, dass ich gerne einen Job annehmen mag, jedoch wenn einen, den ich kurzfristig haben kann.

Was die suchen sind nämlich Leute, die dauerhaft dort tätig sein wollen und dann auch noch den Gabelstaplerschein machen.

Da habe ich gesagt, dass ich in meine gewünschte Richtung, die eine ganz andere ist, intensiv suche und für eine Stelle evtl. was Positives aussteht. Da wurde gesagt, dass es eben nicht sinnvoll ist, wenn man halt es nicht für lange machen will.

Dann habe ich gebeten, mich aufzunehmen und Bescheid zu geben, wenn sie Jobs für mich haben.

Dann haben die mich später angerufen und mir einen weiteren Job angeboten, auch langfristig s.o.

Als ich dann obige Aussage wiederholte, wurde man zickig und auf meine Aussage, dass ich mit dem Gedanken spiele, eine weitere Ausbildung zu machen.

Da fragte man mich darauf, wie ich das denn finanzieren wolle. :eek:

:eek: Hallo, ist das mein Bier, oder wie? Das war die Vermittlungsfirma, was geht die das denn an?

Meine Tele-Nr hatten die von der ARGE , wobei ich auch zugesagt habe, man dürfe sie weitergeben. Ich muss ja auch Bereitschaft zeigen, dass ich gewillt bin, was zu finden, desw. ist das halt so schwer. Da gilt es doch als negativ, wenn ich sage: Nein, das möchte ich nicht.

Bin nun unsicher, diesen Anruf zu bewerten hinsichtlich der Rücksprache derer mit dem Amt.

Vielleicht kann jemand die Situation bewerten?

Liebe Grüße
 
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