• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Brauche einen Rat ...

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

Mahina

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
26 Okt 2007
Beiträge
1
Gefällt mir
0
#1
Hallo zusammen,
ich hoffe ich bin hier mit meinem Beitrag richtig.
Ich habe folgende Situation :
Im März 07 habe ich mich von meinem Mann getrennt, bin mit meinen 3 Kindern (4,7,9 Jahre) in eine kleine WOhnung gezogen. Muss dazu sagen meine Große näßt noch ein am Tag, rebelliert im höchsten Maß gegen die Schule und mein Mittlerer hat eine Sprachbehinderung und somit auch andere kleinere Defizite in seinem Alltag. Im Juli schrieb ich meinem "Jobvermittler" daß ich für meinen Kleinen keinen Kindergartenplatz bekommen habe und somit nicht für die Arbeitsvermittlung zur Verfügung stehe. Ih hört bis vor 4 Tagen nichts mehr, dann lag ein EInladungsbrief in meinem Briefkasten ich möchte bitte zwei Tage später dort antanzen, man wolle mit mir weitere Möglichkeiten besprechen.
Ich bin natürlich dorthin und dann sagte da eine Dame, Herzlich Willkommen, ich bin ihre neue Fallmanagerin und möchte nun mit ihnen besprechen wie wir bei ihnen weitermachen. Ehrlich wie ich (leider) bin, sagte ich ihr gleich, daß mein Sohn vor ca. einer Woche einen Kigaplatz zugesagt bekommen hat und er diesen ab dem 1.11 wahrnimmt.
Da begannen die AUgen der guten Frau zu leuchten und sie liess sich gleich mal von mir sagen wie lange meine Großen Schule haben, bzw wann diese zuhause sind sowie von wann bis wann der Kigaplatz wäre und ob nicht noch eine VOr oder Nachbetreuung möglich wäre, denn sie wollte mir gerne eine Massnahme "anbieten". Ich erklärte ihr wie ich mir die Zeit dafür zaubern soll, denn :
Meine beiden Großen sind auf einer SOnderschule und gehen zwischen sieben und halb acht aus dem Haus, um acht bringe ich den Kleinen zum Kindergarten und zwischen viertel nach elf und halb zwölf kommt das erste Kind (mein Mittlerer, 1. Klasse SOnderschule) wieder per Taxi nach Hause. Also bleiben mir 3 (1/2) Std in denen ich an dieser Massnahme teilnehmen könnte, schön und gut, die mir "ans Herz" gelegte Massnahme beginnt um 8 Uhr und geht bis 13 Uhr und sei sehr flexibel in den Zeiten. Also müßte dies bei mir ablaufen wie folgt:
Ich "schmeisse" mein Kind um acht in den Kiga damit ich um zehn nach acht den Bus in die CIty bekomme, bin dann um halb neun dort an der Bushaltestelle, muss dann noch 15 - 20 Min bis zur Massnahme laufen, bin also ca um um viertel, zehn vor neun an meiner Massnahme. DOrt muss ich aber dann wieder um halb elf weg, da ich die ganze Tour in der selben Form zurück muss umum ca. viertel nach elf zuhause zu sein um den Mittleren in Empfang zu nehmen.

Ich fragte die Dame was die frü einen SInn macht ? SIe sagte zu mir sie wüßte dass meine Zeit knapp wäre, aber ich müßte lernen mich abzulösen und mir Zeit freizuschaufeln ???? Freischaufeln, da lag sie richtig aber daß dies für mich enormer Stress und Belastung bedeutet interessierte sie nicht. Ich bekam nur den Spruch : Wer 2 Kinder auf einer Sonderschule hat, braucht Hilfe kann das nicht alleine schaffen und in diesem Kurs ( nennt sich Sprungbrett) würde ich andere Mütter zum Austausch treffen.
Und sie legte mir noch eine Tagesmutter ans Herz. Aber wie soll dies funktionieren? Ich habe 3 Kinder die zu komplett unterschiedlichen Zeiten nach Hause kommen und die Große hat des öfteren Stundenausfall und steht auch plötzlich vor der Türe.
Also müßte dies Tagesmutter ab elf Uhr bei mir zuhause sitzen, den Mittleren in Empfang nehmen, dann den Kleinen abholen und dann zuhause auf die Große warten und mich "vertreten" bis ích um halb 2 zuhase bin, also für ganze zweieinhalb Std.
Ich komme mir vor wie eine Asusätzige die, wie die Dame meinte, lernen müßte sich anders zu "organisieren" ...
Der ganze Besuch hat mich so fertig gemacht, daß ich völlig neben mir stehe, fühle imich erpresst und kann keinen klaren Gedanken mehr fassen ...

VIeleicht kann mir jemand sagen was ich tun kann oder was nicht und ob das so in Ordnung ist?

Mahina
 

ecoquest

Elo-User/in

Mitglied seit
12 Aug 2005
Beiträge
85
Gefällt mir
0
#2
Hallo Mahina,

Ok, du bist alleinstehende Mutter mit 3 Kindern, wobei diese noch sehr jung sind und wohl spezielle Betreuung benötigen, eigentlich könnte man hier den schlussfolgerung ziehen das du dem Arbeitsmarkt nicht wirlich zur verfügung stehts...zumindest bis die kleinen aus dem grössten raus sind....



Die Massnahme einfach ablehnen geht natürlich nicht, aber man kann sicherlich immer wiederspruch einlegen und diesen argumentieren, um dies gut zu tun.... würde ich dir empfehlen vielleicht bei einem Sozialträger z.b. Caritas deine situation zu erläutern und evtl. hier mit deren hilfe einen brief zu schreiben und zu einem Gespräch zum Fallmanager mitnehmen.
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Oben Unten