Brauche dringend Rat (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Woman

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folgendes ich lebe von grundsicherung
meine tochter die bei mir wohnt bekommt unterhalt vom Vater
dann wohngeld und kindergeld
nun wurde sie 18 und ein neuer kindergeldantrag musste gestellt werden
hab ich auch früh genug gemacht
aber die haben den antrag im keller liegen lassen ,also nicht bearbeitet
Das sozi weigert sich nun in vorkasse zu gehen
sie wären nicht zuständig
wir haben diesen monat 200 euro vom sozi und 140 wohngeld
davon muss ich noch rechnungen bezahlen
 
E

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ich schiebe mal,, mit kindergeld und so weiter kenne ich mich nicht aus...
 
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Gast
folgendes ich lebe von grundsicherung
meine tochter die bei mir wohnt bekommt unterhalt vom Vater
dann wohngeld und kindergeld
nun wurde sie 18 und ein neuer kindergeldantrag musste gestellt werden
hab ich auch früh genug gemacht
aber die haben den antrag im keller liegen lassen ,also nicht bearbeitet
Das sozi weigert sich nun in vorkasse zu gehen
sie wären nicht zuständig
wir haben diesen monat 200 euro vom sozi und 140 wohngeld
davon muss ich noch rechnungen bezahlen
Was ist denn nun deine Frage an das Forum? :confused:
 

Woman

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welche rechte ich habe
denn sozi will nicht ,wir sind beide krank und kein cent mehr im haus
 
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welche rechte ich habe
denn sozi will nicht ,wir sind beide krank und kein cent mehr im haus
Du kannst gegen den "Bescheid" vom Sozialamt Rechtsmittel (Widerspruch) einlegen. Entweder du machst das allein (unter Zuhilfenahme der "Experten" des elo-Forums) oder beantragst PKH (Prozesskostenhilfe) und suchst dir einen Rechtsanwalt (Arbeits- und Sozialrecht), der für deine Rechte eintritt.

PS 1: Zur Überbrückung der Bearbeitungzeit des Antrages auf Kindergeld (für den die Behörde bis zu 6 Monaten Zeit hat) kannst du beim Sozialamt einen Antrag auf ein zinsloses Darlehen stellen. Jedoch erfolgt eine Gewährung nur unter bestimmten Voraussetzungen und nach genauer Prüfung des Einzelfalles. :icon_kinn:

Bekommt man vom Sozialamt ein Darlehen?

PS 2: Wenn die Familienkasse nicht innerhalb 6 Monaten über den Antrag entscheidet, hast du das Recht Klage einzureichen. Wobei sich hier die Geister scheiden, ob eine Untätigkeitsklage oder nicht doch eine Leistungsklage besser wäre.

https://www.elo-forum.org/25/50002-welche-klageart-richtig-kindergeldantrag-entschieden.html
 

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Du kannst gegen den "Bescheid" vom Sozialamt Rechtsmittel (Widerspruch) einlegen. Entweder du machst das allein (unter Zuhilfenahme der "Experten" des elo-Forums) oder beantragst PKH (Prozesskostenhilfe) und suchst dir einen Rechtsanwalt (Arbeits- und Sozialrecht), der für deine Rechte eintritt.

PS: Zur Überbrückung der Bearbeitungzeit des Antrages auf Kindergeld (für den die Behörde bis zu 6 Monaten Zeit hat) kannst du beim Sozialamt einen Antrag auf ein zinsloses Darlehen stellen. Jedoch erfolgt eine Gewährung nur unter bestimmten Voraussetzungen und nach genauer Prüfung des Einzelfalles. :icon_kinn:

Bekommt man vom Sozialamt ein Darlehen?
ich hab keinen bescheid,diese aussage der sb war am telefon
auf zig schriftliche anfragen von mir
 
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Gast
ich hab keinen bescheid,diese aussage der sb war am telefon
auf zig schriftliche anfragen von mir
Dann muß ein rechtsmittelfähiger Bescheid notfalls "erzwungen" werden. Und das geht nur mit Anwalt oder anderweitiger Hilfe von fachkundigem Personal. :icon_evil:
 

Woman

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na toll ,dann dauert das ja noch ewig
und nichts zu essen
ich kann meine bekannten nicht wegen geld fragen
 
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Gast
na toll ,dann dauert das ja noch ewig
und nichts zu essen
ich kann meine bekannten nicht wegen geld fragen
Zur Überbrückung der Bearbeitungzeit des Antrages auf Kindergeld (für den die Behörde bis zu 6 Monaten Zeit hat) kannst du beim Sozialamt einen Antrag auf ein zinsloses Darlehen stellen. Jedoch erfolgt eine Gewährung nur unter bestimmten Voraussetzungen und nach genauer Prüfung des Einzelfalles.
 
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gast_

Gast
Ich denke, auch in diesem Fall kann das Sozialamt einen Erstattungsanspruch anmelden...und in Vorleistung gehen.

Schriftlich beantragen, Antrag gegen Empfangsbestätigung auf einer Kopie abgeben und auf sofortige Bearbeitung drängen - am besten gleich Vorgesetzten verlangen, wenn die Probleme machen.

Falls weiter abgelehnt wird einen begründeten schriftlichen Bescheid verlangen.

Es sollte ein Beistand mitgehen, der Protokoll schreibt.

Damit könnte man dann zum Sozialgericht gehen, wenn alles nicht hilft.
 

alexander29

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Ja, denn das Sozialamt ist verpflichtet, den tatsächlichen Bedarf zu decken.
Leistungen wie Kindergeld etc werden berücksichtigt, wenn sie zufließen, nicht eher.
Du hast, weil Kindergeldkasse nicht zahlt (aus welchem Grund auch immer), weniger Geld zur Verfügfung; das Sozialamt muss dafür sorgen, dass du das nötige Geld zur Verfügung hast.
Die holen sich das Geld dann von der Kindergeldkasse wieder.

Also Antrag auf sofortige Auszahlung der Leistungen.
Es entsteht sonst eine Unterschreitung des Existenzminimums, das darf bei Sozialhilfe nicht sein.

Geht das nicht, einen Antrag auf eine einstweilige Anordnung an das Sozialgericht machen.
 
G

gast_

Gast
Leistungen wie Kindergeld etc werden berücksichtigt, wenn sie zufließen, nicht eher.

Das paßt hier nicht, denn Tochter ist volljährig und wegen ausreichend eigenem Einkommen wohl nicht im Bezug
Oder wird das Kindergeld der Mutter angerechnet?

Hier wird wohl Tochter selbst beantragen müssen....
 

alexander29

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Ohje, mit Kindergeld kenne ich mich nicht gut aus.
Habe überlesen, dass die Tochter selbst nicht im Bezug ist.

Ich meine aber, wenn die Tochter wg dem Kindergeld, dass nicht gezahlt wird, nicht genug Einkommen hat, dass sie dann berechtigt ist, Hilfe zum Lebensunterhalt zu beantragen.
Das könnte doch funktionieren.

Stimmt, ich habe das 1. Posting nicht richtig gelesen, mit ist nur aufgefallen, dass ja vom Sozialamt, wenn die Mutter von der Grundsicherung lebt, deutlich mehr gezahlt werden müsste.
Aber viell bekommt sie EM-Rente und stockt auf ?
 

Woman

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Ich denke, auch in diesem Fall kann das Sozialamt einen Erstattungsanspruch anmelden...und in Vorleistung gehen.

Schriftlich beantragen, Antrag gegen Empfangsbestätigung auf einer Kopie abgeben und auf sofortige Bearbeitung drängen - am besten gleich Vorgesetzten verlangen, wenn die Probleme machen.

Falls weiter abgelehnt wird einen begründeten schriftlichen Bescheid verlangen.

Es sollte ein Beistand mitgehen, der Protokoll schreibt.

Damit könnte man dann zum Sozialgericht gehen, wenn alles nicht hilft.
genau diese vorleistung lehnt das sozialamt ab
ich hab niemand der mitgehen könnte
 

Woman

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wie muss ich so ein schreiben machen
hab das noch nie:icon_sad:
 

hartaber4

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Armborst in LPK-SGB XII zu § 2 , 9.Auflage (Auszüge):

Einem Hilfesuchenden ist es jedoch nicht zuzumuten, seine (vermeintlichen) Rechtsanspruch gegen einen Sozialleistungsträger unter Inanspruchnahme sozialgerichtlicher Hilfe durchzusetzen.

Der Nachranggrundsatz hält oft dazu her, Hilfesuchende abzuweisen.

Noch immer zu Recht tadeln schon Schulte/Trenk-Hinterberger den Missbrauch, den manche SB (Nachrang-Vorrang-Spezialisten) betreiben, indem sie Antragsteller ohne hinreichende Gründe auf andere Hilfsquellen verweisen.

Demgegenüber ist festzuhalten, dass der Nachranggrundsatz nur dann zum Zug kommt, wenn ein aufschiebbarer Bedarf vorliegt und dem Hiklfesuchenden zuzumuten ist, seine Ansprüche - ggf. gerichtlich - durchzusetzen.

Ist der Bedarf nicht aufschiebbar, was typischerweise bei der Hilfe zum Lebensunterhalt, der Krankenhilfe........ der Fall sein wird, muss Sozialhilfe gewährt werden (Erstattungsansprüche gemäß §§ 102 ff, 115, 116 SGB X)
 

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:icon_sad:ohje
und wie schreib ich das der frau nun
 

hartaber4

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Da weder naheliegt, dass das SozA positiv reagieren wird noch eine gute Fee die Sache "wegzaubert" wirst du dich an das zuständige Sozialgericht wenden müssen und deine unaufschiebbaren Ansprüche mittels eines Eilverfahrens geltend machen müssen.

Mache dir am besten über das WE Gedanken dazu (Anordnungsgrund und Anordnungsanspruch).... und dann zu Montag SG auf der Agenda!

Nicht "trödeln" .... denn ER-Verfahren umfasst i.d.R. nur Ansprüche an Antragstellung beim SG!!
 
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