brauche dringend Hilfe wegen ein Euro Job

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Mausi33

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Hallo... mich hats nun auch erwischt.
Bekam letzte Woche einen Vorschlag für einem 1-Euro-Job.
(mit Rechtsfolgenbelehrung und Ablehnungsschreiben)

Die Arbeit soll in 5 verschiedenen Einrichtungen stattfinden, das heißt ich muss hin und herspringen.
Aufgaben sind:

Schule: Mithilfe bei der Vorbereitung von Schulveranstaltungen und Freizeitangeboten; Unterstützung bei der Wartung, Vorbereitung und Bereitstellung von Lehrmaterialien; Unterstützung bei der Schulsozialarbeit; Unterstützung bei der Aufsicht

Kita: Begleitung bei Ausflügen; Hilfestellung beim Basteln, Vorlesen; Unterstützung bei der Integration von Migrantenkindern

Kulturzentrum: Mithilfe bei der Umsetzung von Projekten, Durchführung von traditionellen Küchenprojekten sowie Gymnastik und Tanz; Vorbereitung und Organisation von Kinderfesten, Ausstellungen usw.

Jugendclub: Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Aktivitäten mit KIndern und Jugendlichen, u.a. Mitgestaltung einer Vereinszeitschrift, Mithelfen bei Stadtteilfesten

Jugendwohnen: Unterstützung lernschwacher Kinder bei der Hausaufgabenerledigung, Vorbereitung und Ausgabe der Mahlzeiten

Berufsschule: Hilfe und Unterstützung im Schülerclub, Hilfestellung bei der Aufgabenvorbereitung der Lehrkräfte, Unterstützung bei der Organisation, technische Bereitstellung u. den Umgang mit Lehrmaterialien sowie Erstellung und Erhaltung v. Anschauungsmaterialien u. Dokumentation, Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung von schuleigenen Projekten und Festen sowie Freizeitangeboten

Mehraufwandsentschädigung: 1 Euro je Stunde
zeitlicher Umfang: 30h/Woche
Lage und Verteilung: Teilzeit - flexibel

von Arbeitszeiten stand nichts


Nun zu meiner Frage. Muss ich das annehmen? Meine EGV unterschrieb ich im Juli, also gilt die noch...
Sind alle Arbeiten die dort stehen zusätzlich?

Ich habe heute einen Termin bei dem Träger. Bitte um schnelle Antwort
 

Mario Nette

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Und der Einsatz ist nicht eindeutig. Denn es ist fraglich, ob du an allen Orten oder nur an einem oder wöchtentlich versetzt oder ... mitarbeiten sollst. Sprich: Der Träger der Maßnahme hat im Prinzip freie Verfügungsgewalt für dich und kann dich nach Belieben einsetzen. Dabei wird vergessen, dass die ARGE dafür zuständig ist, konkret festzulegen, wer wo wie lange was für wie viel für wen und weshalb zu tun hat.

Steht in deiner EGV etwas von derlei Maßnahmen? Denn Grundlage für solche Angebote bzw. Zuweisungen soll nach Arbeitsanweisung der Agentur für Arbeit eine entsprechende Eingliederungsvereinbarung sein.

Mario Nette
 

Jesaja

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Hört sich eigentlich alles nach sehr hochwertigen, wichtigen Aufgaben an, die deswegen auch nicht zusätzlich und nicht zulässig sein können.

Für ähnliche Aushilfsarbeiten als Nachhilfelehrerin und Betreuerin für lernschwache Kinder habe ich dereinst noch 13 Mark die Stunde erhalten.

30 Stunden die Woche sind auch nicht zulässig, denn du musst ja noch Zeit haben, dich weiterhin für "richtige" Arbeit zu bewerben.

Zusatz : Eigentlich auch eine Unverschämtheit, dass von dir erwartet wird, an 5 verschiedenen Stellen zu arbeiten. Von Fahrtkostenerstattung ist, denke ich mal, nichts in dem Anschreiben vermerkt ?!
 
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Ich sehe die Aufgaben teilweise als zusätzlich. Wenn du den Kindern zB. vorliest oder mit ihnen bastelst, dann können die durchaus argumentieren: "Davor haben wir denen eben nichts vorlesen und auch nicht so viel gebastelt. Wir haben sie allein auf der Wiese spielen lassen".

D.h., ich würde diesen "Vermittlungsvorschlag" ablehnen, weil die Tätigkeiten "großtenteils" nicht zusätzlich sind.

Und zwar wie folgt:

Ablehnung ihres Vermittlungvorschlages vom......

ich lehne diesen Ein-Euro-Job aus folgendem Grund ab:

Gem. § 16 SGB II soll diese Art von Jobs "zusätlich" sein. Gem. einer Beschreibung im Urteil Az. S7 K783/07 des Verwaltungsgerichtes Bremen vom 18.2.2008 ist ein Job gemäß § 261 Abs. 2 SGB III nur in dem Fall zusätzlich, dass er ohne die Förderung nicht, nicht in diesem Umfang oder erst zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt wird. Arbeiten, die auf Grund einer rechtlichen Verpflichtung durchzuführen sind oder die üblicherweise von juristischen Personen des öffentlichen Rechts durchgeführt werden, sind nur förderungsfähig, wenn sie ohne die Förderung voraussichtlich erst nach zwei Jahren durchgeführt werden.

Da Organisations- und Unterstützungsarbeiten in Schulen, Kitas, Jugendclub usw. keine Arbeiten sind, die einfach nicht gemacht werden müssen oder auf einen späteren Zeitpunkt von 2 Jahren verlegt werden können, kann dieser Job größtenteils nicht zusätzlich sein. Hierfür können Sie zur Haftung gezogen werden.

Ferner sind diese Jobs nur für Leistungsempfänger vorgesehen, die keine Arbeit finden können. Sie sind als "letzte Möglichkeit" zu betrachten. Können Sie mir bitte sagen, was Sie für meine Integration taten, dass Sie der Meinung sind, das ich nur durch so einen Job in Arbeit kommen kann?"




Gebe das bitte schriftlich und nachweislich ab. Vielleicht kommt noch ein Anhörungsbogen zur Prüfung, ob die Leistung gesenkt werden muss. In diesen Anhörungsbogen schreibst du das gleiche nochmal rein. Eine Sanktion halte ich für sehr unwahrscheinlich. Ich tippe mal darauf, dass die das aufgeben und mit einem anderen Job probieren.
 

Mausi33

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Also, ich war nun bei dem Träger. Der Job bezieht sich nur auf eine Einrichtung. Das wäre in einer Schule zur Unterstützung der Betreuung der Kinder. Ich wäre dort nicht allein, sondern es wäre eine Lehrerin dabei. Es klang recht vernünftig. Unterschreiben musste ich noch nichts, ich soll mir erst die Schule ansehen und dort ein Gespräch führen und dann entscheiden ob ich das machen möchte oder nicht. Das Problem wären die Arbeitszeiten, da mein Kind 6 Stunden täglich in der Kita ist und ich es zeitlich nicht hinbekomme. ( Arbeitszeit 7:30-13:30 )
Ich bin am überlegen das nun zu machen bevor die mir was schlimmeres aufdrücken wenn ich das ablehne. Ich kann gut mit Kindern und komme auch aus diesem Bereich.
 
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Ich meine auch, dass du dich diesem Job nicht entziehen kannst. Hier wurde dir etwas vorgespielt.

Formuliere dann aber die Ablehnung am besten anders:

"Ablehnung des Jobs....

Leider muss ich diese Arbeitsgelegenheit ablehnen. Mein Kind besucht von .... bis.... Uhr die Kita. Ich kann dem Arbeitsmarkt zu diesen Zeiten nicht zur Verfügung stehen. Ich kann nur ein Job in der Zeit vom.... bis.... annehmen."


Es ist zu erwarten,d ass die dir dann die Stunden kürzen und das mit der Kita-Öffnungszeit deines Kindes abstimmen. Das Kind hat Vorrang.
 

Mario Nette

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@Mobydick
Bezüglich deines ersten Satzes: Meinst du wirklich? Die ARGE weiß ja momentan gar nicht, wofür sich der Träger nun entschieden hat. Muss sie aber doch vorher, denn die Maßnahme muss ja in den Integrationsplan passen. Man kann mir doch nicht erzählen, dass alles in den Integrationsplan passt. Die ARGE hat doch auch Prüfpflichten!

Mario Nette
 
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Unter: " Ich meine auch, dass du dich diesem Job nicht entziehen kannst. Hier wurde dir etwas vorgespielt." wollte ich nur Mausi widersprechen, die der Meinung war: "Ich bin am überlegen das nun zu machen bevor die mir was schlimmeres aufdrücken wenn ich das ablehne. Ich kann gut mit Kindern und komme auch aus diesem Bereich." Das klang, als ob sie den Job machen will. Ich erklärte ihr, dass das wohl ein Zwang ist. Damit wollte ich nicht sagen, dass man den Job nicht loswerden kann, wenn man es geschickt anstellt.
 
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Ob man in diesem Fall den Job mit dem Beschluss vom Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Aktenzeichen: L 10 B 445/08 AS ER vom 14.03.2008 abwehren kann, erscheint mir nicht 100%ig. Dieser Beschluss besagt: "Der Ein Euro muss hinreichend bestimmt sein.Es muss zumindest Ort,Art und Zeitliche Ausgestaltung genannt werden.Die ARGE kann sich nicht darauf berufen,dass Einzelheiten mit dem Träger abgestimmt werden.Für eine Überleitung von Entscheidungsbefugnissen auf den Träger ist keine gesetzliche Grundlage vorhanden."

Die "angebotenen" Jobs sind nämlich alle in Richtung Betreuung von Kinder und Jugendlichen, d.h. alle von derselben Art.
 
E

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Gast
Mausi, wenn du dich für diesen Job entscheidest, dann würde ich vorbringen,dass die "Arbeitszeit" dieses Jobs nicht mit der Unterbringungszeit deines Kindes passt und ich würde um weniger Stunden bitten. Vielleicht zuerst beim träger; der hat dafür evtl. noch Verständnis.

Wenn du den Job ganz ablehnst, dann melde dich doch bitte nochmal. Man müsste sich Gedanken machen, wie man diese "Arbeit" am besten ablehnt. Entweder "fehlende Zusätzlichkeit" oder "Integrationsstrategie wurde einfach einem Träger überlassen".
 

sun2007

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So, wie ich das verstanden habe, hätte die ARGE in ihrem Schreiben spezifizieren müssen, was Du da machen musst. Da sie das nicht hat, hat sie schon mal einen Fehler gemacht. Ich bin mir immer nur selber nicht sicher, was sich daraus für den Betroffenen ergibt, ob er/sie dann sagen kann: "ich trete das wegen Unbestimmtheit nicht an" - ich weiß es nicht.

Der Punkt ist jedoch der: Ein-Euro-Jobs ersetzen häufig, und in diesem Fall sieht es ganz besonders so aus, gute Arbeitsplätze, die auch gut bezahlt werden sollten. Sie schaffen diese ab/verdrängen diese. Gerade in allen Bereichen, die Du genannt hast, scheint keine Zusätzlichkeit gegeben.

Ich würde es vermutlich so machen: Ich würde an jeden dieser Träger eine aussagekräftige schriftliche Bewerbung mit Gehaltsvorstellung schicken. (Zur Nachweissicherung evtl. vielleicht sogar per Einschreiben, was man bei einer normalen Bewerbung zwar nicht machen würde aber hier steht ja für Dich was auf dem Spiel und die könnten theoretisch sagen, sie hätten es nie bekommen. Du aber musst es der ARGE nachweisen, dass Du mit denen direkt Kontakt aufgenommen hast.) Mit dem einleitenden Satz, Dir wäre mitgeteilt worden, dass sie Mitarbeiter suchen. Wie und wann Du Zeit hast kannst Du ja dazu schreiben. Dann bittest Du um Antwort innerhalb von 14 Tagen.

Du kannst dann der Arge mitteilen, dass Du Dich mit denen in Verbindung gesetzt hast, weil Du selbstverständlich alles dafür tust, um Deine Hilfebedürftigkeit zu beenden, und auf Antwort wartest.

Zudem solltest Du so schnell wie möglich zur Gewerkschaft gehen und mit denen reden. Die haben nämlich auch kein Interesse daran, dass echte Stellen von Ein-Euro-Jobs kaputt gemacht werden. Die können Dir helfen und kennen sich mit den juristischen Feinheiten aus.

Denk dran: Die Ein-Euro-Jobs müssen zusätzlich sein und wenn Du sowas machst, ohne dass es zusätzlich ist, leistest Du Hilfe bei Gesetzesverstößen (die kann ich gerade leider nicht zitieren, lies mal die anderen Sachen zu Ein-Euro-Job durch).

Viel Glück.
 
E

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Ach Sun, das bringt doch nur Ärger.

So, wie ich das verstanden habe, hätte die ARGE in ihrem Schreiben spezifizieren müssen, was Du da machen musst. Da sie das nicht hat, hat sie schon mal einen Fehler gemacht. Ich bin mir immer nur selber nicht sicher, was sich daraus für den Betroffenen ergibt, ob er/sie dann sagen kann: "ich trete das wegen Unbestimmtheit nicht an" - ich weiß es nicht.

Die Jobs sind ja richtig bestimmt! Das kannst du nicht bemängeln. Sie hat allerhöchstens den Fehler gemacht, sich nicht auf einen zu konzentrieren, sondern dem Träger mehrere zur Auswahl zu überlassen.

Der Punkt ist jedoch der: Ein-Euro-Jobs ersetzen häufig, und in diesem Fall sieht es ganz besonders so aus, gute Arbeitsplätze, die auch gut bezahlt werden sollten. Sie schaffen diese ab/verdrängen diese. Gerade in allen Bereichen, die Du genannt hast, scheint keine Zusätzlichkeit gegeben.

Darüber haben wir ja schon diskutiert! M.E. sind die Jobs teilweise tatsächlich zusätzlich. Teils aber auch nicht.

Ich würde es vermutlich so machen: Ich würde an jeden dieser Träger eine aussagekräftige schriftliche Bewerbung mit Gehaltsvorstellung schicken. (Zur Nachweissicherung evtl. vielleicht sogar per Einschreiben, was man bei einer normalen Bewerbung zwar nicht machen würde aber hier steht ja für Dich was auf dem Spiel und die könnten theoretisch sagen, sie hätten es nie bekommen. Du aber musst es der ARGE nachweisen, dass Du mit denen direkt Kontakt aufgenommen hast.) Mit dem einleitenden Satz, Dir wäre mitgeteilt worden, dass sie Mitarbeiter suchen. Wie und wann Du Zeit hast kannst Du ja dazu schreiben. Dann bittest Du um Antwort innerhalb von 14 Tagen.

Die suchen ja gar keine Mitarbeiter! Angeblich sind das ja "Zusatzjobs". Das bringt doch nichts. Ohne EEJobber würden die ja angeblich nicht besetzt werden.
 

sun2007

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Ach Sun, das bringt doch nur Ärger.

Die Jobs sind ja richtig bestimmt! Das kannst du nicht bemängeln. Sie hat allerhöchstens den Fehler gemacht, sich nicht auf einen zu konzentrieren, sondern dem Träger mehrere zur Auswahl zu überlassen.

Darüber haben wir ja schon diskutiert! M.E. sind die Jobs teilweise tatsächlich zusätzlich. Teils aber auch nicht.

Die suchen ja gar keine Mitarbeiter! Angeblich sind das ja "Zusatzjobs". Das bringt doch nichts. Ohne Ein-Euro-Jobobber würden die ja angeblich nicht besetzt werden.

Ich stimme Moby nicht zu.

Es gibt Kriterien für Bestimmtheit und Zusätzlichkeit. Und zwar unabhängige Kriterien von dem, was "die" erklären, unabhängig davon, ob "die" behaupten, dass die Jobs ansonsten gar nicht besetzt würden. Das alleine macht nicht die Zusätzlichkeit aus.

Mausi, Du stehst ziemlich unter Zeitdruck aber lies' Dir mal dringend die älteren Beiträge zu Ein-Euro-Jobs durch, wo die Kritierien gut aufgeführt sind. Und am besten echt so schnell wie möglich zur Gewerkschaft.
 

Mausi33

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Anscheinend bin ich zu blöd richtig zu gucken... Der Job in der Schule ist in dem Schreiben von der ARGE fett hervorgehoben. Warum die anderen Einrichtungen + Aufgabenbeschreibungen drinstehen ist mir aber dennoch schleierhaft. Sicher der Einfachkeit halber, damit die fleißigen Bearbeiter weniger zu tun haben. Was die wöchentliche Stundenzahl betrifft kann man sie heruntersetzen auf 25. Habe morgen einen Termin in der Schule und hör mir da erstmal genau an was ich zu tun hätte. Ablehnen ist möglich laut Träger... Nur weiß ich da nicht was danach vom Amt kommt. Auf eine sinnlose Maßnahme hab ich wenig Lust. Davon hatte ich genug.
 

sun2007

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Anscheinend bin ich zu blöd richtig zu gucken... Der Job in der Schule ist in dem Schreiben von der ARGE fett hervorgehoben. Warum die anderen Einrichtungen + Aufgabenbeschreibungen drinstehen ist mir aber dennoch schleierhaft. Sicher der Einfachkeit halber, damit die fleißigen Bearbeiter weniger zu tun haben. Was die wöchentliche Stundenzahl betrifft kann man sie heruntersetzen auf 25. Habe morgen einen Termin in der Schule und hör mir da erstmal genau an was ich zu tun hätte. Ablehnen ist möglich laut Träger... Nur weiß ich da nicht was danach vom Amt kommt. Auf eine sinnlose Maßnahme hab ich wenig Lust. Davon hatte ich genug.

Ich würde das Wort "Ablehnung" nicht mal in den Mund nehmen.

Du musst selber wissen, ob Du für qualifizierte Arbeit auch Geld erhalten möchtest oder nicht.

Ich rate Dir noch einmal dringend, Dir die älteren Beiträge zu Ein-Euro-Job durchzulesen.

Sowohl, was die Kriterien betrifft (Zusätzlichkeit, Bestimmtheit, etc.) als auch die Erfahrungsberichte.

Bitte.

Und denke daran, dass sich die Widerspruchsregeln am 1.1.09 ändern. Es könnte besser sein, da noch vorher was zu unternehmen.
 
E

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Ablehnen ist möglich laut Träger.

Aber sicher! Der Träger will ja keine Sklaven haben. Nur Ein-Euro-Jobber.

Wenn du dem Träger sagst: "Ich bin gekommen, weil die ARGE mich zugewiesen hat. Sie hätte mir bei Nichtantritt eine SAnktion auferlegt. Dann haben mein Sohn und ich nichts mehr zu essen", dann wird er dich an die ARGE zurückgehen lassen.

Wenn er noch ein wenig bohrt (z.B. "Gut, man zwang Sie hierher zu kommen. Aber würden Sie denn einen Job bei uns machen, wenn man Sie nicht gezwungen hätte?"), dann sagst du: "Ja, aber nur ehrenamtlich. Ich empfinde es als eine Degradierung für Einen Euro die Stunde." Damit bringst du ihn in einen Gewissenskonflikt.

So kann man auch einen EEJ loswerden.
 

wolliohne

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Mausi,

Also, da fast alles gesagt wurde auch mein Kommentar

dieser Job ist gesetzeswidrig.

Ausserdem hast du doch ein Kind zu versorgen,zum 975 male das Kind inkl.die Erziehung hat absoluten Vorrang.
(wir hatten schon genug Kindesvernachlässigungen wobei die ARGE/Jobcenter nicht ganz unschuldig sind)

Tip, Krankschreiben lassen dann bist du raus.
 

Mausi33

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Ich war heute an dieser Schule. Ich war ziemlich sprachlos als mir die gute Frau dort die auszuführenden Aufgaben erklärte. Z.B. Einzelförderunterricht für Kinder, wie dies nennen: Hausaufgabenhilfe. Ich könnte ja auch einen PC-Kurs geben. Ich machte ihr dann schnell klar, dass ich mit Sicherheit nicht Lehrerin spielen werde.
War danach beim Träger und habe nichts unterschrieben. Den Rest klär ich nun mit meiner freundlichen SB vom Amt.
 
E

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Das sind keine zusätzlichen Aufgaben. Wenn es wegen der Ablehung dieser AGH Schwierigkeiten gibt, würde ich das Gespräch mir der Aufgabenzuteilung ebenfalls zum Anlass nehmen.
 
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