Brauch eure Hilfe. Egv per VA bekommen. Ist ein Widerspruch sinnvoll?

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

ZweiLeipziger81

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
2 November 2006
Beiträge
71
Bewertungen
3
Hallo,

ich habe vorgestern ein EGV per Verwaltungsakt bekommen und wollte euch mal fragen ob der so ok ist oder ob ich lieber in Widerspruch gehen sollte?
 

Anhänge

  • va1.jpg
    va1.jpg
    150,9 KB · Aufrufe: 82
  • va2.jpg
    va2.jpg
    212 KB · Aufrufe: 143
  • va3.jpg
    va3.jpg
    225,4 KB · Aufrufe: 73
  • va4.jpg
    va4.jpg
    111,6 KB · Aufrufe: 59

Couchhartzer

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 August 2007
Beiträge
5.550
Bewertungen
9.769
Hallo,

ich habe vorgestern ein EGV per Verwaltungsakt bekommen und wollte euch mal fragen ob der so ok ist oder ob ich lieber in Widerspruch gehen sollte?
Unter Punkt 2 "Bemühungen ..." sind folgende Klauseln unzulässig in einer EGV oder einem VA, die bereits vollumfänglich abschliessend gesetzlich geregelt sind:

1.) Nutzung aller Möglichkeiten ...

2.) Sie bewerben sich zeitnah d.h. am dritten Tag nach Erhalt des Stellenangebotes ...

3.) Sie verpflichten sich, Ortsabwesenheit ...

4.) Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen sind innerhalb von drei Werktagen ...

5.) Wahrnehmung aller Termine der Arbeitsvermittlung auf Einladung: ...


Der nachfolgende Punkt ist auch eine weitere Möglichkeit dagegen vorzugehen:

6.) Weiterhin sollte nach Möglichkeit das Profil in der Datenbank NUR anonym aufgenommen werden.



Ob du Widerspruch machen willst wegen diesen unzulässigen Punkten, musst du selber entscheiden.
Machen kannst du ihn, wenn du das JC ärgern willst indem du denen die Unfähigkeit ihrer Mitarbeiter aufzeigst.
 

HartzVerdient

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
29 August 2012
Beiträge
4.354
Bewertungen
4.173
4 Bewerbungsbemühungen - hier sind wirklich nur die Bemühungen und nicht unbedingt Bewerbungen gemeint. Gehen wir aber davon aus, dass man Bewerbungen meint - viele Mitarbeiter haben da einen Knicks im Verständnis.

4 Bewerbungen pro Monat x 12 Monate = 48 Bewerbungen im Jahr.
48 Bewerbungen im Jahr x 5€ pro Bewerbung = 240€ im Jahr.
240€ IST Kosten - 200€ SOLL Kosten = 40€ Differenz.

Wer kommt für diese Differenz auf ?

Ansonsten enthält die VA nichts "schlimmes". Die kann man so akzeptieren. Einfach tun was drinnesteht und vergessen. Es gibt wesentlich - und das meine ich so - schlimmere EGVs bzw. VAs.
 

libertad

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
24 Januar 2014
Beiträge
1.313
Bewertungen
518
Der Hammer bei dieser EGV sind die Einschränkungen der Kostenübernahme für Bewerbungsgespräche und Pendeln. Würde ich Widerspruch einelegen.
 
Mitglied seit
20 September 2012
Beiträge
254
Bewertungen
75
4 Bewerbungen pro Monat x 12 Monate = 48 Bewerbungen im Jahr.
48 Bewerbungen im Jahr x 5€ pro Bewerbung = 240€ im Jahr.
240€ IST Kosten - 200€ SOLL Kosten = 40€ Differenz.

Gilt das nicht für ein halbes Jahr?
Sprich max 200€ innerhalb der 6 Monate Bewerbungskostenerstattung?
Bitte korrigiere mich...

Falls ja der Vertrag ausläuft und evtl. eine höhere Anzahl gefordert würde, dann würde die Differenz ja viel trastischer Ausfallen können.
 

HartzVerdient

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
29 August 2012
Beiträge
4.354
Bewertungen
4.173
Würde ich Widerspruch einelegen.

Nein das sollte er besser nicht. Couchhartzer hat u.A. mit seinen Ausführungen auch recht. Allerdings solltest du dir viel mehr VAs und EGVs durchlesen. Ich tat das in letzter Zeit fast täglich. Daher kann ich versichern, dass diese VA recht harmlos ist im Gegensatz zu zahlreichen anderen VAs die ich hier gelesen habe. Einfach Klappe halten und durch. Machst du jetzt ein Fass mit dieser VA auf, dann stehst du mit der nächsten VA auf deren Watchlist und die kann dann richtig gesalzen sein. Manchmal ist es gut, die Kirche im Dorf zu lassen.
 

libertad

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
24 Januar 2014
Beiträge
1.313
Bewertungen
518
„Fahrtkosten zu Vorstellungsgesprächen … höchstens … 130 €“

„Pendelfahrtkosten … maximal 3 Monate 250 €“

„getrennte Haushaltsführung Maximal 3 Monate“
Ich war auch mal Pendler (SGB2). Ich habe 6 Monate lang 350 € Fahrtkosten pro Monat bekommen (2100 € gesamt).
 

HartzVerdient

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
29 August 2012
Beiträge
4.354
Bewertungen
4.173
Ich habe 6 Monate lang 350 € Fahrtkosten pro Monat bekommen (2100 € gesamt).

Das bestreitet keiner. Nur hätte man dies im Vorschlag einer EGV-Anpassung voranbringen können. Faktisch kann jede Spaßkommune und Unjobcenter das nach eigenem Ermessen regeln. Gerade Optionskommunen müssen auf die Haushaltslage achten. Da findet im Vorfeld eine sehr knappe Kalkulation der maximalen Ausgaben im Verhältnis zum betreuten Publikum statt.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten