Brauch eure Hilfe. Egv per VA bekommen. Ist ein Widerspruch sinnvoll?

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ZweiLeipziger81

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Hallo,

ich habe vorgestern ein EGV per Verwaltungsakt bekommen und wollte euch mal fragen ob der so ok ist oder ob ich lieber in Widerspruch gehen sollte?
 

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Couchhartzer

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Hallo,

ich habe vorgestern ein EGV per Verwaltungsakt bekommen und wollte euch mal fragen ob der so ok ist oder ob ich lieber in Widerspruch gehen sollte?
Unter Punkt 2 "Bemühungen ..." sind folgende Klauseln unzulässig in einer EGV oder einem VA , die bereits vollumfänglich abschliessend gesetzlich geregelt sind:

1.) Nutzung aller Möglichkeiten ...

2.) Sie bewerben sich zeitnah d.h. am dritten Tag nach Erhalt des Stellenangebotes ...

3.) Sie verpflichten sich, Ortsabwesenheit ...

4.) Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen sind innerhalb von drei Werktagen ...

5.) Wahrnehmung aller Termine der Arbeitsvermittlung auf Einladung: ...


Der nachfolgende Punkt ist auch eine weitere Möglichkeit dagegen vorzugehen:

6.) Weiterhin sollte nach Möglichkeit das Profil in der Datenbank NUR anonym aufgenommen werden.



Ob du Widerspruch machen willst wegen diesen unzulässigen Punkten, musst du selber entscheiden.
Machen kannst du ihn, wenn du das JC ärgern willst indem du denen die Unfähigkeit ihrer Mitarbeiter aufzeigst.
 

HartzVerdient

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4 Bewerbungsbemühungen - hier sind wirklich nur die Bemühungen und nicht unbedingt Bewerbungen gemeint. Gehen wir aber davon aus, dass man Bewerbungen meint - viele Mitarbeiter haben da einen Knicks im Verständnis.

4 Bewerbungen pro Monat x 12 Monate = 48 Bewerbungen im Jahr.
48 Bewerbungen im Jahr x 5€ pro Bewerbung = 240€ im Jahr.
240€ IST Kosten - 200€ SOLL Kosten = 40€ Differenz.

Wer kommt für diese Differenz auf ?

Ansonsten enthält die VA nichts "schlimmes". Die kann man so akzeptieren. Einfach tun was drinnesteht und vergessen. Es gibt wesentlich - und das meine ich so - schlimmere EGVs bzw. VAs.
 
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4 Bewerbungen pro Monat x 12 Monate = 48 Bewerbungen im Jahr.
48 Bewerbungen im Jahr x 5€ pro Bewerbung = 240€ im Jahr.
240€ IST Kosten - 200€ SOLL Kosten = 40€ Differenz.

Gilt das nicht für ein halbes Jahr?
Sprich max 200€ innerhalb der 6 Monate Bewerbungskostenerstattung?
Bitte korrigiere mich...

Falls ja der Vertrag ausläuft und evtl. eine höhere Anzahl gefordert würde, dann würde die Differenz ja viel trastischer Ausfallen können.
 

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Nein das sollte er besser nicht. Couchhartzer hat u.A. mit seinen Ausführungen auch recht. Allerdings solltest du dir viel mehr VAs und EGVs durchlesen. Ich tat das in letzter Zeit fast täglich. Daher kann ich versichern, dass diese VA recht harmlos ist im Gegensatz zu zahlreichen anderen VAs die ich hier gelesen habe. Einfach Klappe halten und durch. Machst du jetzt ein Fass mit dieser VA auf, dann stehst du mit der nächsten VA auf deren Watchlist und die kann dann richtig gesalzen sein. Manchmal ist es gut, die Kirche im Dorf zu lassen.
 

libertad

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„Fahrtkosten zu Vorstellungsgesprächen … höchstens … 130 €“

„Pendelfahrtkosten … maximal 3 Monate 250 €“

„getrennte Haushaltsführung Maximal 3 Monate“
Ich war auch mal Pendler (SGB2 ). Ich habe 6 Monate lang 350 € Fahrtkosten pro Monat bekommen (2100 € gesamt).
 

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Ich habe 6 Monate lang 350 € Fahrtkosten pro Monat bekommen (2100 € gesamt).

Das bestreitet keiner. Nur hätte man dies im Vorschlag einer EGV -Anpassung voranbringen können. Faktisch kann jede Spaßkommune und Unjobcenter das nach eigenem Ermessen regeln. Gerade Optionskommunen müssen auf die Haushaltslage achten. Da findet im Vorfeld eine sehr knappe Kalkulation der maximalen Ausgaben im Verhältnis zum betreuten Publikum statt.
 
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