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Brauch dringend eure Hilfe/ § 24 SGB X

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ori81

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#1
Und zwar hatte ich eine AGH Angebot bekommen von der Arge wo ich auch angerufen habe und hingangen bin, ich wurde aber nicht genommen.

Das hatte ich meiner Fallmanagerin in diesem Antwortschreiben auch mitgeteilt nun war eine weile Ruhe bis heute, da bekam ich ein Schreiben zwecks Anhörung, sie behauptet das ich garnicht dort gewesen war und Sanktionieren will. :icon_dampf:Ich habe aber leider auch nichts als Nachweis das ich dort war, mir wurde nur gesagt das ich die Gründe auf das Antwortschreiben schreiben soll und dann nur abgeben.

Die ist eeh Stinkig auf mich da ich bis heute keine EGV Unterschrieben habe und mir mit den Verwaltungsakt droht.

Daraufhin habe ich erstmal eine vorläufige Antwort verfasst.


Sehr geehrte Frau W.,

ich berufe mich auf meine Aussage aus dem Antwortschreiben das bei Ihnen eingegangen ist.

Des weiteren berufen Sie sich auf die Rechtsfolgebelehrung im Vermittlungsvorschlag bzw. der EGV, die ich nicht akzeptiert und nicht unterschrieben habe, dass heißt das Sie mich nicht einfach nach § 31 SGB II Sanktionieren dürfen.

Ich gehe davon aus dass Sie daraufhin einen Verwaltungsakt erlassen werden, worauf ich in Widerspruch gehen werde.

Sollten Sie mich dennoch rechtswidrig Sanktionieren werde ich über meinen Anwalt ein Eilverfahren beim zuständigen Sozialgericht Leipzig einreichen.

Auch möchte ich Ihnen noch mitteilen Das Nicht-Nachkommen der Pflichten aus dem VA ist nicht sanktionierbar, im Gegensatz zur EGV! Es fehlt die gesetzliche Grundlage dazu.

Mit freundlichen Grüssen


Kann man das so Schreiben oder sollte man was rauslassen oder mit reinehmen über jede Antwort wäre ich sehr Dankbar??!
 

Ingvar

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#2
Nach meiner Erfahrung kann man in eine Anhörung nach § 24 SGB X reinschreiben was man will.
Es interessiert die Mitarbeiter der ARGE anscheinend nicht die Bohne. Alles nur vergeudete Energie.:icon_neutral:
Konzentriere dich lieber auf den Kontakt mit deinem Anwalt.:biggrin:
 

Frage45

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#3
Paar Tipps:
  • "Desweiteren"- zusammenschreiben,
  • "berufe"- liber nicht schreiben, sondern "ich beziehe mich", da man bei Gericht beruft.
  • "dass heißt"=d.h. oder das heißt
  • Nicht "Widerspruch gehen werde." sondern "einlegen werde"
  • "Sanktionieren" klein schreiben
  • nicht "einreichen." sondern lieber einleiten
  • Letzter Satz: Ich möchte Ihnen desweiteren mitteilen, dass Nichtnachkommen der Pflichten aus dem VA im Vergleich zur EGV nicht saktionierbar ist und demnach...
Die Tipps, die ich dir aufgezeichnet habe sind nur die Punkte, die mir sofort ins Auge gestochen haben.
Ich würde ihr das Ganze nicht schreiben, sondern hofflich bei dem AG um eine Bestätigung bitten, dass du dort gewesen bist und es deiner Vermittlerin zuschicken. Sonst fängst du sofort nur ein Krieg was du ruhig und gelassen umgehen kannst. Außerdem würde ich mit Saktion, Einspruch etc.erst abwarten. Du weisst ja nicht ob es tatsächlich sein wird. Vieleicht will man dir nur Angst machen...Aber wenn du sowas schreibst, wird sie nur noch mehr auf dich böse und du sie zu irgendwelchen Entschedungen evtl. noch mehr beeinflusst. Dann hast du nur Ärger und es dauert ganze Weile bis man es wieder im Griff hat. Dazu kannst du ein Widerspruch einlegen, nur wenn du einen schriftlichen Bescheid hast, sonst nicht. Hol dir doch eine Bestätigung vom AG dass du dort warst oder bitte den AG es dir zuzuschicken bzw. zu mailen.
 
E

ExitUser

Gast
#4
Das hatte ich meiner Fallmanagerin in diesem Antwortschreiben auch mitgeteilt nun war eine weile Ruhe bis heute, da bekam ich ein Schreiben zwecks Anhörung, sie behauptet das ich garnicht dort gewesen war und Sanktionieren will. :icon_dampf:Ich habe aber leider auch nichts als Nachweis das ich dort war, mir wurde nur gesagt das ich die Gründe auf das Antwortschreiben schreiben soll und dann nur abgeben.
Die Anhörung müsstest du anders verfassen, und zwar allein mit dem Argument: "Ich bin aber dort gewesen und habe mit Hern XXX gesprochen. Der wird Ihnen das bestätigen können", und zwar so:

"Anhörung nach § 24 SGB X

Sehr geehrte....

Ihnen muss hier ein Fehler unterlaufen sein. Wie in Ihrer Zuweisung vom.... (Datum der zuweisung zum EEJ)... vorgegeben, habe ich mich beim Träger am.....(Datum der Vorstellung)... vorgestellt. Ich habe mit Herrn XXXXX gesprochen, der sich jedoch nicht für mich entschied (oder: "Der mich aus diesem und jenem Grund für diesen Job nicht beschäftigen wollte")."



Sollte trotzdem ein Sanktionsbescheid kommen, würde ich mir beim Amtsgericht einen Beratungsschein holen und einen Fachanwalt für Sozialrecht aufsuchen. Der müsste dem Sanktionsbescheid widersprechen und eine einstweilige Anordnung beim Sozialgericht einreichen.

Letztendlich muss sich ja irgend jemand bei dem Träger noch an dich erinnern! Ist schon sehr seltsam. Ich finde es auch seltsam, dass man dich einfach "nicht genommen hat". Meist bekommt man es nämlich gesagt, weswegen man nicht erwünscht ist.
 

ori81

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#5
Mir wurde schon gesagt warum ich nicht genommen wurde aus einen bestimmten Gesundheitlichen Grund.

Ich habe heute bei dem Träger noch angerufen und mir wurde gesagt das sie keine Listen führen, da sich Massenweise Leute bewerben "müssen" und dadurch der Aufwand zu groß wäre :icon_neutral: und das soll ich meiner Bearbeiterin sagen. Nach Gesicht würden die keinen Nachweis rausgeben da es über einen Monat her ist und sie sich nicht alle Gesichter merken kann (freundlich wie immer):icon_dampf: Ein richtiger Sch... Laden:icon_dampf:Bei anderen trägt man sich ja auch in Listen ein, nicht mal dass gabs dort, hätte man sich ja die Liste mal Anfordern können.

Darf meine Fallmanagerin trotzdem Sanktionieren?

Die Frau Schikaniert ein wo sie nur kann, bsp. schickt sie Einladungen an mich die Frühs im Briefkasten sind wo ich dann spätestens am selben Tag gegen Mittag antanzen darf.
 
E

ExitUser

Gast
#6
Wenn er dich aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt hat, dann bist du schon mal auf der sicheren Seite. Dann schreib das doch so:

"Anhörung nach § 24 SGB X

Sehr geehrte....

Ihnen muss hier ein Fehler unterlaufen sein. Wie in Ihrer Zuweisung vom.... (Datum der zuweisung zum Ein-Euro-Job)... vorgegeben, habe ich mich beim Träger am.....(Datum der Vorstellung)... vorgestellt. Ich habe mit Herrn XXXXX gesprochen, der mich jedoch wegen meinen........(hier deine gesundheitlichen Probleme: z.B. "wegen meinem Asthma bronchiale")... nicht einstellte.


Wenn der SB ein Attest über diese gesundheitliche Einschränkung vorliegt, kannst du noch als letzten Satz dazuschreiben: "Ein Attest darüber liegt Ihnen übrigens vor. Hierfür können Sie zur Haftung gezogen werden". Dann wird deiner SB das Lachen vergehen.
 
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