[Brandenburg]Baaske will Langzeitarbeitslose mit neuem Programm in Arbeit bringen (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

desmona

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24.08.2012
Baaske will Langzeitarbeitslose mit neuem Programm in Arbeit bringen

Potsdam (dapd) Durch individuelle Betreuung sollen Langzeitarbeitslose in Brandenburg bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt bekommen. Arbeitsminister Günter Baaske (SPD) kündigte dazu am Freitag ein neues Förderprogramm an. Demnach sollen Integrationsbegleiter die Betroffenen unterstützen. Der Aufschwung am Arbeitsmarkt gehe bislang an vielen Langzeitarbeitslosen vorbei, sagte der Minister in Potsdam. Deshalb sollten sie künftig durch Begleiter in passgenaue, sozialversicherungspflichtige Jobs vermittelt und danach noch bis zu sechs Monate betreut werden. Die Integrationsbegleiter organisieren Betriebspraktika und helfen bei Bewerbungen. Für das Programm stehen laut Baaske 22 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds bereit. Bis März 2015 sollen etwa 10.000 Langzeitarbeitslose erreicht werden. Derzeit gibt es im Land etwa 52.000 Menschen, die länger als ein Jahr arbeitslos gemeldet sind.
https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1034860

...ja ne is klar...22 Millionen für die "Betreuung" von Elos:icon_kotz:
 

arbeitslos in holland

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neues aus dem kollektiven freizeitpark-ost :biggrin:

20 jahre abm, nur das kind bekommt alle nase lang, einen neuen namen.
 

arbeitslos in holland

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xyz345

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Oha, Minister Baaske! Ein Zyniker vor dem Herrn!
Von all den Behörden-Typen, denen ich auf den Schlips getreten bin, war er der Ignoranteste!
Diese Erfahrung musste auch schon anderen Brandenburger machen.
Mich wundert doch immer wieder, dass man ihm Fördergelder überlässt für völlig unsinnige Aktionen und dass die EU niemals nach Erfolgen fragt.
Es werden jetzt schon wieder 22 Mio verbraten, aber nicht ein einziger Arbeitsplatz entsteht, nicht ein einziger kommt aus H4-Bezug raus.
Ich kann mir schon denken, wo die 22 Mio landen werden.

Min. Baaske, Big Brother is watching You! :cool:
 

warpcorebreach

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wir wissen alle das der eigentliche grund ist uns zu überwachen um uns besser schikanieren zu können. eine "begleitung" über die jobaufnahme hinaus dürfte im übrigen auch nur dann möglich sein wenn man dumm genug ist irgendwelche schundverträge zu unterschreiben.
 
E

ExitUser

Gast
Ach ja, Betriebspraktika.

Kostenlose Arbeitskräfte also!

Toll, dass sowas subventioniert wird, aber die Regelsätze nicht auf ein vernünftiges Maß hochgesetzt werden können, damit z.B. auch die Stromrechnungen bezahlt werden können.
 

Falling Down

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Deshalb sollten sie künftig durch Begleiter in passgenaue, sozialversicherungspflichtige Jobs vermittelt ...
Da ist es wieder, mein Lieblingswort. :icon_wink: Wer hat´s erfunden? Denjenigen würde ich gerne mal fragen, was sich hinter dieser Worthülse verbirgt.
 

Purzelina

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Die Integrationsbegleiter organisieren Betriebspraktika
Für sich selbst? :icon_party:

Können sie doch selbst mal in Erfahrung bringen, wie es ist für den knappen Regelsatz Vollzeit zu arbeiten.
 
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xyz345

Gast
wir wissen alle das der eigentliche grund ist uns zu überwachen um uns besser schikanieren zu können. eine "begleitung" über die jobaufnahme hinaus dürfte im übrigen auch nur dann möglich sein wenn man dumm genug ist irgendwelche schundverträge zu unterschreiben.[/QUOTE]

:icon_kinn:

Hast ja Recht! Ich schätze aber, dass das Mobcenter VAs macht, in denen dann die langfristige "Begleitung" - sprich Strafgefangenenüberwachung / Resozialisierung - festgelegt ist.
Das funzt dann eben ohne Delinquenten-Unterschrift. :eek:
 

warpcorebreach

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wir wissen alle das der eigentliche grund ist uns zu überwachen um uns besser schikanieren zu können. eine "begleitung" über die jobaufnahme hinaus dürfte im übrigen auch nur dann möglich sein wenn man dumm genug ist irgendwelche schundverträge zu unterschreiben.[/QUOTE]

:icon_kinn:

Hast ja Recht! Ich schätze aber, dass das Mobcenter VAs macht, in denen dann die langfristige "Begleitung" - sprich Strafgefangenenüberwachung / Resozialisierung - festgelegt ist.
Das funzt dann eben ohne Delinquenten-Unterschrift. :eek:
im moment ist die sache doch so. wenn ich aus dem bezug falle würde ich den schund eh ignorieren da ich nicht daran gebunden bin. und fiele ich nicht aus dem bezug wäre dieser ganze quatsch eh völlig umsonst.
 
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xyz345

Gast
@warp...
Hast ja wieder Recht. Ist auch logisch.

Da kannst du mal sehen, was denen dann blüht: So wenig Lohn, dass die "Übeltäter" eh nicht aus dem H4-Bezug rauskommen = Aufstocker!:eek:
Min. Baaske: "Tschakka! Wir schaffen es schon!" :biggrin:

Wenn du nicht aus dem Bezug kommst, dann musst du dir schon das grauenvolle Mobcenter gefallen lassen - es sei denn, du überfällst ne Bank oder klaust Omas die Handtaschen oder....
 

Hamburgeryn1

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Für das Programm stehen laut Baaske 22 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds bereit. Bis März 2015 sollen etwa 10.000 Langzeitarbeitslose erreicht werden.
Baaske will Langzeitarbeitslose mit neuem Programm - MOZ.de
22 Millionen Euro wird die Überwachung und Gängelung von 10000 Langzeitarbeitslosen kosten.
Das macht 2200,- Euro an Ver(ge)waltungskosten für jeden einzelnen "integrationsbedürftigen" Arbeitslosen!
Es werden jetzt schon wieder 22 Mio verbraten, aber nicht ein einziger Arbeitsplatz entsteht, (...)
Es wird ein neuer "Berufszweig" ersonnen: Integrationsbegleiter.
Je einer von ihnen begleitet etwa 50 Langzeitarbeitlose in die Integration, und schon haben wir 200 niegelnagelneue Arbeitsplätzchen gebacken.
(...) nicht ein einziger kommt aus H4-Bezug raus.
Es ist ein wesentlicher Aspekt bei diesen Programmen dass die Betroffenen im H4-Bezug bleiben.
Sie sind der Garant dafür, das weitere "Integrations-Programme" aufgelegt werden können.

Denn nur solange die Betroffenen am Tropf der Sozialleistungen hängen, sind hunderttausende von Arbeitsplätzen der BA und der Erwerbslosenindustrie gesichert.
 
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xyz345

Gast
Ich brauche keinen Begleiter! :icon_motz:
Ich brauche keinen Betreuer! :icon_motz:
Ich brauche einen vernünftig bezahlten Vollzeit-Job! :icon_motz:

:icon_dampf:
 

desmona

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22 Millionen Euro wird die Überwachung und Gängelung von 10000 Langzeitarbeitslosen kosten.

Das macht 2200,- Euro an Ver(ge)waltungskosten für jeden einzelnen "integrationsbedürftigen" Arbeitslosen!
Es wird ein neuer "Berufszweig" ersonnen: Integrationsbegleiter.

Je einer von ihnen begleitet etwa 50 Langzeitarbeitlose in die Integration, und schon haben wir 200 niegelnagelneue Arbeitsplätzchen gebacken.
ESF-Europäischer Sozialfonds für Deutschland
Fördergrundsätze

[...]

Begünstigte

Durch den ESF können öffentliche und private Einrichtungen gefördert werden, die ein Vorhaben durchführen, die Teile von Einzelprogrammen sind. Eine direkte Einzelförderung von Personen ist in der Regel ausgeschlossen. Die Menschen profitieren dennoch als Teilnehmende in den Vorhaben direkt vom ESF, etwa durch die berufsbezogenen Sprachkurse oder die Weiterbildungsprämie.


Zusätzlichkeit (Additionalitätsprinzip)

Die Programme des ESF sind zusätzliche Maßnahmen. Die Unterstützung des ESF darf also nicht die regulären Mittel für die Arbeitsmarktpolitik ersetzen. Deshalb ist eine Unterstützung von gesetzlich geregelten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen durch Mittel aus dem ESF nicht möglich. In Deutschland ist zudem zu beachten, dass ein Vorhaben nur aus einem OP gefördert werden kann. Das bedeutet, dass Vorhaben, die aus dem Bundes-OP gefördert werden können, nicht gleichzeitig mit ESF-Mitteln aus einem OP der Länder unterstützt werden können.
[...]


ESF - Förderperiode*2007-2013 - Fördergrundsätze
...diese "geniale" Idee des Herren Baaske...wird in den Ländern die Runde machen...

...waren nicht auch Berlin-Brandenburg "Vorreiter" der "Bürgerarbeit"?:icon_kotz:

11.03.2010

[...]In der Diskussion um die Schaffung gemeinnütziger Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose unterstützt der brandenburgische Arbeits- und Sozialminister Günter Baaske (SPD) die Vorschläge der nordrhein-westfälischen SPD-Spitzenkandidatin Hannelore Kraft. Sie fordert mehr Angebote für Hartz-IV-Empfänger im gemeinnützigen Bereich mit einfacher Entlohnung.[...]:


Brink: Wären viele Langzeitarbeitslose nicht vielleicht froh über eine Beschäftigung, zum Beispiel in sozialen Einrichtungen, wenn sie wollen, wenn sie die Chance bekämen?

Baaske:

Also bei uns wird eigentlich durch die Bank weg jedes Angebot im gemeinnützigen Bereich - ob es der sogenannte Ein-Euro-Jobber ist, ob es der Kommunalkombi ist, ob es die Entgeltvariante ist - sehr gern von den Langzeitarbeitslosen angenommen. Der allerallermeiste Teil von denen, der allergrößte Teil freut sich, wenn sie Gelegenheit kriegt, da gemeinnützig tätig zu werden.

Alle reißen sich drum, gehen auch zum Jobcenter und fragen nach, ob denn so eine Arbeit mal angeboten werden kann.

Brink: Dann möchte ich gleich mal das Beispiel, das Sie nannten, den Kommunalkombi aufgreifen. Der Vorschlag ist ja nicht neu, schon 2008 hatte der damalige Arbeitsminister Müntefering einen kommunales Beschäftigungsprogramm aufgelegt, also den sogenannten Kommunalkombi, wo die Kommunen also einen Lohnzuschuss bekommen haben, wenn sie einen Langzeitarbeitslosen eingestellt haben. Das ist aber ein Flop gewesen.

Baaske: Überhaupt nicht.

Brink: Bei Ihnen in Brandenburg auch?

Baaske:

Wir haben über 4000 Leute in dem Programm, und ich kann mich darüber nicht beklagen, es läuft wunderbar. Die Leute sind sehr zufrieden. Ich habe gerade wieder welche besucht bei ihrer Arbeit, und durch die Bank weghöre ich da nur Lob. Also alle sind sehr angetan von dem Lauf des Kommunalkombis.

Brink: Es gibt dann den zweiten, öffentlich geförderten Arbeitsmarkt für gemeinnützige Beschäftigung, Sie haben es genannt, das ist der Bereich der Ein-Euro-Jobber, die bei Kommunen und Wohlfahrtsverbänden arbeiten. Muss man den dann Ihrer Meinung nach ausweiten?

Baaske:

Na ja, also die Frage ist doch, was macht man mit dem Geld.

Also ich habe mit Franz Müntefering in seiner Zeit, als er auch den Kommunalkombi sozusagen entwickelt hat, häufig geredet und habe gesagt: Junge, lass uns doch endlich mal die passiven Leistungen aktivieren. Passive Leistungen heißt, die Leute kriegen ja sozusagen ihr Sozialgeld und kriegen dazu noch die Miete.

Und wenn man dieses Geld nimmt, dann ist man doch schnell schon beim Alleinstehenden bei 700 oder 750 Euro.

Und dann zu sagen, jetzt geben wir noch mal ein paar Hundert Euro drauf und dafür gibt es wirklich eine Festanstellung für ein oder zwei Jahre bei einem Träger, ist doch wesentlich sozialer, wesentlich zukunftsgerichteter und sorgt womöglich auch für eine ehrliche Integration im Arbeitsmarkt und für die Älteren, wenn man das Projekt zwei oder drei Jahre fährt, für einen fairen Weg in die Rente.

Brink: Ja, aber wer trägt denn dann die Kosten, das ist ja genau der Knackpunkt.

Baaske:

Also wir kofinanzieren das mit Mitteln, die wir in der Regel aus dem ESF haben.

Brink: Was ist der ESF?

Baaske:

Der Europäische Sozialfonds, Entschuldigung, also europäisches Geld, das wir aus Brüssel haben, extra auch für solche Beschäftigungsmodelle. Wir geben teilweise auch ein paar Euro Landesgeld dazu und natürlich die Kommunen oder die Träger, die auch etwas davon haben, wenn die Leute bei ihnen arbeiten. Warum sollen die sich nicht auch mit ein paar Euros beteiligen?

Brink: Der Deutsche Städte- und Gemeindebund setzt sich dafür ein, eine bezahlte Bürgerarbeit einzuführen.


Die müsste ja dann sozialversicherungspflichtig sein und würde von der Bundesagentur für Arbeit finanziert. Das wäre ja dann für Sie ein denkbares Modell, wenn ich Sie richtig verstanden habe?

Baaske:


Richtig, das machen wir jetzt aber auch. Jetzt heißt das Modell eben nicht Bürgerarbeit, jetzt heißt es ganz bürokratisch 16e-Entgeltvariante, das ist ein Paragraf vom SGB II, der das regelt, läuft im Prinzip ganz genauso.


Es gibt Geld vom Bund, es gibt Geld vom Land, es gibt Geld von der Kommune, auch vom Träger.

Damit kann ein Einkommen bis hoch zu 1200, 1300 Euro bezahlt werden. Und wenn man das dann wirklich rückrechnet, kann jemand, der in so einem Job ist, auch wirklich davon leben.

[...]

Brink: Ja, aber wie viel Wahlkampf steckt denn dann in den Vorschlägen von der SPD-Chefin in Nordrhein-Westfalen? Im Mai geht es ja dort auch zur Sache, und sie hat ja im Endeffekt olle Kamellen rausgeholt.

Baaske:

Ja, Frau Kraft wurde danach gefragt, wie sie sich das vorstellt, wie man auf dem Arbeitsmarkt agieren könnte, und da hat sie gesagt, man sollte das so machen. Und sie hat vollkommen recht, weil das Modell kann natürlich ausgebaut werden.

Wenn ich sage, wir haben bei uns in Brandenburg 12-, 13.000 Leute in diesen Beschäftigungsverhältnissen, dann sage ich aber auch in gleichem Atemzug, wir haben dann immer noch 150.000, die eben nicht in solchen Beschäftigungsverhältnissen sind.


Das heißt also, da ist noch eine große und breite Palette zu tun.


Und genau das meinte Frau Kraft. Man kann solche Modelle ausdehnen, insbesondere, denke ich, wegkommen von dem Ein-Euro-Jobber, sondern hin dazu, dass man sagt, wir versuchen mal wirklich eine Integration in den Arbeitsmarkt für die Jüngeren und schaffen für längerfristige Projekte - die können dann zwei, drei, vier Jahre laufen - für die Älteren, dass sie in die Rente kommen.

Brink: Günter Baaske, SPD-Sozial- und Arbeitsminister in Brandenburg. Und wir sprachen über den Einsatz von Langzeitarbeitslosen für gemeinnützige Zwecke. Vielen Dank für das Gespräch!
Baaske Viele Hartz-IV-Empfänger sind schon gemeinnützig tätig - Brandenburgs Sozialminister befürwortet Ausbau | Interview | Deutschlandradio Kultur
 
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xyz345

Gast
Haha.... "gemeinnützige Zwecke" :icon_twisted:

Der Nachweis der Gemeinnützigkeit konnte bis heute nicht erbracht werden - von keinem einzigen der Maßnahmeträger. :cool:

Also: Wer profitiert denn nun von der Kohle? :icon_kinn:
 
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xyz345

Gast
Wie "beliebt" diese "gemeinnützige" Verar***e ist, sieht man ja zum Beispiel hier:

https://www.elo-forum.org/erfolgreiche-gegenwehr/96020-massnahmetraeger-moechte-uns-nie.html

Pfui!!!!


Und auch sehr beliebt sind die lebenden Verkehrsschilder der GefAS, die bis heute ihre angebliche "Gemeinnützigkeit" nicht vorweist.

Gesellschaft fr Arbeits- und Sozialrecht e.V.

Lebende Verkehrsschilder = zwangsrekrutierte Elos, die sinnlos in gelben Warnwesten stundenlang stumm und dumm rumstehen an den beiden Kreisverkehren in Erkner, weil die Autofahrer ja zu dusselig sind, die Kreisverkehre zu erkennen. :eek:
Ja, nee, is klar = gemeinnützig

Pfui!!!!


Arbeitslosenverband Deutschland - Landesverband Brandenburg e.V. | Landesverband | Satzung
Und hier: der angeblich gemeinnützige Arbeitslosenverband
Hat es bis heute nicht geschafft, seine "Gemeinnützigkeit" ordentlich zu belegen.... aber um Gelder betteln, seine Arbeit vom Jobcenter bezahlen lassen, zusätzlich Elos verbraten und Hilfesuchende voll verar***en!

:icon_neutral: Ja, nee, is klar.

Pfui!!!!

:icon_kotz:

Es hat sich bis heute noch nicht in Brandenburg herumgesprochen, dass ein Verein nicht gleichzeitig gleichbedeutend mit Gemeinnützigkeit ist.
Ich gründe mit 6 Freaks einen "Verein der Kakerlaken-Tätschler" und behaupte, dass wir gemeinnützig sind. Ja, nee, is klar.
 
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ExitUser

Gast
Das funzt dann eben ohne Delinquenten-Unterschrift. :eek:
Aber auch nur solange bis man dem Begleiter unmissverständlich klar macht das er nicht zu begleiten hat, zB durch nen Krankenhausaufenthalt. Man muss nur dafür sorgen das keine Zeugen da sind.:icon_daumen::icon_twisted:
 

Trixi2011

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Durch individuelle Betreuung
Hört sich für mich nach Zwangsbetreuung á la JobOffensive an. Sprich der Almosenempfänger wird in nahen Abständen zum Raport gerufen und hat Bewerbungsbemühungen vorzuweisen.

Demnach sollen Integrationsbegleiter die Betroffenen unterstützen.
Ein zweiter Wachhund, wird dem Arbeitslosen bewachen und aufpassen, dass er sich in Sachen Bewerbung, Vorstellungsgespräch... auch ja keinen "zufälligen" Fehler erlaubt, der eine Einstellung verhindern könnte.

in passgenaue, sozialversicherungspflichtige Jobs vermittelt und danach noch bis zu sechs Monate betreut werden.
Was PASSGENAU ist, sprich welche Arbeit dem Arbeitslosen zugemutet werden kann, das entscheidet der SB dem der Arbeitslose unterstellt ist sowieso alleine und diese Nachbetreuung, soll nur verhindern, dass es der Arbeitslose durch irgendwelche "zufälligen" Fehler schaffen könnte, aus dem Job zu entkommen.

Die Integrationsbegleiter organisieren Betriebspraktika und helfen bei Bewerbungen.
Aha, jetzt ist von Praktika die Rede und nicht mehr von Vermittlung in Arbeit! Beziehungsweise soll über Praktika eine Vermittlung in Arbeit stattfinden. Diese billigen Fazkes, die sich Integrationsbegleiter nennen, machen also nicht mehr, als dafür Sorge zu tragen, dass der Hilfeempfänger ein Praktikum nach dem anderen macht, womit er dann auch aus der Statistik verschwindet und das ist dann letztlich das entscheidende worauf es bei der ganzen Sache ankommt.
 
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