Brandanschläge auf Asylbewerberheime haben Tradition in Deutschland - Heute vor genau zwanzig Jahren ...

Curt The Cat

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18. Januar 1996 - Brandanschlag auf Asylbewerberheim in Lübeck: Zehn Tote, Täter unbekannt

Lübeck, 18. Januar 1996: Um 3.42 Uhr geht bei der Polizei ein Notruf ein. "Hallo! Feuer! Polizei! Hafenstraße 52!", schreit eine Frau, die sich im dortigen Asylbewerberheim befindet. Kurz darauf ersticken die 32-Jährige und ihr fünfjähriger Sohn. Die Flammen breiten sich rasch aus. Die anderen Bewohner versuchen sich in Sicherheit zu bringen. Einige klettern in Panik auf das Dach des dreistöckigen Hauses, andere springen aus den Fenstern in den Tod.

Als die Feuerwehr eintrifft, stehen im zweiten Stock Kinder am Fenster. Doch das eingesetzte Leiterfahrzeug kippt um - sie sind verloren. Dafür können die Rettungskräfte die Überlebenden auf dem Dach bergen. Insgesamt sterben zehn Menschen, unter ihnen sechs Kinder. 35 Bewohner werden zum Teil schwer verletzt.
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