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JasonXX

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#1
Hallo zusammen,

ich hab da mal eine Frage.

Anfang November habe ich eine Sanktion von 30% für 3 Monate bekommen.
Dies ergab sich daraus das ich bei einem 1Euro Job früher entlassen wurde.

Jetzt habe ich mal verschiedene Themen gelesen über die EGV gelesen.
So einen Vertrag habe ich nie zu Gesicht bekommen also auch nicht sowas unterschrieben.
Ist es jetzt eigentlich rechtens gewesen das ich eine Sanktion bekommen habe, ich hab das so verstanden das dies nur mit einem EGV geht.

Und wenn es nicht rechtens war, kann ich mein Geld zurückverlangen?

Danke im voraus für die Antworten.
 

wolliohne

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#2
Ja Du hast recht

ohne EV kein Ein Euro Job.

Tip: obwohl schon so lange her,würde ich Widerspruch geg.die damalige Praxis sowie die dann unrechtmässige Kürzung einlegen.

Dazu empfehle ich juristischen Beistand,weil evtl. Klage nötig.

Tot Toi Toi,und willkommen im Forum
 

JasonXX

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#3
Erst mal danke für die Antwort.

Hat jemand ein Scan oder ähnliches wo man sieht wie das Schreiben von der EGV ausschaut?
Also ich bin mir ziemlich sicher das ich sowas nicht unterschrieben habe.

Hab gerade in die Post geschaut und ich habe schon wieder ein Angebot für einen 1 Euro Job, ist jetzt schon das dritte mal das sie mir sowas anbieten.

Wo unterschreibt man einen sogenannten EVG, bei der ARGE und wieso bieten die mir soviele 1 Euro Jobs an, wenn ich sowas gar nicht unterschrieben habe.
 

Arania

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#4
Wo unterschreibt man einen sogenannten EVG, bei der ARGE und wieso bieten die mir soviele 1 Euro Jobs an, wenn ich sowas gar nicht unterschrieben habe.

Das sind Fragen die Du Deinem zuständigen SB stelllen solltest, ausserdem kann er Dir ja dann Deine EGV zeigen:wink:
 

JasonXX

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#5
Die EVG ist aber nicht zu vergleichen mit dem Antrag fürs Geld also Folgeantrag, oder?
Ist schon was eigenständiges, ja?
Wenn das nämlich so ist habe ich 100 prozentig sowas nicht unterschrieben, wie lange hält denn immer so eine EVG?

Da ich ja jetzt wieder einen 1 Euro Job angeboten bekommen habe, wie soll ich denn nun handeln?
 

Arania

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#6
Falls Du nicht gleich bei Deinem Antrag zufälligerweise unbedacht eine EGV mit unterschrieben hast, gilt der Antrag nicht als solche, aber für Deine Fragen ist immer noch Dein SB zuständig
 

JasonXX

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#7
Ne hab immer nur einen Antrag ausgefüllt und das war der Folgeantrag fürs Geld.
 

Rechtsverdreher

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#8
Erst mal danke für die Antwort.

Hat jemand ein Scan oder ähnliches wo man sieht wie das Schreiben von der EGV ausschaut?
Also ich bin mir ziemlich sicher das ich sowas nicht unterschrieben habe.

Hab gerade in die Post geschaut und ich habe schon wieder ein Angebot für einen 1 Euro Job, ist jetzt schon das dritte mal das sie mir sowas anbieten.

Wo unterschreibt man einen sogenannten EVG, bei der ARGE und wieso bieten die mir soviele 1 Euro Jobs an, wenn ich sowas gar nicht unterschrieben habe.

Hier ist ein Vorschlag einer Eingliederungsvereinbarung:
http://www.erwerbslosenforum.de/antrag/egv_481.pdf

Man kann auch eine Zuweisung in einen EEJ erhalten. Das vorherige Unterschreiben einer EinV ist nicht unbedingt notwendig.

Solange keine Rechtsfolgenbelehrung bei den Schreiben vom Arbeitsamt dabei ist brauchst Du auch nichts machen.


Bevor ein EEJ überhaupt vergeben werden darf ist ein genauer Verfahrensweg einzuhalten =>

Teile dem Arbeitsamt schriftlich mit das Du (unter Fristsetzung; 10 Tage) ...

- Kopien Deines Profiling, Chancen- und Riskoabwägung, beruflicher Standort und Eingliederungskonzept unverzüglich zugesendet haben willst.

- Auskunft darüber erwartest, weshalb diese Tätigkeit nicht als ABM oder als Arbeitsgelegenheit in der Entgeltvariante ausgeführt werden kann. ABM ist die Regelförderung für im öffentlichen Interesse liegende zusätzliche Arbeiten. Diese Frage muss substantiiert vom Fallmanager beantwortet werden.

- eine unkonkrete/abstrakte Tätigkeitsbeschreibung nicht akzeptierst. => Teilen Sie mir mit, welche Tätigkeiten unter "usw. bzw. etc." fallen.

- gesetzlich vorgeschriebene Kerntätigkeiten, wie z.B. Reinigungsarbeiten im Küchenbereich, Essensausgabe oder -zubereitung nicht ausführen wirst, da diese regelmäßig nicht zusätzlich sind.

- nicht gewillt bist einen EEJ 30 Stunden in der Woche auszuführen (15-20 Stunden/Woche maximal).

- Dich an strafbaren Handlungen Dritter (SchwarzArbG) nicht beteiligen musst.

- sie hiermit aufforderst Deine Telefonnummern und eMail-Adressen aus allen Akten unverzüglich zu entfernen.

- persönliche Meinungen leider nicht berücksichtigen kannst und auf einer in jedem Punkt substantiierten Argumentation bestehst.

- , sofern die fristgerechte Beantwortung dieser Fragen nicht eingehalten wird, davon ausgehst den EEJ sanktionslos, wegen Rechtswidrigkeit, abbrechen zu dürfen.
 
E

ExitUser

Gast
#9
Im Prinzip ist die EGV überflüssig (von inkompetenten Behördenpfurzis gemacht) und nur zum Nachteil des Arbeitslosen, denn dort wird die SChadensersatzpflicht bei Abbruch der Maßnahme ohne wichtigen Grund festgesetzt (oder ausgehandelt), die Zahl der Bewerbungen, die der Arbeitslose in einem Zeitraum abzuschicken hat, und viele andere Pfichten auch. Wer besteht denn schon auf eine EGV. Wenn die das versäumt haben, umso besser für dich. Wecke keine schlafenden Hunde!

Wichtig ist der Bescheid zur Heranziehung einer Arbeitsgelegenheit. Dort ist in der Rechtsfolgebelehrung die Entlassung bei einem EEJ nicht enthalten. Im Bescheid steht nur etwas von einer Kürzung, wenn die Maßnahme nicht angetreten wird. Wenn du tatsächlich eine Kürzung wegen Entlassung beim EEJ erhalten hast, hättest du damals innerhalb einer in diesem Schreiben angegebenen Frist einen Widerspruch einlegen müssen. Was macht man eigentlich, wenn diese Frist verstrichen ist? Wolliohne meint, jetzt noch einen Widerspruch einzulegen und zum Sozialrechtler gehen.
 
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