Bonn: CDU und Grüne können Wohnungsmangel nicht erkennen (1 Betrachter)

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Martin Behrsing

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CDU und Grüne erklären, dass sie erst einen Beleg für die angespannte Situation im Bonner Wohnungsmarkt bräuchten. Zur Haltung der schwarz-grünen Ratsmehrheit, dass noch nicht belegt sei, dass der Wohnungsmarkt in Bonn angespannt ist, erklärt Martin Behrsing, sozialpolitischer Sprecher der Linksfraktion Bonn: Die Linksfraktion wirft der schwarzgrünen Mehrheit Verschleppungstaktik vor, um das heikle Thema des [...]

weiterlesen auf: PR-SOZIAL, das Presseportal...
 

Goldfield

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Haha, selten so gelacht ich suche schon JAHRE eine Wohnung in Bonn, dazu stehe ich samt WBS und einer Vermerkung "eilt"oder wie die das nennen, schon lange auf der Liste beim Wohnungsamt, wo man mir sagte das kann auch nochmal Jahre dauern-trotz diesem eilt, aber keine angespannte Situation, ja ne ist klar.:biggrin:

Achja Edit: Ich habe dazu schon dem Oberbürgermeister der Stadt mal geschrieben gehabt vor glaub 5 Monaten oder so, das ich schon Jahre suche ect.
Bekam dann eine Antwort vom Abteilungsleiter des Wohnungsamtes, das es ihnen ja leid tut, man sich Mühe gibt usw.:biggrin:
 

hartaber4

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Aus der Sicht der CDU und Grünen (-Wähler) hat man auch selten Wohnungsmangel..... WEIL man sich entsprechende Lagen und Preise eben leisten kann.

So einfach ist das!:biggrin:

Und für Problem-Mieter gibt es eben passende Problem-Viertel...

im Bezug auf Bonn (Tannenbusch) lief vor ein paar Tagen auch eine Doku:

Mieter in Not - Wenn Wohnen fast unmöglich wird | MDR.DE
 

Goldfield

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Vermutl.hab ich deswegen bisher noch keine Wohnung angeboten bekommen von der Stadt, weil ich Tannenbusch ausgeschlossen hab, wer zieht da schon"freiwillig"hin mit Kind und erst Recht nehm ich keine Wohnung der Heuschrecke DA, die Wohnungen von denen sehen nicht nur in Tannenbusch so aus, auch in Bonn-Godesberg ect., dazu gibs mit der DA noch erhebliche andere Probleme ausser das die Wohnungen verotten, allein was man bei Youtube über diese findet, reicht schon.
 

Martin Behrsing

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Vermutl.hab ich deswegen bisher noch keine Wohnung angeboten bekommen von der Stadt, weil ich Tannenbusch ausgeschlossen hab, wer zieht da schon"freiwillig"hin mit Kind und erst Recht nehm ich keine Wohnung der Heuschrecke DA, die Wohnungen von denen sehen nicht nur in Tannenbusch so aus, auch in Bonn-Godesberg ect., dazu gibs mit der DA noch erhebliche andere Probleme ausser das die Wohnungen verotten, allein was man bei Youtube über diese findet, reicht schon.
siehe dazu hier: Fast 15.000 Bonner Wohnung herunter gekommen
 

Goldfield

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Hab mir von der DA in Godesberg-Rüngsdorf eine Wohnung angeschaut: Schimmel im Bad, im Keller kams Wasser rein, die Wohnungen gehörten mal der Frankfurter, da hat meine Mutter vor ca.9 Jahren mal gewohnt, da waren die noch OK und sauber, mittlerweile verkommen...
Ist aber nicht nur in Bonn so, überall wo die Heuschrecken Wohnungsbesitz haben, musst mal bei Youtube Deutsche Annington eingeben ( Wirst aber bestimmt schonmal ), da kriegt mans Kotzen.
Bevor ich in eine Bruchbude derer ziehe, bleibe ich lieber hier wohnen, auch wenns auf Kosten der Gesundheit( da würd ich anders Krank, nimmt sich nicht viel ) ) und anderem ist, die Whg.hier ist aber zumindest Schimmelfrei, keine Probleme bei NK.-Abrechnung usw.
 

hartaber4

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Und indirekt wird das noch vom Staat unterstützt.... weil Mietminderungen bei SGB-II Beziehern eher selten sind......
 
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Gast
Haha, selten so gelacht ich suche schon JAHRE eine Wohnung in Bonn, dazu stehe ich samt WBS und einer Vermerkung "eilt"oder wie die das nennen, schon lange auf der Liste beim Wohnungsamt, wo man mir sagte das kann auch nochmal Jahre dauern-trotz diesem eilt, aber keine angespannte Situation, ja ne ist klar.:biggrin:

Achja Edit: Ich habe dazu schon dem Oberbürgermeister der Stadt mal geschrieben gehabt vor glaub 5 Monaten oder so, das ich schon Jahre suche ect.
Bekam dann eine Antwort vom Abteilungsleiter des Wohnungsamtes, das es ihnen ja leid tut, man sich Mühe gibt usw.:biggrin:

die haben ja recht
must nur in brennpunkten und randbezierke schauen^^
da ist alles frei

die kommunen wollen das durch brechen mit vermischen der kulturen

und billige wohungen die das JC akzeptiert gibts halt nur am stadt rand und brennpunkten
 

hartaber4

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die haben ja recht
must nur in brennpunkten und randbezierke schauen^^
da ist alles frei

die kommunen wollen das durch brechen mit vermischen der kulturen

und billige wohungen die das JC akzeptiert gibts halt nur am stadt rand und brennpunkten
Brennpunkte? Liegt das an den Fässern mit Feuern ?
 

Martin Behrsing

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die haben ja recht
must nur in brennpunkten und randbezierke schauen^^
da ist alles frei

die kommunen wollen das durch brechen mit vermischen der kulturen

und billige wohungen die das JC akzeptiert gibts halt nur am stadt rand und brennpunkten
in Bonn ist noch nicht mal in den Randbezirken oder Brennpunkten etwas frei. Da werden selbst Wohnungen vermietet, wo du einen Einmer aufstellen musst, weil das Wasser durch die Decke kommt. Und die Vermieter orietneiren sich stets an an den KDU-Richtilinien des Jobcenters/Sozialamt. Und das betrifft alle Stadtteile.

Hinzu kommt, dass diesmal erstmal doppelte Jahrgänge (Abitur G8 und G)) auf den Wohnungsmarkt wegen ihres Studiums treffen. Nächstes Jahr wird das dann noch schlimmer. Wenn Du genug Gled hast bekommst du jederzeit eine Luxuswohung mit Blick auf den Rhein. Aber da gehörst du dann zu dem 1/10 denen die Hälfte des Volkseinkommen gehört. Und ein paar tausend Euro für Miete tun dann auch nicht weh.
 
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gast_

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Vielleicht sollte man die von der CDU und den Grünen mal beim Namen nennen, damit Wohnungssuchende mal bei Ihnen nachfragen können :biggrin:
 

hartaber4

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Bonn ist hier sicher nur ein Beispiel, das nach der "Versilberung" von kommunalem Tafelsilber noch bundesweit vermehrt auftreten wird...

denn die Mechanismen (wie o.a. angeführt mindern SGB II oder XII Leistungsbezieher trotz offensichtlicher Mietmängel so gut wie nie die Miete - Wozu auch wenn das JC die Minderung gegenrechnet?) dürften damit bundesweit gleich sein.
 

Hamburgeryn1

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Bonn ist hier sicher nur ein Beispiel, das nach der "Versilberung" von kommunalem Tafelsilber noch bundesweit vermehrt auftreten wird...
In Hamburg sieht es nicht besser aus.

Aber nach Ansicht des Senats besteht hier keine Wohnungsnot, sondern lediglich eine Wohnungsknappheit.

Sozialwohnungen werden praktisch nicht mehr gebaut, weil auch hier die Ansicht vertreten wird "der Markt wird es schon richten".

In einer Millionenstadt, die für sich den Anspruch erhebt eine Metropole zu sein, gibt es streckenweise 7, 8 oder 9 Sozialwohnungen im Angebot.

Selbst Personen mit einem Dringlichkeitsschein haben praktisch keine Chance mehr in Notfällen eine Wohnung zugewiesen zu bekommen.

Dafür gibt es Büroflächen lang und satt. Mehr als 1,2 Mio m² Büroflächen stehen in Hamburg leer. Tendenz steigend.
In der Hafencity wird ein Büroturm nachts extra beleuchtet, damit er nicht verödet wirkt.

Wir mutieren hier zu einer wohnraumfreien Stadt aus leeren, stählernen Glas-Beton-Bürokomplexen.

Es ist einfach unglaublich.
 

hartaber4

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Dafür gibt es Büroflächen lang und satt. Mehr als 1,2 Mio m² Büroflächen stehen in Hamburg leer. Tendenz steigend.
In der Hafencity wird ein Büroturm nachts extra beleuchtet, damit er nicht verödet wirkt.
Wie kommt das denn?

Zu hohe Mieten?

HH ist doch eigentlich begehrt als Firmenstandort... und gerade Hafencity ist doch schicker als z.B. City Nord (urrgs).
 

wolliohne

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Die Häuser der Heuschrecken

Das Phänomen "Schrottimmobilien"

Von Kay Bandermann

Die 90er-Jahre stellen einen Einschnitt in der deutschen Wohnungswirtschaft dar. Zwei klassische Säulen des Nachkriegswohnungsbaus bröckeln: die Werkssiedlungen und der Wohnungsbestand in öffentlicher Hand. Später dann nahmen ausländische Investoren den Mietimmobilienmarkt als lukrative Anlagemöglichkeit ins Visier.



Ein grauer, nasskalter Wintertag in Dortmund-Westerfilde. Bei diesem Wetter wirkt die Wohnsiedlung am Kiepeweg noch ein wenig trostloser als sonst. Bäume und Sträucher sind kahl und frisch gestutzt. Sie geben den Blick frei auf die Wohnhauswürfel rechts und links der Straße: Flachdach-Gebäude mit zurückliegenden Balkonen. Es ist die typische Sichtbeton-Architektur der Großsiedlungen, wie sie in den 60er- und 70er-Jahren überall in (West-)Deutschland gebaut wurden. Jetzt, kurz nach Mittag, sind nur wenige Menschen auf der Straße unterwegs. Monika Hohmann führt ihren Hund Monty aus, gemeinsam mit ihrer Nachbarin Walburga Ströter.

Die Häuser der Heuschrecken - Das Phänomen "Schrottimmobilien" | Hintergrund | Deutschlandfunk
 
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Gast
in Bonn ist noch nicht mal in den Randbezirken oder Brennpunkten etwas frei. Da werden selbst Wohnungen vermietet, wo du einen Einmer aufstellen musst, weil das Wasser durch die Decke kommt. Und die Vermieter orietneiren sich stets an an den KDU-Richtilinien des Jobcenters/Sozialamt. Und das betrifft alle Stadtteile.

Hinzu kommt, dass diesmal erstmal doppelte Jahrgänge (Abitur G8 und G)) auf den Wohnungsmarkt wegen ihres Studiums treffen. Nächstes Jahr wird das dann noch schlimmer. Wenn Du genug Gled hast bekommst du jederzeit eine Luxuswohung mit Blick auf den Rhein. Aber da gehörst du dann zu dem 1/10 denen die Hälfte des Volkseinkommen gehört. Und ein paar tausend Euro für Miete tun dann auch nicht weh.
das ist hier in NRW nicht anders
nur das es düsseldorf vorgemacht hat vor einführung von h4
alle anderen kommunen ziehen nach
und wenn man sich die häuser anschaut siehts net anders aus als wie in bonn
man sollte da auch mal genau hinschauen wer eigentlich vermieter ist
die stadt selber oder jemand hohes aus der kommune
da spielt auch ein gewissen unterschied

genauso wie stadtteile mit hohen ausländer anteilen
da wollen die kommunen eine vermischung erreichen weil sie damals gepennt haben
und versuchen alg2 empfänger in solchen bezirken reinzuzwingen
das sind diese genannten brennpunkte die ich meine
und sowas gibts auch in bonn
 

Goldfield

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Hier mal die Antwort auf meine Mail die ich dem OB schrieb das schon Jahre suche ect, stimmt hatte zuerst nur Godesberg drin, danach aber erweitert auf ganz BN, ausgenommen Dransdorf, Tannenbusch, Hardtberg und Duisdorf.
Mein WBS läuft nur bis Dezember, danach heißt wieder neu Beantragen.
Trotz Dringlichkeit, aber Laut CDU und Grüne kein angespannter Wohnungsmarkt, ist klar.
 

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