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Bonn 1160 Euro für eine Wohnungsbesichtigung

wolliohne

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#1

KristinaMN

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#2
In München gibt es derartige Fällig zig-fach pro Tag.

Umso angespannter der Wohnungsmarkt, umso mehr Fälle.

Leider zahlen auch viele und verlieren ihr Geld und haben trotzdem keine Wohnung.
 

JulieOcean

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#4
Meist pure Verzweiflung ein Dach über den Kopf zu finden.
Bei der Lage auf dem Wohnungsmarkt kann man ja auch nur noch verzweifeln, besonders, wenn man wenig Geld hat.

Blanker Hohn sind für mich dann Artikel wie dieser hier, der basiert auf einer dpa-Nachricht und ist landauf landab zu lesen:

Bauboom auf deutschem Wohnungsmarkt hält an - Hannoversche Allgemeine Zeitung

Also: Alles ist gut, alles ist schön, es wird gebaut, was das Zeug hält - aber nicht eine Zeile zum sozialen Wohnungsbau, der seit Jahren stagniert bzw. rückläufig ist. :icon_motz:
 

PeterMM

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#5
erinnere mich 1990, Bonner Innenstadt Süd, Dachschräge Zimmer
Miete 700 DM, Dusche unten mit Geldautomat!
 
E

ExitUser

Gast
#6
erinnere mich 1990, Bonner Innenstadt Süd, Dachschräge Zimmer
Miete 700 DM, Dusche unten mit Geldautomat!
Ja, die Bonner haben es raus mit dem leistungslosen Wohlstand.

Ich habe dort nie eine ordentliche Wohnung gefunden. Irgendwann war ich die Behelfslösungen dann auch leid.

Bei den Anbietern im Internet kann man unseriöse Anzeigen melden. Es gibt auch immer wieder Versuche, sogar für Sozialwohnungen Provision zu kassieren.
 

KristinaMN

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#7
Bei den Anbietern im Internet kann man unseriöse Anzeigen melden. Es gibt auch immer wieder Versuche, sogar für Sozialwohnungen Provision zu kassieren.
Unseriöse Anzeigen melden ist gut, 5 Minuten ist das gleiche Angebot wieder drin.

Auch die Stadt kassiert ab bei Antragstellung für eine Sozialwohnung.
War in München bisher kostenfrei: "freiwillige interne Regelung auf die kein Anspruch besteht". Aufgrund einer neuen Gebührensatzvom vom 16.01.2014 durch die Kritik stehende Leiterin des Sozialreferates Brigitte Maier nun € 15; allerdings ist hierfür kein Betrag im Regelsatz vorgesehen.

Das interessante dabei ist die Forderungsart der Kostenrechnung:
"Gebühr für Wohnungszuteilung"!
Ich habe aber keine Wohnung zugeteilt bekommen und wird wegen mangels Wohnungen in den nächsten Jahren auch nicht passieren ...:icon_motz:Nur Aufwand und Kosten.
 

JulieOcean

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#8
Auch die Stadt kassiert ab bei Antragstellung für eine Sozialwohnung.
Die Stadt Hannover kassiert sogar 18 Euro für den B-Schein-Antrag. Die direkte Vermittlung der Wohnung ist dann kostenlos, wie großzügig.

Die Frage ist allerdings, was für Wohnungen zugeteilt werden. Ich selbst bekam zweimal schäbigste Buden angeboten, deren Mieter es aggressiver Nachbarn und nächtlicher Ruhestörungen wegen vorzogen, auszuziehen.

Nachdem ich beide Angebote abgelehnt hatte, machte mir die Stadt ein drittes Angebot, und teilte mit, ich bekäme nichts mehr, wenn ich wieder ablehne. Nun ja, das dritte Angebot hatte statt der vereinbarten zwei nur ein Zimmer und war am A*sch der Welt gelegen. Ging gar nicht.

Meinem B-Schein konnte ich dann in die Tonne treten.
 

KristinaMN

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#9
@JulieOcean

Ein Insider hat mir dringend geraten den Antrag zurückzunehmen. Genau aus besagten Gründen. Nichts als Probleme.
 
E

ExitUser

Gast
#10
Unseriöse Anzeigen melden ist gut, 5 Minuten ist das gleiche Angebot wieder drin.
Dann musst du genau einmal öfter melden, als sie wieder eingestellt wird. Irgendwann schauen die auch selbst hin und sperren Anbieter.

Natürlich gibt es das immer wieder, aber man erkennt es in der Regel schnell.
 

KristinaMN

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#11
Nee, da wäre ich den ganzen Tag beschäftigt und bin ich bei denen ehrenamtlich tätig?

Warum bauen die keinen Filter ein für solche Extremfälle?

Marienplatz, 90 qm, € 350 warm, ....
 

hemmi

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#12
Niemand wird gezwungen in Bonn zu wohnen.
Dazu ist Bonn wohl eine der langweiligsten Städte in Deutschland.:biggrin:
 
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ExitUser

Gast
#13
Niemand wird gezwungen in Bonn zu wohnen.
Dazu ist Bonn wohl eine der langweiligsten Städte in Deutschland.:biggrin:
Vielmehr werden einkommenschwache Haushalte durch die Umstände gezwungen, Bonn zu verlassen.

Kommt darauf an, was man möchte. Junges, internationales Publikum, viel Kultur, noch viel mehr Natur und in 20 Minuten ist man in der Kölner Südstadt.
 
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