Bolognaprozess: “Die Studienreform braucht dringend eine Kurskorrektur” (1 Betrachter)

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Schneller und internationaler sollte es sein, das Studium, welches vor zwölf Jahren europaweit mit der “Bologna-Reform” eingeführt wurde. Doch die guten Ziele wurden durch “die miserable Umsetzung” geradezu ins Gegenteil verkehrt, sagt DGB-Bildungsexperte Matthias Anbuhl im Interview.
Die Bilanz der Bologna-Reform ist ernüchternd. Deutschland hat die guten Ziele dieser Studienreform durch die miserable Umsetzung geradezu ins Gegenteil verkehrt. Überfrachtete Stundenpläne und teils sogar gestiegene Abbrecherquoten sind Alltag an den Hochschulen. Dazu kommen hohe Hürden für das Masterstudium und auf dem Weg ins Ausland. Alle Beteiligten müssen ehrlich zugeben, dass der Bologna-Prozess schlecht läuft in Deutschland. Wir brauchen dringend eine Kurskorrektur…

Die Hochschulen sind noch immer chronisch unterfinanziert. Viele Studiengänge für Bachelor und Master sind längst nicht entrümpelt. Der Wechsel ins Ausland wurde nicht erleichtert und sogar innerhalb von Deutschland wird er durch tausende von Studienmodulen erschwert…
Viele Fehler bei der Umstellung auf Bachelor und Master haben die Hochschulen selbst gemacht. Sie sind für das verschulte Studium, die überbordende Prüfungslast und die vermurkste Einführung des Turbo-Bachelors oft direkt verantwortlich. Etwas mehr Selbstkritik der Hochschulrektoren wäre schon angebracht. ....
DGB - Bundesvorstand | Bolognaprozess: "Die Studienreform braucht dringend eine Kurskorrektur"
 

Braunbär1

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Ach, ist doch alles nicht so schlimm, solange die JobCenter mit geistig gebrochenem, akademischem Frischfleisch versorgt werden. Immerhin kann man so endlich den "Bedarf" an qualifizierten Kräften decken, ohne überhaupt eine Gehaltszahlung leisten zu müssen. Und wer das ganze bis zu seinem 80. Lebensjahr überlebt, der braucht ja auch keine Rente - denn wer nicht arbeitet, der braucht auch nicht zu essen, nicht wahr?:icon_party:
 
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