BMAS,Das ändert sich zum 1. Januar 2009

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wolliohne

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Das ändert sich zum 1. Januar 2009

1. Arbeitsmarktpolitik, Arbeitslosenversicherung und Grundsicherung für Arbeitsuchende

a) Verlängerung der Bezugsfrist für das Kurzarbeitergeld auf 18 Monate

Am 1. Januar tritt die neue Verordnung über die Bezugsfrist für das Kurzarbeitergeld in Kraft. Der mögliche Bezug von Kurzarbeitergeld wird damit auf 18 Monate verlängert. Die Verlängerung gilt für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren Anspruch auf Kurzarbeitergeld bis zum 31. Dezember 2009 entsteht. Damit können auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bis zu 18 Monate Kurzarbeitergeld erhalten, die mit der Kurzarbeit vor dem 1. Januar 2009 beginnen mussten.

Die Verlängerung der Bezugfrist ist die richtige Maßnahme zur richtigen Zeit. Die von Auftragseinbrüchen betroffenen Arbeitnehmer und Arbeitgeber haben so die Chance, Phasen mit schlechter Auftragslage zu überstehen. Arbeitgeber können ihre eingearbeitete und erfahrene Belegschaft halten; Arbeitnehmer bleiben im vertrauten Umfeld und im Unternehmen beschäftigt; Arbeitslosigkeit wird vermieden. Das verlängerte Kurzarbeitergeld verbunden mit mehr Qualifizierung und Weiterbildung ermöglicht es, dass alle Beteiligten zusammenhalten und gemeinsam durch die Krise gehen.
b) Kurzarbeitergeld und Qualifizierung

Qualifizierungsangebote für Bezieherinnen und Bezieher von Kurzarbeitergeld können ab dem 1. Januar 2009 aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds geförderte werden. Das von der Bundesregierung beschlossene Maßnahmepaket "Beschäftigungssicherung durch Wachstumsstärke" sieht neben der Verlängerung der Bezugsfrist für das Kurzarbeitergeld von sechs auf 18 Monate auch vor, die Zeit des Bezuges von Kurzarbeitergeld für die Weiterqualifizierung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu nutzen. Schon jetzt unterstützt der Europäische Sozialfonds (ESF) ergänzende Qualifizierungsangebote für Bezieherinnen und Bezieher von Transferkurzarbeitergeld. Das neue ESF-geförderte Programm weitet die Fördermöglichkeiten auf Bezieherinnen und Bezieher von Kurzarbeitergeld und Saison-Kurzarbeitergeld aus. Die Unterstützung besteht in der Zahlung von Zuschüssen zu den Weiterbildungskosten in den Betrieben.
c) Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente

BMAS - Das ändert sich zum 1. Januar 2009
 
S

sogehtsnich

Gast
Um Effektivität und Effizienz der Arbeitsmarktpolitik zu erhöhen, werden wirksame Instrumente weiterentwickelt und weniger wirksame abgeschafft. Dies schafft mehr Übersichtlichkeit und Transparenz in der Förderung und mehr Konzentration auf die wirksamen Leistungen der aktiven Arbeitsförderung.

Kurz:
Wer nicht bis zum Umfallen schuftet, braucht auch nichts zu Essen, keine Wohnung und keine gesundheitliche Betreuung!
 

Mario Nette

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Zumindest die Angelegenheit mit dem Anwalt kann ja schon deswegen nicht drinstehen, weil das m. E. BerGH und nicht SGB II sein dürfte.

Mario Nette
 

Jenie

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Ich sags ja nicht gern aber Griechenland fordert zu Europaweiten Prostesten auf und ich finde es wird langsam Zeit sich schon mal warm Zu laufen...
 
E

ExitUser

Gast
Am 1. Januar 2009 tritt die Erste Verordnung zur Änderung der Arbeitslosengeld II/Sozialgeld-Verordnung in Kraft. Danach wird Verpflegung, die außerhalb von Arbeitsverhältnissen bereitgestellt wird, künftig nicht mehr als Einkommen berücksichtigt. Dies betrifft insbesondere Verpflegung in Krankenhäusern und Reha-Einrichtungen, Schulen und Kindergärten sowie Verpflegung, die durch Verwandte oder Bekannte bereitgestellt wird. Die Regelung tritt rückwirkend zum 1. Januar 2008 in Kraft.

schonmal ganz gut.
 

Bienchen

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Jenie:

"Ich sags ja nicht gern aber Griechenland fordert zu Europaweiten Prostesten auf und ich finde es wird langsam Zeit sich schon mal warm Zu laufen... "

Genau das ist es, was sich lohnt. Wollen wirklich alles solange warten, bis der Gürtel so eng geschnallt ist, dass wir daran esticken?
Wir müssen uns wehren und nicht immer nur diskutieren usw. .
Die Politiker usw. lachen sich tot, da wir am Ende doch immer das machen, was die da oben wollen.

Wenn es im land schon nicht klappt, alleine was auf die Beine zu stellen, so soll man es doch Europaweit tun. Vielleicht kommt da die Bevölkerung mal auf die Straße und wehrt sich.

Die Politiker werden uns nichts schenken. Arbeitsplätze wird es nie für alle geben. Im Gegenteil, es kommt noch schlimmer. Wenn die Ausbeutung so wunderbar klappt, warum sollen die da oben damit aufhören.

Die dreschen so lange auf uns ein, bis wir endlich einmal aufschreien. Aber wo ist der Schrei???????
 

Mario Nette

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Gut, Nägel mit Köpfen. Die zwei Hauptstandorte in Deutschland sind Bonn und Berlin. Wer hat wann Zeit?

[x] Ich. Momentan durchgehend. Idee: BMAS, Wilhelmstraße 49, 10117 Berlin

edit: Mobilisierungsmöglichkeiten meinerseits: Recht gering.
edit2: Und ausnehmen muss ich 24., 25.12. und 31.12.
edit3: ... und Frankfurt nicht vergessen. Die gute, alte Börse.

Mario Nette
 

Bienchen

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ich würde auf jeden Fall mitmachen. Nur habe ich das Problem, dass ich nicht nach Bonn und auch nicht nach Berlin kommen kann. Einerseits fehlt mir das Geld und anderseits kann ich weder mit Bahn, noch mit Zug fahren aus gesundheitlichen Gründen.

Wenn was geschieht, dann flächendeckend!! Sonst bringt es nichts.

Die Wirtschaft, die sowieso schon am Boden liegt, muss vollkommen lahm gelegt werden. Und zwar so, dass die da oben auch was davon spüren!
 
E

ExitUser

Gast
Die Wirtschaft muss in die Knie gezwungen werden.
Es reicht vielleicht schon aus, wenn alle Bürger 2-7 Tage nichts machen... nicht einkaufen, nicht arbeiten, nicht tanken, nicht fersehen, nicht... einfach nur im Dunkeln sitzen und sich Geschichten erzählen z.B. Das würde heissen, dass es für 2-7 Tage keinerlei Einnahmen geben würde, ein hoher matewrieller Verlust. Aber ob das bei denen da oben etwas bewirken würde?
Auch gibt es noch zu viele Mitläufer in unserer Gesellschaft, die mit dem Strom schwimmen.
 
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