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Blutabnahme für Berufsfindung?

Tannenzapfen

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#1
Hallo und einen guten Tag zusammen,

ich befinde mich gerade in einer 6 wöchigen Maßnahme zur Berufsfindung und Arbeitserprobung in einem Berufsförderungswerk.
Es ist wohl im Verlauf der Maßnahme üblich, dass dort wohl immer allen Blut abgenommen wird.
Ich nehme keine Medikamente und habe auch keinerlei organische Erkrankungen. Mit Alkohol oder anderen Sachen habe und hatte ich niemals etwas zu tun, ich bin zudem auch Nichtraucher. Ich bin aufgrund einer psychischen Erkrankung dort, welche jetzt aber weitestgehend therapiert ist.

Meine Fragen hierzu:
Wieso wird so etwas für jeden angeordnet?
Ist so etwas legal? - darf man das einfach so für jeden anordnen?
Habe ich das Recht eine schriftliche Begründung für die Blutabnahme einzufordern?

:icon_question:

- Ich sollte noch erwähnen das ich diese Maßnahme jetzt schon zum zweiten mal mache und ich schon in der ersten schlechte Erfahrungen gemacht habe: Gutachter welche Sachverhalte falsch wiedergeben u.s.w.
Eine Blutabnahme ist in der ersten Maßnahme auch nicht erfolgt. Diese zweite Maßnahme erfolgt aufgrund einer Anordnung des Sozialgerichtes. Es soll hier lediglich meine Berufliche Eignung festgestellt werden.

liebe grüße
 

EMRK

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#2
Vielleicht solltest du deine Fragen mal direkt an die zuständige Berufsgenossenschaft stellen.
 

Tannenzapfen

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#3
Hallo,
ich habe bei der Rentenversicherung einen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben gestellt - das hätte ich vielleicht noch erwähnen sollen.
Mit der Berufsgenossenschaft hat das jetzt wohl weniger zu tun, schätze ich.
 

Rübennase

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#4
Eine Blutabnahme ist immer freiwillig. Gibt allerdings auch Ausnahmen z.B. bei Alkoholkontrollen. Aber auch hier muss das von einem Richter angeordnet werden wenn man die Blutabnahme verweigert. Das dürfte bei einer Berufsförderungsmaßnahme wohl nicht zutreffen.
 

Barrit

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#5
wie ist das bei dieser Maßnahme - hast Du einen Vertrag bekommen und stehen da so abweichende Maßnahmen wie Blutabnehmen drin womit Du Dich per Unterschrift einverstanden erklärt hastß

Kein Arzt darf ohne Zustimmung eine Blutabnahme vornehmen, darf nicht mal einen Menschen anfassen wenn er das nicht will - Ausnahmen sind Lebensgefahr und Behinderungen die es nicht zulassen, dass man selbst Entscheidungen treffen kann.
 

Markus1977

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#6
Ich glaub, es hackt!

Berufsförderungswerke sind genau wie alle Art-ähnlichen Einrichtungen auch nur normale Bildungsträger mit anhängendem sozialpädagogischem Dienst und Sonst Nichts!

Das sind keine Krankenhäuser oder sonstige medizinische Einrichtungen und Das müssen die potenziellen Kunden beim ersten Infogespräch sogar sagen, damit keine Missverständnisse aufkommen!

Oder ist die Themeneröffnung nur gestellt?

Denn auffallend oft kommt Hier die doch recht naive Frage, ob man Blutabnahmen dulden muss.:icon_kinn:

Sorry, aber Das muss ich Jetzt auch mal erwähnen!

Auch die auffallend gekünstelt-naive Textformulierung erinnert mich wieder sofort an diese ganzen immer ähnlich Themeneröffnungen von Meinungsforschungsinstituten in Internetforen.

Schon, wenn Themen mit diesen gekünstelten Begrüßungsphrasen beginnen.:biggrin:

Wer möchte Uns Da wieder aus der Reserve locken??
 

Tannenzapfen

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#9
Hallo zusammen,

das ist weder gestellt noch möchte ich jemanden aus der Reserve locken. Es ist tatsächlich so wie ich das schreibe - und von den anderen Kursteilnehmern wird das auch einfach so akzeptiert. Ich bin dort der einzige der dagegen kritisch Stellung bezieht.

@ Barrit

Ja, ich habe da auch einen Vertrag bekommen. Dieser Vertrag ist auf einer Din A4 Seite zusammengefasst, und beinhaltet 2 Punkte und hat 2 Felder zum unterschreiben.

Punkt 1: Man bestätigt seine Teilnahme an der Maßnahme zu dem angegebenen Termin
- Hier kann man unterschreiben

Punkt 2: Man entbindet seinen Behandelnden Arzt von der Schweigepflicht
und erklärt sich bereit, vorhandene Befunde des Behandelnden Arztes zur Verfügung zu stellen. -

- und hier steht dann auch folgendes: Sollten uns keine aktuellen Laborbefunde vorgelegt werden, erfolgt die Blutabnahme durch unseren Ärztlichen Dienst.
- Diesen Punkt kann man jetzt auch unterschreiben

Alle in der Maßnahme unterschreiben den und machen da ohne zu murren mit, wohl auch aus Angst, dass wenn sie es nicht tun, Sie Ihre erhoffte Umschulung nicht erhalten werden - so sieht es da aus!

.. Äußerst bedenkliche Umstände, was würdet Ihr denn da machen?

- ich bin hier wirklich nicht zum Scherzen aufgelegt
 

pferdchen81

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#12
Was soll denn mit dem Blut gemacht werden? Ein Gentest, HIV, Hepatitis oder was?

Was ist denn das für eine Maßnahme?

"Bitte vergessen Sie nicht zum Bewerbungsgespräch eine frische Stuhl- und Urinprobe mitzubringen."
 

ZynHH

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#13
Was soll denn mit dem Blut gemacht werden? Ein Gentest, HIV, Hepatitis oder was?

Was ist denn das für eine Maßnahme?

"Bitte vergessen Sie nicht zum Bewerbungsgespräch eine frische Stuhl- und Urinprobe mitzubringen."
Da noch ein Foto dazu und die verdienen sich dumm und dusselig mit dem Verkauf der dDaten.....
 

Snickers

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#14
Ein wenig Kleister in ein Kondom.....und vor die Nase hängen........ich meine halten.
 

saurbier

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#15
Hallo ihr lieben,

eine schöne Diskussion, aber sicherlich eine völlig sinnlose.

Was ist an einer Blutuntersuchung im Rahmen einer Arbeitsbelastungserprobung so schlimm?

In jeder Massnahme die ich im laufe meines bescheidenen Lebens inzwischen seitens der DRV mitgemacht habe, wurde beim Eingang als auch zum Ende hin eine Blutprobe gezogen.

Und, bis heute hat sich daraus nichts negatives ergeben, denn die Ergebnisse liegen alle bei der DRV, eben in meiner persönlichen Akte.

Eine Blutprobe dient letztendlich in den Häusern dazu, um festzustellen ob während des Aufendhaltes sich irgendwelche negativen Auswirkungen durch die Massnahme/Behandlung ergeben haben.

Schon eine andere Ernährung kann sich z.B. auf das Blutbild auswirken, gleiches gilt für wohlmöglich beruflichen Stress.

Hier scheint es wohl mehr um Paraneua zu handeln, als Besorgnis was da bei der Blutprobe heraus kommen könnte, vor allem wenn man bedenkt das der TE ja nicht Raucht, nicht Trinkt oder andere bösen Dinge macht, die er glaubt über das Blutbild nachgewiesen werden könnten.

Übrigens, manche Umwelteinflüsse wurden schon über ein Blutbild (Umweltvergiftungen durch Farbe etc.) nachgewiesen.

Da erscheint es mir eher sinnvoll über die in manchen Häusern angewendete Oberlehrermanier ala Hausordnung anzugehen, wo um alle um 22:00Uhr im Haus sein müssen, bzw. sich zum Wochenende abzumelden ist, da dies ein Eingriff in meine Freiheitsrechte darstellt.


Gruss saurbier
 

Tannenzapfen

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#16
.. und so eine U N N Ö T I G E Blutabnahme sehe ich als Angriff auf meine körperliche unversehrtheit.

Wenn jemand das geil findet, dass irgendwelche bizarren Vögel von der Rentenvericherung das Blutbild überwachen, wie es sich durch Ernährung oder durch das einatmen von Farbe verändert, dann kann er sich da ja anstechen lassen.
Ich halte es für einen unnötigen, medizinischen Eingriff.

.. unterschrieben habe ich da noch nichts.
Ich denke, ich werde einfach auf eine schriftliche Begründung für die Blutabnahme bestehen, und dann gegebenenfalls eine Rechtsberatung in Anspruch nehmen.
 

Dark Vampire

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#17
Also bei mir wurde auf keiner Maßnahme der DRV Blut genommen und hatte auch mehrere.
Bei mir ist es aber orthopädisch bedingt gewesen.

Bei den psychischen Sachen lese ich auch öfters dass da Blut gezapft wird......
 

Caso

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#18
.. und so eine U N N Ö T I G E Blutabnahme sehe ich als Angriff auf meine körperliche unversehrtheit.
Ich halte es für einen unnötigen, medizinischen Eingriff.
.. unterschrieben habe ich da noch nichts.
Ich denke, ich werde einfach auf eine schriftliche Begründung für die Blutabnahme bestehen, und dann gegebenenfalls eine Rechtsberatung in Anspruch nehmen.
Ob das unnötig ist und ob dich das versehrt, wird ggfls. ein Richter zu entscheiden haben.
Ja, es steht dir frei, ggfls. eine Rechtsberatung in Anspruch zu nehmen.

Wenn du bisher weder Punkt 1 noch Punkt 2 unterschrieben hast, bist du trotzdem Maßnahme-Teilnehmer?
Darfst du dort an was auch immer teilnehmen? Wie oft wird eine Blutprobe genommen?

Verrätst du mal, was für eine Maßnahme das ist? Was hat die RV und ihre Vögel damit zu tun? BFW der DRV oder was?
Berufliche Eignung für was ganz spezielles? Wo das Blut top sein muß??
Diese zweite Maßnahme erfolgt aufgrund einer Anordnung des Sozialgerichtes. ---Dann isses wohl doch etwas mehr als unnötig?
Aber: Rechtsberatung steht dir frei.
 
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#19
Dann stelle doch keinen LTA Antrag und keiner zapft an dir rum.

Ein Berufsfindung/Arbeitserprobung hat doch gerade den Sinn dein Leistungsfähigkeit zu prüfen und festzustellen welche Berufe/Tätigkeiten möglich sind. Dazu hat jedes BFW einen eigenen ärztlichen Dienst mit eigenen Mediziner die das studiert haben. Ein Blutbild gibt da sicher schon Aufschlüssse zu und zur eigenen Kontrolle der Blutwerte sicher auch nicht verkehrt. Es geht ja auch drum ein positives bzw. egatives Leistungsbild zu entwickeln oder ob du gesundheitlich für LTA belastbar bist.


Es ist aber keine Pflicht also mach es nicht es kann dir kein Nachteil entstehen aber dann stell dir mal dir Frage warum du einen LTA Antrag gestellt hast? Im übrigen könnte das Gericht auch einen aktuellen Befundbericht deiner behandelnden Ärzte anfordern und da wäre auch ein Blutbild dabei.

Ich sehe es wie Saurbier, da ist nichts schlimmes bei.
 

Snickers

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#20
Und wie wäre es einen 1/2 Liter Blut.............durch die Nase zu spenden?:icon_mrgreen:
Sind die Befürworter auch dafür und machen mit?
 

gelibeh

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#21
Dann lass ein Blutbild vom HA machen und gebe denen eine Kopie davon. So ähnlich ist das dort doch auch formuliert.
 

saurbier

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#23
Hallo Tannenzapfen,

.. und so eine U N N Ö T I G E Blutabnahme sehe ich als Angriff auf meine körperliche unversehrtheit.
Wenn du um deine körperliche Unversehrtheit so versessen bist, warum machst du dann eine solche berufsfindungsmaßnahme.

Wie gesagt es geht darum für dich einen passenden Beruf zu finden.

Da werden dann unter anderem auch Arbeitsmediziner hinzu gezogen und die verlangen nun mal als Einstieg eine einfache Blutprobe.

Hast du HIV oder sowas und willst dies nicht öffentlich wissen?

Aber gerade HIV könnte z.B. einem Berufsbild wiedersprechen. Genauso wäre es bei diversen anderen krankheitsbildern welche man anhand des Blutbildes feststellen kann.

Wenn du nicht willst, o.K., dann sagt das denen und du wirst sehen wie es weiter geht.

Du solltest dir allerdings darüber im klaren sein, dass damit ggf. die Massnahme als Beendet angesehen werden kann, da es an deiner Mitarbeit mangelt.

Ich weiss ja nicht von wem aus das ganze angeleiert wurde.

Die AfA bzw. DRV würden auf jeden Fall ihre Schlüsse daraus ziehen.


Grus saurbier
 

saurbier

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#24
Hallo Dark Vampir,

Also bei mir wurde auf keiner Maßnahme der DRV Blut genommen und hatte auch mehrere.
Bei mir ist es aber orthopädisch bedingt gewesen.
Ich hab 1997 eine orthopädische Reha mitgemacht, da wurde bereits am ersten Tag der Aufnahme eine Blutprobe genommen, genauso wie am vorletzten Tag.

1998 hatte ich eine ABE über die DRV in Wuppertal, da zapften mir die Arbeitsmediziner wieder am ersten sowie am vorletzten Tag Blut ab.

2007 die nächste Reha, diesmal ambulant und auch da gings zuerst ins Labor.

2008 stationäre Aufnahme in einer Schmerzambulanz (KH), Aufnahmetag gings erst ins Labor zur Blutabnahme.

2011 die nächste Reha nach eine OP, wieder ambulant und ab ins Labor.

Nee, ist schon komisch überall wollte man ein paar Tropfen Blut von mir und das obwohl ich orthopädischer BTM Patient und heute damit voller EMR Arbeitsmarktrentner bin.


Gruss saurbier
 

Caso

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#25
Wenn du um deine körperliche Unversehrtheit so versessen bist, warum machst du dann eine solche berufsfindungsmaßnahme.
Weil es sein mußte:
Diese zweite Maßnahme erfolgt aufgrund einer Anordnung des Sozialgerichtes.
 
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#26
Weil es sein mußte:
Diese zweite Maßnahme erfolgt aufgrund einer Anordnung des Sozialgerichtes.
Er hat LTA beantragt, warum es beim SG liegt wissen wir nicht. Also erfolgt es in seinem Interessse sonst wäre das Verfahren ja nicht beim SG!
 

Caso

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#27
Er hat LTA beantragt, warum es beim SG liegt wissen wir nicht. Also erfolgt es in seinem Interessse sonst wäre das Verfahren ja nicht beim SG!
Ich lese das anders:
- Ich sollte noch erwähnen das ich diese Maßnahme jetzt schon zum zweiten mal mache und ich schon in der ersten schlechte Erfahrungen gemacht habe: Gutachter welche Sachverhalte falsch wiedergeben u.s.w.
Eine Blutabnahme ist in der ersten Maßnahme auch nicht erfolgt. Diese zweite Maßnahme erfolgt aufgrund einer Anordnung des Sozialgerichtes. Es soll hier lediglich meine Berufliche Eignung festgestellt werden.

Für mich bedeutet das:
Diese jetzige 2. Maßnahme ist aufgrund einer gerichtlichen Anordnung da und nicht, weil der TE das beantragt hat.
Die erste Maßnahme hat er evtl. beantragt.

Steht so im 1. Beitrag, vielleicht klärt der TE uns auf.
 

Muzel

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#28
Ein HIV Test darf nur mit deiner ausdrücklichen Zustimmung gemacht werden.
Man hat als Patient immer das Recht zu wissen, warum ein Bluttest gemacht wird.
 

Caso

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#29
Ein HIV Test darf nur mit deiner ausdrücklichen Zustimmung gemacht werden.
Man hat als Patient immer das Recht zu wissen, warum ein Bluttest gemacht wird.
Der TE ist kein Patient.
Man wirds ihm sicher gesagt haben, warum DORT Blut abgenommen werden soll.

Bitte lies doch einfach, was der TE schreibt.
Ist doch relativ einfach geschrieben.
 

Hexe45

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#30
.. und so eine U N N Ö T I G E Blutabnahme sehe ich als Angriff auf meine körperliche unversehrtheit.
,.
Ich habe ja keine Ahnung was für eine REha du willst.

Bei meinem Reha-studium war das bei der Eignungsfeststellung auch nicht viel anders.

Ich mußte IQ Tests und ähnliches über mich ergehen lassen. Immerhin muß bei einer Reha festgestellt werden, ob man medizinisch dazu auch in der Lage ist.

Ich meine bei mir gings um ein Studium, das ist teuer, es bedurfter da sehr guter Argumente.

Hat ja dann auch alles geklappt und 7Mon nach dem Studium konnte ich im Job Fuß fassen und gehöre heute wieder zu den etwas Besserverdienenden.

Aber recht haste, wenn die sowas von dir verlangen, dann sollten sie für dich auch was anzubieten haben.

Für ne Sinnlosmaßnahme hätte ich auch njet gesagt.
 

Muzel

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#31
Gegen eine Blutetest kann man kaum etwas einwenden. Natürlich kann einen Mensch nicht ohne Grund nicht so einfach zur Ader lassen. Diesen Grund muss man dir erklären.
 

Albertt

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#32
Gegen eine Blutetest kann man kaum etwas einwenden. Natürlich kann einen Mensch nicht ohne Grund nicht so einfach zur Ader lassen. Diesen Grund muss man dir erklären.
Warum nicht? Stell dir nur mal vor, einem Hepatitis oder HIV infizierten, der noch nichts von seiner Infektion weiß, wird Blut abgenommen und im Anschluss mit so einem (meldepflichtigen) Ergebnis konfrontiert? Möglich ist ja vieles.

Ich würde eine schriftliche Begründung verlangen und dann eine Entscheidung treffen.
 

saurbier

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#33
Ach Leute,

es ist müssig über ein ja oder nein zu diskutieren.

Fakt ist eben, dass nach meinen langjährigen Erfahrungen im Umgang mit der DRV solche Bluttest eben zum allgemeinen Vorgang gehören. Auch wenn dies offensichtlich bei manch anderem angeblich nie der Fall war.

Wenn hier der TE jetzt in einer vom SG angeordneten Massnahme steckt die er zum zweiten Mal durchläuft, dann darf man zuerst mal davon ausgehen, dass der Massnahmeträger sicherlich weiss was er macht und warum.

O.K. vielleicht sollte man dem Betroffenen Auskunft darüber geben, warum jetzt ein Bluttest erforderlich ist, aber bringt das wirklich was, wenn der TE sowas eben nicht will.

Es bleibt nur festzustellen, dass der Massnahmeträger auch berechtigt ist eine Massnahme wegen mangelnder Mitwirkung abzubrechen. Was hat der TE dann davon.

Wir wissen hier ja auch nicht, warum der TE diese Massnahme nun zum zweiten Mal macht, im besonderen noch nach Beschluss/Urteil eines SG.

Ich möchte mal behaupten das es sicherlich der TE war, welcher vor das SG zog und nicht der Massnahmeträger.

Also wofür erstreite ich mir was, wenn ich dann nicht vollends mitwirken will.

Und zu dem Vorwurf
Ich sollte noch erwähnen das ich diese Maßnahme jetzt schon zum zweiten mal mache und ich schon in der ersten schlechte Erfahrungen gemacht habe: Gutachter welche Sachverhalte falsch wiedergeben u.s.w.
Na da dürften wir wohl alle unsere Erfahrungen gesammelt haben.

Bei mir haben auch 5 (ich wiederhole fünf) DRV Ärzte und Arbeitsmediziner eine Rente befürwortet, welcher der äD der DRV in der Verwaltung ausschließlich mittels Aktenstudium dann ablehnte. Erst das SG mit eigenem Gutachter erließ dann das für mich positive Urteil nach fast 5 Jahren Kampf.

Also bitte.


Gruss saurbier
 
E

ExitUser

Gast
#35
Teil der Berufsfindung ist eine arbeitsmedizinische Abklärung. Dort wird man Ärzten und Psychologen vorgestellt und eben auch gründlich untersucht.

Wenn man das nicht möchte, sollte man vielleicht auf eine solche Maßnahme verzichten. Viele wären froh, würden sie eine so teure Ausbildung bezahlt bekommen.

Rehamaßnahmen sind grundsätzlich freiwillig und das Bfw bildet niemanden gegen seinen Willen aus auch nicht auf "Anordnung" des SG.
 

Anna B.

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#36
was sagt denn ein Blutbild durch den Maßnahmeträger über die Belastungsfähigkeit aus?

im Zweifel ist der Teilnehmer doch bereits längere Zeit bei seinen Ärzten in Behandlung und die werden zwischenzeitlich Blut abgenommen haben und die Ergebnisse ausgewertet haben...

wenn aufgrund eines Blutbildes festgestellt wird, dass er nicht belastungsfähig ist, dann hätten ihn die beh. Ärzte krank geschrieben...

m.E. ist das nur eine versteckte Kontrolle auf Alkohol und Drogen...

nichts mehr und nichts weniger..ich würde mir schriftlich geben lassen, aus welchem Grund eine solche Blutentnahme erfolgen soll und welche Aussage ein solches Blutbild haben soll...

jede Blutentnahme ist eine Körperverletzung und man muß sich damit einverstanden erklären....wenn man zuvor von einem Arzt über die Risiken aufgeklärt wurde...

Risiko einer Blutentnahme: bei meiner Schwester hat sich eine Fistel am Bein gebildet.. GDB 30...danach...
 

Barrit

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209
#37
:
Teil der Berufsfindung ist eine arbeitsmedizinische Abklärung. Dort wird man Ärzten und Psychologen vorgestellt und eben auch gründlich untersucht.

Wenn man das nicht möchte, sollte man vielleicht auf eine solche Maßnahme verzichten. Viele wären froh, würden sie eine so teure Ausbildung bezahlt bekommen.

Rehamaßnahmen sind grundsätzlich freiwillig und das Bfw bildet niemanden gegen seinen Willen aus auch nicht auf "Anordnung" des SG.
warum die Massnahme vom SG angeordnet wurde ist mir nicht klar, vielleicht mag @Tannenzapfen dazu was sagen?
 
E

ExitUser

Gast
#38
m.E. ist das nur eine versteckte Kontrolle auf Alkohol und Drogen...
Diese Kontrollen finden dort nicht versteck statt. Mit Suchtkranken werden dort Vereinbarungen getroffen, dass sie zu den AA gehen bzw. illegale Drogen gar nicht nehmen, während der Ausbildung.

Da heißt es, wenn jemand Dope-Geruch im Wohnheim vernommen hat, antreten zum Pinkeln.

was sagt denn ein Blutbild durch den Maßnahmeträger über die Belastungsfähigkeit aus?
Gehört zum Standard, um körperliche Erkrankungen auszuschließen.

im Zweifel ist der Teilnehmer doch bereits längere Zeit bei seinen Ärzten in Behandlung und die werden zwischenzeitlich Blut abgenommen haben und die Ergebnisse ausgewertet haben...
Das kann man ja mit den Ärzten dort abklären und dann die Ergebnisse einreichen. Leider vergessen niedergelassene Ärzte z.Bsp. standardmäßig die Schilddrüsenwerte.

Ob sie jemanden ablehnen, der die Blutabnahme verweigert, weiß ich nicht ... Die Kostenträger sind aber für jeden Hinweis dankbar, der sie von ihrer Zahlungsverpflichtung entbindet.
 
E

ExitUser

Gast
#40
Also, bei meiner Berufsfindung wurde auch Blut abgenommen. Ich fand das nicht tragisch. Ich war eh schon ewig nicht mehr beim Arzt, da wusste ich wenigstens hinterher, dass ich gesund bin.

Bei meiner Tätigkeit im Altenheim musste ich auch alle paar Jahre zum Betriebsarzt inkl. Blutabnahme, einfach weil bei so einem Job klar sein muss, dass man keine ansteckenden Krankheiten hat.

Daher finde ich das bei einer Berufsfindung jetzt nicht ungewöhnlich, dass man auf körperliche Erkrankungen gecheckt wird, sonst sucht man sich am Ende einen Beruf aus, für den man gar nicht geeignet ist.

Bei uns gabs auch noch einen Sehtest. Und dann eben das übliche Mathe-Deutsch-Geschicklichkeits-IQ-etc.-Gedöns.
 
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422
#41
Welche Erkrankungen müssen zu welchem Zweck ausgeschlossen werden?

Zum zweck er Volksgesundheit.
:biggrin:

Früher beim Gesundheitszeugnis das Ich als im Lebensmittelbereichtätiger haben musste wurde sogar alle 2 Jahre eine Stuhlprobe verlangt,sowie eine durchleuchtung der Lunge.

Heute bekommt man das Gesundheitszeugnis nach einen kurzen mündlichen und schriftlichen Belehrung.:icon_party:
 

ikarus

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375
#42
Es ist doch immer das gleiche mit der Freiwillgkeit!
Entwerder man lässt es über sich ergehen und man
ist drin oder man lehnt ab dann ist man draußen.
Da frage ich mich wo ist da die Freiwillgkeit?
Außerdem würde ich gern mal wissen wie ein Gericht
diese Maßnahme anordnen kann.
Da braucht man schon nähere Infos!

Außerdem möchte ich mal bemerken, wo soll das
alles hinführen?
Demnächst kommen Genteste die mit einer Wahrscheinlichkeit
von 51% das man diese oder jene Krankheit bekommen könnte,
hier liegt die Betonung auf könnte und man kommt nicht mehr an
eine gewollte Maßnahme oder eine Stelle!
Alles schön unter dem Deckmäntelchen, alles freiwillig.
Und der Dumme meint noch ich werde es machen lassen, ich habe
nichts zu verbergen!
Ich fasse es nicht!
Nebenbei ist eine Untersuchung auf z.B. Hepatitis im Plege- oder Küchenbereich
etwas ganz anderes, hier ist der Schutz anderer Menschen angebracht!
Aber wo kann ein HIV-KRANKER - Autoschlosser andere anstecken?
M.E. geht das alles zu weit!
Der TE müsste schon die Hose runterlassen um einen richtigen Rat geben zu
können, ob er das will?
Alles natürlich völlig freiwillig!
 

Anna B.

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#43
welcher Blutwert sagt etwas konkret zur Eignung eines Berufs?

ich verstehe das wirklich nicht...

Bluthochdruck? Einschränkung für einen bestimmten Beruf?
erhöhte leberwerte aufgrund z.B. Medikamenteneinnahme bei chron. Schmerzerkrankung? Einschränkung für einen bestimmten Beruf?

Cholesterinspiegel erhöht...Einschrän kung für welchen Beruf?
Diabetes? Einschränkung für welchen Beruf?
Schilddrüsenfehltfunktion: Einschränkung für wechen Beruf?

ich habe alle diese Fehlfunktionen..und trotzdem befindet mich die DRV als voll erwerbsfähig...
da stellt sich mir jetzt die Frage, welche Blutwerte der Berufsfindungs-MT denn nun auswertet..um bestimmte Berufe auszuschließen?

Kinders, die wollen euch verarschen..die wollen wirklich nur Alkohol- und Drogenwerte testen..nichts anderes...
 

Muzel

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#44
Ein Bluttest ist kein schwerwiegender Eingriff und dagegen lässt sich nichts machen. Wenn man das Ermessen in das Spiel stellt. Warum willst du denn keinen Bluttest?
 

Anna B.

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#45
eine Blutabnahme ist ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit...

eine Blutabnahme ist immer freiwillig und bedarf der Zustimmung...

(oder das gEricht ordnet die an, wenn man betrunken Auto gefahren hat)...
 

Muzel

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#46
Ein Buttest ist natürlich ein Eingriff in die körrperliche Unversehrtheit. Aber ein Blutest wird als harmlos eingestuft.
 

ikarus

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#47
Anna B.;1Einverständnis ggf. Schwierigkeiten mi7 sagte :
eine Blutabnahme ist ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit...

eine Blutabnahme ist immer freiwillig und bedarf der Zustimmung...

(oder das gEricht ordnet die an, wenn man betrunken Auto gefahren hat)...
Eine Blutentnahme ist immer freiwillig, stimmt!
Bei meinem früheren Arbeitgeber wurden die Azubis die sich um
eine Lehrstelle beworben haben grundsätzlich auf Drogen durch Blutentnahme
untersucht!
Das machen immer mehr große Firmen!
Natürlich mit Einverständnis!
Kein Einverständnis, keine Lehrstelle, alles klar!
Also so sieht es mit der Freiwillgkeit aus!
Ich frage mich letzt endlich, wo ist da die Freiwillgkeit?
M.E. ist das eher Erpressung!
Das der TE ohne Einverständnis zur Blutentnahme
evtl. Schwierigkeiten in Kauf nehmen müsste, muss
man ihm aber auch sagen!
Schon deshalb, da ja schon Gerichte mit involviert sind!

Außerdem meldet der Themenersteller sich schon seit einer geraumen Zeit nicht mehr!
 

Muzel

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#48
So sieht es aus. Bei der ärztlichen Eignungsprüfung, kann man sich gegen bestimmte Untersuchungen wehren. Welchen wirklichen Grund hat man gegen einen Bluttest? Natürlich wäre der Einwand berechtigt, wenn man wüsste, dar Arzt die Nadeln mehrfach benutzt.
Ich habe mich erfolgreich gegen eine Lufu gewehrt, weil ich Angst in engen Räumen habe. Da brauchte ich nicht in die Kammer.
 
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Gast
#49
Nebenbei ist eine Untersuchung auf z.B. Hepatitis im Plege- oder Küchenbereich
etwas ganz anderes, hier ist der Schutz anderer Menschen angebracht!
Aber wo kann ein HIV-KRANKER - Autoschlosser andere anstecken?
Ähm. Und genau darum geht es in der Berufsfindung. Einen Beruf zu finden für eine Umschulung, den man gesundheitlich - psychisch und physisch - ausüben kann.
Wenn ich Hepatitis hab, kann ich nicht Altenpflegerin werden. Da kann ich bei allen anderen Tests noch so gut abschneiden, wenn ich daran leide, wird das mit dem Beruf nichts. Und daher wird Blut abgenommen. Damit man nicht für einen Beruf empfohlen wird und da die Umschulung macht, für den man zwar so sehr geeignet ist, aber eben wegen der Infektionsgefahr nicht.
Ich versteh echt nicht, warum einem das nicht einleuchtet mit der Blutabnahme.

Wir gehen immer von uns selbst aus und dass man schon vernünftig genug ist, mit Erkrankung X sich eh nicht Beruf Y auszusuchen. Aber darauf können die bei der Berufsfindung sich nun wirklich nicht verlassen. Ich hab da selbst Leute erlebt, die nicht mal wussten, was RAM ist und sich aber in den Kopf gesetzt hatten: ich werde Informatiker und sonst nix. Oder die, die kein Wort englisch sprach, nicht mal Deutsch schriftlich beherrschte und aber unbedingt umschulen wollte zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel.

Eine Untersuchung auf körperliche Erkrankungen gehört in meinen Augen zur Berufsfindung dazu. Wenn ich was Ansteckendes habe, kann ich nun mal nicht im Gesundheitsbereich arbeiten. Solche Berufe scheiden dann bei der Berufsfindung von vorn herein aus. Was ist daran so verwerflich? Ich find das vernünftig.
Und by the way, es muss noch nicht mal ansteckend sein. Ich möchte auch keinen Zahnarzt oder Chirurgen mit Parkinson. Oder einen Therapeuten mit Tourette.
Bei der Berufsfindung geht es doch nicht nur darum, ob man "clever" genug ist, sondern auch darum, ob man körperlich geeignet ist. Und zur körperlichen Eignung gehört eben bei vielen Berufen auch, dass man keine "Ansteckungsgefahr" darstellt.
 

Texter50

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#50
Jau, und alle diese Krankheiten kannste später auch noch erwerben. :icon_knutsch:

Das war früher schon mit dem Gesundheitszeuchnis so witzich: da wurde nach der ersten Untersuchung nicht mehr drauf geguckt, das Zeuchnis galt, soweit ich das von anderen Studenten aus der Gastronomie gehört habe, über Jahre. Echt witzich. :biggrin:
 
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Gast
#51
Jau, und alle diese Krankheiten kannste später auch noch erwerben. :icon_knutsch:

Das war früher schon mit dem Gesundheitszeuchnis so witzich: da wurde nach der ersten Untersuchung nicht mehr drauf geguckt, das Zeuchnis galt, soweit ich das von anderen Studenten aus der Gastronomie gehört habe, über Jahre. Echt witzich. :biggrin:
Schon. Aber wenn ich sie bereits jetzt habe, macht ja eine Umschulung in den Beruf keinen Sinn. Und eigentlich wird sowas immer bei der Einstellung geprüft. Und wenn der Arbeitgeber seriös ist, wird das auch regelmäßig überprüft. In der Gastronomie - in der Eisdiele oder so? Nun ja, da würde mich nicht wundern, wenn da eh alles falsch läuft. Ich hab während des Studiums vor dem Altenheimjob in einer Bäckerei mit Cafe gejobbt und da die Bestellungen vorbereitet. Ähm. Da gab es nicht mal was, um sich vorher die Hände zu waschen. Von Desinfektionsmitteln oder gar Einmal-Handschuhen ganz zu schweigen. Dass solche Dinge nicht umgesetzt werden, heißt nicht, dass es Quatsch ist, sondern eher: da kauf ich nicht mehr ein.

Seit ich in diesem Cafe gearbeitet habe. Nie wieder ess ich in sowas was. Da wurde auf die Hygienebestimmungen leider geschiss***. Das heißt aber nicht, dass die Quatsch sind.
 

Anna B.

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#52
Aber wenn eine Umschulung genehmigt werden soll, dann ist man doch sowieso vorher beim ÄD...oder sogar bei beh. Ärzten...die überprüfen dann schon, ob man für einen Beruf geeignet ist..

diese sozialmedizinischen Untersuchungen werden doch auch durchgeführt, wenn das JC oder die Afa einen in Rente haben will und mit Sicherheit auch dann, bevor man eine Umschulung bewilligt bekommt..

somit ist der Auftraggeber und der Zahlmeister entweder die DRV oder die Afa oder JC...somit auch derjenige, der die Blutuntersuchung bzw. sozialmedizinische Begutachtung in Auftrag gibt..

aber nie und nimmer kann ein Maßnahmeträger eine solche Blutuntersuchung veranlassen..
 

saurbier

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#53
Hallo liebe Anna B.,

aber nie und nimmer kann ein Maßnahmeträger eine solche Blutuntersuchung veranlassen
Weisst du denn, wer den Massnahmeträger beauftragt hat und was wiederum in dessen Vertrag so alles drin steht.

Schön und gut, bei mir war es damals die DRV selbst, welche im eigenen Haus in Wuppertal die Blutuntersuchung durch die Arbeitsmediziner vornahm.

Das selbe geschah dann ca. 6 Monate später im BfW Michelshoven nochmals, wo mich die DRV hinschickte.

Ich sag mal das ganze war eh ein Witz, denn all das was ich bereits bei der ersten ABE absolvierte, kam dort zum zweiten mal vor. Auch dort war die Hoffnung groß, dass meine fachlichen Fähigkeiten von einem Dip. Ing. getestet wurden, was aber mangel Dip. Ing. mal wieder voll in die Hose ging und trotzdem bekam ich dann die schriftliche Zusage zur 2 jährigen Umschulung.

Warum so viele Blutproben gezogen werden, keine Ahnung, aber ich möchte da mal vermuten, dass jede gezogene Blutprobe denen ein schönes Taschengeld bescheren dürfte.

ich glaube auch nicht daran, dass man dies macht um Drogen auszuschließen, denn bei der überwiegenden Zahl der Leute die seitens der DRV auf Umscuhulngsfähigkeit getestet werden dürfte es sich um einen Personenkreis handeln, die sicherlich wenig mit Drogen, allenfalls mal mit Alkohol zu tun haben, wenn auch letzteres nachteilig sein könnte.

Ungeachtet dessen sollten wir dabei dann nicht unterschlagen, dass es sicherlich keinen großen Wert hat einen Alkoholiker in eine mehrjährige Ausbildung zustecken, die er wohlmöglich eh nicht schafft. All das will man eben vorher geklärt wissen, denn es geht um viel Geld für den zuständigen Träger.

Als kleines Beispie dazu die Umschulung/Ausbildung gleich zweier Bekannter zum Berufskraftfahrer. Da dürften sicherlich starke BTM oder gar Alkohol im Blut ein Ausschlusskriterium sein, welches man eben nur mit einer Blutprobe feststellen kann. Das man dort dann aber Leute nimmt die sogar einen schweren Herzfehler haben, zeigt wie gut doch im Endeffekt bei der AfA gearbeitet wird, der mann hat nach 6 Monaten im Beruf auch diesen aufgeben müssen und kämpft heute um die EMR, wenn er den Kampf überhaupt überlebt.


Gruss saurbier
 

Muzel

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#54
Anna, das stimmt. Ich bin Allergikerin und da wollte das Geundheitsamt noch zusätzliche Auskünfte unternehmen., d. h. meine Blutentnahmen noch zu Untersuchungen, die überhaupt nicht genehmigt waren durch die ausstellende de Behörde.
 

Albertt

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#55
Ein Bluttest ist kein schwerwiegender Eingriff und dagegen lässt sich nichts machen.
Totaler quatsch! Wenn man den nicht möchte, dann sagt man nein und das wars! Dass das kein "schwerer" Eingriff ist, ist nicht richtig.

Warum willst du denn keinen Bluttest?
Sei mir bitte nicht böse, aber diese Frage tut hier nichts zur Sache und mündet erfahrungsgemäß in Verhandlungen, um welche Tannenzapfen nicht gebeten hat.
 

Muzel

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#56
Aber es kann etwas bringen, wenn man weiß, warum der Test gemacht werden soll. Bei mir wollten sie bei der Einstellungsuntersuchung einen TBC-Test machen. Da habe ich gesagt, dass ich weiß, dass ich positiv bin und da wurde keiner gemacht. Ich bin als Baby gegen TBC geimpft.
 

saurbier

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#57
Hallo Albertt,

wenn du das so siehst, o.k..

Der TE braucht auch nicht zu sagen, warum er das nicht will (im ürbigen hat er ja angedeutet).

Ich sag dazu nur, seine eigene Entscheidung.

Hierzulande muss eben jeder mit den Konzequenzen seines Handelns leben, im Falle des TE könnte dies z.B. spekulativ der Abbruch der Massnahme sein.

Aus eigener Erfahrung kenn ich solche Vorgehensweise selbst, denn ich war damals auch sehr aufmübsig während der Reha (da lagen ZPO und BGB auf meinem Schreibtisch und häufiger Querelen mit dem Stationsarzt) und schwubs war meine Reha nach 2 Wochen beendet.

Zum Glück konnten die mir nichts persönlich anhaben, womit die vorzeitige Entlassung mit der Erfolglosigkeit der Massnahme und weiter anhaltender AU
begründet wurde.

Es kann aber auch anders laufen.

Nicht zu vergessen, der TE macht diese Massnahme nun zum zweiten Mal aufgrund eines SG Beschlusses. Ich unterstelle da mal, dass er der Kläger war und somit diese Massnahme auch wollte, oder vielleicht doch nicht?


Gruss saurbier
 

knuddi80

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#58
Ich hatte auch eine Umschulung durchgeführt, bei mir wurde auch am Anfang Blut abgenommen. Ich sehe hier eher den Vorteil, dass man event. Krankheiten etc. erkennt.

Bei uns gab es einen Fall, da wurde dadurch im Anfangstatus Diabetes festgestellt, der konnte sich rechtzeitig behandeln lassen.

Ich sehe in der Maßnahme des Blutabnehmens keine Probleme, da mehrere Laborwerte gleich geprüft werden:wink:
 

Muzel

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#59
Kniddi? Was würdest du machen wenn du Angst hättest, dass Test etwas heraus kommt. was du nicht möchtest. Unser TE hat doch nicht aus lauter Langeweile geschrieben.
 

knuddi80

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#60
Hallo Muzel,

gut so weit habe ich nicht gedacht. Gut, ist ja auch jeden selbst überlassen, ob er dies wünscht oder nicht.

Problematisch wirds halt wenn der jeweilige Träger der gegf. die Umschulung bezahlt, ein Theater daraus macht.

Man sollte halt die Konsequenzen genau abwägen und ob dies bei einer Blutuntersuchung sinnvoll erscheint? Ich würde höchstens über Grenzen der Mitwirkung gehen, dass man eventuell argumentiert, dass der jeweilige Teilnehmer Angst vor Nadeln hat und das dies lieber der Hausarzt machen sollte.

Da kann der Teilnehmer ja vorher das Ergebnis des Blutbildes mit dem jeweiligen Hausarztes überprüfen, ob irgendwelche negativen Laborwerte vorliegen.

Vileicht wäre das eine Möglichkeit?
 

Dark Vampire

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#61
Also wenn ich wissen will was ist gehe ich zu meinen Arzt, da brauche ich keine Einrichtung dafür um mein Blut checken zu wollen.Da sehe ich keinen Vorteil wie Knuddi ihn sieht....
Ich lasse jedes Jahr nen großes Blutbild incl. Extras wie Schilddrüse machen.
 
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#62
Also wenn ich wissen will was ist gehe ich zu meinen Arzt, da brauche ich keine Einrichtung dafür um mein Blut checken zu wollen.Da sehe ich keinen Vorteil wie Knuddi ihn sieht....
Ich lasse jedes Jahr nen großes Blutbild incl. Extras wie Schilddrüse machen.
Genau und alle schicken das Blut ins gleiche Labor zur Auswertung somit ist diese Diskusion doch vollkommen überflüssig. Wer ein Blutbild macht!!
 

Anna B.

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#63
oh doch..da sehe ich einen großen Unterschied...

denn das Ergebnis bekommt mein Arzt und nicht irgendein Maßnahmefuzzi oder womöglich noch ein SB des JC oder der Afa...
 
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#64
oh doch..da sehe ich einen großen Unterschied...

denn das Ergebnis bekommt mein Arzt und nicht irgendein Maßnahmefuzzi oder womöglich noch ein SB des JC oder der Afa...
Achja beim BFW arbeiten Ärzte, die haben stell dir das mal vor auch Medizin studiert!!! Diese Ärzte werten auch die Ergebnisse aus in einem persönlichen Gespräch! So ist es bei der medizinischen Reha und bei LTA genauso.
Bei meiner letzte med. Reha ist es auch gemacht wurden und mit dem zuständigen Arzt besprochen worden.

Im übrigen gehts hier um die berufliche Reha also LTA und Kostenträger ist die DRV. Warum du da jetzt SB des JC oder der AFA ins Spiel bringst erschließt sich mir auch nicht, da max. die Arbeitsvermittlung der AfA oder JC ein ÄG in Auftrag gibt und in diesem stehen garkeine Blutwerte drin sodern es ist eine sozialmedizinische Stellungnahme. Die Blutwerte bleiben einzig und allein beim ärztlichen Dienst der AfA.

LTA ist freiwillig keiner zwingt jemanden einen LTA-Maßnahme zu machen. Der Threatstarter hat sich auch nie wieder gemeldet seit dem 24.06.2014.....
Scheinbar hat sich das ganze ja erledigt.
 

Muzel

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#65
Also man muss de Folgen abwägen, ob man Blutuntersuchung möchte. Triftige Gründe, wüden mir nich einfallen. Man kann aber auf einen approbierten Arzt bestehen.
 
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