[Bln-polit.Kulturtip]Arbeitskämpfe im Zeichen der Selbstermächtigung

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ethos07

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Arbeitskämpfe im Zeichen der Selbstermächtigung

Buchvorstellung
und Diskussion mit Willi Hajek, Christian Frings und Bärbel Schönafinger

Di., 24. April 2012, 19:00 Uhr

Berlin, Café Commune, Reichenbergerstr. 157 (Nähe Kottbusser Tor)

unterstützt von : labourtv, Arbeitskreis Geschichte sozialer Bewegungen ost/west, Internationale Kommunist-innen Berlin

Seit dem Beginn der globalen Krise in den Jahren 2007/2008 hat sich
ein welthistorisch einmaliger Kampfzyklus über den
ganzen Globus ausgebreitet: von der Welle der food riots 2008 über
die neuartigen Streiks der WanderarbeiterInnen in China im Sommer 2010
bis zu den revolutionären Aufständen in Nordafrika seit
Anfang 2011. Im Vergleich dazu schien in Deutschland,
Österreich und der Schweiz der 'soziale Friede' trotz massiver sozialer
Angriffe und fortschreitender Prekarisierung nicht in Gefahr zu
sein. Die offiziellen Gewerkschaften verstärkten sogar noch
ihre sozialpartnerschaftliche Zusammenarbeit mit Staat und Kapital und
nahmen Entlassungen, Reallohnsenkung und Ausweitung der Leiharbeit
hin.

Die Beiträge des Buchs begeben sich auf Spurensuche und decken eine immer wieder verschüttete Geschichte selbständig geführter Arbeitskämpfe in diesen Ländern auf. Das in der Öffentlichkeit vorherrschende Bild einer 'Krise ohne Widerstand' beruht nicht einfach auf dem Ausbleiben von Kämpfen, sondern auf der sehr aktiven Behinderung und dem Totschweigen von Kampfansätzen, die es auch in diesen Ländern im Rahmen der Krise gegeben hat und gibt. Das Buch will damit auch in der Linken dazu anregen, sich wieder aktiver auf diese 'verborgenen Stätten' des alltäglichen Konflikts zu beziehen und die in ihm enthaltenen Potentiale freizulegen.

Auf der Veranstaltung werden wir diese Perspektive auch durch kurze Videos darstellen, die heute zur Selbstverständigung und zur Selbstermächtigung der ArbeiterInnen in ihren Kämpfen beitragen können (labournet.tv).
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