[Bln] Mitmachtreffen 22.05 ZWANGSRÄUMUNGEN VERHINDERN – AUCH DU BIST GEFRAGT!

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ethos07

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ZWANGSRÄUMUNGEN VERHINDERN – AUCH DU BIST GEFRAGT!

Das Bündnis Zwangsräumungen verhindern lädt ein:

Mitmachtreffen
am Mittwoch, den 22.5.
um 19 Uhr
im Familiengarten in der Oranienstr. 34 in Kreuzberg

Zwangsräumung ist die gewalttätigste Form von Verdrängung.Dagegen setzen wir die Solidarität. Wir organisieren Blockaden, sit-ins, besuchen die Verantwortlichen und vieles mehr. Wir sind ein außerparlamentarisches politisches Bündnis an das sich immer mehr Betroffene wenden. Darum wollen wir größer und stärker werden. Kommt vorbei, wenn ihr solidarisch sein wollt - jeder Gedanke, jede kleine Idee, jeder Kuchen und was auch immer ist gefragt – gemeinsam wollen wir bleiben –

zwangsraeumungverhindern.blogsport.de >>> freut sich auf euch!
 
E

ExitUser

Gast
klasse aktion, ich wünsche viel erfolg!

mal ehrlich alles und jeder privatier, der vermietet gehört unter aufsicht gestellt. eine immobilie zum selbstgebrauch langt doch find ich mal.

LG von barbara
 
E

ExitUser

Gast
das ist OT und verrat ich dir nicht.

aber du wirst mir aber zustimmen, das es eben am sozialsten wäre wenn jeder nur eine immo hätte die er selbst bewohnt und nicht noch kasse macht und gutsherr spielt. wohnen ist ein grundbedürfnis und grundrecht, das taugt genausowenig wie private wasserwirtschaft.

..und wovon träumst du nachts ?:icon_lol::icon_lol:

lg
 
E

ExitUser

Gast
Sollte die Aktion mit der pauschalen Forderung "ZWANGSRÄUMUNGEN VERHINDERN" Erfolg haben, bedeutet dies, dass jeder Mieter seine Wohnung nach eigener Lust verunstalten könnte, dass ein Mieter nie wieder Miete zahlen müsste.

Schließlich kann ihm nichts passieren. Das einzige Instrument des Vermieters bei permanenten Mietschulden oder Verwahrlosung der Mietwohnung, die Zwangsräumung, wäre schließlich ausgeschlossen.

Es lebe die Anarchie!

Dabei wäre alles ganz einfach.
Dem pauschalen Slogan "ZWANGSRÄUMUNGEN VERHINDERN" ein "aus Profitgründen" dazwischen setzen und schon hätte die Aktion einen viel größeren Rückhalt in der Öffentlichkeit.
 

Atze Knorke

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Sollte die Aktion mit der pauschalen Forderung "ZWANGSRÄUMUNGEN VERHINDERN" Erfolg haben, bedeutet dies, dass jeder Mieter seine Wohnung nach eigener Lust verunstalten könnte, dass ein Mieter nie wieder Miete zahlen müsste.

Schließlich kann ihm nichts passieren. Das einzige Instrument des Vermieters bei permanenten Mietschulden oder Verwahrlosung der Mietwohnung, die Zwangsräumung, wäre schließlich ausgeschlossen.

Es lebe die Anarchie!

Dabei wäre alles ganz einfach.
Dem pauschalen Slogan "ZWANGSRÄUMUNGEN VERHINDERN" ein "aus Profitgründen" dazwischen setzen und schon hätte die Aktion einen viel größeren Rückhalt in der Öffentlichkeit.

(at) Patenbrigade, ich stimme dir damit zu.

Und um es nochmal zu sagen, jede Zwangsräumungsforderung hat ZWEI Seiten, jeder "Zwangs(umzug-auszug-räumung)appell zum öffentlichen Mitmachen von Betroffenen, die krank, behindert und eh schon am Ex-Minimum-Limit sind, haben vielfach keine Daseinsberechtigung mehr in dem hart umkämpften Berliner Wohnungsmarkt.
Selbst dafür sind zusätzliche Fahrkosten und Energie, Kraft zu mobilisieren, die nicht jeder so mal abrupt und spontan für diese Aktionen zur Verfügung hat. Der Schutz und die Unversehrtheit der eigenen Gesundheit ist ein wesentlicher Bestandteil.

Gerade in diesem Zusammenhang zu diesem "individuellen Fall":

Quellen:

1. Zwangsräumungen: Falsches Spiel mit dem Tod einer Rentnerin | rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg

2. https://beamtendumm.wordpress.com/2013/05/16/kontraste-falsches-spiel-mit-dem-tod-einer-rentnerin/

Nun es wurde hier heftig thematisiert und diskutiert, ändert die Tragödie und das Schicksal sowie das vieler Betroffener nicht, möge R. F. in Frieden ruhen!

Auf den Gräbern des Lebens sind die Blumen vergebens!

https://www.elo-forum.org/news-disk...ung-verstorben-108516/index2.html#post1404425

Anzuprangern sind die "Praktiken" des Andreas Höhne (SPD) Sozialstadtrat Berlin-Reinickendorf (um Namen zu nennen) und involvierten Verantwortlichen sowie die laufenden sozialen Projekte
(gross vom Senat finanziert) - z. B. Betreutes Wohnen, Obdachlosenhilfe etc.; denn diese "Lebens-Optionen danach" sollten ein gravierendes Umdenken in der Sozialarbeit hervorrufen, um aktive Lebenshilfe an den Betroffenen zu leisten, anstatt die Bürokratie als Zermürbungsorgan walten zu lassen!

Was macht ein isolierter, depressiver, von der Gesellschaft nicht mehr anerkannter Hilfloser?

Ganz erbärmlich, wie die Gesellschaft mit Kranken und Verzweifelten umgeht und so liegt doch viel zu viel im Argen in diesem Roulettspiel Ämter-Ärzte-Endstation "Würde- und Wohnungsverlust"!

"Menschen" entscheiden über Menschen in verzweifelten Lebenssituationen.
 
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