Bln - 24.09.2013 Podiumsdiskussion Penthouse oder Parkbank?

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Atze Knorke

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An die Forumsrunde,

wieder aus der BERLINER WELT DES SCHÖNEN WOHNENS - Proletarierer aller Bezirke vereinigt euch!

Folgende Info zur Podiumsdiskussion:

Quelle:

https://www.berlin.de/imperia/md/co...464390&file=podiumsdiskussion_wohnungsnot.pdf

Podiumsdiskussion
Penthouse oder Parkbank?
Wohnungsnot und steigende Mieten in Berlin

Berlin wird als Arbeits-, Wohn- und Studienort sowie als Reiseziel immer attraktiver. Die Schwierigkeit Wohnungen zu finden bzw. die Mietzahlungen zu leisten, wächst besonders für Menschen mit niedrigem Einkommen und Familien mit mehreren Kindern.

Als weitere Gründe für die angespannte Lage werden in der aktuellen Diskussion die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen, die Vermietung von Wohnraum als Ferienwohnungen und der nur in geringem Maße getätigte Bau von Sozialwohnungen genannt. Hinzu komme das ‚Abschmelzen’ der Mittelschicht, wodurch mehr Menschen mit hohem und mit geringem Einkommen in der Stadt leben.

Welche Wohnungspolitik ist angemessen? Wird das „Bündnis für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten“ Abhilfe schaffen? Sollte der Wohnungsbau stärker gefördert werden? Könnte eine „Mietbremse“ zum Erhalt der „Berliner Mischung“ beitragen?

Michael Müller Senator für Stadtentwicklung und Umwelt

Maren Kern Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen

Dr. Andrej Holm Institut für Sozialwissenschaften, Humboldt-Universität Berlin

Reiner Wild Berliner Mieterverein e.V.

Termin: Dienstag, 24.09. 2013
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: Bibliothek am Luisenbad, Travemünder Straße 2, 13357 Berlin,
Ecke Badstraße, U8 Pankstr., Bus M27


Ansprechpartner in der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin:
Jutta Klein, Tel.: 9016 2510, E-Mail: jutta.klein@senbjw.berlin.de

Projektorganisation: Sophia Bickhardt, Mobil: 0176 29930406,
E-Mail: sopia.bickardt@viamot.de
 

ethos07

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AW: 24.09.2013 Podiumsdiskussion Penthouse oder Parkbank?

... und wer von den unzähligen hier registrierten Berlinern dem Zuhören bei dieser gewiss interessanten Podiumsdiskussion auch eine Prise proletarischer Würze durch Handlungsdruck von unten - auf den Herrn Senator für Stadtentwicklung und auf die Dame des Berlin-Brandenburgischen Wohnungsunternehmen - hinzufügen möchte...

... der nehme bitte auch an folgender Kundgebung /Soli-Aktion teil, gleich jetzt Donnerstag/19.Sept. /16 Uhr / Adenauerplatz (U 7, Charlottenburg) teil:
Kundgebung/Solidaritäts-Aktion gegen Zwangsräumung!

Wir stehen gemeinsam auf gegen die drohende Zwangsräumung einer weiteren Berliner Familie aus Neukölln und wollen damit auch Druck machen auf die Herren und Damen an den politischen Schalthebeln des Berliner Wohnungsmarkts!!!!:icon_motz:.
:danke:
 

Atze Knorke

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AW: 24.09.2013 Podiumsdiskussion Penthouse oder Parkbank?

An die Forumsrunde,

diese "Diskussionsrunde" erinnerte mich an die "Forumsrunde" (Droht eine Wohnungsnot in Berlin?), nach dem Motto - seht her - WIR, die Senatsmacher, BBU-Macher, TUN aktiv was dagegen. Der Berliner Mieterverein erträgt sich in Beschreibungen.

Einige Randnotizen und Sichtweisen aus den Medien:

Quellen:

26.09.2013: Penthouse oder Parkbank? (neues-deutschland.de)

Penthouse oder Parkbank?
Fast fünf Prozent aller Umzüge sind Zwangsräumungen
Holzparkett, stuckverzierte Decke, wirklich schön ist der Puttensaal der Bibliothek im Louisenbad im Bezirk Wedding. Bei einigen der über 80 Besucher an diesem Abend ruft er jedoch mulmige Gefühle hervor, sieht er doch geradezu »luxussaniert« aus. »Penthouse oder Parkbank?«, fragt die Landeszentrale für politische Bildung, es geht um Wohnungsnot und steigende Mieten in Berlin. 85 Prozent der Berliner wohnen zur Miete und sind damit auf einen Wohnungsmarkt angewiesen, der immer mehr »sozialen Sprengstoff« birgt, wie Reiner Wild vom Berliner Mieterverein es beschreibt.

Die Preise bei Neuvermietungen steigen pro Jahr um durchschnittlich zehn Prozent, immer mehr Wohnungen werden von Miet- in Eigentumswohnungen umgewandelt. Die Mieter reagieren darauf und ziehen immer weniger um, nur noch sieben Prozent Fluktuation konstatiert Wild für die früher so umzugsfreudige Stadt. Bei circa zwei Millionen Haushalten sind das pro Jahr etwas über 140 000 Umzüge. Für 2011 wurden dem Senat laut einer kleiner Anfrage der Linkspartei 6 777 Zwangsräumungen gemeldet, neuere Zahlen liegen noch nicht vor. Damit sind fast fünf Prozent aller »Umzüge« in Berlin in Wirklichkeit Zwangsräumungen.

[...]

Die "Dunkelziffer" an ZWANGSAUSZÜGEN mit hoher Mietschuldenproblematik durch die Jobcenter, die den Räumungstitel vom Amtsgericht schon vorab jeglicher SG-Hauptsacheverhandlung ohne Rücksicht auf Verluste aufgedrückt bekommen, ist vermutlich sehr hoch zu beziffern!

Berlin: Protest gegen Zwangsräumungen bei Wohnungsbaugesellschaften | Gentrification Blog

Stadtforscher Brake gibt Antworten auf seine Sicht der Berliner Stadtplanung und Mieten:

Stadtforscher Klaus Brake:
 
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