Blitzer-Tag: Deutschland vor der größten Temposünder-Jagd

Hartzeola

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15.000 Polizisten werden am Donnerstag bundesweit Jagd auf Raser machen. Die Straßen sollen dadurch sicherer werden. Kritiker halten die gigantische 24-Stunden-Aktion allerdings nur für eine Abzocke. Von Marcel Leubecher

Zwanzigtausend Unfalltote auf deutschen Straßen – diese Horrorzahlen gehören mittlerweile der Vergangenheit an. Seit dem Höchststand 1971, als allein in Westdeutschland mehr als 21.000 Verkehrsopfer gezählt wurden, sinken die Zahlen. Sie liegen aktuell bei unter 4000 – wohlbemerkt in West und Ost zusammengenommen.

Die Gründe für den Rückgang liegen nicht nur in der Verbreitung von Kopfstütze, Gurt und weiteren Sicherheitsausrüstungen, sondern auch in der umsichtigeren Fahrweise. Aber immer noch stirbt in Deutschland alle sieben Stunden ein Mensch durch zu schnelles Fahren. Deswegen sind die sinkenden Zahlen für Verkehrspolitiker kein Grund, die Jagd auf Raser zurückzufahren. Im Gegenteil: Es wird mehr geblitzt, gemessen und bestraft denn je.


8600 Kontrollstellen lauern

Die bisher umfangreichsten Tempokontrollen für Autofahrer gibt es an diesem Donnerstag. Von 6 Uhr morgens an, für 24 Stunden, ist jeder Blitzer eingeschaltet. 14.700 Polizisten werden bundesweit an mehr als 8600 Kontrollstellen lauern, um Raser gleich an Ort und Stelle aus dem Verkehr zu winken und das Vergehen zu ahnden. In vielen Ländern beteiligen sich zusätzlich Mitarbeiter von Kommunen am Blitz-Marathon.
Blitzer-Tag : Deutschland vor der größten Temposünder-Jagd - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT
 

elo237

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Gut laß ich heute mal meinen Ferrari stehen :icon_hihi:
 

Texter50

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Das könnten die ausbauen: je Kontrollstelle einen vonne Polizei hinstellen, die anderen Mitarbeiter aus den Kunden der JobCenter rekrutieren!
Wird ein Autofahrer in der Kontrolle dann sauer, schickt man den Kunden vom JobCenter vor! :icon_biggrin:
 

elo237

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und wer bezahlt die Fahrtkosten für die Hartzer
 

Texter50

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und wer bezahlt die Fahrtkosten für die Hartzer
Die erwirschaftet er selber per Extra-Knöllchen, z.B. wenn er Autofahrer entdeckt, die während der Fahrt telefonieren / nicht angeschnallt sind. Das bringt gutes Geld!
 

elo237

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Die erwirschaftet er selber per Extra-Knöllchen, z.B. wenn er Autofahrer entdeckt, die während der Fahrt telefonieren / nicht angeschnallt sind. Das bringt gutes Geld!

bekomme ich dann auch eine Uniform
mit vielen Sternchen drauf

sonst glaubt mir doch der Porsche Fahrer nicht
 

Texter50

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bekomme ich dann auch eine Uniform
mit vielen Sternchen drauf

sonst glaubt mir doch der Porsche Fahrer nicht
Das regeln wir über eine Weste, auf die wir dann den Polizeistern kleben!
Dazu kommt die Kelle mit dem Text POLIZEI, was aber nur nutzt, wenn der Autofahrer auch lesen kann.
 

Hartzeola

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Hessens FDP-Justizminister kritisiert „Blitzer“-Tag der Polizei

Hessens Justizminister Jörg-Uwe Hahn hat die für Donnerstag geplanten bundesweiten Geschwindigkeitskontrollen mit scharfen Worten kritisiert. „14 700 Polizisten machen an 8600 Kontrollstellen Jagd auf Bürger“, sagte der FDP-Politiker am Mittwoch in Wiesbaden. „Ist das wirklich die größte Gefahr für die Ordnung und Sicherheit in Deutschland?“


Hahn sprach von einem „martialischen Auftritt der Innenminister“, der völlig unverhältnismäßig sei. „Dies ist Volkserziehergehabe, wie es in autoritären Staaten üblich sein mag.“ Die Zahl der Verkehrstoten sei über die Jahre stark gesunken. „Von daher ist unverständlich, dass die Innenminister den Bürgern mit Blitz und Peitsche gegenübertreten.“ Kontrollen seien an Unfallschwerpunkten sinnvoll. „Mit solchen Massenkontrollen erklären die Innenminister gleich ganz Deutschland zum Unfallschwerpunkt.“
Verkehr: Hessens FDP-Justizminister kritisiert „Blitzer“-Tag der Polizei - Wiesbaden - FOCUS Online - Nachrichten
 

Texter50

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Guck mal an: kaum sind se unter 5%, da reißen sie das Maul auf.
Da ist wer jetzt schon auf Stimmenfang. Wünschem wir ihm Erfolg?
 
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Rounddancer

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Gut so. Autofahrer sind, wie ja gerichtsbekannt, Soldaten, "potentielle Mörder".

Und ein Auto ist eine gefährliche Waffe, erst recht, wenn sie durch Raser mißbraucht wird.

Darum: Ja zum Blitzen.
Denn keiner muß Angst vorm Blitzer haben,- er muß einfach vorschriftsgemäß fahren.
 
E

ExitUser

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Gut so. Autofahrer sind, wie ja gerichtsbekannt, Soldaten, "potentielle Mörder".

Und ein Auto ist eine gefährliche Waffe, erst recht, wenn sie durch Raser mißbraucht wird.

Darum: Ja zum Blitzen.
Denn keiner muß Angst vorm Blitzer haben,- er muß einfach vorschriftsgemäß fahren.

Heinz, bist du schon mal auf einer gut ausgebauten vierspurigen Straße im Oktober über mehrere Kilometer Tempo 30 gefahren, weil dort im April Krötenwanderung angesagt ist?
:biggrin:
 

sixthsense

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Heinz, bist du schon mal auf einer gut ausgebauten vierspurigen Straße im Oktober über mehrere Kilometer Tempo 30 gefahren, weil dort im April Krötenwanderung angesagt ist?
:biggrin:
Krötenwanderung. Eure Kröten, wandern aus euren Geldbeuteln, in die Taschen des Systems. :biggrin:
 
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Rounddancer

Gast
Heinz, bist du schon mal auf einer gut ausgebauten vierspurigen Straße im Oktober über mehrere Kilometer Tempo 30 gefahren, weil dort im April Krötenwanderung angesagt ist?
:biggrin:
Selbstverständlich. Ich bin zwar kein besonderer Umwelt- und Naturfreund, aber ich halte mich an die Vorschriften. Und wenn da steht Höchstgeschwindigkeit 30, dann halte ich mich selbstredend auch daran.
 

Hartzeola

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Polizei erwischt am Blitzer-Tag 83.000 Raser

Bei der bislang größten Geschwindigkeitskontrolle blitzte es bundesweit 83.000 Mal. Nordrhein-Westfalen fordert gleich weitere Massenkontrollen. Und ein anderes Bundesland blitzt sogar munter weiter.
Von Marcel Leubecher

"Das war ein guter Tag für die Verkehrssicherheit in Deutschland. Die allermeisten Autofahrer sind verantwortungsbewusst gefahren und haben sich an die Geschwindigkeitsregeln gehalten", sagte Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger am Freitag in Düsseldorf. Sein Land war Ideengeber der bundesweit größten Geschwindigkeitskontrolle aller Zeiten, die um 6 Uhr früh endete.

Trotz der umfangreichen Berichterstattung in den Medien und der Veröffentlichung der Messstellen waren bundesweit mehr als 83.000 von mehr als drei Millionen kontrollierten Autofahrern zu schnell. Das sind 2,7 Prozent.

Üblicherweise werden etwa acht bis zehn Prozent der Vorbeifahrenden bei Geschwindigkeitskontrollen geblitzt. Die wesentlich geringere Quote während des Blitzer-Tages begründen die Innenministerien der Länder nicht nur mit der massiven Medienberichterstattung sondern auch mit dem Regenwetter. Bei nassen Straßen bedienen meist selbst zügige Fahrer das Gaspedal vorsichtig.
Massenkontrolle : Polizei erwischt am Blitzer-Tag 83.000 Raser - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT
 

Ostgast

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Grundsätzlich sollten von allen Verkehrsteilnehmern gültige Straßenverkehrsregeln zum Schutz aller eingehalten werden. Wenn es für Deutschland eine schlüssige Rechtsordnung gäbe. Da immer mehr Leute feststellen, das von Sachbearbeitern in vorgeblichen Ordnungsämtern Bescheide "im Auftrag" erlassen werden und dem Verkehrssünder vorerst freigestellt ist mit Anhörungsbogen in die Vertragsfalle zu tapsen. Falls er hierauf nicht repliziert ein nunmehr Verwaltungsakt als Bußgeldbescheid wieder "in Auftrag" von vorgeblichen Auftragnehmern ergeht und der eigentliche Auftraggeber in Person als Haftender für Amtshandlungen nicht benannt wird, sind Verkehrssünder in ihren Bürgerrechten benommen. Man sollte grundlegend hinterfragen welches Vorschaltgesetz zum Ordnungswidrigkeitsgesetz rechtgültig besteht? Die Feststellung im Bezug auf 1. u. 2. Bereinigungsgesetz aus dem Jahren 2007/2006 von Alliierten über Deutschland erlassen. In der Folge, das die Rechtmäßigkeit solcher Bescheide verwaltungsrechtlich Zweifel zulässt, begegnet man mit derartigen Aktionstagen den Zweiflern und stellt die Rechtmäßigkeit in physischer Präsenz auf der Straße dar, da die Rechtsunsicherheit nicht eingestanden werden kann. Nach meiner Ansicht ist das unser eigentliches Problem, wer kann bei den Kraftstoffpreisen sich leisten zu raßen?
 
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