Blick nach Österreich: Die "Strenge Christine" oder: im Zweifelsfall arbeitsfähig (1 Betrachter)

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Ein Blick über Staatsgrenzen

Nachdem ein Arbeitssuchender sich in Mitterlabil (Österreich) den Fuß absägte, um nicht als arbeitstauglich eingestuft zu werden, machen die "Aktiven Arbeitslosen" auf die Gesamtsituation aufmerksam

Vorgeschichte: Eine Verzweiflungstat

Völlig klar ist bisher nicht, was den 56-jährigen arbeitssuchenden Mann zu seiner Tat trieb, was er jedoch tat, ist dokumentiert. Nachdem seine Ehefrau und der erwachsene Sohn das Haus verlassen hatten, ging er in den Heizraum und verstümmelte sich selbst.

Gegen 6.00 Uhr präparierte er im Heizraum seines Hauses eine Kappsäge - eine elektrisch betriebene Säge mit rotierendem Sägeblatt, die oft zum Schneiden von Holzstücken verwendet wird. Diese stellte er auf zwei Sessel. Er befestigte den Schalter mit einem Kabelbinder und entfernte die Schutzvorrichtung. Laut Polizei muss er dann im Stehen sein linkes Bein gegen das rotierende Sägeblatt gehalten haben. Knapp oberhalb des Knöchels setzte er das Sägeblatt an und schnitt sich den linken Fuß ab.
Quelle: ORF

Damit der Fuß nicht wieder hergestellt werden konnte, warf der Mann diesen in den Ofen. Danach wurde vom Arbeitssuchenden der Notruf gewählt.Der ORF schreibt weiter, dass der 56-Jährige zu einer Gesundenuntersuchung bei der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) vorstellig werden sollte und befürchtete, für arbeitsfähig erklärt zu werden. Er sei mit den bisher vermittelten Jobs, so der ORF weiter "nicht zufrieden gewesen". ...
Die "Strenge Christine" oder: im Zweifelsfall arbeitsfähig | Telepolis
 
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