Blanker Briefumschlag, verspätete Einladung zum Vorstellungstermin (ZAF)

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Tristan

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Liebe Forummitglieder,

Heute erreicht mich ein Brief mit unbekanntem Absender. Auf dem Poststempel ist lesbar: -8.-7.14-21 (Datum wohl 08.07.14) (im Anhang, Brief.jpg)

Darin ist eine verspätete Einladung von einer ZAF, mit der ich noch keinen Kontakt hatte, sondern sich die AgfA dort gemeldet haben soll. Der Termin ist bereits seit 4 Tagen abgelaufen und ich bekomm den Brief jetzt erst. Sieht nach einer Fälschung aus, da die Firmenlogos unscharf sind und der Text perfekt.

Zu diesem Brief gab es auch keinen VV, der mir vorgelegt wurde.

Kann ich mich bei einer möglichen Sanktion damit verteidigen, dass dieser Brief nie bei mir ankam oder lässt sich der Zugang per Strichcode verfolgen?

Was wären eure Vorschläge?

Vielen lieben Dank schonmal im Voraus,

werde sofort und ausführlich antworten
 

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rudolphine

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In dem rosa Strichcode ist der " Poststempel " verschlüsselt enthalten, auf dem Stempel kann man 8.7. auch deutlich erkennen.
Wenn du öfter Sanktionen erhältst, naja, ist unter Umständen deine Glaubwürdigkeit beschädigt.
Wie soll man beweisen, dass ein Brief ne ganze Woche gebraucht hat.

Gab es denn einen Vermittlungsvorschlag?
Hast du dich da beworben?
 
L

Laa Luna

Gast
Schau Dir mal den Poststempel genauer an (mit der Lupe), vielleicht kannst Du das Datum herausfinden. Der Strichcode besagt, dass der Brief mit der Post zugestellt wurde.
 

Lilastern

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@Tristan


Hast du die Zugangsdaten für dein Konto bei der AFA? Falls ja schaue da mal nach, ob da von deiner SB dieser Zeitfirma ein VV gedruckt wurde?

Nämlich die AFA muss nachweisen, dass sie dir den VV geschickt hat.

Es kann ja auch sein, die SB hat dir den VV nicht zugeschickt.

Der Versender ist in der Nachweispflicht. Wie sollst du zum Termin wenn Einladung erst zu spät eingeht?
 

Tristan

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@rudolphine:

Gab es denn einen Vermittlungsvorschlag?

- Nein, die ZAF meldet sich angeblich selbst.

Hast du dich da beworben?

- Nein, hatte bisher keinen Kontakt.[/QUOTE]

@Lilastern:
Hast du die Zugangsdaten für dein Konto bei der AFA? Falls ja schaue da mal nach, ob da von deiner SB dieser Zeitfirma ein VV gedruckt wurde?

Habe leider keine Zugangsdaten.

Nämlich die AFA muss nachweisen, dass sie dir den VV geschickt hat.

Es kann ja auch sein, die SB hat dir den VV nicht zugeschickt.

Aus dem Brieftext ist zu lesen, dass sich die ZAF selbstständig meldet. Ob mein SB mich vorgeschlagen hat oder mein Profil betrachtet wurde ist ungewiss.

Der Versender ist in der Nachweispflicht. Wie sollst du zum Termin wenn Einladung erst zu spät eingeht?

Stimmt schon. Mein SB ist aber schon angefressen (ist wohl bei jedem so) und wird bestimmt strafen wollen.

Nichteinhaltung ohne wichtige Gründe?
Ist der späte Zugang der Einladung ein wichtiger Grund. Was könnte ich weiteres tun?


Die Diskussion mit meinem SB wird wahrscheinlich wie so oft auch nichts helfen.
 

Tristan

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@Chrisman

Wenn ich die Wahrheit sage, dass er zu spät ankam, bin ich am A****.
Mir bleibt wohl nichts anderes übrig, den wegzuschmeißen.

Was könnten die Folgen sein, wenn ich den entsorge - er nie ankam?
 

Fritz Fleißig

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@Tristan

Die Sache ist doch völlig klar. Du hast bislang keinen schriftlichen VV der Arbeitsagentur für eine Stelle bei dieser Firma bekommen, erst recht nicht einen mit korrekter RFB. Damit hast du keinen Anlaß, dich mit unverlangter Werbepost eines Arbeitgebers auch nur zu beschäftigen.

Solltest du später einen förmlichen VV für eine konkrete Stelle bei dieser Firma von der Arbeitsagentur bekommen, kannst du dich immer noch innerhalb weniger Tage bewerben. Der tatsächliche Zugang des VV bei dir muß im Streitfall von der Arbeitsagentur nachgewiesen werden, nicht nur vermutet oder unterstellt.

Merk dir: erst der schriftliche VV mit RFB von der Arbeitsagentur, dann die Bewerbung beim Arbeitgeber.

Nachtrag: da im Werbebrief keine konkrete Stelle oder Stellennummer genannt ist, habe ich die Verdacht, daß gar kein VV der Arbeitsagentur vorliegt, sondern die ZAF dein Stellengesuch irgendwie in der Dschobb-Börse gefunden und dich von sich aus angesprochen hat. Ist in deinem Stellengesuch womöglich dein Name und deine Adresse sichtbar?

Nachtrag2: der Strichcode ist eine Codierung für die automatischen Sortierstraßen in den Briefzentren der Post und besagt nichts über die Zustellung.
 

Tristan

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@Fritz Fleißig

Nachtrag: da im Werbebrief keine konkrete Stelle oder Stellennummer genannt ist, habe ich die Verdacht, daß gar kein VV der Arbeitsagentur vorliegt, sondern die ZAF dein Stellengesuch irgendwie in der Dschobb-Börse gefunden und dich von sich aus angesprochen hat. Ist in deinem Stellengesuch womöglich dein Name und deine Adresse sichtbar?

Ob das stimmt weiß ich nicht, möglich ist es. Bisher weiß ich nicht wie man auf sein Bewerberprofil zugreift (werde mich beim SB mal erkundigen).

Nachtrag2: der Strichcode ist eine Codierung für die automatischen Sortierstraßen in den Briefzentren der Post und besagt nichts über die Zustellung.

Ok, hab bei meiner Recherche auch was drüber gefunden. Stimmt.


Ich danke dir vielmals.^^

Brief wird vertuscht.
 

gelibeh

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Ob das stimmt weiß ich nicht, möglich ist es. Bisher weiß ich nicht wie man auf sein Bewerberprofil zugreift (werde mich beim SB mal erkundigen).
Das stimmt schon. Erst VV von der AFA mit Rechtsfolgenbelehrung Erst dann ist überhaupt eine Sperre möglich, wenn Du Dich auf den VV nicht beworben hast. Und der VV hat Dir in Papierform zuzugehen.
 

rudolphine

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ok, viiieeelen Dank für die Info mit dem Strichcode!

Ich hatte mich mal mündlich beschwert, dass Bescheide ohne Poststempel erst Wochen nach der Ausstellung zugestellt werden.
Darauf bekam ich die Antwort im Falle eines Widerspruchs wäre dieser Strichcode der Poststempel.

Allerdings sind seit einiger Zeit die Stempel wieder drauf.
 

frank0265

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Ist er nicht, lediglich die Straße, Hausnummer und die PLZ sind in dem Zielcode enthalten. Die Anschriftenlesemaschine wandelt die Adresse nur in einen Strichcode um, sonst nichts.

Korrekte Auskunft.. Habe das bei meinem letzten AG auch so gelernt.

Allerdings kann auf dem Brief auch so ein QR-Code angebracht sein. Möglicherweise ist da der Absendetag mitcodiert...
 

Tristan

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Also hier erstmal eine Fallaufstellung, die den mysteriösen Brief und sein 1-wöchig-verspätetes Erscheinen erklären könnte. Sehr speziell.


Gut, der Meinung nach der zahlreichen Antworten, glaube ich auch, dass dieser orangene Strichcode evlt. nur der Sortierung oder der Codierung meiner Anschrift (des Empfängers) gilt. (Hätte also nichts mit dem Absende- und Zustellungsdatum zu tun, obwohl durch Sendungs/Seriennummer in so einem Barcode die Nachverfolgung möglich wäre)

Sollte sich der Postbote einen Vermerk zum Brief gemacht haben, wird sowieso das verspätete Zustellungsdatum in meinem Briefkasten notiert sein.

Auch ist die Meinung der Forenbeiträge weit verbreitet, dass sich ZAFs nicht die Mühe und das Geld machen um aufwendige Sendungsarten, die Nachverfolgt werden zu machen. Vorallem evtl. nicht, wenn so eine Einladung aus eigener Initiative ausgestellt wird. Sonst hätten eine ZAF ja für die Anwerbung von 100en potentiellen Arbeitnehmern eine Menge ausgaben. Und das nicht nur Geldbezogen.

Achtung:
Die einzige Vermutung was das ganze riskanter Erscheinen lässt ist (um mir in Folge irgendeiner Sanktion unterzudrücken), dass mein SB auf diese Einladung aufmerksam gemacht wurde.

Dieser Brief bei ihm zuerst ankam (an ihn adressiert war, da er ja mein Fallmanager ist) und der SB diesen dann an mich geschickt hatte. Schließlich kam der Brief mit dem selben Boten (Zustellungszeit), wie der Sanktionsbescheid (andere Geschichte) von meinem SB ins Haus.

Das Sanktionsschreiben wurde von meinem SB am 11.07. verfasst.
Und der Poststempel dieses Briefes scheint den Eingang bei der Post am 08.07. zu bestätigen. In diesem Brief gilt die Einladung zum Vorstellungsgespräch am 11.07. was ein Freitag war.

Damit hätte der Brief sich die Zeit genommen beim SB auf dem Tisch zu landen, sich ein Wochenende genommen und dann am 15.07. Dienstag bei mir im Haus zu landen, mit dem Sanktionsbescheid meines SBs.

Der Brief sah schon ziemlich angefressen aus, aber ob er vom SB geöffnet wurde kann ich nicht mehr nachprüfen.

Ein anderer Fall wäre auch, dass mir der SB eine nicht eingehaltene Einladung anhängen möchte. -Selbst verfasst unter falschem Datum und anonym an mich abgeschickt. Der mieserable blasse und unscharfe Ausdruck der Firmenlogos (sodass man ihn kaum noch lesen kann), aber stattdessen der perfekte Inhalt des Textes, was nur mit dem Vorstellungsgespräch zu tun hat, lässt zusätzlich darauf schließen. Über Unterschriften kann man streiten, aber diese sieht mir nur nach zwei krumen Strichen aus.

Damit würde sich das

1. späte und
2. gleichzeitige Zustellungsdatum, die
3. anonyme Absendung und der
4. verdächtige Inhalt erklären lassen.

Aber werde mich beim Meldetermin darauf einstellen.
 

Tristan

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Dass die Zustellung des Briefes durch den Strichcode nachgewiesen werden könnte, kann man nicht ausschließen oder?



Es gab bis jetzt zahlreiche verschiedene Meinungen, wobei eine zusätzliche vllt. wäre, dass der Strichcode die verschlüsselte Sendungsnummer (Einwurf Einschreiben) ist und damit der Zugang notiert wird.

Ist sich jemand seiner Meinung sicher?

Fritz Fleißig War sich scheinbar ziemlich sicher. Doch selbst da könnte man mir mit dem Nachweis der Zustellung Vereitelung vorwerfen.

Immerhin steht im Brieftext, dass ich mich bei Verhinderung telefonisch melden sollte.
 

vonHinten

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Allerdings kann auf dem Brief auch so ein QR-Code angebracht sein. Möglicherweise ist da der Absendetag mitcodiert...
Indirekt ja, zumindest das Druckdatum und wann der QR-Code entwertet wurde, der Zustelltag aber nicht.
In dem QR-Code befindet sich eine zwanzig stellige Nummer, mit dem ersten Teil der Nummer kann man theoretisch den Absender herausfinden und
der zweite Teil ist nur ein fortlaufende Nummer. Ob die Post solche Daten weitergibt, glaube ich eher nicht.
 

Fritz Fleißig

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@Tristan

Das ist alles viel zu kompliziert gedacht und voller Spekulationen, Vermutungen und unbewiesener Annahmen.

Für eine Sperrzeit oder Sanktion müßte die Arbeitsagentur oder das Dschobb-Zenter den vollständigen Nachweis führen, daß ein entsprechender schriftlicher, mit RFB versehener Vermittlungsvorschlag für diese Stelle dir tatsächlich zugegangen ist und du dich danach auf dieselbe Stelle nicht beworben hast.

Einen solchen VV hast du niemals erhalten. Damit Ende vom Lied.
 

vonHinten

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Dass die Zustellung des Briefes durch den Strichcode nachgewiesen werden könnte, kann man nicht ausschließen oder?
Ja, kann man ausschließen.

Es gab bis jetzt zahlreiche verschiedene Meinungen, wobei eine zusätzliche vllt. wäre, dass der Strichcode die verschlüsselte Sendungsnummer (Einwurf Einschreiben) ist und damit der Zugang notiert wird.
Nein, ein Einschreiben hat einen zusätzlichen Barcode.

Ist sich jemand seiner Meinung sicher?
Ja
 

franky0815

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Immerhin steht im Brieftext, dass ich mich bei Verhinderung telefonisch melden sollte.

du machst dir unnötig stress, wie willst du dich telefonisch melden du hast doch garnix bekommen.

das einzig nachweisbare wäre in dem fall ein einwurfeinschreiben, da bestättigt der postbote den einwurf in deinen briefkasten, die art von einschreiben sind aber als solche eindeutig gekennzeichnet.
 

franky0815

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normal sollte bei solchen sachen auch die richtige reihenfolge eingehalten werden.

1. du bekommst einen vv und sollst dich bewerben.
2. du bewirbst dich auf die stelle
3. du wirst zum vg eingeladen
und nich umgekehrt.
 
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