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marty

Elo-User/in
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6 Mai 2008
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#1
Guten Morgen,

weil ich wegen mein Arbeitgeber klagen könnte, musste sich die Rechtsanwältin eine Erlaubniss von der Arge holen.
Grund? Die Monate vorher hat mir Arge mein Geld bezahlt, also, so die Rechtsanwältin, gehört das Geld dem Amt. Weiterhin sagte Sie, ich musste mehr verdienen als was mir das Amt geben würde, dann macht es Sinn, den Arbeitgeber zu verklagen.

Was mich stutzig macht, ist, diese Erlaubniss der Arge, also jetzt rennen auch die Juristen zum Arge und machen mit?

Hat jemand Erfahrung, wie es damit steht?


marty
 

FrankyBoy

Forumnutzer/in

Mitglied seit
19 Mrz 2008
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#2
Guten Morgen,

weil ich wegen mein Arbeitgeber klagen könnte, musste sich die Rechtsanwältin eine Erlaubniss von der Arge holen.
Grund? Die Monate vorher hat mir Arge mein Geld bezahlt, also, so die Rechtsanwältin, gehört das Geld dem Amt. Weiterhin sagte Sie, ich musste mehr verdienen als was mir das Amt geben würde, dann macht es Sinn, den Arbeitgeber zu verklagen.

Was mich stutzig macht, ist, diese Erlaubniss der Arge, also jetzt rennen auch die Juristen zum Arge und machen mit?

Hat jemand Erfahrung, wie es damit steht?


marty
Habe deine Beiträge zu diesem Thema bereits überflogen, scheinst eine komische Anwältin zu haben, klar zieht dir die ARGE ihre Leistungen wieder ab wenn du Arbeitsentgeld aus den "überschneidenden" Zeiten erwirbst und das könnte, rein aus den bürokratischen Hemmnissen heraus problematisch werden aber da hat die ARGE die Füsse still zu halten; schließlich gilt es hier, dir erst einmal nachweisen zu müssen, dass du das geld erhalten hast (§ 44 SGB X).

Das mit dem Sinn ist eine 2. Geschichte; würde deiner Anwältin sagen, dass es erst richtig Sinn ergibt, wenn da mehr bei rauskommen würde aber auch so würde schließlich die Allgemeinheit nicht für die Schandtaten deines ehemaligen Arbeitgebers bluten müssen.

Grundsätzlich gilt: "Arbeitsrecht ist Richterrecht" was so viel heissen soll, dass es viele Grauzonen gibt, die im Ermessen des Richters liegen; insgesamt hast du aber aus einer Rechtssituation heraus schon "gute Karten": Woher sollst du eigentlich die Mittel nehmen, die das Gerichtsverfahren kostet? Habe Urteile erlebt, deren einzige Berechtigung darin zu suchen waren :icon_lol:.

Dass selbst Juristen sich derart von der ARGE bedrängt fühlen, zeigt mir nur auf, dass es in der Bananenrepublik Deutschland schon weit gekommen ist; Anwälte sind ein Organ der Rechtspflege und eigentlich von keiner Weisung einer ARGE gebunden.

War gestern auch bei einem angehenden Fachanwalt für Sozialrecht und bin mit dem auch in 2 Punkten verschiedener Meinung; habe den Fall, in der ich eine andere Auffassung herausgenommen und selber die Anträge beim Sozialgericht geschrieben; in einigen Tagen kann ich dazu mehr berichten.
 

marty

Elo-User/in
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#3
ja gut,

die Rechtsanwältin soll sich also entscheiden, ob Sie für mich arbeitet
oder für Arge, ansonstem versuche ich selber mein Glück.


marty
 

Speedport

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#4
Habe deine Beiträge zu diesem Thema bereits überflogen, scheinst eine komische Anwältin zu haben, klar zieht dir die ARGE ihre Leistungen wieder ab wenn du Arbeitsentgeld aus den "überschneidenden" Zeiten erwirbst und das könnte, rein aus den bürokratischen Hemmnissen heraus problematisch werden aber da hat die ARGE die Füsse still zu halten; schließlich gilt es hier, dir erst einmal nachweisen zu müssen, dass du das geld erhalten hast (§ 44 SGB X).

Das mit dem Sinn ist eine 2. Geschichte; würde deiner Anwältin sagen, dass es erst richtig Sinn ergibt, wenn da mehr bei rauskommen würde aber auch so würde schließlich die Allgemeinheit nicht für die Schandtaten deines ehemaligen Arbeitgebers bluten müssen.

Grundsätzlich gilt: "Arbeitsrecht ist Richterrecht" was so viel heissen soll, dass es viele Grauzonen gibt, die im Ermessen des Richters liegen; insgesamt hast du aber aus einer Rechtssituation heraus schon "gute Karten": Woher sollst du eigentlich die Mittel nehmen, die das Gerichtsverfahren kostet? Habe Urteile erlebt, deren einzige Berechtigung darin zu suchen waren :icon_lol:.

Dass selbst Juristen sich derart von der ARGE bedrängt fühlen, zeigt mir nur auf, dass es in der Bananenrepublik Deutschland schon weit gekommen ist; Anwälte sind ein Organ der Rechtspflege und eigentlich von keiner Weisung einer ARGE gebunden.

War gestern auch bei einem angehenden Fachanwalt für Sozialrecht und bin mit dem auch in 2 Punkten verschiedener Meinung; habe den Fall, in der ich eine andere Auffassung herausgenommen und selber die Anträge beim Sozialgericht geschrieben; in einigen Tagen kann ich dazu mehr berichten.
Das wäre sicher interessant.

Mir geht es auch so, daß die sogenannten Fach-Anwälte häufig über einfachste Fragen ihres angeblichen Spezialgebietes nicht Bescheid wissen.

Nach dem Motto: Der Klient soll mir sagen was ich machen soll, dann reiche ich das ein.
Und dafür streichen die ein Schweingeld ein.

Gruß
speedport
 

Bruno1st

Elo-User/in

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#5
ja gut,

die Rechtsanwältin soll sich also entscheiden, ob Sie für mich arbeitet
oder für Arge, ansonstem versuche ich selber mein Glück.

marty
das sowieso - was mich stört ist, daß die ARGE offensichtlich diesen Arbeitgeber (und sicher auch andere) mit dem ignorieren von Ansprüchen subventioniert und freiwillig und unnötig auf Ansprüche verzichtet.
Nach meiner Meinung, kannst du es auch ohne die Erlaubnis der ARGE einklagen und ERST wenn das Geld tatsächlich geflossen ist, wird gegengerechnet. Abzgl. Freibeträge und die ganzen Kosten für das Verfahren (und dazu zählen für mich auch deine Fahrtkosten zum Anwalt, usw.) Da das Geld ja zuerst auf dem Anderkonto der Anwältin ankommt, vereinbart sie vielleicht auch eine Ratenüberweisung jeden Monat.

Aber das ein Anwalt die ARGE um Erlaubnis fragt, um gegen einen Arbeitgeber zu klagen, finde ich unmöglich.

Satire : Hast du dir mal die Zulassung der Anwältin zeigen lassen ? Ist sie überhaupt fit im Arbeits-Sozialrecht ?
 
E

ExitUser

Gast
#6
Ja, die Erfahrung hab ich auch schon gemacht, daß ich mehr weiß als sogenannte Fachanwälte für Sozialrecht:
Deshalb hab ich bisher alles ohne durchgekämpft. Allerdings hab ich selbst noch nie geklagt, nur leute unterstützt, die klagen wollten.

Was ich aber für sinnvoll halte: wenn man einen Anwalt findet, der einen sinnvoll unterstützt: man selbst schreibt, was man zu sagen hat, besprichts mit dem Anwalt und der Anwalts machts gerichtstauglich...
 

Bruno1st

Elo-User/in

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#7
Das wäre sicher interessant.

Mir geht es auch so, daß die sogenannten Fach-Anwälte häufig über einfachste Fragen ihres angeblichen Spezialgebietes nicht Bescheid wissen.

Nach dem Motto: Der Klient soll mir sagen was ich machen soll, dann reiche ich das ein.
Und dafür streichen die ein Schweingeld ein.

Gruß
speedport
das ist für die auch die sicherste Vorgehensweise. Die können sich dann immer darauf berufen, daß sie genau das gemacht haben, was der Mandant wollte und dadurch auch keine Beratung notwendig war, weil der Mandant sich als fachkundig ausgewiesen hat. Vor Gericht heißt es dann "Sie waren doch anwaltlich vertreten, Diese ganzen Punkte hätte ihr Anwalt vorbringen sollen. Berufung unmöglich. Pech gehabt".
Von einem Anwalt erwarte ich eine best/worst case Beratung. Doch da bröckelt sehr oft die Fasade des schönen Scheins und man kann schnell herausfinden, daß der Typ nur ein Blender ist.

Exkurs : Ich gedenke hier an einen gegnerischen Anwalt, der sogar das Landgericht belogen und mit seinen eigenen Unterlagen überführt wurde - der Typ ist immer noch Anwalt. Die Anwaltskammer interessiert sich nicht einmal dafür. Da kann man sich vorstellen, wie inaktiv die sind, wenn es um einfache Fehler bei Anwälten geht "Wir mache nix, nix wird getan"
 

marty

Elo-User/in
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#8
jetzt weiss ich was die RA gemeint hatte.

Vonm den Annahmeverzugs(lohn) werden verdienste abgezogen.

ALG II ist wohl auch so eine Verdienst.Also wäre es gleich NULL.

Aber nur weil der AG der Arge gelogen hatte, hat mir die arge auch Leistungen gezahlt.

Wenn ich das zum Laufen bringe, kommt es dazu, das die Arge den Bescheid aufhebt und das Geld zurückverlangen würde.( von mir)
Dem AG könnten die eine Strafe hängen.
und dann
wäre von dem Verzugslohn garnicht anzurechnen.
Erst jetzt würde sich die Sache lohnen, wegen den Freibeträgen, wenn Ihr wisst was ich meine.
Kennt jemand einen soliden Rechtsanwalt der eine Ahnung hat?

Meine Kopf dreht sich nur um diese Thema.

Ich kann mir auch folgendes vorstellen:

Das Gericht entscheidet, ok ich habe Recht auf Lohn für diese vier Monate.
Dann zieht er mir die ALG II Leistungen ab.
Der AG bezahlt mit den Unterschied, um die 50 EUR insgesamt.
DANN
bekomme ich eine Schreiben von der Arge, dass ich Leistungen zu Unrecht bezogen habe.

Hätte die Arge sich überzeugt wie das mit meine Kündigung steht, nachdem ich es ja wiederholt gesagt habe, auch schriftlich, wäre es zu diese Situation nie gekommen.

Wieso behaupten auch Internetjuristen, dass ALG II ein Verdienst ist????
Und das man ALG II von diesen Verzuglohn abziehen soll?
Soll der Arbeitgeber noch davon kommen???
Darf er lügen,betrügen und noch dafür belohnt werden?
Bekomme ich wirklich keine Recht?

Wo soll ich anfangen?
Wie kann ich mich wehren?


marty
 
E

ExitUser

Gast
#9
ALG II ist wohl auch so eine Verdienst.
ALG II ist eine Transferleisdtung, ud kein Lohn!

Und die ARGE fragen, ob man klagen darf - wo gibts denn sowas?

Mein SB hat damals gesagt, wenn ich auf Unterhalt klage, möchte er informiert sein, weil die dann das erhaltene ALG II zurückfordern wollen - logisch - aber erlauben muß mir niemand, wenn ich klagen will!
 

marty

Elo-User/in
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#10
ich habs es hinter mir.

Die gute Frau wollte wissen, ob Sie meine Anspruch fprdern soll, oder auch die von Arge.
Wir sind damit verblieben, dass Sie das mit Arge klärt.

Ich werde jetzt die Arge bitten, dass Sie mir doch weiter die volle Leistung zahlt, bis wann Ich das Geld von AG habe.
Ich muss denen nochmal schreiben und darauf hinweisen, dass mir seit heute bewusst sei, dass ich mit meinem schweigenden Geldnehmen diese Betrügerei unterstützt habe.
Gotseidank habe ich schriftlich von vorne rein der Arge mitgeteilt, ich habe keine Kündigung.
Die RA war der Meinung, ich musste auch danach, als ich wusste, das der AG lügt, dazu sagen, hey, so war es nicht.
Also, ich habe es einmal,zweimal,dreimal gesagt und einmal geschrieben,
mir kann wohl niemand die Schuld in die Schuhe schieben.
Obwohl
Möglich ist alles.

Irgendwie bin ich zuversichtig. Auch wenn ein einzige Mensch an mich glaubt,fühle ich mich ungeheuer stark und habe meine Kräfte wieder.
Danke euch allen


marty
 

marty

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#11
Hallo

ich wollte nun mal alle Interessierten auf den laufendem halten.

Mein Noch-Arbeitgeber hat mir keine schriftliche Kündigung geschickt und hat bei Arge diesbezüglich gelogen.

Ich stelle eine Anzeige wegen Betruges.


marty
 
Status
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