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Bitte um Prüfung der EGV U25

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angi64

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Hallo,

da es seit anfang des Jahres neue Reglungen für EGV gibt, möchte ich Euch bitten sie zu überprüfen.

Es handelt sich hierbei um einen 21jährigen der keinen Schulabschluss hat. Er würde auch schon von einer AGH gekündigt, obwohl er unter Zeugen Krankmeldungen in den Briefkasten geworfen hat und sie dort angeblich nicht angekommen sind.

Er hat am Montag vormittag einen Termin zur Abgabe der EGV.

Bedanke mich bei Euch im vorraus.

lg angi
 

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Mario Nette

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In Zukunft bitte den gelben Schein zur ARGE bringen, nicht zum Träger der Maßnahme. Dem kann man telefonisch Bescheid sagen. Wurde daraufhin sanktioniert? Und wenn ja: Wurde die Sanktion angegriffen? Hat SB sich die Mühe gemacht, die Sanktion zu mindern? Gab es eine Anhörung?

Hinsichtlich der EGV: Wurde diese einvernehmlich geschlossen oder von SB diktiert? Oder anders: Sind die Interessen des "Kunden" eingeflossen, durfte er Wünsche äußern?

Folgende Zwickmühle für SB: Eigentlich hat SB dafür zu sorgen, dass die U25er in Ausbildung kommen. Allerdings ist dafür momentan nicht so der rechte Zeitpunkt - wir haben Mitte November. SB muss aber etwas mit dem "Kunden" machen, deswegen alternativ die AGH, weil SB vermutlich meint, dass z. B. eine Weiterbildung nichts brächte (so nach dem Motto: "Was soll denn da weitergebildet werden, wenn noch keine Ausbildung vorliegt?").

Dass die EGV nicht unterschrieben werden sollte, ist klar. Bin mir unschlüssig, ob man gegen die EGV angehen sollte oder nicht. Denn die Frage lautet: Mit welchem Argument bzw.: was ist von der ARGE zu erwarten und steht in ihrer Macht?

Welches generelle Ziel hat denn der junge Mensch, was wünscht er sich, wo soll sein Weg hinführen?

Mario Nette
 

angi64

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Laut Vertrag mit der Maßnahme musste die Krankmeldung dort vorgelegt werden. Bei der Anhörung bei der Arge wurden Kopien der Krankmeldung vorgelegt und es kam zu keiner Sanktion.

Während der SB die Sanktion schrieb musste er vor der Türe warten und er hat die EGV auf mein anraten (war als Begleitperson dabei) mit genommen, was dem SB nicht gerade erfreut hat.

Der SB gibt keine Hilfestellung in Punkto Schulabschluss, abgesehn auf den Hinweis auf die Volkshochschule. Wobei sich der SB letztes Jahr als der junge Mann sich dort beworben hat und es dem SB mitgeteilt hat mit den Worten äusserte: Ob sie die Schule besuchen dürfen entscheide immer noch ich. Daraufhin war keinerlei motivation mehr da, vor allem nach dem dann auch kein positiver Bescheid von der VHS kam.

Der Wunsch ist das er eine möglichkeit bekommt einen Schulabschluss zu machen. Ich kenn mich da zwar nicht so gut aus, aber ich kann mir nicht vorstellen das es da nur die Vhs gibt.

Ich habe die EGV eingestellt, damit ich evtl. Ratschläge bekomme in wie weit man gegen diese EGV angehen kann, bzw sie evtl abändern könnte.
 
E

ExitUser

Gast
Eigentlich müsste er den Schulabschluss machen. Will er denn das auch? Wenn ja, dann soll er sich doch einfach anmelden und hingehen. Die Schule hat Vorrang und dann bleiben ihm solche Geschichten, wie dieser EEJ, auch erspart.

Diese EGV ist nicht korrekt, vor allem wegen dem nicht beschriebenen Ein-Euro-Job. Hat er denn zusätzlich zur EGV noch ein "Angebot" für den Ein-Euro-Job erhalten, in dem alles ein wenig besser beschrieben wird? Wenn ja, kannst du das bitte hier auch reinstellen? Man müsste separat darauf reagieren, denn es hat eine extra Rechtsfolgebelehrung.

Der EEJ wird in der eGV nicht bestimmt und die Qualifizierung beim EEJ ist wohl ein Witz.Auch die "Beendigung der Maßnahme, nur wenn eine Arbeitsaufnahme vorliegt, die mind. 50% des Leistungssatzes beträgt" beruht auf keiner gesetzlichen Basis.

Außerdem geht die EGV über 6 Monate und der EEJ über 9 Monate. Man darf nicht etwas über die Gültigkeit einer Vertrages hinaus vereinbaren.

Wenn er am Montag hingehen muss, dann soll er der SB sagen, dass er diese EGV nicht unterschreibt, weil ihm der Ein-Euro-Job nicht weiterbringt. Das sei keine Qualifizierungsmaßnahme, sondern nur für Leistungsempfänger gedacht, die "keine Arbeit finden können". Außerdem wollte er zur Schule gehen und hat sich (oder wird sich) anmelden.

Bitte keine Argumente mehr am Montag! Die verwahren wir uns für Widerspruch und Klage auf. Da die von dem Ein-Euro-Job nicht abweichen wird, wird sie ihm das vermutlich per Verwaltungsakt geben. Dagegen reichen wir Widerpsruch und Klage ein.

Sollte sie wider Erwarten eine neue EGV ohne EEJ vorlegen, dann soll er bitte sagen, dass das erst ein Anwalt prüfen muss und er es dafür mitnehmen muss. Der hätte ihm geraten, nichts sofort zu utnerschreiben! Wenn er die EGV nicht mitnehmen darf, dann soll er sie liegen lassen.
 

angi64

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Ja, er möchte den Schulabschluss machen und er hat sich auch bei der Vhs 2x beworben und wurde dort beide male nicht aufgenommen.

Die genaue Beschreibung und Zuweisung des 1-Euro Jobs bekommt er nach dem er die EGV unterschrieben zurück gegeben hat. Es gibt -Euro-Jobs die als Qualifizieung gelten, da die betreffende Person in verschiedenen Arbeitsbereichen einige Wochen arbeiten. Gesetzlich gibt es die Arbeitsaufnahme bei mind. 50% Leisungssatzes nicht, aber es gibt bestimmt mal wieder irgend eine interne Reglung.

Das mit der Gültigkeit ist mir auch klar, aber man kann es ja versuchen vorallem bei U25.
 
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