Bitte um Hilfe! Wirklichkeit:WG / Unterstellung:eheähnliche Gemeinschaft (1 Betrachter)

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Guten Abend an alle!

Habe ein Problem und bitte sehr um Ratschläge bzw. Hilfe.

Ich wohne seit 6 Jahren in einer Zweizimmerwohnung (damals mit meinem Freund eingezogen, Einrichtung immernoch wie damals: Schlafzimmer und Wohnzimmer). Ich studiere, bin Solo, habe Gehbehinderung von 50 Grad, bekomme Bafög und jobbe nebenbei. Aber das Geld reichte nicht aus und ich habe einen Mitbewohner zu mir genommen(ein Untermietvertrag ist gemacht worden). Er war einverstanden im Wohnzimmer auf der Couch zu leben:icon_smile:, braucht nicht viel, ist selten zuhause/ sehr bequem und praktisch für beide. Er ist auch Student gewesen, aber jetzt hat ab november 07 bis april 08 einen akademischen Urlaub, wie es schön heisst. Hat einen Antrag gestell auf Harz4.
Ich war erschroken, als sich zwei Frauen an der Tür meldeten, sie wollten die Wohnung ansehen:icon_eek:. Sie haben alles angeschaut, sogar die schmutzige Wäsche durchgewühlt, im Kühlschrank usw. Dann hat die Beraterin die Unterlagen von mir angefordert mit der Begründun "es sieht so aus, dass sie eine eheänliche gemeinschaft haben"(sparbuch, kontoauszüge usw.). Ich habe mich geweihgert, zwar habe ich nichts zu verbergen, es geht aber langsam ums Prinzip. WIESO ich?Habe mit dem Jungen nichts zu tun! Und jetzt will die Beraterin ihm einen Ablenungsbescheid schicken, dazu noch nach dem ich meine Versicherungen vorgezeigt habe, dass ich alleine versichert bin und dass mein Konto nur von mir geführt wird, sozusagen "wir sind nicht zusammen"...
Was nun? Keine Ahnung, mein Nachbar ist total verzweifelt, ich habe seit 3 Monaten kein Geld für die Miete bekommen und werde wohl nichts kriegen...Sogar ich habe langsam minus 300 auf dem Konto, abgesehen was mein Nachbar hat...

Hat jemand eventuell eine Idee??? meine email: Studentin_82@web.de

Vielen Dank
 

Martin Behrsing

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Dein Nachbar soll sich bitte dringend einen Anwalt nehmen und schreibst ihm schon mal die Kündigung. Da ihr ja keine Einstandsgemeinschaft seit, kannst Du ihn jederzeit rausschmeißen.

Wichtig: er sol nicht mehr länger warten, sondern wirklich einen Anwalt hinzu ziehen. Ansonsten bitte mal alles bei uns zu eheähnlich lesen. Dazu die Suche nhemen Erwerbslosen Forum Deutschland (das Forum) - Foren durchsuchen
 
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Kündigen

Ich würde dem Untermieter sofort fristlos kündigen. Als Grund reicht die zerstörte Vertrauensbasis. Wenn noch nicht einmal mehr die Schmutzwäsche des Vermieters vor den HartzSchergen sicher ist, wenn ein Mieter Sozialleistungen beantragt, dann kann von einem Bundesbürger nicht verlangt werden, so dicht mit dem "Verursacher" zusammenzuleben.

Mit der Kündigung gibt es natürlich eine Schadensersatzforderung.

Es bleibt noch die Frage, warum wurde der Schnüffeldienst überhaupt in die Wohnung gelassen. Dafür gibt es keinen Grund. Evtl. hätte der Antragsteller sich nicht verweigern können, aber der Vermieter hat mit den Bütteln der ARGE nichts zu schaffen.

Ich kann mir vorstellen, das die "Frauen" sich unter Vorspiegelung falscher Rechtsgrundlagen Zutrittt erschlichen haben. Ist nur eine Vermutung.

Der Aussendienst hätte sich noch nicht einmal zu erkennen geben dürfen. Zuerst hat ARGE den Antragsteller zu befragen bzw. Unterlagen bei ihm zu fordern. Reicht das der ARGE nicht, ist sie nicht mehr zuständig. Wenn es für ARGE nicht mehr reicht, liegt ein Strafverfahren in der Luft, z.B. wg. versuchtem Sozialbetrug. Für Ermittlungen ist dann der Staatsanwalt mit seinen Hilfstruppen zuständig. Amtsanmassung ist übrigens auch eine Straftat.

Wenn man es richtig anfasst, sind bald mindestens zwei Menschen vorbestraft und arbeitslos. Mit Sperrzeit, verhängt vom eigenen Auftraggeber. Als Fan vom Schäuble sehe ich hier das Bandenmässige, das Gewerbsmässige und auch das Staatsgefährdende der Aktionen
 

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Dein Nachbar soll sich bitte dringend einen Anwalt nehmen und schreibst ihm schon mal die Kündigung. Da ihr ja keine Einstandsgemeinschaft seit, kannst Du ihn jederzeit rausschmeißen.

Wichtig: er sol nicht mehr länger warten, sondern wirklich einen Anwalt hinzu ziehen. Ansonsten bitte mal alles bei uns zu eheähnlich lesen. Dazu die Suche nhemen Erwerbslosen Forum Deutschland (das Forum) - Foren durchsuchen
Ich kann ihm eine Kündigung schreiben das ist klar. Und wohin damit? Oder meinst du ich soll ihn bitten zu gehen? Das Problem ist er hat keine andere Möglichkeit in der Stadt zu leben und ich, als MENSCH, kann ihn nicht einfach so auf die Strasse setzen:icon_sad:, obwohl ich selber drunter leide... Ich sagte ihm er soll zum (sozial)Anwalt gehen...mal sehen was passiert, denn mein Nachbar ist in Moment ein "NIEMAND", kein Student, kein Arbeitsloser, kein Arbeitnehmer...wer zahlt das?
 

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Mit der Kündigung gibt es natürlich eine Schadensersatzforderung.

Es bleibt noch die Frage, warum wurde der Schnüffeldienst überhaupt in die Wohnung gelassen. Dafür gibt es keinen Grund. Evtl. hätte der Antragsteller sich nicht verweigern können, aber der Vermieter hat mit den Bütteln der ARGE nichts zu schaffen.

Ich kann mir vorstellen, das die "Frauen" sich unter Vorspiegelung falscher Rechtsgrundlagen Zutrittt erschlichen haben. Ist nur eine Vermutung.

Der Aussendienst hätte sich noch nicht einmal zu erkennen geben dürfen. Zuerst hat ARGE den Antragsteller zu befragen bzw. Unterlagen bei ihm zu fordern. Reicht das der ARGE nicht, ist sie nicht mehr zuständig. Wenn es für ARGE nicht mehr reicht, liegt ein Strafverfahren in der Luft, z.B. wg. versuchtem Sozialbetrug. Für Ermittlungen ist dann der Staatsanwalt mit seinen Hilfstruppen zuständig. Amtsanmassung ist übrigens auch eine Straftat.

Wenn man es richtig anfasst, sind bald mindestens zwei Menschen vorbestraft und arbeitslos. Mit Sperrzeit, verhängt vom eigenen Auftraggeber. Als Fan vom Schäuble sehe ich hier das Bandenmässige, das Gewerbsmässige und auch das Staatsgefährdende der Aktionen
Hallo Kleindieter,
als die DAMEN kamen, bin ich gerade aufgestanden, habe in der Küche was gemacht. Mein Nachbar war nicht zuhause, er war bei der ARGe um die restlichen Papiere hinzubringen od. ähnl. Wie er mir erzählt, hat die Beraterin iergendwo angerufen, seinen Namen genannt und schon ist jemand los gegangen bzw gefahren... Mein Nachbar kommt nach Hause, die DAMEN stehen im Treppenhaus, denn ich habe die nicht in die Wohnung gelassen! Dann machte er die Tür auf und sie kamen, klar, mit. Die eine wollte noch in mein Zimmer gehen, aber nachdem ich sie schief angeschaut habe, hat sie es nicht reskiert. Ja die Wäsche im Wäschekorb war wohl das interessanteste für die...
Das schlimme für mich ist, dass nicht alle Menschen nach einem Schema ihr Lebensstill gestallten. D.h. ich kann meinen Nachbarn gerne einladen um zusammen zu essen (wenn ich koche) oder wir können gemeinsam einkaufen, sogar die Wäsche zu waschen (meine und seine zusammen) macht mir, als junger Person, nichts aus. Ich habe keine Kompleksen was das susammenleben zweier "fremden" Personen angeht. Habe seit 4 Jahren mehre Mitbewohner gehabt und alles perfekt geklappt!

Was meinst du mit dem Satz:
" Mit der Kündigung gibt es natürlich eine Schadensersatzforderung" ???
 

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Was ich noch sagen wollte, es soll allen die Kräfte gegeben werden um zu kämpfen. Es ist einfach unglaublich was DIE sich erlauben. Ich als Vermieterin meines Wohnzimmer fühle mich wie im Naziregime. Ich habe langsam Angst, mich mit meinem Nachbar, auf der Strasse sehen zu lassen. Blödsinn!!! Einschüchterung!!!
 
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