Bitte um Hilfe bei Widerspruch!! (1 Betrachter)

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KarlaKolumna

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Guten Morgen Ihr Lieben !

Ich habe am Freitag schonmal die hier angehängte EGV per VA gepostet und auch ein paar gute Tipps bekommen. Nun wollte ich am Wochenende auf Basis der Infos und der zusätzlichen, die ich hier so im Forum und im Netz finden kann, den Widerspruch schreiben, aber ich krieg es irgendwie nicht hin.
Ich weiß nicht, wie ich mich ausdrücken soll, wo ich anfangen soll...
und bräuchte ein bisschen Starthilfe.
Wie würdet ihr das am Besten formulieren?
Mir geht es hauptsächlich um die "Maßnahme".
Die Bewerbungsbemühungen stehen in ihrer Anzahl auch in Frage,
da mir 60 im Jahr bezahlt werden, wovon ich nur noch 14 für dieses Jahr übrig habe.

Ich wäre Euch für ein paar Formulierungshilfen und -ansätze sehr sehr dankbar... ich glaub, ich hab von dem ganzen Stress schon ein Brett vorm Kopf.
 
E

ExitUser

Gast
Da muß man wohl nicht großartig formulieren, denn schließlich soll die Widerspruchsstelle auch ein wenig Arbeit haben u. die Rechtmäßigkeit des VA prüfen.

Würde da reinschreiben, daß der Sinn der Maßnahme nicht erkennbar ist u. wie sie mich in Arbeit bringen soll.

Auch den 12 Bewerbs pro Monat widersprechen, da in der Zahl viel zu hoch angesetzt.
 

KarlaKolumna

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Danke für Deine Antwort.
Meinst Du das geht so in Ordnung?

Widerspruch gegen die Eingliederungsvereinbarung per Verwaltungsakt vom 21.09.2010


1.„Sofern Sie bis zum 31.10.2010 die Hilfebedürftigkeit nicht beenden können bzw. keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufnehmen können, bietet er Ihnen eine arbeitsmarktpolitische Maßnahme in Form einer Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung zur Steigerung Ihrer Eingliederungsaussichten an. Die Maßnahme dient außerdem der Verhinderung einer weiteren Entfernung vom Arbeitsmarkt.“

Da ich bis zum 25.03.2010 einer Vollzeitbeschäftigung nachgegangen bin, sehe ich mich nicht vom Arbeitsmarkt entfernt. Desweiteren gibt es keine klare Definition von:

„[…]arbeitsmarktpolitische Maßnahme in Form einer Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung zur Steigerung Ihrer Eingliederungsaussichten“.

Das Gleiche gilt für diesen Absatz:
„Sie verpflichten sich zur Teilnahme aller Termine, die mit der arbeitsmarktpolitischen Maßnahme in Form der Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung im Zusammenhang stehen. Sie verpflichten sich nach Zuweisung in die Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung zur laufenden Teilnahme an dieser, sofern Sie die Hilfebedürftigkeit nicht bis spätestens 31.10.2010 beenden können bzw. keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufnehmen können. Das Angebot erhalten Sie zu gegebener Zeit auf dem Postwege.“


2. „Sie reichen insgesamt monatlich mindestens 12 Bewerbungsnachweise für sozialversicherungspflichtige Beschäftigung (vorrangig) und für geringfügige Beschäftigung (nachrangig) ein. Die Vorlage der Bewerbungsnachweise hat erstmals unaufgefordert per Nachweisliste und/oder per Kopien der Bewerbungsanschreiben am 18.10.2010 zu erfolgen, anschließend immer zum 18. Eines Monats (18.11.2010, 18.12.2010, 18.01.2011, 18.02.2011, 18.03.2011 usw.) […].



Nach Aussage von Frau K. werden 300 Euro für schriftliche Bewerbungen im Jahr erstattet. Das sind 5 Euro pro Bewerbung. Seit Ende März habe ich bereits 46 Bewerbungen geschrieben. Es ist mir somit nicht möglich, in diesem Jahr 36 weitere schriftliche Bewerbungen vorzunehmen.

Dies betrifft auch diesen Absatz:
„Sie bewerben sich zeitnah, d.h. spätestens am dritten Tage nach Erhalt des Stellenangebotes, auf Vermittlungsvorschläge, die Sie von der Agentur für Arbeit/Träger der Grundsicherung erhalten haben. Als Nachweis über Ihre unternommenen Bemühungen füllen Sie die dem Vermittlungsvorschlag beigefügte Antwortmöglichkeit aus und legen diese vor.“


Mit freundlichen Grüßen

K.K.
 

KarlaKolumna

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Vielen lieben Dank :icon_smile: Ist der Empfänger jetzt meine SB direkt oder geht das an die Geschäftsleitung der Arge?
 

gelibeh

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Nach Aussage von Frau K. werden 300 Euro für schriftliche Bewerbungen im Jahr erstattet. Das sind 5 Euro pro Bewerbung. Seit Ende März habe ich bereits 46 Bewerbungen geschrieben. Es ist mir somit nicht möglich, in diesem Jahr 36 weitere schriftliche Bewerbungen vorzunehmen.
Dazu hatte ich ja im anderen Thread was geschrieben, denn in der EGV steht nachgewiesene angemessene Kosten, die gibt es also trotz der 300€-Grenze.
 

KarlaKolumna

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Okay... na dann sollte ich den Absatz vielleicht wieder rausnehmen??
Zudem kann ich irgendwie keine Widerspruchsstelle in Hamburg finden. Oder schicke ich es einfach an mein Jobcenter zu Händen Widerspruchsstelle?
 

gelibeh

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Ja, würde ich so machen. Das sollte schon ankommen. Ich hab sowas immer einmal als Fax und dann per Post hinterher gemacht.
 

KarlaKolumna

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Okay, dankeschön! :icon_smile: Dann bin ich mal gespannt, was passiert und wie schnell was passiert und ob die Bewerbungskosten weiterhin so leicht erstattet werden, oder ob es da dann erstmal Kämpfe geben wird.
 
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