Bitte um Hilfe bei Fragen zum Umzug in einen anderen Landkreis (eventuell Sonderfall)

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BerndS

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Hallo an das Forum,

für mich ist die gesamte Thematik völlig neu, so bitte ich schon mal im Voraus um Entschuldigung, wenn meine spezielle Fragen schon hier im Forum beantwortet wurden. Bei meiner Suche im Forum konnte ich selber aber nichts finden, was meine Fragen beantworten würde, sollten sie aber schon beantwortet sein, bitte ich um einen Link auf den entsprechenden Thread...

Aber jetzt zu dem Fall: Ein im Februar anerkannter, aber noch im Asylbewerberheim wohnender Asylbewerber, würde sich gerne eine Wohnung mieten. Dabei ist es sein Wunsch von dem Wohnheim, welches sich in einem sehr ländlichen Landkreis an der Grenze unseres Bundeslandes BW befindet (mit entsprechend niedrigen Mietrichtwerten), in die Landeshauptstadt zu ziehen um dort seinen Deutschkurs zu machen. (Auch alle seine Bekannten neben den "Kollegen" im Wohnheim befinden sich dort...)

Die Fragen: Welche konkreten Konsequenzen hat es, sollte das "alte" Jobcenter (in dessen Bereich das Wohnheim liegt) den Umzugswunsch ablehnen?

a) "Muß" das Jobcenter in Stgt innerhalb der angemessenen Miethöhe für Stgt die Miete übernehmen, oder können sie sich dort auf die wesentlich niedrigeren Beträge in dem ländlichen Landkreis berufen und nur eine Übernahme bis zu dieser Höhe zustimmen (mit den in diesem Landkreis anerkannten Richtwerten läßt sich in Stgt nichts finden.)

b) werden Maklergebühren generell nicht von den Jobcentern übernommen? Auch nicht als Darlehen?

c) wie sieht es bei der Kaution aus, bei einer Ablehnung des Umzugwunsches? Übernimmt die dann (auch eventuell als Darlehen) das neue Jobcenter in Stgt nicht?

(Ich war gemeinsam mit dem Asylbewerber bei dem "ländlichen Jobcenter", nur wurde nichts wirklich konkret beantwortet, es hieß nur immer: "jetzt suchen Sie mal erst eine Wohnung in Stgt und wenn Sie etwas finden, dann kommen Sie mit dem nicht unterschriebenen Mietvertrag wieder zu uns, dann sehen wir weiter..)

Würde mich über eine Hilfe bei diesen Fragen sehr freuen, bin gebeten worden diesem Asylbewerber zu helfen, muß hier aber ganz klar meine Grenzen erkennen, hatte noch nie mit diesen Fragestellungen zu tun und fühle mich völlig inkompetent und hilflos.....Danke
 

lpadoc

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AW: Bitte um Hilfe bei Fragen zum Umzug in einen anderen Landkreis (eventuell Sonderf

Bernd - Frage: Gibt es beim Betroffenen eine Einschränkung hinsichtlich des Aufenthaltsstatus, was möglicherweise eine Umzugshinderung bedeuten könnte (siehe Link und Anlage). Wie alt ist der Betroffene (U25/Ü25)?

Bezüglich KdU-Stuttgart, so folge diesem Link. Weitere Antworten kommen bestimmt noch.
 

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BerndS

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AW: Bitte um Hilfe bei Fragen zum Umzug in einen anderen Landkreis (eventuell Sonderf

Hallo lpadoc,
vielen Dank für Deine erste Anwort mit den Links.

Nein, es gibt keine Einschränkungen, er kann rechtlich hinziehen wohin er will, das Problem ist halt nur: Wer bezahlts.... . Er ist über 25.

Interessant ist Dein eingestellter Link über die KdU, interessant deshalb, weil der dort der Ablauf genau andersherum beschrieben wird, als mir im Jobcenter am bisherigen Wohnort erläutert wurde: Laut diesem File muß das alte Jobcenter die Höhe der maximal anerkannten Miete genehmigen und nur die Kaution wird vom Jobcenter Stgt genehmigt. Im Gespräch wurde mir fast das Gegenteil gesagt: Alles würde in Stgt entschieden, nur der Umzug müsse vom bisherigen Jobcenter genehmigt werden.

Leider steht im Text gar nichts von genehmigtem oder abgelehnten Umzug...

Aber nochmals thx für Deine Mühe und ich hoffe auf noch weitere Antworten.....
 

lpadoc

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AW: Bitte um Hilfe bei Fragen zum Umzug in einen anderen Landkreis (eventuell Sonderf

Nein, es gibt keine Einschränkungen

OK - der Umzug als solches bedarf keiner Genehmigung seitens des jetzigen JC. Wichtiger ist die Frage, ob der Umzug für den Betroffenen mit Kosten verbunden ist - eigene Möbel und dergleichen?

Eine "Asylunterkunft" ist für den Betroffenen keine auf Dauer anzusehende Unterkunft und bietet, meiner Ansicht nach, die besten Voraussetzungen eine Umzugsnotwendigkeit zu erkennen. Damit verbunden wären auch anfallende Umzugkosten vom jetzigen JC zu tragen.

Für den Fall, das Aus- und Umzugskosten entstehen, so sollte dies vorab mit dem jetzigen JC abgeklärt werden. Kosten welche der neuen Wohnung zugeordnet werden, müssen mit dem dortigen JC vorab geklärt werden. Dies betrifft auch die Frage einer anfallenden Kaution u. dergl.. Hinsichtlich weitergehende Infos, so findest Du diese hier im Forum.

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